Draußen vor der Tür

Ein Stück, das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will

Wolfgang Borchert

(3)
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Beschreibung

Borcherts Drama dreht sich um den Kriegsveteranen Beckmann, der nach seiner Heimkehr aus der sibirischen Kriegsgefangenschaft nicht mehr in die Zivilgesellschaft zurückfinden kann. All seine Versuche, wieder Fuss zu fassen, sind fruchtlos, sein Zuhause gibt es nicht mehr und seine Mitmenschen bleiben ihm fremd, seine Fragen zur Verantwortung und Moral ungehört. Selbst die Elbe weist ihn zurück, als er sich zu ertränken versucht.

„Draussen vor der Tür“ ist das zentrale Werk der sogenannten „Trümmerliteratur“ nach 1945 und erfuhr bei seiner Erstausstrahlung als Hörspiel 1947 unmittelbar eine grosse Resonanz beim Publikum.

Produktdetails

ISBN 978-3-87291-249-7
Verkaufsrang 4779
Einband Kunststoff-Einband
Erscheinungsdatum 01.01.2020
Herausgeber Stefan Rogal
Verlag Hamburger Lesehefte
Seitenzahl 63
Maße (L) 20/12.6/0.8 cm
Gewicht 57 g
Sprache Deutsch

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Stade am 27.04.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es war auch unsere Klassenlektüre. Das Buch ist sehr nachvollziehbar geschrieben. Ich finde es nach wie vor sehr ergreifend. Man hat absolut mit Beckmann gelitten. Ich kann nur sagen LESEN

Die Nachkriegsstimme
von Zitronenblau am 23.08.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Borchert, jung verstorbener Trümmerliterat, gelang mit "Draußen vor der Tür" eines der heute bekanntesten Heimkehrerstücke. Das Symbol der zufallenden Tür versteht sich eo ipso. Die handelnden Personen, seien es Gott, der Tod, der Oberst und seine Verantwortung, der Andere undsofort stehen ganz klar für die jeweiligen, geradezu ... Borchert, jung verstorbener Trümmerliterat, gelang mit "Draußen vor der Tür" eines der heute bekanntesten Heimkehrerstücke. Das Symbol der zufallenden Tür versteht sich eo ipso. Die handelnden Personen, seien es Gott, der Tod, der Oberst und seine Verantwortung, der Andere undsofort stehen ganz klar für die jeweiligen, geradezu evidenten Möglichkeiten - und all jene geben dem Rückkehrer Beckmann keine Antwort. Stilistisch eher konventionell, aber dramaturgisch berührend gehört dieses Stück, "das kein Theater spielen und kein Publikum sehen will", zur Standardlektüre. Vielleicht DAS Klagedrama des einsamen Soldaten, dessen Deutschland nie nach ihm rief... Hinzu auch die Kurzgeschichten in diesem Band, in denen Borchert auch sein Talent für Prosa beweist.

Borcherts Erinnerungen
von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2006
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Draußen vor der Tür erzählt von dem jungen Beckmann, der aus Sibirien zurückkehrt. Seine Frau hat einen neuen, seine Eltern sind gestorben und er findet keine Arbeit. Beckmann versucht sich in der Elbe zu ersäufen doch "der andere" (was man als Gewissen deuten kann) zeigt ihm einen Ausweg. Als er "den anderen" am meisten braucht... Draußen vor der Tür erzählt von dem jungen Beckmann, der aus Sibirien zurückkehrt. Seine Frau hat einen neuen, seine Eltern sind gestorben und er findet keine Arbeit. Beckmann versucht sich in der Elbe zu ersäufen doch "der andere" (was man als Gewissen deuten kann) zeigt ihm einen Ausweg. Als er "den anderen" am meisten braucht ist dieser nicht mehr da. Borchert verarbeitet eigene Erinnerungen in sein Drama. Die Figuren wirken sehr realitätsnah und überzeugen. Ich werde mir auf jeden Fall das Theaterstück ansehen!

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