Die Zigarette danach

Die Zigarette danach

Roman

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung


Wie weit würde ein Raucher gehen, um eine Zigarette geniessen zu können? Für Fabrice Valantine, erfolgreicher Headhunter, ist die Antwort klar: weit, sehr weit. Als in seinem Unternehmen ein Rauchverbot in Kraft tritt, lässt er sich von seiner Frau überreden, einen Hypnotiseur aufzusuchen, der ihn von seinem Laster heilen soll. Die Behandlung ist ein voller Erfolg: Fabrice vergeht jede Lust am Rauchen. Doch als Fabrice die versprochene Beförderung nicht erhält, wird er rückfällig. Zu seinem grossen Entsetzen bleibt jede Wirkung aus: Die Zigarette schmeckt nicht mehr. Fabrice ist verzweifelt – bis er durch einen Zufall entdeckt, dass die Lust am Rauchen zurückkehrt, wenn er einen Menschen umgebracht hat …

»Der Inhalt ist schon etwas makaber stellenweise, aber auch unglaublich lustig [...], man sollte auf jeden Fall dieses Buch lesen.« ("RBB radioeins")
»Laurain legt einen kurzweiligen, leicht lesbaren Roman vor, der sich voll Ironie und schwarzem Humor mit dem [...] Rauchverbot auseinandersetzt.« ("ekz Bibliotheksservice")
»Ein irrer Plot, lässig erzählt.« ("Für Sie")
»Eine dämonische Variation auf das Thema: Morgen höre ich auf zu rauchen.« ("Télé 7")
»[...] Menschen, die aus dem Leben gefallen sind, und deren Schicksal Laurain so wunderbar unaufgeregt und nostalgisch erzählt.« ("Ruhr Nachrichten")

Details

Verkaufsrang

49695

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.01.2019

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21.1/13.4/2.5 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

49695

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.01.2019

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21.1/13.4/2.5 cm

Gewicht

334 g

Auflage

1

Übersetzer

Sina de Malafosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-65046-4

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Ideenreich und frech

Bücher in meiner Hand am 07.05.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Antoine Laurain ist bekannt für seine besonders ideenreichen Geschichten. Der vorliegende Roman beweist es einmal mehr. Fabrice Valantine sitzt im Gefängnis und erzählt den Lesern, wieso er wegen einer Zigarette zum Mörder geworden ist. Seine Geschichte beginnt eigentlich mit seiner ersten Zigarette, doch das Rauchen wird erst zum Problem, als ein blondes Model, das grauhaarige Anzugsträger nicht mag, das Rauchverbot in der Firma umsetzt. Valantine ist ein Headhunter. Er und zwei Arbeitskollegen sind dem höchsten Boss der Firma unterstellt. Ihnen allen ist das allgemeine Rauchverbot total egal, sie rauchen in ihren Büros und in der Kantine. Als das Verbot auch bei ihnen in Kraft tritt, schickt seine Frau Sidonie ihn zum Hypnotiseur und siehe da - er raucht nicht mehr. Dies bringt neue Probleme mit sich, die ihn mit der Zeit zum Morden bewegen. Man darf kein Krimi erwarten, Spannung kommt kaum auf. Da die Handlung bereits bekannt ist, werden nur die fehlenden Details erzählt. Und die haben es in sich. Teilweise bitterböse, aber immer mit einem satirischen Unterton. Die Geschichte mutet makaber an, dennoch finde ich die Idee originell. Den Autor mag man eh für seine besonderen Plots, die immer wieder überraschen. Die Erzählung ist stellenweise aber ein wenig langatmig geworden, besonders wenn Forschungen zum Thema Rauchen herbei gezogen werden oder Valantine sich an Erinnerungen an die erste Zigarette ergeht. Hierbei merkt man, dass es eins der ersten Bücher des Autors ist, welches aber erst jetzt ins Deutsche übersetzt wurde. Man muss sich vorurteilsfrei einlassen auf Valantines Geschichte. Valantine selbst ist eine Figur, der man nicht böse sein kann, die man irgendwie versteht und die einem am Ende fast leid tut, obwohl Valantine nicht auf Mitleid aus ist. Fazit: Eine freche, zynische Erzählung - grau vor Rauch und schwarz vor Humor. 4 Punkte.

Ideenreich und frech

Bücher in meiner Hand am 07.05.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Antoine Laurain ist bekannt für seine besonders ideenreichen Geschichten. Der vorliegende Roman beweist es einmal mehr. Fabrice Valantine sitzt im Gefängnis und erzählt den Lesern, wieso er wegen einer Zigarette zum Mörder geworden ist. Seine Geschichte beginnt eigentlich mit seiner ersten Zigarette, doch das Rauchen wird erst zum Problem, als ein blondes Model, das grauhaarige Anzugsträger nicht mag, das Rauchverbot in der Firma umsetzt. Valantine ist ein Headhunter. Er und zwei Arbeitskollegen sind dem höchsten Boss der Firma unterstellt. Ihnen allen ist das allgemeine Rauchverbot total egal, sie rauchen in ihren Büros und in der Kantine. Als das Verbot auch bei ihnen in Kraft tritt, schickt seine Frau Sidonie ihn zum Hypnotiseur und siehe da - er raucht nicht mehr. Dies bringt neue Probleme mit sich, die ihn mit der Zeit zum Morden bewegen. Man darf kein Krimi erwarten, Spannung kommt kaum auf. Da die Handlung bereits bekannt ist, werden nur die fehlenden Details erzählt. Und die haben es in sich. Teilweise bitterböse, aber immer mit einem satirischen Unterton. Die Geschichte mutet makaber an, dennoch finde ich die Idee originell. Den Autor mag man eh für seine besonderen Plots, die immer wieder überraschen. Die Erzählung ist stellenweise aber ein wenig langatmig geworden, besonders wenn Forschungen zum Thema Rauchen herbei gezogen werden oder Valantine sich an Erinnerungen an die erste Zigarette ergeht. Hierbei merkt man, dass es eins der ersten Bücher des Autors ist, welches aber erst jetzt ins Deutsche übersetzt wurde. Man muss sich vorurteilsfrei einlassen auf Valantines Geschichte. Valantine selbst ist eine Figur, der man nicht böse sein kann, die man irgendwie versteht und die einem am Ende fast leid tut, obwohl Valantine nicht auf Mitleid aus ist. Fazit: Eine freche, zynische Erzählung - grau vor Rauch und schwarz vor Humor. 4 Punkte.

Die Zigarette danach

Sabine aus Köln am 05.02.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe bisher alle Bücher des Autors gelesen, dieses aber ist anders – keine Liebesgeschichte, sondern eine bittere Satire und schwarze Komödie, auf jeden Fall böse und zynisch, voller spritziger Ideen und auf eine ganz eigene Weise unterhaltsam. Fabrice ist 48 Jahre alt, passionierter Raucher und entsetzt über das neue Rauchverbot an seinem Arbeitsplatz. Zwar ist eine Hypnosesitzung zur Entwöhnung erfolgreich, und ihm ist jeglicher Genuss beim Rauchen verlorengegangen, doch Fabrice vermisst dieses genussvolle Rauchen schmerzlich. Als er nach dem Tod eines Menschen seine Lust am Rauchen kurz wiedererlangt, kommt Fabrice eine wahnwitzige Idee. Die Geschichte ist skurril und böse, voller Zynismus und Ironie, Fabrice ein eher unsympathischer Protagonist, den ich aber dennoch gerne begleitet habe. Zwar braucht die Geschichte etwas Zeit, um in Schwung zu kommen, dafür besticht die erste Hälfte aber durch den charmanten und pointierten Schreibstil, so dass ich hier – obwohl gar nicht viel passierte – immer wieder schmunzeln musste. In der zweiten Hälfte des Buches geht es dann richtig zur Sache, und es ist nicht mehr der Schreibstil, der mich bei der Stange hält, sondern der bitterböse Verlauf der Geschichte. Das Ende setzt dem ganzen noch eins drauf – nicht nur, weil es überraschend ist und ich damit nicht gerechnet habe, sondern weil hier der Wortwitz einfach überzeugt. Fabrice ist nicht gerade ein Sympathieträger, dennoch aber ist seine Figur sehr gut gezeichnet. Die Art, wie er durchs Leben treibt, wie er von einem Fettnapf zum nächsten springt und was er über sich und die Menschen um ihn herum denkt, sind dafür aber sehr unterhaltsam, so dass ich ihm gerne gefolgt bin. Viele andere Charaktere gibt es in diesem Buch gar nicht und die braucht die Geschichte auch nicht; die aber, die noch vorkommen, sind in ihren Eigenheiten, ihren Ecken und Kanten wirklich überzeugend. Wer mit einer gehörigen Portion Zynismus umzugehen weiß und vor bitterbösem Humor nicht zurückschreckt, dem wird diese Geschichte wohl gefallen. Mir war sie an einigen Stellen zu langsam erzählt und zu weit hergeholt, daher gebe ich 3,5 von 5 Sternen. Mein Fazit Man sollte dem schwarzen Humor nicht abgeneigt sein, wenn man zu diesem Buch greift, dann aber gibt es eine wirklich böse und zynische Geschichte um einen passionierten Raucher, dem der Genuss des Rauchens verloren geht. Die Sprache ist wieder wunderbar, pointiert und auf den Punkt, dennoch charmant und gewinnend, die Geschichte selber braucht ein wenig, um in Fahrt zu kommen. Mir war sie gerade in der ersten Hälfte zu langsam erzählt, daher gebe ich 3,5 von 5 Sternen.

Die Zigarette danach

Sabine aus Köln am 05.02.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe bisher alle Bücher des Autors gelesen, dieses aber ist anders – keine Liebesgeschichte, sondern eine bittere Satire und schwarze Komödie, auf jeden Fall böse und zynisch, voller spritziger Ideen und auf eine ganz eigene Weise unterhaltsam. Fabrice ist 48 Jahre alt, passionierter Raucher und entsetzt über das neue Rauchverbot an seinem Arbeitsplatz. Zwar ist eine Hypnosesitzung zur Entwöhnung erfolgreich, und ihm ist jeglicher Genuss beim Rauchen verlorengegangen, doch Fabrice vermisst dieses genussvolle Rauchen schmerzlich. Als er nach dem Tod eines Menschen seine Lust am Rauchen kurz wiedererlangt, kommt Fabrice eine wahnwitzige Idee. Die Geschichte ist skurril und böse, voller Zynismus und Ironie, Fabrice ein eher unsympathischer Protagonist, den ich aber dennoch gerne begleitet habe. Zwar braucht die Geschichte etwas Zeit, um in Schwung zu kommen, dafür besticht die erste Hälfte aber durch den charmanten und pointierten Schreibstil, so dass ich hier – obwohl gar nicht viel passierte – immer wieder schmunzeln musste. In der zweiten Hälfte des Buches geht es dann richtig zur Sache, und es ist nicht mehr der Schreibstil, der mich bei der Stange hält, sondern der bitterböse Verlauf der Geschichte. Das Ende setzt dem ganzen noch eins drauf – nicht nur, weil es überraschend ist und ich damit nicht gerechnet habe, sondern weil hier der Wortwitz einfach überzeugt. Fabrice ist nicht gerade ein Sympathieträger, dennoch aber ist seine Figur sehr gut gezeichnet. Die Art, wie er durchs Leben treibt, wie er von einem Fettnapf zum nächsten springt und was er über sich und die Menschen um ihn herum denkt, sind dafür aber sehr unterhaltsam, so dass ich ihm gerne gefolgt bin. Viele andere Charaktere gibt es in diesem Buch gar nicht und die braucht die Geschichte auch nicht; die aber, die noch vorkommen, sind in ihren Eigenheiten, ihren Ecken und Kanten wirklich überzeugend. Wer mit einer gehörigen Portion Zynismus umzugehen weiß und vor bitterbösem Humor nicht zurückschreckt, dem wird diese Geschichte wohl gefallen. Mir war sie an einigen Stellen zu langsam erzählt und zu weit hergeholt, daher gebe ich 3,5 von 5 Sternen. Mein Fazit Man sollte dem schwarzen Humor nicht abgeneigt sein, wenn man zu diesem Buch greift, dann aber gibt es eine wirklich böse und zynische Geschichte um einen passionierten Raucher, dem der Genuss des Rauchens verloren geht. Die Sprache ist wieder wunderbar, pointiert und auf den Punkt, dennoch charmant und gewinnend, die Geschichte selber braucht ein wenig, um in Fahrt zu kommen. Mir war sie gerade in der ersten Hälfte zu langsam erzählt, daher gebe ich 3,5 von 5 Sternen.

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Die Zigarette danach

von Antoine Laurain

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