Sarab

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2019

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18.8/12.6/3 cm

Beschreibung

Rezension

»Wie differenziert, teilweise auch komisch Raja Alem die Komplikationen dieser schwierigen Ost-West-Begegnung beschreibt, hat man so nicht oft gelesen. Sarab ist nicht nur eine fesselnde Frauenfigur, sondern auch ein kluger Roman, der uns mitten ins Herz einer Verblendung führt, das leider bis heute schlägt.« ("WDR")
»Raja Alem ist eine grosse Erzählerin, die harte Kriegsschilderungen mit sehr zarten Tönen über das Innenleben der Figuren, über ihre Zweifel und ihre Verzweiflung verknüpft. Realismus verbindet sich mit poetischen Traumsequenzen und Visionen. Ein äusserst spannender Roman.« ("Bayerischer Rundfunk")
»Schon die Eingangszene ist meisterhaft erzählt. Alle Leitmotive des Romans klingen bereits an. Es geht um Fragen der eigenen Schuld, um Kindheitsprägungen und das Wechselspiel höchst ambivalenter Gefühle wie Liebe und Hass oder Reinheit und Lust. Die Erzählung beginnt wie ein Thriller. Trotz der Spannung, die anhält, geht es Raja Alem nicht um ein atemlos vorangetriebenes Kampfszenario. Eindrucksvoll beschreibt sie die vielen kleinen Schritte, die Sarab und Raphael aufeinander zu führen.« ("Frankfurter Rundschau")
»Sarab ist beides: historische Szene und Liebesdrama in Zeiten des Krieges, Analyse dessen, was ›Glaubensrausch‹ ist und was er anrichtet, und der Entwicklungsroman einer jungen Frau, die ihren mit Scham und Schande stigmatisierten Körper erst entdecken muss. Raja Alem skizziert diesen schmerzhaften, wenn nicht traumatischen Selbstfindungsprozess als eine Art ›Geburt nach christlichem Kalender‹.« ("Badische Zeitung")
»Raja Alem erzählt in einer zarten, sehr einfühlsamen und immer sehr dichten Sprache. Damit gelingt es ihr, auch die Hintergründe von Radikalität und Brutalität offen zu legen und mit der Kraft ihrer literarischen Stimme an die Menschlichkeit zu appellieren. So entsteht ein grossartiger Roman, der in seiner Zeitbezogenheit und in Zeitlosigkeit zugleich ein bewegendes Werk der arabischen Literatur ist.« ("Literaturtipps von Studiosus Reisen")
»Raja Alem taucht mit ihrem erschütternden Roman tief ein ins Zentrum des islamistischen Terrors und beschreibt die dramatischen Szenen in der Grossen Moschee mit Wucht, auch wenn sie selbst nicht dabei gewesen ist. Sarab ist eins dieser Bücher, die weh tun. Und doch möchte und sollte man sie lesen, um (besser) zu verstehen.« ("Cityflyer")
»Raja Alems kluger Roman zeigt die Mechanismen der Macht, die vor keiner Form der Gewalt zurückschrecken. Das System der Entmenschlichung kann niemanden unberührt lassen. Man hofft, man bebt, und dann, dann kommt die Überraschung, die nicht überraschen kann, aber trotzdem die Seele berührt.« ("schreiblust-leselust.de")
»Ein wundervoller Roman, tiefgründig mit geschichtlichem Hintergrund, empathisch, ein religiöses Thema angehend. Es braucht viel Anlauf und Geduld, damit die beiden Menschen zueinanderfinden. Lesen ... der Roman ist bis zur letzten Seite spannend.« ("Literaturblog")
»Nach und nach enthüllt Raja Alem in eindrücklichen Bildern die Geschichte von Sarab. Diese muss sich nicht nur dem Problem stellen, ihre Weiblichkeit verborgen zu halten; sie erlebt erste blutige Konfrontationen. Die Gräuel des Tötens stossen sie zutiefst ab. Das Überleben wird keine Lösung sein, keine Erlösung bringen.« ("Buchkultur")
»Aus Mekka kommen wieder ungewöhnliche Töne. Eine heilige und korrupte Gegend ist das. Sarab handelt von der Geburtsstunde des islamistischen Terrors. 1979 wurde der Welt der Krieg erklärt. Ein Buch, das verstehen will; und das klug genug ist, die Liebe mitspielen zu lassen.« ("kurier.at")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.07.2019

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18.8/12.6/3 cm

Gewicht

386 g

Auflage

1

Übersetzer

Hartmut Fähndrich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20861-2

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