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Frauen und Macht

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Beschreibung


Das Buch zur grossen Debatte um Feminismus, Gleichberechtigung und #MeToo, Spiegel-Bestseller und Nr. 1-Bestseller in Grossbritannien:  Mary Beard, Cambrige-Professorin für Alte Geschichte, ist eine der bekanntesten Intellektuellen weltweit. Mit Humor und Scharfsinn erzählt sie, wie mächtige Frauen im Laufe der Geschichte behandelt und gesehen wurden, von Medusa und Athene bis zu Angela Merkel. Und zeigt, wie Frauen vor allem daran gehindert wurden und werden, Macht zu erlangen. Ein leidenschaftlicher Aufruf an Frauen, sich jetzt die Macht zu nehmen und nicht auf die nächste #MeToo-Debatte zu warten!

Immer wieder mischt sich Mary Beard leidenschaftlich und streitbar in aktuelle Diskussionen ein. Frauenfeindlichkeit und Sexismus sind Themen, die sie seit langem begleiten – auch persönlich – und die anzuprangern sie nicht müde wird.

»Ein kraftvolles Manifest.« New York Times

»Ein moderner feministischer Klassiker.« The Observer

»Mary Beard zeigt, wie Frauenfeindlichkeit funktioniert und warum sie sich so hartnäckig hält.« The Guardian

»Ein unwiderstehlicher Aufruf an Frauen, sich zu Wort zu melden, Macht zu nutzen und neu zu definieren.« People Magazine

Eine prominente Wissenschaftlerin, die nicht in der Feministinnen-Nische lebt, schwingt öffentlich feministische Thesen. Das ist neu. Und das ist bedeutsam. ("taz")
Ein schmales Buch [mit der] Sprengkraft einer handtaschentauglichen Kleinwaffe. ("Die Zeit")
Bei so viel schlauem Feminismus werden selbst Antifeministen schwach. ("Wirtschaftswoche online")
es ist die Stärke ihres Manifests [...], dass Mary Beard hier die Tiefe des kulturellen Ressentiments gegen Frauen benennt und dabei [...] die Gegenwart im Blick behält. ("Der Spiegel")
Das reich bebilderte Buch, das dem deprimierenden Befund einen trockenen Humor abtrotzt, ist ein Crashkurs in feministischer Geschichtsschreibung. ("Die Welt")
In einem schmalen Band fordert Mary Beard […] nichts weniger als ein Um- und Neudenken von Grundbegriffen unserer Zivilisation. ("Wiener Zeitung")
eine messerscharfe Analyse der Mechanismen in der abendländischen Kultur, mit denen Frauen zum Schweigen gebracht werden ("NZZ am Sonntag")

Details

Verkaufsrang

7757

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2018

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

19.5/12.4/1.7 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

7757

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2018

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

19.5/12.4/1.7 cm

Gewicht

202 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Women & Power. A Manifesto

Übersetzer

Ursula Blank-Sangmeister

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397399-0

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Super

Bewertung aus Grenchen am 23.07.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gut argumentiert! Leicht zu lesen und sehr interessant! Tiefgründig! Starke Frau!

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Gut argumentiert! Leicht zu lesen und sehr interessant! Tiefgründig! Starke Frau!

Ein beeindruckendes Manifest

Sikal am 26.03.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin Mary Beard lehrt an der Cambridge University Alte Geschichte. Sie ist eine begnadete Historikerin. Ihrem Buch „Frauen & Macht“ liegen zwei Vorträge zugrunde, in denen sie darauf plädiert, dass Frauen ernst genommen werden, dass ihnen die Zentren der Macht nicht verschlossen bleiben. Bereits sehr mehreren Jahrtausenden wird Frauen untersagt, den Mund in der Öffentlichkeit aufzumachen. Zu Zeiten Odysseus verbietet Telemach seiner Mutter zu sprechen und schickt sie stattdessen wieder an den Webstuhl. Die wirklich wichtigen Gespräche sind ausschließlich Männersache. Diese Einstellung zieht sich durch die Jahre und wir erfahren dies quer durch die Jahrhunderte in sämtlicher Literatur. In der klassischen Welt wird der öffentlichen Rede von Frauen „stets mit Abscheu begegnet“ – mit zwei Ausnahmen: Einerseits dürfen Frauen als Opfer oder Märtyrerinnen das Wort erheben, um ihren Tod anzukündigen. Andererseits dürfen Frauen gelegentlich reden, um ihr Heim, ihre Kinder, ihren Ehemann oder die Interessen anderer Frauen zu schützen (spricht nur für die Frauen und keinesfalls vertritt eine Frau die Meinung eines Mannes). Exemplarisch zieht die Autorin einige Beispiele hervor, die uns manchmal den Kopf schütteln lassen oder auch zu Aha-Erlebnissen führen. Frauen mussten sich immer schon anpassen, verändern, um sich Gehör zu verschaffen, zu so mancher List greifen. Ihre Rolle als Frau ist in den Positionen der Macht nicht gewünscht – man muss nur durch die Runde schauen, welchen Frauen solche Positionen zugestanden werden und wie sie sich dann verhalten. Z.B. nahm Margareth Thatcher Stimmunterricht, um eine tiefere Stimme zu bekommen oder kleiden sich Politikerinnen wie Hillary Clinton oder Angela Merkel häufig in einer „Uniform“ (Hosenanzug), um Stärke und männliche Entschlossenheit zu demonstrieren. „… Dabei wird die Macht zudem sehr eng ausgelegt, als etwas, das nur wenige – meist Männer – besitzen und handhaben können. (Genau das ist es, was durch das Bild eines Perseus oder eines Donald Trump, der sein Schwert schwingt, verdeutlicht wird.) Unter diesen Bedingungen sind Frauen als Geschlecht – nicht als Individuen – quo Definition von der Macht ausgeschlossen.“ Natürlich ist im Laufe der Jahre bereits viel geschehen, doch von einer Gleichberechtigung kann noch lange nicht gesprochen werden. Ohne Quotenregelung hätten wir noch weniger Frauen in Führungspositionen. Frauen verdienen immer noch weniger für die gleiche Leistung als Männer. Nur weil wir bereits das Wahlrecht haben, dürfen wir Frauen nicht aufhören für unsere Rechte zu kämpfen. Mary Beards leidenschaftliches Plädoyer soll nicht verhallen sondern einen Anstoß geben - nicht Schweigen sondern das Wort erheben - lautet die Devise.

Ein beeindruckendes Manifest

Sikal am 26.03.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin Mary Beard lehrt an der Cambridge University Alte Geschichte. Sie ist eine begnadete Historikerin. Ihrem Buch „Frauen & Macht“ liegen zwei Vorträge zugrunde, in denen sie darauf plädiert, dass Frauen ernst genommen werden, dass ihnen die Zentren der Macht nicht verschlossen bleiben. Bereits sehr mehreren Jahrtausenden wird Frauen untersagt, den Mund in der Öffentlichkeit aufzumachen. Zu Zeiten Odysseus verbietet Telemach seiner Mutter zu sprechen und schickt sie stattdessen wieder an den Webstuhl. Die wirklich wichtigen Gespräche sind ausschließlich Männersache. Diese Einstellung zieht sich durch die Jahre und wir erfahren dies quer durch die Jahrhunderte in sämtlicher Literatur. In der klassischen Welt wird der öffentlichen Rede von Frauen „stets mit Abscheu begegnet“ – mit zwei Ausnahmen: Einerseits dürfen Frauen als Opfer oder Märtyrerinnen das Wort erheben, um ihren Tod anzukündigen. Andererseits dürfen Frauen gelegentlich reden, um ihr Heim, ihre Kinder, ihren Ehemann oder die Interessen anderer Frauen zu schützen (spricht nur für die Frauen und keinesfalls vertritt eine Frau die Meinung eines Mannes). Exemplarisch zieht die Autorin einige Beispiele hervor, die uns manchmal den Kopf schütteln lassen oder auch zu Aha-Erlebnissen führen. Frauen mussten sich immer schon anpassen, verändern, um sich Gehör zu verschaffen, zu so mancher List greifen. Ihre Rolle als Frau ist in den Positionen der Macht nicht gewünscht – man muss nur durch die Runde schauen, welchen Frauen solche Positionen zugestanden werden und wie sie sich dann verhalten. Z.B. nahm Margareth Thatcher Stimmunterricht, um eine tiefere Stimme zu bekommen oder kleiden sich Politikerinnen wie Hillary Clinton oder Angela Merkel häufig in einer „Uniform“ (Hosenanzug), um Stärke und männliche Entschlossenheit zu demonstrieren. „… Dabei wird die Macht zudem sehr eng ausgelegt, als etwas, das nur wenige – meist Männer – besitzen und handhaben können. (Genau das ist es, was durch das Bild eines Perseus oder eines Donald Trump, der sein Schwert schwingt, verdeutlicht wird.) Unter diesen Bedingungen sind Frauen als Geschlecht – nicht als Individuen – quo Definition von der Macht ausgeschlossen.“ Natürlich ist im Laufe der Jahre bereits viel geschehen, doch von einer Gleichberechtigung kann noch lange nicht gesprochen werden. Ohne Quotenregelung hätten wir noch weniger Frauen in Führungspositionen. Frauen verdienen immer noch weniger für die gleiche Leistung als Männer. Nur weil wir bereits das Wahlrecht haben, dürfen wir Frauen nicht aufhören für unsere Rechte zu kämpfen. Mary Beards leidenschaftliches Plädoyer soll nicht verhallen sondern einen Anstoß geben - nicht Schweigen sondern das Wort erheben - lautet die Devise.

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