Hass gelernt, Liebe erfahren

Vom Islamisten zum Brückenbauer.

Yassir Eric

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Beschreibung

Von Kindesbeinen an wurde er darauf getrimmt, Ungläubige zu verachten und für Allah zu kämpfen. Stark zu sein, sich dem Clan gegenüber solidarisch zu zeigen und die Nachfolge seines Vaters anzutreten, der einer der führenden Politiker des Landes war. In einer solchen Welt ist kein Platz für Zweifel, Fragen oder gar schwache Momente.

Umso bemerkenswerter ist die Geschichte von Yassir Eric. Aufgewachsen im Nordsudan, findet er beim Versuch, seinen zum Christentum konvertierten Onkel wieder auf den "rechten Pfad" des Islam zu lenken, selbst zum Glauben an Jesus. Yassir Eric muss fliehen, wird in seiner Heimat für tot erklärt. In Deutschland beginnt er ein neues Leben. Hier lernt er Werte wie Freiheit und Gleichberechtigung schätzen, die er früher verachtete. Sein Credo: Es braucht einen längst überfälligen, kritischen Dialog der Kulturen und Religionen. "Wir müssen Konflikte offen benennen und lösen, nur so ist ein friedliches Miteinander möglich."

Produktdetails

Verkaufsrang 39017
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 28.08.2017
Verlag Adeo Verlag
Seitenzahl 244
Maße (L/B/H) 22.1/14.1/2.7 cm
Gewicht 428 g
Auflage 4. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86334-177-0

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sehr spannend, lehrreich und bewegend

julzpaperheart am 01.09.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

"Obwohl ich enterbt, totgesagt, beerdigt und durch einen neuen Sohn ersetzt wurde. Für mich wirst Du immer mein Vater bleiben. Denn du kennst unser arabisches Sprichwort: "Blut wird nie Wasser werden"." (S. 206) Yassir Eric wächst in einem wohlhabenden Elternhaus in Nordsudan auf und soll in Zukunft eine führende Rolle in seinem Clan einnehmen. Als Vorbereitung darauf wird er bereits mit acht Jahren in eine Koranschule geschickt, die sehr weit weg von seinem Zuhause und seiner Familie ist. Unter Lieblosigkeit, Strenge und Bestrafungen muss er den Koran auswendig lernen. Niemand hat ihn darauf vorbereitet und nachdem ihn sein Vater Jahre später wieder abholt, ist er längst kein sorgloses Kind mehr, denn die Zeit in der Koranschule haben ihn sehr geprägt und seine extremistische Meinung und den Hass verstärkt. Er würde alles tun, was nötig ist, um Allah zu gefallen und in den Himmel zu kommen. Alles, was aus seiner Sicht und aus der Sicht seiner Familie notwendig ist, auch Mord an Ungläubigen. Er wächst in einer lieblosen und menschenfeindlichen Umgebung auf und wird in eine sehr extremistische Richtung erzogen. Nachdem sein geliebter Onkel zum Christentum konvertiert und daraufhin aus dem Clan geworfen wird, beginnt auch Yassir Vieles zu hinterfragen und beginnt sein Leben neu auszurichten. Das Buch befasst sich mit Yassirs Kindheit und Jugend, seine Anfänge als Christ, zeigt Ausschnitte aus seinem aktuellen Leben und befasst sich zum Abschluss mit dem Thema Islamismus und Integration. Der Brief am Ende des Buches hat mich emotional sehr mitgenommen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch ließ sich schnell und flüssig lesen. Den Aufbau fand ich auch sehr gut, da mir der Perspektivwechsel zwischen dem Bericht und der heutigen Sicht gut gefallen haben. Die Erklärungen waren sehr hilfreich, um die Handlung und muslimische Ansichten besser zu verstehen. Auch den Bericht über die erste Zeit in Deutschland fand ich sehr spannend. Yassir schafft es nicht nur mit seiner Biografie den Leser an die Handlung zu fesseln, sondern zeigt auf, wie man Muslime und Menschen aus dem Nahen Osten besser verstehen kann, trotz unterschiedlicher Erziehung, Werte und Gesellschaft. Das Buch hat mich noch einige Tage nach dem Lesen beschäftigt, denn ich habe Vieles daraus mitnehmen können und über einige Themen längere Zeit nachdenken müssen. Das Buch selbst ist sehr schön und hochwertig gestaltet, das Lesebändchen ist ein tolles Extra. Die Fotos und die Erklärungen bereichern die Geschichte. „Hass gelernt. Liebe erfahren“ ist ein sehr spannendes und lehrreiches Buch, was ich Jedem weiterempfehlen kann. Es gewährt einen unglaublichen Einblick in die arabische, muslimische Kultur und ermöglicht ein anderes Verständnis für diese Menschen.

5/5

sehr spannend, lehrreich und bewegend

julzpaperheart am 01.09.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

"Obwohl ich enterbt, totgesagt, beerdigt und durch einen neuen Sohn ersetzt wurde. Für mich wirst Du immer mein Vater bleiben. Denn du kennst unser arabisches Sprichwort: "Blut wird nie Wasser werden"." (S. 206) Yassir Eric wächst in einem wohlhabenden Elternhaus in Nordsudan auf und soll in Zukunft eine führende Rolle in seinem Clan einnehmen. Als Vorbereitung darauf wird er bereits mit acht Jahren in eine Koranschule geschickt, die sehr weit weg von seinem Zuhause und seiner Familie ist. Unter Lieblosigkeit, Strenge und Bestrafungen muss er den Koran auswendig lernen. Niemand hat ihn darauf vorbereitet und nachdem ihn sein Vater Jahre später wieder abholt, ist er längst kein sorgloses Kind mehr, denn die Zeit in der Koranschule haben ihn sehr geprägt und seine extremistische Meinung und den Hass verstärkt. Er würde alles tun, was nötig ist, um Allah zu gefallen und in den Himmel zu kommen. Alles, was aus seiner Sicht und aus der Sicht seiner Familie notwendig ist, auch Mord an Ungläubigen. Er wächst in einer lieblosen und menschenfeindlichen Umgebung auf und wird in eine sehr extremistische Richtung erzogen. Nachdem sein geliebter Onkel zum Christentum konvertiert und daraufhin aus dem Clan geworfen wird, beginnt auch Yassir Vieles zu hinterfragen und beginnt sein Leben neu auszurichten. Das Buch befasst sich mit Yassirs Kindheit und Jugend, seine Anfänge als Christ, zeigt Ausschnitte aus seinem aktuellen Leben und befasst sich zum Abschluss mit dem Thema Islamismus und Integration. Der Brief am Ende des Buches hat mich emotional sehr mitgenommen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch ließ sich schnell und flüssig lesen. Den Aufbau fand ich auch sehr gut, da mir der Perspektivwechsel zwischen dem Bericht und der heutigen Sicht gut gefallen haben. Die Erklärungen waren sehr hilfreich, um die Handlung und muslimische Ansichten besser zu verstehen. Auch den Bericht über die erste Zeit in Deutschland fand ich sehr spannend. Yassir schafft es nicht nur mit seiner Biografie den Leser an die Handlung zu fesseln, sondern zeigt auf, wie man Muslime und Menschen aus dem Nahen Osten besser verstehen kann, trotz unterschiedlicher Erziehung, Werte und Gesellschaft. Das Buch hat mich noch einige Tage nach dem Lesen beschäftigt, denn ich habe Vieles daraus mitnehmen können und über einige Themen längere Zeit nachdenken müssen. Das Buch selbst ist sehr schön und hochwertig gestaltet, das Lesebändchen ist ein tolles Extra. Die Fotos und die Erklärungen bereichern die Geschichte. „Hass gelernt. Liebe erfahren“ ist ein sehr spannendes und lehrreiches Buch, was ich Jedem weiterempfehlen kann. Es gewährt einen unglaublichen Einblick in die arabische, muslimische Kultur und ermöglicht ein anderes Verständnis für diese Menschen.

5/5

Unbedingt lesen

Eine Kundin/ein Kunde aus Magdeburg am 20.04.2018

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

""Wer den islamischen Terrorismus bekämpfen will, muss herausfinden, wer oder was die Terroristen prägt. In der Koranschule, der Moschee und zu Hause wurde ich dazu erzogen, zu hassen. Ich schaute auf Andersgläubige herab und war bereit, sie zu töten. Als ich vile zu spät merkte, dass ich mir dabei selbst schadete, wurde meine Welt auf den Kopf gestellt..." Yassir Eric konvertiert zum Christentum, wird von seiner Familie für tot erklärt und muss aus dem Nordsudan fliehen. In Deutschland beginnt er ein neues Leben. Sei Buch ist wegweisend für alle, die an einem kritischen Dialog über den Islam interessiert sind." - soweit der Klappentext. Das Cover, in dunklen Tönen gehalten, zeigt das Foto des Autors. In starkem Kontrast dazu der weiße Einband. Private Fotos in der Mitte des Buches verdeutlichen das Geschriebene. Ein Lesebändchen vervollständigt die hochwertige Ausstattung. Yassir Eric, 1972 im Nordsudan geboren, war militanter Islamist und verachtete Christen und Juden. Heute ist er evangelischer Theologe und leitet das Europäische Institut für Migration, Integration und Islamthemen (EIMI). Er hält Vorträge, veranstaltet Seminare und bildet Integrationsbegleiter aus. (Quelle: Klappentext). Der Autor schreibt seine Lebensgeschichte in einem sehr flüssigen und gut lesbaren Stil. Er schreibt sehr persönlich, aber auch sachlich. Der Leser wird von der ersten Seite an in seinen Bann. Yassir Eric macht sehr deutlich, wie die Erziehung im Islam abläuft. Der Besuch der Koranschule ist alles andere als ein Zuckerschlecken. Die Clans halten zusammen, Ehen werden innerhalb der Großfamilie geschlossen. Eigene Meinungen sind nur dann erlaubt, wenn sie mit der des Familienoberhaupts übereinstimmen. Seine Anfänge in Deutschland beschreibt der Autor teilweise sehr humorvoll. Dinge, die für uns selbstverständlich sind, sind es für jemanden, der von einem anderen Kontinent kommt, nicht. So kommt es zu Missverständnissen, aber auch zu interessanten Begegnungen, die ihm weiterhelfen. Es ist erstaunlich, dass jemand, der unter diesen Umständen aufgewachsen ist, sich radikal zum christlichen Glauben bekennt, sehr wohl wissend, welche Folgen es für ihn haben wird. Wobei Yassir Eric wohl doch gehofft hat, dass sein Vater ihn nicht verstoßen wird. Ein sehr persönlicher Brief am Ende des Buches zeigt deutlich, dass Yassir Eric seinen Vater vermisst. Die 17 Kapitel sind in weitere Abschnitte unterteilt. Dort, wo es sinnvoll ist, ergänzt Yassir Eric seine Geschichte mit zusätzlichen Informationen und Erläuterungen. Diese sind in einem anderen Schriftbild deutlich abgesetzt. Diese Zusatzerklärungen sind sehr hilfreich, kann das Erlebte noch besser verstanden und eingeordnet werden. Yassir Eric äußert seine eigene Meinung zu wichtigen Punkten, die er argumentativ gut belegt. So finden sich im Anhang "Neun Impulse zur Diskussion", in denen er seine Überzeugungen zusammenfasst. Eine Karte mit den wichtigsten Orten im Sudan im vorderen Einband und ein Glossar ergänzen den Text . Fazit: Dieses Buch sollte jeder lesen, unabhängig von seiner religiösen Ausrichtung, insbesondere aber diejenigen, die mit Flüchtlingen arbeiten. Es gewährt Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Muslime und ermöglicht ein neues Verständnis.

5/5

Unbedingt lesen

Eine Kundin/ein Kunde aus Magdeburg am 20.04.2018
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

""Wer den islamischen Terrorismus bekämpfen will, muss herausfinden, wer oder was die Terroristen prägt. In der Koranschule, der Moschee und zu Hause wurde ich dazu erzogen, zu hassen. Ich schaute auf Andersgläubige herab und war bereit, sie zu töten. Als ich vile zu spät merkte, dass ich mir dabei selbst schadete, wurde meine Welt auf den Kopf gestellt..." Yassir Eric konvertiert zum Christentum, wird von seiner Familie für tot erklärt und muss aus dem Nordsudan fliehen. In Deutschland beginnt er ein neues Leben. Sei Buch ist wegweisend für alle, die an einem kritischen Dialog über den Islam interessiert sind." - soweit der Klappentext. Das Cover, in dunklen Tönen gehalten, zeigt das Foto des Autors. In starkem Kontrast dazu der weiße Einband. Private Fotos in der Mitte des Buches verdeutlichen das Geschriebene. Ein Lesebändchen vervollständigt die hochwertige Ausstattung. Yassir Eric, 1972 im Nordsudan geboren, war militanter Islamist und verachtete Christen und Juden. Heute ist er evangelischer Theologe und leitet das Europäische Institut für Migration, Integration und Islamthemen (EIMI). Er hält Vorträge, veranstaltet Seminare und bildet Integrationsbegleiter aus. (Quelle: Klappentext). Der Autor schreibt seine Lebensgeschichte in einem sehr flüssigen und gut lesbaren Stil. Er schreibt sehr persönlich, aber auch sachlich. Der Leser wird von der ersten Seite an in seinen Bann. Yassir Eric macht sehr deutlich, wie die Erziehung im Islam abläuft. Der Besuch der Koranschule ist alles andere als ein Zuckerschlecken. Die Clans halten zusammen, Ehen werden innerhalb der Großfamilie geschlossen. Eigene Meinungen sind nur dann erlaubt, wenn sie mit der des Familienoberhaupts übereinstimmen. Seine Anfänge in Deutschland beschreibt der Autor teilweise sehr humorvoll. Dinge, die für uns selbstverständlich sind, sind es für jemanden, der von einem anderen Kontinent kommt, nicht. So kommt es zu Missverständnissen, aber auch zu interessanten Begegnungen, die ihm weiterhelfen. Es ist erstaunlich, dass jemand, der unter diesen Umständen aufgewachsen ist, sich radikal zum christlichen Glauben bekennt, sehr wohl wissend, welche Folgen es für ihn haben wird. Wobei Yassir Eric wohl doch gehofft hat, dass sein Vater ihn nicht verstoßen wird. Ein sehr persönlicher Brief am Ende des Buches zeigt deutlich, dass Yassir Eric seinen Vater vermisst. Die 17 Kapitel sind in weitere Abschnitte unterteilt. Dort, wo es sinnvoll ist, ergänzt Yassir Eric seine Geschichte mit zusätzlichen Informationen und Erläuterungen. Diese sind in einem anderen Schriftbild deutlich abgesetzt. Diese Zusatzerklärungen sind sehr hilfreich, kann das Erlebte noch besser verstanden und eingeordnet werden. Yassir Eric äußert seine eigene Meinung zu wichtigen Punkten, die er argumentativ gut belegt. So finden sich im Anhang "Neun Impulse zur Diskussion", in denen er seine Überzeugungen zusammenfasst. Eine Karte mit den wichtigsten Orten im Sudan im vorderen Einband und ein Glossar ergänzen den Text . Fazit: Dieses Buch sollte jeder lesen, unabhängig von seiner religiösen Ausrichtung, insbesondere aber diejenigen, die mit Flüchtlingen arbeiten. Es gewährt Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Muslime und ermöglicht ein neues Verständnis.

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