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Eine Frau erlebt die Polarnacht

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Beschreibung


"Die Arktis ist die Zone der Welt, wo der Himmel die Erde berührt. Nicht jeder erträgt das grosse Licht, nicht jeder die Finsternis, nicht jeder die grosse Einsamkeit. Ich hatte die grosse Gnade, gleich am Anfang meines Abenteuers, und dies alleine, mitten hineingeschleudert zu werden in die Unerbittlichkeit der wilden Natur und erhielt meine Feuertaufe."

Im eisigen Spitzbergen, viele hundert Kilometer von der nächsten Siedlung entfernt und ohne technische Hilfsmittel moderner Arktisexpeditionen, haben sich Christiane Ritter und ihr Mann einen Traum erfüllt: Sie lebten 1934 ein Jahr lang zusammen mit einem Pelzjäger in einer primitiven Hütte. Christiane Ritters Erlebnisbericht vermittelt eine Ahnung von der rätselhaften Faszination der Arktis.

Details

Verkaufsrang

13749

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2017

Verlag

Ullstein Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

192

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

13749

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.10.2017

Verlag

Ullstein Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18.7/12.1/2.2 cm

Gewicht

216 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-37731-5

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Fantastisch! Mein Favorit der Arktisliteratur.

Bewertung am 19.02.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Eine Frau erlebt die Polarnacht“ ist ein Klassiker der Arktisliteratur, bereits 1938 geschrieben, seitdem immer wieder neu aufgelegt und in viele Sprachen übersetzt. Die Autorin Christiane Ritter (1897-2000), eine österreichische Malerin, hatte eigentlich nie vorgehabt, einmal in die Arktis zu reisen. Sie kannte diese Region nur aus Briefen und Erzählungen ihres Mannes Hermann, der an wissenschaftlichen Expeditionen auf Spitzbergen teilnahm und einige Winter in einsamen Hütten als Jäger und Fallensteller verbrachte. Er forderte seine Frau immer wieder auf, doch mal mitzukommen. Doch Christiane zögerte. Für sie bedeutete die Arktis Frieren und Sicheinsamfühlen. Aber ihr Mann beruhigte sie mit den Worten: „Gar zu einsam wird es für Dich ja nicht werden, da an der Nordwestecke der Küste, ungefähr 90 Kilometer von hier noch ein Jäger, ein alter Schwede haust….Lass alles steh‘n und liegen und folge mir in die Arktis.“ Also übergibt Christiane die gemeinsame Tochter Karin in die Obhut der Grosseltern und reist im Sommer 1934 nach Spitzbergen, wo sie mit ihrem Mann und dessen norwegischen Jagdkumpan Karl ein ganzes Jahr in einer kleinen einfachen Holzhütte lebt. Die Hütte steht immer noch. Man kann im Internet eine virtuelle Tour durch sie und die umgebende Landschaft machen (https://www.spitzbergen.de/wp-content/panoramas/panotouren/Ritterhuette_DE/Ritterhuette.html) – und dabei nachvollziehen, dass Christiane Ritters erster Eindruck deprimierend war. Aber schon nach kurzer Zeit fasziniert die Arktis die Autorin, sie verfällt dem Zauber des Lichts und der Schönheit der Landschaft. Allerdings shcwindet die Euphorie, als der Winter mit vier Monaten Dunkelheit kommt; sie schwindet, wenn Hermnann und Karl sie tagelang allein lassen, um Robben zu jagen und Fuchsfallen zu kontrollieren, und Christiane sich dann Sorgen macht, ob die beiden Männer da draussen überhaupt überleben und zurückkehren. Kommen sie dann mit Beute zurück, die Nahrung und Vitamie garantiert, folgt wieder eine Phase der Erleichterung und Freude – bis Christiane wieder tagelang allein ist, manchmal bei einem langandauernden orkanartigen Schneesturm, der die Hütte zuweht, die Wärme aus dem Schornstein hinaus treibt und den Qualm und Russ des Ofens hinein bläst. Das bedeutet wieder Tage der Niedergeschlagenheit, bis ein freudiges Ereignis die Stimmung wieder aufhellt. Christiane Ritter erlebt in ihrem Arktisjahr also ein ständiges Wechselspiel der Eindrücke und Gefühle, ein Auf und Ab von Begeisterung und Verzweiflung, das ihre folgenden Worte sehr schön beschreiben: „Wie verschieden sind die Erlebnisse in der Arktis. …man kann verrückt werden in Einsamkeit und Grauen, man kann aber sicher auch verrückt werden vor Begeisterung über allzuviel Schönheit.“ Das Buch ist mein absoluter Favorit unter den vielen Werken, die ich über die Arktis gelesen habe!

Fantastisch! Mein Favorit der Arktisliteratur.

Bewertung am 19.02.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Eine Frau erlebt die Polarnacht“ ist ein Klassiker der Arktisliteratur, bereits 1938 geschrieben, seitdem immer wieder neu aufgelegt und in viele Sprachen übersetzt. Die Autorin Christiane Ritter (1897-2000), eine österreichische Malerin, hatte eigentlich nie vorgehabt, einmal in die Arktis zu reisen. Sie kannte diese Region nur aus Briefen und Erzählungen ihres Mannes Hermann, der an wissenschaftlichen Expeditionen auf Spitzbergen teilnahm und einige Winter in einsamen Hütten als Jäger und Fallensteller verbrachte. Er forderte seine Frau immer wieder auf, doch mal mitzukommen. Doch Christiane zögerte. Für sie bedeutete die Arktis Frieren und Sicheinsamfühlen. Aber ihr Mann beruhigte sie mit den Worten: „Gar zu einsam wird es für Dich ja nicht werden, da an der Nordwestecke der Küste, ungefähr 90 Kilometer von hier noch ein Jäger, ein alter Schwede haust….Lass alles steh‘n und liegen und folge mir in die Arktis.“ Also übergibt Christiane die gemeinsame Tochter Karin in die Obhut der Grosseltern und reist im Sommer 1934 nach Spitzbergen, wo sie mit ihrem Mann und dessen norwegischen Jagdkumpan Karl ein ganzes Jahr in einer kleinen einfachen Holzhütte lebt. Die Hütte steht immer noch. Man kann im Internet eine virtuelle Tour durch sie und die umgebende Landschaft machen (https://www.spitzbergen.de/wp-content/panoramas/panotouren/Ritterhuette_DE/Ritterhuette.html) – und dabei nachvollziehen, dass Christiane Ritters erster Eindruck deprimierend war. Aber schon nach kurzer Zeit fasziniert die Arktis die Autorin, sie verfällt dem Zauber des Lichts und der Schönheit der Landschaft. Allerdings shcwindet die Euphorie, als der Winter mit vier Monaten Dunkelheit kommt; sie schwindet, wenn Hermnann und Karl sie tagelang allein lassen, um Robben zu jagen und Fuchsfallen zu kontrollieren, und Christiane sich dann Sorgen macht, ob die beiden Männer da draussen überhaupt überleben und zurückkehren. Kommen sie dann mit Beute zurück, die Nahrung und Vitamie garantiert, folgt wieder eine Phase der Erleichterung und Freude – bis Christiane wieder tagelang allein ist, manchmal bei einem langandauernden orkanartigen Schneesturm, der die Hütte zuweht, die Wärme aus dem Schornstein hinaus treibt und den Qualm und Russ des Ofens hinein bläst. Das bedeutet wieder Tage der Niedergeschlagenheit, bis ein freudiges Ereignis die Stimmung wieder aufhellt. Christiane Ritter erlebt in ihrem Arktisjahr also ein ständiges Wechselspiel der Eindrücke und Gefühle, ein Auf und Ab von Begeisterung und Verzweiflung, das ihre folgenden Worte sehr schön beschreiben: „Wie verschieden sind die Erlebnisse in der Arktis. …man kann verrückt werden in Einsamkeit und Grauen, man kann aber sicher auch verrückt werden vor Begeisterung über allzuviel Schönheit.“ Das Buch ist mein absoluter Favorit unter den vielen Werken, die ich über die Arktis gelesen habe!

Fantastisch! Mein Favorit der Arktisliteratur.

Bewertung am 18.02.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Eine Frau erlebt die Polarnacht“ ist ein Klassiker der Arktisliteratur, bereits 1938 geschrieben, seitdem immer wieder neu aufgelegt und in viele Sprachen übersetzt. Die Autorin Christiane Ritter (1897-2000), eine österreichische Malerin, hatte eigentlich nie vorgehabt, einmal in die Arktis zu reisen. Sie kannte diese Region nur aus Briefen und Erzählungen ihres Mannes Hermann, der an wissenschaftlichen Expeditionen auf Spitzbergen teilnahm und einige Winter in einsamen Hütten als Jäger und Fallensteller verbrachte. Er forderte seine Frau immer wieder auf, doch mal mitzukommen. Doch Christiane zögerte. Für sie bedeutete die Arktis Frieren und Sicheinsamfühlen. Aber ihr Mann beruhigte sie mit den Worten: „Gar zu einsam wird es für Dich ja nicht werden, da an der Nordwestecke der Küste, ungefähr 90 Kilometer von hier noch ein Jäger, ein alter Schwede haust [...] Lass alles steh‘n und liegen und folge mir in die Arktis.“ Also übergibt Christiane die gemeinsame Tochter Karin in die Obhut der Grosseltern und reist im Sommer 1934 nach Spitzbergen, wo sie mit ihrem Mann und seinem norwegischen Jagdkumpan Karl ein ganzes Jahr in einer kleinen einfachen Holzhütte lebt. Die Hütte steht immer noch. Man kann im Internet eine virtuelle Tour durch sie und die umgebende Landschaft machen (https://www.spitzbergen.de/wp-content/panoramas/panotouren/Ritterhuette_DE/Ritterhuette.html) – und dabei nachvollziehen, dass Christiane Ritters erster Eindruck deprimierend war. Aber schon nach kurzer Zeit fasziniert die Arktis die Autorin. Se verfällt dem Zauber des Lichts und der Schönheit der Landschaft. Allerdings schwindet die Euphorie, als der Winter mit vier Monaten Dunkelheit kommt. Sie schwindet auch, wenn Hermann und Karl sie immer wieder mal tagelang allein lassen, um Robben zu jagen und Fuchsfallen zu kontrollieren, und Christiane sich dann Sorgen macht, ob die beiden Männer da draussen überhaupt überleben und zurückkehren. Kommen sie dann mit Beute zurück, die Nahrung und Vitamine garantiert, folgt wieder eine Phase der Erleichterung und Freude – bis Christiane wieder tagelang allein ist, manchmal bei einem langandauernden orkanartigen Schneesturm, der die Hütte zuweht, die Wärme aus dem Schornstein hinaustreibt und den Qualm und Russ des Ofens hinein bläst. Das bedeutet wieder Tage der Niedergeschlagenheit, bis ein weiteres freudiges Ereignis die Stimmung wieder aufhellt. Christiane Ritter erlebt in ihrem Arktisjahr also ein ständiges Wechselspiel der Eindrücke und Gefühle, ein Auf und Ab von Begeisterung und Verzweiflung, das ihre folgenden Worte sehr schön beschreiben: „Wie verschieden sind die Erlebnisse in der Arktis. …man kann verrückt werden in Einsamkeit und Grauen, man kann aber sicher auch verrückt werden vor Begeisterung über allzuviel Schönheit.“ Das Buch ist mein absoluter Favorit unter den vielen Werken, die ich über die Arktis gelesen habe!

Fantastisch! Mein Favorit der Arktisliteratur.

Bewertung am 18.02.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Eine Frau erlebt die Polarnacht“ ist ein Klassiker der Arktisliteratur, bereits 1938 geschrieben, seitdem immer wieder neu aufgelegt und in viele Sprachen übersetzt. Die Autorin Christiane Ritter (1897-2000), eine österreichische Malerin, hatte eigentlich nie vorgehabt, einmal in die Arktis zu reisen. Sie kannte diese Region nur aus Briefen und Erzählungen ihres Mannes Hermann, der an wissenschaftlichen Expeditionen auf Spitzbergen teilnahm und einige Winter in einsamen Hütten als Jäger und Fallensteller verbrachte. Er forderte seine Frau immer wieder auf, doch mal mitzukommen. Doch Christiane zögerte. Für sie bedeutete die Arktis Frieren und Sicheinsamfühlen. Aber ihr Mann beruhigte sie mit den Worten: „Gar zu einsam wird es für Dich ja nicht werden, da an der Nordwestecke der Küste, ungefähr 90 Kilometer von hier noch ein Jäger, ein alter Schwede haust [...] Lass alles steh‘n und liegen und folge mir in die Arktis.“ Also übergibt Christiane die gemeinsame Tochter Karin in die Obhut der Grosseltern und reist im Sommer 1934 nach Spitzbergen, wo sie mit ihrem Mann und seinem norwegischen Jagdkumpan Karl ein ganzes Jahr in einer kleinen einfachen Holzhütte lebt. Die Hütte steht immer noch. Man kann im Internet eine virtuelle Tour durch sie und die umgebende Landschaft machen (https://www.spitzbergen.de/wp-content/panoramas/panotouren/Ritterhuette_DE/Ritterhuette.html) – und dabei nachvollziehen, dass Christiane Ritters erster Eindruck deprimierend war. Aber schon nach kurzer Zeit fasziniert die Arktis die Autorin. Se verfällt dem Zauber des Lichts und der Schönheit der Landschaft. Allerdings schwindet die Euphorie, als der Winter mit vier Monaten Dunkelheit kommt. Sie schwindet auch, wenn Hermann und Karl sie immer wieder mal tagelang allein lassen, um Robben zu jagen und Fuchsfallen zu kontrollieren, und Christiane sich dann Sorgen macht, ob die beiden Männer da draussen überhaupt überleben und zurückkehren. Kommen sie dann mit Beute zurück, die Nahrung und Vitamine garantiert, folgt wieder eine Phase der Erleichterung und Freude – bis Christiane wieder tagelang allein ist, manchmal bei einem langandauernden orkanartigen Schneesturm, der die Hütte zuweht, die Wärme aus dem Schornstein hinaustreibt und den Qualm und Russ des Ofens hinein bläst. Das bedeutet wieder Tage der Niedergeschlagenheit, bis ein weiteres freudiges Ereignis die Stimmung wieder aufhellt. Christiane Ritter erlebt in ihrem Arktisjahr also ein ständiges Wechselspiel der Eindrücke und Gefühle, ein Auf und Ab von Begeisterung und Verzweiflung, das ihre folgenden Worte sehr schön beschreiben: „Wie verschieden sind die Erlebnisse in der Arktis. …man kann verrückt werden in Einsamkeit und Grauen, man kann aber sicher auch verrückt werden vor Begeisterung über allzuviel Schönheit.“ Das Buch ist mein absoluter Favorit unter den vielen Werken, die ich über die Arktis gelesen habe!

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