Bunt, sozial, brutal. Architektur der 1970er Jahre in Österreich

Bunt, sozial, brutal. Architektur der 1970er Jahre in Österreich

Fotografiert von Stefan Oláh

Buch (Gebundene Ausgabe)

Fr.55.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.06.2019

Herausgeber

Stefan Oláh + weitere

Verlag

Verlag Anton Pustet Salzburg

Seitenzahl

152

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.06.2019

Herausgeber

Verlag

Verlag Anton Pustet Salzburg

Seitenzahl

152

Maße (L/B/H)

30.7/24.6/2 cm

Gewicht

1205 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7025-0934-7

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Eigenwillige Architektur der 70er Jahre

Sikal am 24.06.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„…Wie der Architekturkritiker Friedrich Achleitner einmal behauptet hat, muss ein Bauwerk fünfzig Jahre überdauern, damit es kollektive Wertschätzung erfährt und eine Chance auf langfristige Erhaltung bekommt.“ Dieser Einstieg in das Buch zeigt, worauf es den Herausgebern ankommt – das Entstehen (und Wertschätzen) der österreichischen Architektur dieses Jahrzehntes. Vieles wurde ausprobiert, Soziales wurde hervorgekehrt, Freiräume sollten erschaffen werden. Das Buch umfasst die Bereiche Soziales und partizipatives Wohnen, Privates Wohnen und Lifestyle, Kulturbauten, Bildungseinrichtungen und Kirchen, Bankgebäude, Bürogebäude und Rechenzentren, Exterritoriale Bauten, Technische Bauten und Verkehrsbauten, Bauen im Bestand. Manches empfindet man als schrecklich, anderes wieder als vorausschauend. Auf jeden Fall erhält man einen großartigen Überblick über diese Zeit. Man findet beispielsweise die UNO-City Vienna, das (nie in Betrieb genommene) Atomkraftwerk Zwentendorf, die Kölnbreinsperre, die Wotruba-Kirche und vieles mehr. Ein interessanter Einblick in eine ganz andere Welt aus unserer heutigen Sicht. Gerne vergebe ich für diesen Ausflug in die Vergangenheit 5 Sterne.

Eigenwillige Architektur der 70er Jahre

Sikal am 24.06.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„…Wie der Architekturkritiker Friedrich Achleitner einmal behauptet hat, muss ein Bauwerk fünfzig Jahre überdauern, damit es kollektive Wertschätzung erfährt und eine Chance auf langfristige Erhaltung bekommt.“ Dieser Einstieg in das Buch zeigt, worauf es den Herausgebern ankommt – das Entstehen (und Wertschätzen) der österreichischen Architektur dieses Jahrzehntes. Vieles wurde ausprobiert, Soziales wurde hervorgekehrt, Freiräume sollten erschaffen werden. Das Buch umfasst die Bereiche Soziales und partizipatives Wohnen, Privates Wohnen und Lifestyle, Kulturbauten, Bildungseinrichtungen und Kirchen, Bankgebäude, Bürogebäude und Rechenzentren, Exterritoriale Bauten, Technische Bauten und Verkehrsbauten, Bauen im Bestand. Manches empfindet man als schrecklich, anderes wieder als vorausschauend. Auf jeden Fall erhält man einen großartigen Überblick über diese Zeit. Man findet beispielsweise die UNO-City Vienna, das (nie in Betrieb genommene) Atomkraftwerk Zwentendorf, die Kölnbreinsperre, die Wotruba-Kirche und vieles mehr. Ein interessanter Einblick in eine ganz andere Welt aus unserer heutigen Sicht. Gerne vergebe ich für diesen Ausflug in die Vergangenheit 5 Sterne.

Einblick in Österreichs Architektur 1970-1980

Gertie G. aus Wien am 16.06.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch stellt Fotograf Stefan Olàh eine Auswahl an Gebäuden der Jahre 1970 bis 1980 vor. Der Titel des Buches „Bunt, sozial, brutal“ entspricht den ersten Gedanken, wenn man die Bilder ansieht. „Bunt“, weil mit Farben und Formen experimentiert wird. „Sozial“, weil es die Zeit der Regierung von Bruno Kreisky ist und der soziale Wohnbau (um den uns Städte wie Berlin beneiden) boomt. „Brutal“, weil sehr viel Stahlbeton in roher Form verbaut und wenig Rücksicht auf die Umgebung genommen wird. Manche Gebäude wirken martialisch, so wie zum einen die Wotruba-Kirche, die aus lauter Betonblöcken zusammengesetzt. Zu dieser Kirche gibt es eine Geschichte, die beinahe in Vergessenheit geraten ist: Margarethe Ottlinger hat den Bau großzügig unterstützt, als sie, die tiefgläubige Katholikin, 1955 nach sieben Jahren sowjetischer Lagerhaft wieder nach Wien zurückgekehrt ist. Anderen haben ihre Architekten wie Günter Domenig einen sehr persönlichen Stempel aufgedruckt. Es werden Wohnbauten (Wohnpark Alterlaa, Wien oder Terrassenhaussiedlung, Graz), Verkehrsbauten wie der Franz-Josefs-Bahnhof, Schulen, Bürohäuser, Universitätsgebäude (Iuridicum) oder Industriebauten wie die Köllnbreinsperre wunderbar in Szene gesetzt. Auch Zwentendorf, das sicherste Kernkraftwerk der Welt, weil nie in Betrieb gegangen, ist abgebildet. Friedrich Achleitner (1930-2019), ein bedeutender österr. Architekt und Architekturkritiker kommt zu Wort. Fazit: Ein großartiger Einblick in die österreichische Architektur zwischen 1970 und 1980. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Einblick in Österreichs Architektur 1970-1980

Gertie G. aus Wien am 16.06.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch stellt Fotograf Stefan Olàh eine Auswahl an Gebäuden der Jahre 1970 bis 1980 vor. Der Titel des Buches „Bunt, sozial, brutal“ entspricht den ersten Gedanken, wenn man die Bilder ansieht. „Bunt“, weil mit Farben und Formen experimentiert wird. „Sozial“, weil es die Zeit der Regierung von Bruno Kreisky ist und der soziale Wohnbau (um den uns Städte wie Berlin beneiden) boomt. „Brutal“, weil sehr viel Stahlbeton in roher Form verbaut und wenig Rücksicht auf die Umgebung genommen wird. Manche Gebäude wirken martialisch, so wie zum einen die Wotruba-Kirche, die aus lauter Betonblöcken zusammengesetzt. Zu dieser Kirche gibt es eine Geschichte, die beinahe in Vergessenheit geraten ist: Margarethe Ottlinger hat den Bau großzügig unterstützt, als sie, die tiefgläubige Katholikin, 1955 nach sieben Jahren sowjetischer Lagerhaft wieder nach Wien zurückgekehrt ist. Anderen haben ihre Architekten wie Günter Domenig einen sehr persönlichen Stempel aufgedruckt. Es werden Wohnbauten (Wohnpark Alterlaa, Wien oder Terrassenhaussiedlung, Graz), Verkehrsbauten wie der Franz-Josefs-Bahnhof, Schulen, Bürohäuser, Universitätsgebäude (Iuridicum) oder Industriebauten wie die Köllnbreinsperre wunderbar in Szene gesetzt. Auch Zwentendorf, das sicherste Kernkraftwerk der Welt, weil nie in Betrieb gegangen, ist abgebildet. Friedrich Achleitner (1930-2019), ein bedeutender österr. Architekt und Architekturkritiker kommt zu Wort. Fazit: Ein großartiger Einblick in die österreichische Architektur zwischen 1970 und 1980. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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