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Bibliothek Suhrkamp Band 1502

Die Jahre

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

3688

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2017

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

255

Maße (L/B/H)

22.1/14.7/2.8 cm

Beschreibung

Rezension

»Annie Ernaux zu lesen ist ein Schock, eine Erfahrung, vor allem ist es wichtig. Bei ihr wird das Private politisch, die Politik ins Gespräch überführt, und aus alledem wird brisante, aktuelle und poetische Literatur ... ein Meisterwerk.«
Nils Minkmar, DER SPIEGEL September 2017

Details

Verkaufsrang

3688

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2017

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

255

Maße (L/B/H)

22.1/14.7/2.8 cm

Gewicht

436 g

Auflage

10. Auflage

Originaltitel

Les années

Übersetzer

Sonja Finck

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-22502-8

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Erinnerungen

Bewertung aus Wien am 10.11.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Vorerst will ich sagen, dass eine Nobelpreisverleihung in Literatur mich immer eher ratlos zurücklässt, ich finde keinen Sinn darin. Literatur kann gefallen oder auch nicht. Ich habe die Bücher von A.Ernaux schon vor der Preisverleihung gekannt und war immer begeistert mit welcher Präzision sie ihre Menschen dargestellt hat. Ohne Verschönerung, Charaktere die man trifft, aber dann sich ihrer Bekanntschaft schämt, sie schreibt schonungslos ehrlich. Die " JAHRE " sind ein Buch, dass ich vor allem Lesern der Geburtsjahrgänge ab 1945 ans Herz legen möchte, viele werden sich darin wiederfinden.

Erinnerungen

Bewertung aus Wien am 10.11.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Vorerst will ich sagen, dass eine Nobelpreisverleihung in Literatur mich immer eher ratlos zurücklässt, ich finde keinen Sinn darin. Literatur kann gefallen oder auch nicht. Ich habe die Bücher von A.Ernaux schon vor der Preisverleihung gekannt und war immer begeistert mit welcher Präzision sie ihre Menschen dargestellt hat. Ohne Verschönerung, Charaktere die man trifft, aber dann sich ihrer Bekanntschaft schämt, sie schreibt schonungslos ehrlich. Die " JAHRE " sind ein Buch, dass ich vor allem Lesern der Geburtsjahrgänge ab 1945 ans Herz legen möchte, viele werden sich darin wiederfinden.

beaucoup de nostalgie

Bewertung aus Thun im Kanton Bern am 24.10.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Autorin blickt zurück auf die vierziger Jahre (Zeit ihrer Geburt im Krieg) bis in die nuller Jahre. Ein schöner „ethnologischer“ Blick, der das Denken, die Kultur, die Bilder, die Gewohnheiten, die Gerüche und Farben der vergangenen Zeiten aufnimmt. Im Zuge der Lektüre beginnt die eigene Erinnerung wieder zu erwachen und es entstehen Bilder aus dem eigenen Leben, aus seiner eigenen Vergangenheit. Bis in die Achtziger Jahre ist die Autorin sehr ethnologisch unterwegs und begnügt sich mit Schilderungen, Nuancen, Gefühlen usw. Je näher sie aber in die Gegenwart rückt, desto grösser wird die Tendenz, die Ethnologie zu Gunsten der Politologie zu verlassen. Desto kritischer wird auch der Blick - der Blick der Älteren auf die digitale Welt. Ein Hauch Herbert Marcuse oder Horkheimer/Adorno beginnt das Buch zu streifen. Ein sehr schönes Buch mit - auch wenn die Autorin es nicht wahrhaben will - viel Nostalgie.

beaucoup de nostalgie

Bewertung aus Thun im Kanton Bern am 24.10.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Autorin blickt zurück auf die vierziger Jahre (Zeit ihrer Geburt im Krieg) bis in die nuller Jahre. Ein schöner „ethnologischer“ Blick, der das Denken, die Kultur, die Bilder, die Gewohnheiten, die Gerüche und Farben der vergangenen Zeiten aufnimmt. Im Zuge der Lektüre beginnt die eigene Erinnerung wieder zu erwachen und es entstehen Bilder aus dem eigenen Leben, aus seiner eigenen Vergangenheit. Bis in die Achtziger Jahre ist die Autorin sehr ethnologisch unterwegs und begnügt sich mit Schilderungen, Nuancen, Gefühlen usw. Je näher sie aber in die Gegenwart rückt, desto grösser wird die Tendenz, die Ethnologie zu Gunsten der Politologie zu verlassen. Desto kritischer wird auch der Blick - der Blick der Älteren auf die digitale Welt. Ein Hauch Herbert Marcuse oder Horkheimer/Adorno beginnt das Buch zu streifen. Ein sehr schönes Buch mit - auch wenn die Autorin es nicht wahrhaben will - viel Nostalgie.

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Grenzübergreifende Chronik der Jahre 1940-2008

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beeindruckende Chronik eines Lebens, einer Generation und der französischen Gesellschaft seit 1940. Annie Ernaux verspürte schon immer das Bedürfnis, Bücher zu schreiben und seit den 80ern geisterte in ihrem Kopf die Idee herum, ihr Leben aufzuschreiben. Aber nicht als gewöhnliche Biografie einer Französin, einer Lehrerin, einer Ehefrau und Mutter, sondern vor dem Hintergrund der Entwicklungen in der französischen Gesellschaft. Nur über die Form war sie sich lange Zeit nicht klar. Als sie Anfang des neuen Jahrtausends, nun schon über 60 Jahre alt, an Krebs erkrankt, sieht sie ihre Zeit davonlaufen und verwebt ihre über Jahrzehnte gesammelten Notizen zu einem dichten chronologischen Zeugnis der letzten fast 70 Jahre. “Etwas von der Zeit retten, in der man nie wieder sein wird.” Der Schlusssatz ist das Motto dieses autofiktionalen Werkes. Ernaux’ Schilderungen der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen jener Jahre sind überwiegend über längere Absätze ausformuliert, teils in einem Satz pointiert kommentiert, teils als Aufzählungen einzelner Besonder- und/oder Begebenheiten stichpunktartig festgehalten. Toll ist, wie Familienfeiern über die Jahre immer wieder als Referenzpunkt dienen. Wie haben sich die Gesprächsthemen verändert? Wer redet am meisten? Wie fühlt sich die Erzählerin inmitten ihrer Familie? Erst als Kind, dann als junge Erwachsene, als junge Ehefrau und Mutter und schliesslich als Mutter erwachsener Söhne, als Grossmutter? Wirklich genial ist dabei, dass durch die Erzählung in der dritten Person ihre Schilderung eine Allgemeingültigkeit erhält, die dem Buch eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung und generationenübergreifende Relevanz verleihen. Natürlich konzentriert sie sich vor allem auf Frankreich, doch sind viele politische und wirtschaftliche Entwicklungen weltweit bedeutsam (AIDS, Fall der Mauer, Ende der Sowjetunion, 11. September, …), sodass die Lektüre auch nicht-französische Leser*innen zum Nachdenken anregt. Ganz besonders spannend finde ich diese nationalitätenübergreifende Relevanz bei gesellschaftlichen Entwicklungen, wie dem aufkommenden Individualismus ab den späten 80ern, dem Altern, der Stellung von Frauen und ihrer Sexualität etc. Ebenfalls begeistert hat mich die Sprache. Ernaux zeichnet auch diese Entwicklung nach, wie Wörter aus unserem Wortschatz verschwinden und neue dazukommen, welche Lieder, Bücher, Filme prägend für welche Zeit waren. Die Übersetzerin, Sonja Finck, wechselt souverän zwischen den Elementen, die sie unübersetzt stehen lässt und solchen, für die sie passende Übertragungen im Deutschen findet (dies gerade hinsichtlich des sprachlichen Wandels). Sie erhält so das französische Flair und gibt den Erinnerungen zugleich auch einen deutschen Kontext. Es ist kein Buch, das ich in einem Rutsch weggelesen hätte, sondern für das ich mir Zeit genommen habe, auch, um die Eindrücke all dieser kompakt aufeinander folgenden Jahre zu verarbeiten. “Die Jahre” ist das erste Buch der Nobelpreisträgerin Ernaux, das ich lese, aber es wird sicherlich nicht das letzte gewesen sein.
5/5

Grenzübergreifende Chronik der Jahre 1940-2008

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beeindruckende Chronik eines Lebens, einer Generation und der französischen Gesellschaft seit 1940. Annie Ernaux verspürte schon immer das Bedürfnis, Bücher zu schreiben und seit den 80ern geisterte in ihrem Kopf die Idee herum, ihr Leben aufzuschreiben. Aber nicht als gewöhnliche Biografie einer Französin, einer Lehrerin, einer Ehefrau und Mutter, sondern vor dem Hintergrund der Entwicklungen in der französischen Gesellschaft. Nur über die Form war sie sich lange Zeit nicht klar. Als sie Anfang des neuen Jahrtausends, nun schon über 60 Jahre alt, an Krebs erkrankt, sieht sie ihre Zeit davonlaufen und verwebt ihre über Jahrzehnte gesammelten Notizen zu einem dichten chronologischen Zeugnis der letzten fast 70 Jahre. “Etwas von der Zeit retten, in der man nie wieder sein wird.” Der Schlusssatz ist das Motto dieses autofiktionalen Werkes. Ernaux’ Schilderungen der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen jener Jahre sind überwiegend über längere Absätze ausformuliert, teils in einem Satz pointiert kommentiert, teils als Aufzählungen einzelner Besonder- und/oder Begebenheiten stichpunktartig festgehalten. Toll ist, wie Familienfeiern über die Jahre immer wieder als Referenzpunkt dienen. Wie haben sich die Gesprächsthemen verändert? Wer redet am meisten? Wie fühlt sich die Erzählerin inmitten ihrer Familie? Erst als Kind, dann als junge Erwachsene, als junge Ehefrau und Mutter und schliesslich als Mutter erwachsener Söhne, als Grossmutter? Wirklich genial ist dabei, dass durch die Erzählung in der dritten Person ihre Schilderung eine Allgemeingültigkeit erhält, die dem Buch eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung und generationenübergreifende Relevanz verleihen. Natürlich konzentriert sie sich vor allem auf Frankreich, doch sind viele politische und wirtschaftliche Entwicklungen weltweit bedeutsam (AIDS, Fall der Mauer, Ende der Sowjetunion, 11. September, …), sodass die Lektüre auch nicht-französische Leser*innen zum Nachdenken anregt. Ganz besonders spannend finde ich diese nationalitätenübergreifende Relevanz bei gesellschaftlichen Entwicklungen, wie dem aufkommenden Individualismus ab den späten 80ern, dem Altern, der Stellung von Frauen und ihrer Sexualität etc. Ebenfalls begeistert hat mich die Sprache. Ernaux zeichnet auch diese Entwicklung nach, wie Wörter aus unserem Wortschatz verschwinden und neue dazukommen, welche Lieder, Bücher, Filme prägend für welche Zeit waren. Die Übersetzerin, Sonja Finck, wechselt souverän zwischen den Elementen, die sie unübersetzt stehen lässt und solchen, für die sie passende Übertragungen im Deutschen findet (dies gerade hinsichtlich des sprachlichen Wandels). Sie erhält so das französische Flair und gibt den Erinnerungen zugleich auch einen deutschen Kontext. Es ist kein Buch, das ich in einem Rutsch weggelesen hätte, sondern für das ich mir Zeit genommen habe, auch, um die Eindrücke all dieser kompakt aufeinander folgenden Jahre zu verarbeiten. “Die Jahre” ist das erste Buch der Nobelpreisträgerin Ernaux, das ich lese, aber es wird sicherlich nicht das letzte gewesen sein.

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