Spinster Girls – Was ist schon normal?
Band 1

Spinster Girls – Was ist schon normal?

Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.07.2018

Verlag

dtv

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/13.7/3.2 cm

Beschreibung

Rezension

Wenn junge Leserinnen nach einem Jahr #MeeToo-Debatte durch diesen Roman beginnen, sich mit feministischen Fragen auseinanderzusetzen, ist viel angestossen. Katrin Hörnlein Die Zeit 20181011

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.07.2018

Verlag

dtv

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

19/13.7/3.2 cm

Gewicht

358 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Am I normal yet?

Übersetzer

Nina Frey

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-71797-7

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Bewertung am 04.10.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wahsninnig tolles Jugendbuch, welches die Themen Zwangsstörung und psychische Erkrankung absolut lesenswert behandelt. Man schließt Evie direkt ins Herz und fiebert richtig mit ihr mit, wie sie Schritt für Schritt versucht in das "normale" Leben zurückzukehren.

Bewertung am 04.10.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wahsninnig tolles Jugendbuch, welches die Themen Zwangsstörung und psychische Erkrankung absolut lesenswert behandelt. Man schließt Evie direkt ins Herz und fiebert richtig mit ihr mit, wie sie Schritt für Schritt versucht in das "normale" Leben zurückzukehren.

Was ist schon normal?

CorniHolmes am 07.01.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit der Spinster Girls-Reihe habe ich eine ganze Weile geliebäugelt. Eigentlich hatte sie mich von Anfang an sehr angesprochen, nur irgendwie hat es dann doch etwas gedauert, bis ich endlich zum ersten Band gegriffen habe. Was bin ich froh, dass ich es getan habe! Mir hat das Buch richtig gut gefallen, viel besser sogar, als erwartet. Evies größter Wunsch? Normal sein. Evie möchte das Leben einer ganz normalen 16-jährigen führen, sie möchte zur Schule und auf Partys gehen, sie möchte sich mit Freundinnen treffen und Dates haben. Wie soll das aber möglich sein, wenn ihr Leben von ihrer Krankheit bestimmt wird und sie immerzu mit der großen Sorge leben muss, dass jemand von ihren Zwängen erfahren könnte? Dass niemand davon wissen darf, steht für Evie absolut fest, zu groß ist ihre Angst, sonst von allen als Spinnerin abgestempelt zu werden. Nicht mal ihren neuen Freundinnen Amber und Lotti kann sie sich anvertrauen. Die drei Mädchen beschließen, nachdem sie Jungstechnisch einiges einzustecken hatten, den Spinster Club zu gründen. Sie beginnen sich über feministische Themen auszutauschen und wollen unbedingt für die Gleichberechtigung der Frauen kämpfen. Evie nimmt an diesen Treffen gerne teil, allerdings wird dies zunehmend schwieriger für sie, da ihre Zwänge erneut schlimmer werden und sie zunehmend den Kampf gegen ihre unguten Gedanken zu verlieren droht. Bei „Was ist schon normal?“ handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie um die Mädchen Evie, Lotti und Amber. In diesem Band ist Evie unsere Protagonistin. Wir erfahren alles ausschließlich aus ihrer Sicht und bekommen einen sehr guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Mir war Evie auf Anhieb super sympathisch, in sie konnte mich jederzeit wunderbar hineinversetzen. Evie hat mit den gängigen Problemen eines Teenagers zu kämpfen: Jungs, erster Kuss, erste große Liebe, Partys...allerdings sind es nicht nur diese Dinge, die die 16-jährige beschäftigen. Evie leidet an einer Zwangsstörung. Bis vor kurzem befand sie sich sogar noch in einer Klinik, da ihre Erkrankung so schlimm wurde, dass sie es ohne stationäre Hilfe einfach nicht mehr geschafft hat. Zu Beginn des Buches ist Evie aber wieder zu Hause. Sie geht wieder zur Schule, besucht regelmäßig ihre Therapeutin Sarah und sie nimmt weiterhin ihre Medikamente ein, von welchen sie aber unbedingt loskommen möchte. Ich lese wahnsinnig gerne Bücher, die von psychischen Erkrankungen handeln. Mir war das hier gar nicht so bewusst gewesen, wie sehr Evies Erkrankung im Vordergrund der Handlung steht. In meinen Augen rückt dadurch das Thema Feminismus, welches das Buch ebenfalls behandelt, etwas in den Hintergrund der Geschichte, aber gestört hat mich das nicht, überhaupt nicht. Ich fand es unheimlich interessant mitzuverfolgen, wie Evie versucht gegen ihre Krankheit anzukämpfen. Dass dieser Kampf schwer ist, wird mehr als deutlich. Ich habe so mit der armen Evie mitgelitten. In meinen Augen hat die Autorin das Thema Zwangsstörung absolut authentisch behandelt. Mir gingen die Beschreibungen teilweise richtig unter die Haut. Ich hatte beim Lesen öfters Gänsehaut und habe immer wieder nur gedacht: Gott, Mädchen, was tust du da nur? Vor allem, als Evies innere Stimme und damit verbunden die Zwänge immer schlimmer werden und sie immer mehr wieder in alte Verhaltensmuster zurückfällt, klebte ich förmlich an den Seiten, da ich diese Schilderungen so bewegend und ergreifend fand. Mich konnte die Story richtig fesseln, sodass ich das Buch quasi inhaliert habe. Klasse fand ich, wie sehr die Geschichte in die Tiefe geht und wie viele wichtige Themen und Werte sie anspricht: Psychische Erkrankungen, Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Akzeptanz, feministische Themen und noch so vieles mehr. Das mag nach viel klingen, vielleicht nach zu viel, aber das ist es tatsächlich nicht. Der Autorin ist es wunderbar gelungen all diese Themen unter einen Hut zu bekommen, ohne dass die Geschichte zu überladen wirkt. Richtig warm ums Herz wurde mir, wenn Evie Zeit mit ihren neuen Freundinnen verbracht hat. Lotti und Amber sind ebenfalls wundervolle und sehr starke Charaktere, die man einfach sofort gern haben muss. Die drei Mädchen gehen hier mit einem sehr guten Beispiel voran und zeigen uns, wie wichtig es ist, für seine Ziele und Rechte zu kämpfen. Die drei treffen sich regelmäßig und diskutieren darüber, was man als Frau tun kann, damit man mehr Gleichberechtigung erhält. Obwohl das Buch viele ernste Themen behandelt, ist es dennoch herrlich humorvoll. Hach, was habe ich hier viel geschmunzelt. Meine Gesichtsmuskeln waren hier wirklich äußerst aktiv; der Humor war definitiv absolut meiner. Stellenweise habe ich sogar laut losgelacht, besonders die drei Mädels zusammen haben mir öfters Gründe zum Schmunzeln geliefert. Was die Treffen der drei aber etwas getrübt hat, sind die Sorgen, die Evie immerzu plagen. Sie kann Amber und Lotti einfach nicht erzählen, was mit ihr los ist, zu groß ist ihre Angst, dass sie von ihr abrücken werden, weil sie Evie für eine Spinnerin halten. Ich fand es unendlich schade, dass Evie so wenig Vertrauen in ihre neuen Freundinnen hat, konnte es aber auch verstehen. Ich glaube sogar, ich hätte an Evies Stelle ganz genauso gehandelt. In meinen Augen ist Holly Bourne hier ein wundervoller Reihenauftakt gelungen, der in einem die große Vorfreude auf die nächsten beiden Bände weckt. Zumindest bei mir ist das der Fall. Zum Glück steht der zweite Band bereits in meinem Regal und wartet darauf, von mir gelesen zu werden. Hoffentlich wird mir dieser genauso schöne Lesestunden bescheren wie sein Vorgänger. Fazit: Für mich hat sich der erste Band der Spinster Girls zu einem richtigen Highlight entwickelt; mir hat das Buch sogar viel besser gefallen, als erwartet. Es behandelt viele wichtige Themen, es ist mitreißend, berührend, absolut authentisch und herrlich humorvoll. Mein Lesespaß war hier perfekt und ich freue mich nun schon sehr auf den zweiten Band, der mir hoffentlich genauso gut gefallen wird wie der erste. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!

Was ist schon normal?

CorniHolmes am 07.01.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit der Spinster Girls-Reihe habe ich eine ganze Weile geliebäugelt. Eigentlich hatte sie mich von Anfang an sehr angesprochen, nur irgendwie hat es dann doch etwas gedauert, bis ich endlich zum ersten Band gegriffen habe. Was bin ich froh, dass ich es getan habe! Mir hat das Buch richtig gut gefallen, viel besser sogar, als erwartet. Evies größter Wunsch? Normal sein. Evie möchte das Leben einer ganz normalen 16-jährigen führen, sie möchte zur Schule und auf Partys gehen, sie möchte sich mit Freundinnen treffen und Dates haben. Wie soll das aber möglich sein, wenn ihr Leben von ihrer Krankheit bestimmt wird und sie immerzu mit der großen Sorge leben muss, dass jemand von ihren Zwängen erfahren könnte? Dass niemand davon wissen darf, steht für Evie absolut fest, zu groß ist ihre Angst, sonst von allen als Spinnerin abgestempelt zu werden. Nicht mal ihren neuen Freundinnen Amber und Lotti kann sie sich anvertrauen. Die drei Mädchen beschließen, nachdem sie Jungstechnisch einiges einzustecken hatten, den Spinster Club zu gründen. Sie beginnen sich über feministische Themen auszutauschen und wollen unbedingt für die Gleichberechtigung der Frauen kämpfen. Evie nimmt an diesen Treffen gerne teil, allerdings wird dies zunehmend schwieriger für sie, da ihre Zwänge erneut schlimmer werden und sie zunehmend den Kampf gegen ihre unguten Gedanken zu verlieren droht. Bei „Was ist schon normal?“ handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie um die Mädchen Evie, Lotti und Amber. In diesem Band ist Evie unsere Protagonistin. Wir erfahren alles ausschließlich aus ihrer Sicht und bekommen einen sehr guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Mir war Evie auf Anhieb super sympathisch, in sie konnte mich jederzeit wunderbar hineinversetzen. Evie hat mit den gängigen Problemen eines Teenagers zu kämpfen: Jungs, erster Kuss, erste große Liebe, Partys...allerdings sind es nicht nur diese Dinge, die die 16-jährige beschäftigen. Evie leidet an einer Zwangsstörung. Bis vor kurzem befand sie sich sogar noch in einer Klinik, da ihre Erkrankung so schlimm wurde, dass sie es ohne stationäre Hilfe einfach nicht mehr geschafft hat. Zu Beginn des Buches ist Evie aber wieder zu Hause. Sie geht wieder zur Schule, besucht regelmäßig ihre Therapeutin Sarah und sie nimmt weiterhin ihre Medikamente ein, von welchen sie aber unbedingt loskommen möchte. Ich lese wahnsinnig gerne Bücher, die von psychischen Erkrankungen handeln. Mir war das hier gar nicht so bewusst gewesen, wie sehr Evies Erkrankung im Vordergrund der Handlung steht. In meinen Augen rückt dadurch das Thema Feminismus, welches das Buch ebenfalls behandelt, etwas in den Hintergrund der Geschichte, aber gestört hat mich das nicht, überhaupt nicht. Ich fand es unheimlich interessant mitzuverfolgen, wie Evie versucht gegen ihre Krankheit anzukämpfen. Dass dieser Kampf schwer ist, wird mehr als deutlich. Ich habe so mit der armen Evie mitgelitten. In meinen Augen hat die Autorin das Thema Zwangsstörung absolut authentisch behandelt. Mir gingen die Beschreibungen teilweise richtig unter die Haut. Ich hatte beim Lesen öfters Gänsehaut und habe immer wieder nur gedacht: Gott, Mädchen, was tust du da nur? Vor allem, als Evies innere Stimme und damit verbunden die Zwänge immer schlimmer werden und sie immer mehr wieder in alte Verhaltensmuster zurückfällt, klebte ich förmlich an den Seiten, da ich diese Schilderungen so bewegend und ergreifend fand. Mich konnte die Story richtig fesseln, sodass ich das Buch quasi inhaliert habe. Klasse fand ich, wie sehr die Geschichte in die Tiefe geht und wie viele wichtige Themen und Werte sie anspricht: Psychische Erkrankungen, Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Akzeptanz, feministische Themen und noch so vieles mehr. Das mag nach viel klingen, vielleicht nach zu viel, aber das ist es tatsächlich nicht. Der Autorin ist es wunderbar gelungen all diese Themen unter einen Hut zu bekommen, ohne dass die Geschichte zu überladen wirkt. Richtig warm ums Herz wurde mir, wenn Evie Zeit mit ihren neuen Freundinnen verbracht hat. Lotti und Amber sind ebenfalls wundervolle und sehr starke Charaktere, die man einfach sofort gern haben muss. Die drei Mädchen gehen hier mit einem sehr guten Beispiel voran und zeigen uns, wie wichtig es ist, für seine Ziele und Rechte zu kämpfen. Die drei treffen sich regelmäßig und diskutieren darüber, was man als Frau tun kann, damit man mehr Gleichberechtigung erhält. Obwohl das Buch viele ernste Themen behandelt, ist es dennoch herrlich humorvoll. Hach, was habe ich hier viel geschmunzelt. Meine Gesichtsmuskeln waren hier wirklich äußerst aktiv; der Humor war definitiv absolut meiner. Stellenweise habe ich sogar laut losgelacht, besonders die drei Mädels zusammen haben mir öfters Gründe zum Schmunzeln geliefert. Was die Treffen der drei aber etwas getrübt hat, sind die Sorgen, die Evie immerzu plagen. Sie kann Amber und Lotti einfach nicht erzählen, was mit ihr los ist, zu groß ist ihre Angst, dass sie von ihr abrücken werden, weil sie Evie für eine Spinnerin halten. Ich fand es unendlich schade, dass Evie so wenig Vertrauen in ihre neuen Freundinnen hat, konnte es aber auch verstehen. Ich glaube sogar, ich hätte an Evies Stelle ganz genauso gehandelt. In meinen Augen ist Holly Bourne hier ein wundervoller Reihenauftakt gelungen, der in einem die große Vorfreude auf die nächsten beiden Bände weckt. Zumindest bei mir ist das der Fall. Zum Glück steht der zweite Band bereits in meinem Regal und wartet darauf, von mir gelesen zu werden. Hoffentlich wird mir dieser genauso schöne Lesestunden bescheren wie sein Vorgänger. Fazit: Für mich hat sich der erste Band der Spinster Girls zu einem richtigen Highlight entwickelt; mir hat das Buch sogar viel besser gefallen, als erwartet. Es behandelt viele wichtige Themen, es ist mitreißend, berührend, absolut authentisch und herrlich humorvoll. Mein Lesespaß war hier perfekt und ich freue mich nun schon sehr auf den zweiten Band, der mir hoffentlich genauso gut gefallen wird wie der erste. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!

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Geraldine Chantal Daphne Dettwiler

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5/5

Fazit: Tolle Message! Ein Buch für jedes Mädchen. Unbedingt lesen!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt Evie leidet unter einer Zwangsstörung und wünscht sich nichts sehnlicher als einfach nur normal z sein. Als sie an einer Party, an dem ihr Date mit einer anderen schnackselt, auf Lottie und Amber trifft, ist das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und der Anfang der Spinster-Girls! Ein Mädchenclub in dem die drei über alle möglichen Frauenthemen diskutieren und natürlich auch über Jungs. Persönliche Meinung Wow! Ich glaube Holly Bourne mausert sich gerade zu einer meiner Lieblingsautoren! Sie schreibt einfach so unverblümt ehrlich und realistisch und ich kann mich wirklich gut mit ihren Protagonistinnen identifizieren. «Unguter Gedanke: Jemand könnte mir genau in die Augen schauen und sagen: „Du bedeutest mir gar nichts“» Vorneweg: Ich empfehle das Buch auf Englisch, da es mir in der Übersetzung ein bisschen zu jugendlich daherkam. Aber das ist Geschmackssache. Ich habe das Buch nur gekauft, weil ich gerade „it only happens in the movies“ gelesen habe und weil „was ist schon normal“ frisch auf Deutsch ehrauskam. (Und ich manchmal auch etwas auf Deutsch lesen muss. Zwecks Arbeit und so haha) Der Inhalt alleine hätte mich nicht wirklich angesprochen, konnte mich aber schlussendlich vollends überzeugen! «“Ich lasse dich mein Zimmer sauber machen. Aber ich möchte, dass du mir versprichst, dich nicht ständig mit allen anderen zu vergleichen.“ „Was?“ Ich liess sie los, weil ich nichts kapierte. „Du. Evelyn. Immer dieses <Ich wollte, ich wäre so.> oder <Ach, wäre ich doch mehr wie soundso.> Du bist total besessen davon, normal zu sein, aber das ist total langweilig, und du bist so besonders, Evie. Versprich mir, dass du aufhörst, nicht du selbst sein zu wollen.“» Ich mochte Evie sehr gerne und habe richtig mit ihr mitgefühlt, mitgelitten, mitgefreut und gefiebert. Wenn sie wieder einmal an ihren Zwängen litt, wurde mir ganz anders zumute. Holly Bourne schafft es unglaublich gut, diese Thematik zu beschreiben und einem näher zu bringen. Wenn Evie eine Panikattacke erlitt, litt ich mit. Es ging mir unheimlich nahe und war trotzdem nicht übertrieben. Ich fand auch die Gespräche der drei Spinster Girls extrem spannend und Augenöffnend. Es war nicht too much, aber genau richtig, sodass man es interessant findet, aber nicht belehrend. In kleinen Portionen werden Frauenthemen thematisiert und Beziehungsprobleme analysiert. Manchmal wars Klischeehaft, aber trotzdem immer so, dass man irgendwie wusste, dass sie Autorin sich da jetzt extra an dem Klischee bedient um etwas klar zu zeigen. Mir persönlich gefällt das. «Ich kaute los, aber mein Mund war so voll. Zwei Tage abgelaufen, zwei Tage abgelaufen, ZWEI TAGE ABGELAUFEN.» Das Buch ist unheimlich wichtig, finde ich. Denn wie Evie auch, fragen wir uns doch alle, ob wir normal sind, wollen einfach auch dazugehören. Aber „was ist schon normal“ zeigt, dass man ruhig sich selber sein darf, und stolz drauf! Das hat mir sehr gut gefallen! Halt eben wie der Titel auch sagt: Was ist schon normal? Ich freue mich schon jetzt riesig auf die nächsten beiden Bände, auch wenn ich da noch nicht so sicher bin, wie ich mit den Protagonistinnen klarkomme. Besonders mit Lottie weiss ich nicht, ob ich mich da anfreunden kann. Aber wir werden es sehen. Fazit: Tolle Message! Ein Buch für jedes Mädchen. Unbedingt lesen!
5/5

Fazit: Tolle Message! Ein Buch für jedes Mädchen. Unbedingt lesen!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Inhalt Evie leidet unter einer Zwangsstörung und wünscht sich nichts sehnlicher als einfach nur normal z sein. Als sie an einer Party, an dem ihr Date mit einer anderen schnackselt, auf Lottie und Amber trifft, ist das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und der Anfang der Spinster-Girls! Ein Mädchenclub in dem die drei über alle möglichen Frauenthemen diskutieren und natürlich auch über Jungs. Persönliche Meinung Wow! Ich glaube Holly Bourne mausert sich gerade zu einer meiner Lieblingsautoren! Sie schreibt einfach so unverblümt ehrlich und realistisch und ich kann mich wirklich gut mit ihren Protagonistinnen identifizieren. «Unguter Gedanke: Jemand könnte mir genau in die Augen schauen und sagen: „Du bedeutest mir gar nichts“» Vorneweg: Ich empfehle das Buch auf Englisch, da es mir in der Übersetzung ein bisschen zu jugendlich daherkam. Aber das ist Geschmackssache. Ich habe das Buch nur gekauft, weil ich gerade „it only happens in the movies“ gelesen habe und weil „was ist schon normal“ frisch auf Deutsch ehrauskam. (Und ich manchmal auch etwas auf Deutsch lesen muss. Zwecks Arbeit und so haha) Der Inhalt alleine hätte mich nicht wirklich angesprochen, konnte mich aber schlussendlich vollends überzeugen! «“Ich lasse dich mein Zimmer sauber machen. Aber ich möchte, dass du mir versprichst, dich nicht ständig mit allen anderen zu vergleichen.“ „Was?“ Ich liess sie los, weil ich nichts kapierte. „Du. Evelyn. Immer dieses <Ich wollte, ich wäre so.> oder <Ach, wäre ich doch mehr wie soundso.> Du bist total besessen davon, normal zu sein, aber das ist total langweilig, und du bist so besonders, Evie. Versprich mir, dass du aufhörst, nicht du selbst sein zu wollen.“» Ich mochte Evie sehr gerne und habe richtig mit ihr mitgefühlt, mitgelitten, mitgefreut und gefiebert. Wenn sie wieder einmal an ihren Zwängen litt, wurde mir ganz anders zumute. Holly Bourne schafft es unglaublich gut, diese Thematik zu beschreiben und einem näher zu bringen. Wenn Evie eine Panikattacke erlitt, litt ich mit. Es ging mir unheimlich nahe und war trotzdem nicht übertrieben. Ich fand auch die Gespräche der drei Spinster Girls extrem spannend und Augenöffnend. Es war nicht too much, aber genau richtig, sodass man es interessant findet, aber nicht belehrend. In kleinen Portionen werden Frauenthemen thematisiert und Beziehungsprobleme analysiert. Manchmal wars Klischeehaft, aber trotzdem immer so, dass man irgendwie wusste, dass sie Autorin sich da jetzt extra an dem Klischee bedient um etwas klar zu zeigen. Mir persönlich gefällt das. «Ich kaute los, aber mein Mund war so voll. Zwei Tage abgelaufen, zwei Tage abgelaufen, ZWEI TAGE ABGELAUFEN.» Das Buch ist unheimlich wichtig, finde ich. Denn wie Evie auch, fragen wir uns doch alle, ob wir normal sind, wollen einfach auch dazugehören. Aber „was ist schon normal“ zeigt, dass man ruhig sich selber sein darf, und stolz drauf! Das hat mir sehr gut gefallen! Halt eben wie der Titel auch sagt: Was ist schon normal? Ich freue mich schon jetzt riesig auf die nächsten beiden Bände, auch wenn ich da noch nicht so sicher bin, wie ich mit den Protagonistinnen klarkomme. Besonders mit Lottie weiss ich nicht, ob ich mich da anfreunden kann. Aber wir werden es sehen. Fazit: Tolle Message! Ein Buch für jedes Mädchen. Unbedingt lesen!

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