Wiener Himmelfahrt

Wiener Himmelfahrt

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Im dritten Teil des „Wiener Triptychon“ haben die ­Familien Glickstein, Strecha und Bielohlawek ihren Weg ins 21. Jahrhundert gefunden. Die guten Zeiten sind vorbei, ihnen bläst der raue Wind der ökonomisch-politischen Krise ins Gesicht, der Armut, Existenzangst und wieder einmal nationalistische Rülpser aufwirbelt. Eine neue Generation muss die ewig gleichen ­Probleme auf ihre Weise lösen und sucht nach Antworten. Auch in der Vergangenheit. Zum Beispiel jene auf die Frage, wer nun wirklich Marys Vater ist.

Andreas Pittler erschafft in seinem „Wiener Triptychon“, dessen dritter Band nun vorliegt, einen Mikro­kosmos, in dem sich das Hoffen, das Bangen, das Wünschen und das Fürchten der Menschen vor dem Hintergrund grosser historischer Ereignisse wider­spiegeln. Dabei erweist sich Pittler einmal mehr als einfühlsamer Chronist.

Andreas Pittler, geboren 1964 in Wien, studierte Geschichte und Politik­wissenschaften (Mag. und Dr. phil.). 1985 erschien sein erstes Buch, dem bislang 52 weitere folgten. Veröffentlichte er anfangs primär historische Sachbücher, so verschob sich sein Schwerpunkt seit dem Jahr 2000 in Richtung Roman. Besondere Bekanntheit erlangte er mit der Krimiserie rund um David Bronstein. Seine Werke wurden bisher in sechs Sprachen übersetzt. Er war mehrfach für Preise nominiert und erhielt 2006 das „Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“. 2016 wurde ihm der Berufstitel „Professor“ verliehen.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.11.2019

Verlag

Echo medienhaus

Seitenzahl

400

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.11.2019

Verlag

Echo medienhaus

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19.5/12.6/3.8 cm

Gewicht

460 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-903113-44-2

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Würdiger Abschluss

Bewertung aus Wien am 17.01.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe bereits auf den 3. Teil gewartet und wurde nicht enttäuscht. Am Anfang war es erwas schwierig, sich zu erinnern, wie die einzelnen Personen zusammengehören, doch man kommt schnell hinein. Für mich war auch das politische Geschehen interessant, da es meine Kindheit und Jugend betrifft und ich nun einiges besser verstehe. Das Buch ist ein würdiger Abschluss der Trilogie und der 3 Familiengeschichten.

Würdiger Abschluss

Bewertung aus Wien am 17.01.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe bereits auf den 3. Teil gewartet und wurde nicht enttäuscht. Am Anfang war es erwas schwierig, sich zu erinnern, wie die einzelnen Personen zusammengehören, doch man kommt schnell hinein. Für mich war auch das politische Geschehen interessant, da es meine Kindheit und Jugend betrifft und ich nun einiges besser verstehe. Das Buch ist ein würdiger Abschluss der Trilogie und der 3 Familiengeschichten.

Ein würdiges Ende des Wiener Triptychons

Gertie G. aus Wien am 17.12.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im dritten und letzten Teil des "Wiener Triptychons" begleiten wir die Mitglieder der Familien Glickstein, Strecha und Bielohlawek auf ihrem Weg ins 21. Jahrhundert. Nach den Jahren des Wirtschaftsaufschwungs und der Vollbeschäftigung samt ihren sozialen Errungenschaften, werfen die Jahre nach der Jahrtausendwende ihre Schatten auf die Menschen. Die Finanz-Krise bläst so manch einem, der sich für saturiert hält, rau und unerwartet ins Gesicht. Die neue Generation der drei Familien muss sich längst vergangen geglaubten Problemen herumschlagen. Das Gespenst der Suche nach einem Schuldigen hebt seinen Kopf aus dem Grab und so bleiben ewig-gestrige Rülpser nicht aus. Doch auch damals tagespolitisch aktuelle Themen wie die Besetzung der Hainburger Au, um ein Kraftwerk zu verhindern oder die Otto-Mühl-Kommune werden hier rund um die drei Familien verwoben. Meine Meinung: Für mich als Wienerin und 1960 Geborene liest sich dieses Buch wie das „Who ist Who“ dieser Zeit. Von Bundeskanzler Kreisky und anderen echten wie vermeintlichen Größen der österreichischen Politik über gesellschaftspolitische Veränderungen bis hin zur aktuellen Situation erstreckt sich der Bogen. Immer wieder sind die Familienmitglieder der Glicksteins, der Strechas und Bielohlawek der rote Faden durch das Werk. Diesmal sind die einzelnen Szenen kürzer und kaleidoskopartig angeordnet, so dass man aufpassen muss, bei welchem Familienmitglied und in welchen Zeitraum man sich befindet. Die entsprechende Jahreszahl und das Familienmitglied, das in dieser Sequenz quasi die Hauptrolle spielt, ist aus den Überschriften ersichtlich. Was zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit einer gewissen Behäbigkeit begonnen hat, ist nun im Strudel der Schnelllebigkeit beinahe verschollen. Ein bisschen fehlt mir diesmal die Leichtigkeit, mit der die beiden Vorgänger „Wiener Kreuzweg“ und „Wiener Auferstehung“ geschrieben sind, obwohl diese beiden von Kriegen und Nazi-Terror dominiert werden. Dennoch ist Historiker und Autor Andreas Pittler, der auch durch seinen Krimi-Reihe rund um David Bronstein bekannt ist, ein großartiger Chronist der österreichischen Geschichte. Und wer sagt, dass eine Chronik leicht zu lesen sein muss? Fazit: Andreas Pittler ist mit diesem Buch ein würdiger Abschluss des Wiener Triptychons gelungen, dem ich gerne wieder 5 Sterne gebe.

Ein würdiges Ende des Wiener Triptychons

Gertie G. aus Wien am 17.12.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im dritten und letzten Teil des "Wiener Triptychons" begleiten wir die Mitglieder der Familien Glickstein, Strecha und Bielohlawek auf ihrem Weg ins 21. Jahrhundert. Nach den Jahren des Wirtschaftsaufschwungs und der Vollbeschäftigung samt ihren sozialen Errungenschaften, werfen die Jahre nach der Jahrtausendwende ihre Schatten auf die Menschen. Die Finanz-Krise bläst so manch einem, der sich für saturiert hält, rau und unerwartet ins Gesicht. Die neue Generation der drei Familien muss sich längst vergangen geglaubten Problemen herumschlagen. Das Gespenst der Suche nach einem Schuldigen hebt seinen Kopf aus dem Grab und so bleiben ewig-gestrige Rülpser nicht aus. Doch auch damals tagespolitisch aktuelle Themen wie die Besetzung der Hainburger Au, um ein Kraftwerk zu verhindern oder die Otto-Mühl-Kommune werden hier rund um die drei Familien verwoben. Meine Meinung: Für mich als Wienerin und 1960 Geborene liest sich dieses Buch wie das „Who ist Who“ dieser Zeit. Von Bundeskanzler Kreisky und anderen echten wie vermeintlichen Größen der österreichischen Politik über gesellschaftspolitische Veränderungen bis hin zur aktuellen Situation erstreckt sich der Bogen. Immer wieder sind die Familienmitglieder der Glicksteins, der Strechas und Bielohlawek der rote Faden durch das Werk. Diesmal sind die einzelnen Szenen kürzer und kaleidoskopartig angeordnet, so dass man aufpassen muss, bei welchem Familienmitglied und in welchen Zeitraum man sich befindet. Die entsprechende Jahreszahl und das Familienmitglied, das in dieser Sequenz quasi die Hauptrolle spielt, ist aus den Überschriften ersichtlich. Was zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit einer gewissen Behäbigkeit begonnen hat, ist nun im Strudel der Schnelllebigkeit beinahe verschollen. Ein bisschen fehlt mir diesmal die Leichtigkeit, mit der die beiden Vorgänger „Wiener Kreuzweg“ und „Wiener Auferstehung“ geschrieben sind, obwohl diese beiden von Kriegen und Nazi-Terror dominiert werden. Dennoch ist Historiker und Autor Andreas Pittler, der auch durch seinen Krimi-Reihe rund um David Bronstein bekannt ist, ein großartiger Chronist der österreichischen Geschichte. Und wer sagt, dass eine Chronik leicht zu lesen sein muss? Fazit: Andreas Pittler ist mit diesem Buch ein würdiger Abschluss des Wiener Triptychons gelungen, dem ich gerne wieder 5 Sterne gebe.

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Wiener Himmelfahrt

von Andreas Pittler

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