Der Münchner Parkhausmord

Ein spektakulärer und umstrittener Indizienprozess

Daniel Reinhard

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Beschreibung

Im Jahre 2006 wurde die schwerreiche Millionärin Charlotte Böhringer in ihrer Penthousewohnung über ihrem Parkhaus in München erschlagen. Ihr Lieblingsneffe wurde nach einem spektakulären Indizienprozess wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Selten hat ein Urteil so viel Unfrieden ausgelöst wie dieses. Bei der Urteilsverkündung kam es zu regelrechten Tumulten im Gerichtssaal: Freunde und Angehörige protestierten lautstark gegen das Urteil. Bis heute ist ein Unterstützerkreis aus Freunden und Verwandten des Täters von dessen Unschuld überzeugt. Doch eine Seite muss sich irren. Um herauszufinden, wie es zu diesen konträren Standpunkten kommen konnte, hat sich der Autor noch einmal auf intensive Spurensuche begeben und er kommt zum Schluss: Auf beiden Seiten werden Sachen, die nicht richtig passen, passend gemacht. Nach der Lektüre des Buches sollten sich die Leser und Leserinnen ein fundiertes Urteil über den Fall bilden können.

Daniel Reinhard ist in Zürich geboren, lebt und arbeitet in der Schweiz. Er ist u. a. Soziologe und Politikwissenschaftler und hat sich praktisch wie theoretisch immer wieder mit Kritischer Kriminologie, Labeling Approach, Kriminalsoziologie und abweichendem Verhalten beschäftigt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.10.2018
Verlag BoD – Books on Demand
Seitenzahl 260
Maße (L/B/H) 21.8/13.9/1.7 cm
Gewicht 352 g
Auflage 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7528-4820-5

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Der Mordfall Böhringer

Sabine Mach aus München am 03.01.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Am Münchner Parkhaus in der Baaderstraße fahre ich oft mit dem Fahrrad vorbei. Immer, wenn ich die triste Fassade sehe, muss ich dabei an den spektakulären Mordfall denken, der sich 2006 dort ereignete. Die schwerreiche Millionärin Charlotte Böhringer wurde an der Tür ihres Penthouses, hoch oben auf dem Parkhaus, erschlagen aufgefunden. Nach einem umfangeichen Indizienprozess wurde ihr Neffe, Bence Toth, als, des Mordes, für schuldig erklärt und zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Bence Toth bestreitet bis heute die Tat. Daniel Reinhard hat diesen Fall in seinem Sachbuch neu aufgerollt. Seine gründliche Recherche ist sachlich und objektiv. Er nimmt zwar Stellung zu den einzelnen Punkten und bildet sich ein eigenes Urteil, lässt aber dem Leser selbst die letzte Meinung.  Stück für Stück wird der Fall vorgelegt. Das ist manchmal schwierig zu lesen, kommt etwas zäh daher. Denn der Autor hat sich die einzelnen Begebenheiten und die Indizien noch einmal gründlich vorgenommen und sie für den Leser sehr genau durchleuchtet. Er lässt beide Seiten zu Wort kommen, hat  am Ende eine eindeutige Meinung, kommt aber auch zu keinem eindeutigen Ergebnis. In letzter Gewissheit wird wohl nie zu klären sein, ob Bence Toth seine Tante wirklich umgebracht hat. Der Schreibstil ist sehr klar und schnörkellos. Man kann Reinhards Argumentation gut nachvollziehen und verstehen. Ich bin hin und hergerissen und froh darüber, dass ich nicht darüber entscheiden musste.

Der Mordfall Böhringer

Sabine Mach aus München am 03.01.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Am Münchner Parkhaus in der Baaderstraße fahre ich oft mit dem Fahrrad vorbei. Immer, wenn ich die triste Fassade sehe, muss ich dabei an den spektakulären Mordfall denken, der sich 2006 dort ereignete. Die schwerreiche Millionärin Charlotte Böhringer wurde an der Tür ihres Penthouses, hoch oben auf dem Parkhaus, erschlagen aufgefunden. Nach einem umfangeichen Indizienprozess wurde ihr Neffe, Bence Toth, als, des Mordes, für schuldig erklärt und zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Bence Toth bestreitet bis heute die Tat. Daniel Reinhard hat diesen Fall in seinem Sachbuch neu aufgerollt. Seine gründliche Recherche ist sachlich und objektiv. Er nimmt zwar Stellung zu den einzelnen Punkten und bildet sich ein eigenes Urteil, lässt aber dem Leser selbst die letzte Meinung.  Stück für Stück wird der Fall vorgelegt. Das ist manchmal schwierig zu lesen, kommt etwas zäh daher. Denn der Autor hat sich die einzelnen Begebenheiten und die Indizien noch einmal gründlich vorgenommen und sie für den Leser sehr genau durchleuchtet. Er lässt beide Seiten zu Wort kommen, hat  am Ende eine eindeutige Meinung, kommt aber auch zu keinem eindeutigen Ergebnis. In letzter Gewissheit wird wohl nie zu klären sein, ob Bence Toth seine Tante wirklich umgebracht hat. Der Schreibstil ist sehr klar und schnörkellos. Man kann Reinhards Argumentation gut nachvollziehen und verstehen. Ich bin hin und hergerissen und froh darüber, dass ich nicht darüber entscheiden musste.

Schuldig oder nicht?

Rebekka Tammen aus Hannover am 28.12.2018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Der Müncher Parkhausmord - Ein spektakulärer und umstrittener Indizienprozess" von Daniel Reinhard Wer kennt den Fall nicht? Die Millionärin Charlotte Böhringer wird in ihrer Penthousewohnung in München erschlagen aufgefunden. Schnell gerät ihr Lieblingsneffe und Erbe Benedikt "Bence" Toth unter Verdacht und wird letztendlich auch verurteilt. Fassungslos müssen die Angehörigen, Freunde und die Verlobte von Bence zusehen, wie Bence verurteilt wird, denn sie wissen/denken, dass er unschuldig ist! Cover: Das Parkhaus in München, in dem Charlotte umgebracht wurde. Schreibstil: Viele interessante Fakten hat Daniel Reinhard zusammengestellt, machmal mag es für den ein oder anderen Leser daher etwas kalt und juristisch klingen. Auch wenn mir schnell klar war, was Daniel Reinhard von der Verurteilung hält und sich unsere Gedanken nicht abgleichen konnten, ist dieses Werk für mich eins der bestrecherchierten Bücher in diesem Genre. Daniel Reinhard lässt den Leser letztendlich selber entscheiden, ob dieser Bence für schuldig oder unschuldig hält; versucht, seine eigene Meinung hinter die Ausführungen zu stellen, was ihm auch sehr gut gelungen ist. Nach jedem Kapitel frage ich mich als Leser: war er es oder nicht? Immer wieder glaube ich, dass Bence es war, dann bin ich wieder von seiner Unschuld überzeugt! Das Buch konnte mich letztendlich auch nicht von Bences Schuld überzeugen, es ist einfach weiter ein Indizienprozess und ich hoffe, dass irgendwann der Mord aufgeklärt werden wird. Ich habe das Buch verschlungen und werde es sicher nochmal zur Hand nehmen. Ich kann es jedem TrueCrime-Leser, jedem Thriller-Fan ans Herz legen und bin gespannt auf anderen Meinungen zu dem Fall Bence Toth!

Schuldig oder nicht?

Rebekka Tammen aus Hannover am 28.12.2018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

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