Das Ende der Illusionen
Band 2735
edition suhrkamp Band 2735

Das Ende der Illusionen

Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne

Buch (Taschenbuch)

Fr.28.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Das Ende der Illusionen

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab Fr. 28.90
eBook

eBook

ab Fr. 22.00
  • Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 Einkaufswert Mehr erfahren

    Schweiz & Liechtenstein:

    Versandkostenfrei ab Fr. 30.00
    Versandkosten bis Fr. 30.00: Fr. 3.50

    Andere Lieferländer

    Fr. 18.00 unabhängig vom Warenwert

Beschreibung


Noch vor wenigen Jahren richtete sich die westliche Öffentlichkeit in der scheinbaren Gewissheit des gesellschaftlichen Fortschritts ein: Der weltweite Siegeszug von Demokratie und Marktwirtschaft schien unaufhaltsam, Liberalisierung und Emanzipation, Wissensgesellschaft und Pluralisierung der Lebensstile schienen die Leitbegriffe der Zukunft. Spätestens mit dem Brexit und der Wahl Donald Trumps folgte die schmerzhafte Einsicht, dass es sich dabei um Illusionen gehandelt hatte.

Tatsächlich wird erst jetzt das Ausmass des Strukturwandels der Gesellschaft sichtbar: Die alte industrielle Moderne ist von einer Spätmoderne abgelöst worden, die von neuen Polarisierungen und Paradoxien geprägt ist – Fortschritt und Unbehagen liegen dicht beieinander. In einer Reihe von Essays arbeitet Andreas Reckwitz die zentralen Strukturmerkmale der Gegenwart pointiert heraus: die neue Klassengesellschaft, die Eigenschaften einer postindustriellen Ökonomie, den Konflikt um Kultur und Identität, die aus dem Imperativ der Selbstverwirklichung resultierende Erschöpfung und die Krise der Liberalismus.

Details

Verkaufsrang

18288

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.10.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

305

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

18288

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.10.2019

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

305

Maße (L/B/H)

17.1/11.1/2 cm

Gewicht

196 g

Auflage

8

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12735-3

Weitere Bände von edition suhrkamp

Das meinen unsere Kund*innen

4.0

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Kein Ende der Geschichte, Schumpeter macht weiter

Hans-Peter Büttgenbach aus Langenfeld am 22.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fünf verflochtene Themenfelder machen für den Autor "das Ende der Illusionen" in der Spätmoderne aus: Kulturalisierung des Sozialen, neue Drei-Klassen-Gesellschaft, Strukturwandel des Kapitalismus, erschöpfte Selbstverwirklichung und Krise des Liberalismus sind offenbar "ungeplante" Entwicklungen, die der Idee eines stetigen gesellschaftlichen Fortschritts widersprechen. Das Ende der Geschichte ist also nicht in Sicht. Und Illusionen waren derer viele. Mehr Bildung ("Bildungsinflation") für viele verbessert nämlich nicht durchgängig Chancen, die Wissens- oder Dienstleistungsgesellschaft ist keine Befreiung von öder, harter Arbeit, Selbstverwirklichung ist kein Weg ins gelobte Land ohne Risiken, ökonomisches Kapital wird gar durch kulturelles Kapital entwertet. Dabei geht Reckwitz oft über gängige soziologische Ansätze hinaus - Bolte, Schelsky und Dahrendorf zur Schichtung, Weber und Huntington zur Kultur, Bourdieus Konzept der Kapitalien usw. - bindet sie ein Stück zusammen und denkt sie weiter. Hier und da schlagen festgestellte "Polarisierungen" (Marktanteile, Qualifikationen, Einkommen) nicht durch, weil es um einfache Verteilungen geht. Simple Kategorien - von "neoliberaler Steuerpolitik" über "Populismus" zur "Finanzialisierung" - stören das gute Gesamtbild ein Stück. Das beste Kapitel dieses gut lesbaren Buchs ist das zur Selbstverwirklichung, das zum Liberalismus bleibt undeutlich.

Kein Ende der Geschichte, Schumpeter macht weiter

Hans-Peter Büttgenbach aus Langenfeld am 22.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Fünf verflochtene Themenfelder machen für den Autor "das Ende der Illusionen" in der Spätmoderne aus: Kulturalisierung des Sozialen, neue Drei-Klassen-Gesellschaft, Strukturwandel des Kapitalismus, erschöpfte Selbstverwirklichung und Krise des Liberalismus sind offenbar "ungeplante" Entwicklungen, die der Idee eines stetigen gesellschaftlichen Fortschritts widersprechen. Das Ende der Geschichte ist also nicht in Sicht. Und Illusionen waren derer viele. Mehr Bildung ("Bildungsinflation") für viele verbessert nämlich nicht durchgängig Chancen, die Wissens- oder Dienstleistungsgesellschaft ist keine Befreiung von öder, harter Arbeit, Selbstverwirklichung ist kein Weg ins gelobte Land ohne Risiken, ökonomisches Kapital wird gar durch kulturelles Kapital entwertet. Dabei geht Reckwitz oft über gängige soziologische Ansätze hinaus - Bolte, Schelsky und Dahrendorf zur Schichtung, Weber und Huntington zur Kultur, Bourdieus Konzept der Kapitalien usw. - bindet sie ein Stück zusammen und denkt sie weiter. Hier und da schlagen festgestellte "Polarisierungen" (Marktanteile, Qualifikationen, Einkommen) nicht durch, weil es um einfache Verteilungen geht. Simple Kategorien - von "neoliberaler Steuerpolitik" über "Populismus" zur "Finanzialisierung" - stören das gute Gesamtbild ein Stück. Das beste Kapitel dieses gut lesbaren Buchs ist das zur Selbstverwirklichung, das zum Liberalismus bleibt undeutlich.

Unsere Kund*innen meinen

Das Ende der Illusionen

von Andreas Reckwitz

4.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Das Ende der Illusionen