Endlich gleich!

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Warum Gott schon immer mit Männern und Frauen rechnet

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

30283

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2019

Verlag

SCM Hänssler

Seitenzahl

256

Beschreibung

Rezension

"Veronika Schmidt stösst alte theologische Denkmuster vom Sockel und zeigt differenziert neue Sichtweisen auf. Eine Margarete Stokowski der evangelikalen Szene - einfach grossartig!"

Details

Verkaufsrang

30283

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2019

Verlag

SCM Hänssler

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22.1/13.9/2.5 cm

Gewicht

551 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7751-5952-4

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Leidenschaftlicher Apell, der sich nicht nur an Männer richtet

Bewertung am 24.07.2023

Bewertungsnummer: 1986692

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin hält uns das Spiegelbild einer über Jahrhunderte patriarchalisch geprägten Gesellschaft vor Augen und legt den Fokus auf die Kirchgänger, quer durch alle Denominationen. Ihr Anliegen ist es, Christen für ihre Verantwortung im Umgang mit der Gleichstellung von Mann und Frau zu sensibilisieren. Im säkularen Bereich ist dieser Prozess längst im Gang, wobei in vielen Bereichen kräftig über die Stränge geschlagen und so dem eigentlichen Anliegen großer Schaden zufügt wird. Das Buch ist hervorragend recherchiert und auf den Punkt gebracht. Keine abgegriffenen Behauptungen, Roß und Reiter werden beim Namen genannt. Fünf Sterne! Eine Schwierigkeit sehe ich darin, die beabsichtigte Zielgruppe zu erreichen. Auch Christen haben vorgefertigte Ansichten und Überzeugungen, im extremsten Fall stehen sich konservative (sog. bibeltreue) und liberale Lehrmeinungen gegenüber. Und es ist nicht nur die „männliche Hälfte der Christenheit“, die durch herübergekommene Lehrmeinungen die Gleichstellung blockiert, es sind erschreckender-weise ebenso viele Frauen! Der Konflikt, in dem sie sich befinden: So steht es aber geschrieben! Am Beispiel der Erschaffung von Mann und Frau macht die Autorin deutlich, daß es in der Bibel zwei Schöpfungsberichte gibt, die möglicherweise von unterschiedlichen Autoren stammen (was bibeltreue Gläubige von sich weisen, da es nach ihrer Auffassung nur einen Autor gibt: Mose). Genesis 1, 27 berichtet nüchtern und sachlich von der Erschaffung des Menschen. In Genesis 2, 7 und 15-22 werden wir mit den Einzelheiten des Schöpfungsvorgangs vertraut gemacht: zuerst kommt der Mann (geformt aus Erde), danach die Frau (geformt aus dem Fleisch des Mannes). Es ist dieser zweite Bericht, der die Aussagen von Paulus in der späteren Kirchengeschichte zu legitimieren scheint, z. B. in 1. Kor. 11, 7-9: Der Mann ist der Abglanz Gottes, die Frau ist der Abglanz des Mannes. Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann. Der Mann wurde auch nicht für die Frau erschaffen, sondern die Frau für den Mann. Oder in 1. Tim. 2, 11-12a: Eine Frau soll sich still und in voller Unterordnung belehren lassen. Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht. Es gereicht Veronika Schmidt zur Ehre, daß sie den Apostel in Schutz nimmt, ihn gar mit Jesus am gleichen Strang ziehen läßt. (Da würde ich allerdings widersprechen: Jesus und sein Umgang mit Frauen – das ist eine andere Liga als die, in der Paulus spielt). Sie räumt sogar die Möglichkeit ein, hinter dem Lehrverbot im Timotheus-Brief nicht Paulus selbst als Autor zu sehen sondern einen seiner Schüler, der den Text nachträglich verändert hat. Aber: „Nachträgliche Einfügungen“ sind ein anderes Thema, das zum einen viel zu wenig beachtet und andrerseits von Bibelwissenschaftlern und Gläubigen jeder Couleur kontrovers diskutiert wird. Fakt ist, daß der Apostel seine Briefe in kronkrete Gemeindesituationen der damaligen Zeit hinein geschrieben hat. Damit einher geht die Frage, ob die 2000 Jahre alten paulinischen „Dogmen" auch für uns Heutige ohne Einschränkung gelten. Evangelikale Christen zum Beispiel sagen: Ja. So war im Juni 2023 in der internationalen Presse zu lesen, daß der Südliche Baptistenverband, mit 13 Millionen Mitgliedern die größte protestantische Kirche in den USA, auf ihrer Jahresversammlung zwei Gemeinden ausgeschlossen hat, weil sie Frauen als Pastorinnen beschäftigen. Man darf mit dem Finger also nicht nur auf die Katholische Kirche zeigen. Oder auf die Orthodoxen. Der Konflikt geht durch die komplette christliche Landschaft.

Leidenschaftlicher Apell, der sich nicht nur an Männer richtet

Bewertung am 24.07.2023
Bewertungsnummer: 1986692
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin hält uns das Spiegelbild einer über Jahrhunderte patriarchalisch geprägten Gesellschaft vor Augen und legt den Fokus auf die Kirchgänger, quer durch alle Denominationen. Ihr Anliegen ist es, Christen für ihre Verantwortung im Umgang mit der Gleichstellung von Mann und Frau zu sensibilisieren. Im säkularen Bereich ist dieser Prozess längst im Gang, wobei in vielen Bereichen kräftig über die Stränge geschlagen und so dem eigentlichen Anliegen großer Schaden zufügt wird. Das Buch ist hervorragend recherchiert und auf den Punkt gebracht. Keine abgegriffenen Behauptungen, Roß und Reiter werden beim Namen genannt. Fünf Sterne! Eine Schwierigkeit sehe ich darin, die beabsichtigte Zielgruppe zu erreichen. Auch Christen haben vorgefertigte Ansichten und Überzeugungen, im extremsten Fall stehen sich konservative (sog. bibeltreue) und liberale Lehrmeinungen gegenüber. Und es ist nicht nur die „männliche Hälfte der Christenheit“, die durch herübergekommene Lehrmeinungen die Gleichstellung blockiert, es sind erschreckender-weise ebenso viele Frauen! Der Konflikt, in dem sie sich befinden: So steht es aber geschrieben! Am Beispiel der Erschaffung von Mann und Frau macht die Autorin deutlich, daß es in der Bibel zwei Schöpfungsberichte gibt, die möglicherweise von unterschiedlichen Autoren stammen (was bibeltreue Gläubige von sich weisen, da es nach ihrer Auffassung nur einen Autor gibt: Mose). Genesis 1, 27 berichtet nüchtern und sachlich von der Erschaffung des Menschen. In Genesis 2, 7 und 15-22 werden wir mit den Einzelheiten des Schöpfungsvorgangs vertraut gemacht: zuerst kommt der Mann (geformt aus Erde), danach die Frau (geformt aus dem Fleisch des Mannes). Es ist dieser zweite Bericht, der die Aussagen von Paulus in der späteren Kirchengeschichte zu legitimieren scheint, z. B. in 1. Kor. 11, 7-9: Der Mann ist der Abglanz Gottes, die Frau ist der Abglanz des Mannes. Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann. Der Mann wurde auch nicht für die Frau erschaffen, sondern die Frau für den Mann. Oder in 1. Tim. 2, 11-12a: Eine Frau soll sich still und in voller Unterordnung belehren lassen. Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht. Es gereicht Veronika Schmidt zur Ehre, daß sie den Apostel in Schutz nimmt, ihn gar mit Jesus am gleichen Strang ziehen läßt. (Da würde ich allerdings widersprechen: Jesus und sein Umgang mit Frauen – das ist eine andere Liga als die, in der Paulus spielt). Sie räumt sogar die Möglichkeit ein, hinter dem Lehrverbot im Timotheus-Brief nicht Paulus selbst als Autor zu sehen sondern einen seiner Schüler, der den Text nachträglich verändert hat. Aber: „Nachträgliche Einfügungen“ sind ein anderes Thema, das zum einen viel zu wenig beachtet und andrerseits von Bibelwissenschaftlern und Gläubigen jeder Couleur kontrovers diskutiert wird. Fakt ist, daß der Apostel seine Briefe in kronkrete Gemeindesituationen der damaligen Zeit hinein geschrieben hat. Damit einher geht die Frage, ob die 2000 Jahre alten paulinischen „Dogmen" auch für uns Heutige ohne Einschränkung gelten. Evangelikale Christen zum Beispiel sagen: Ja. So war im Juni 2023 in der internationalen Presse zu lesen, daß der Südliche Baptistenverband, mit 13 Millionen Mitgliedern die größte protestantische Kirche in den USA, auf ihrer Jahresversammlung zwei Gemeinden ausgeschlossen hat, weil sie Frauen als Pastorinnen beschäftigen. Man darf mit dem Finger also nicht nur auf die Katholische Kirche zeigen. Oder auf die Orthodoxen. Der Konflikt geht durch die komplette christliche Landschaft.

Gott, Sex, Macht - und das ganze drumherum

Bewertung aus Hückelhoven am 15.10.2019

Bewertungsnummer: 1257122

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ENDLICHE GLEICH! Warum Gott schon immer mit Männern und Frauen rechnet Über das Buch: Was wäre, wenn es tatsächlich möglich wäre: das Ende des Geschlechterkampfes? Was, wenn wir Christen tatsächlich eine Antwort hätten auf #churchtoo, gefallene große Glaubensmänner, Beziehungsnot? Nicht, um Recht zu haben. Sondern um echtes, pures Leben zwischen Frauen und Männern hervorsprudeln zu sehen. Wie würde unsere Welt dann aussehen? Veronika Schmidt weckt in uns diese Sehnsucht nach starken Männern und starken Frauen: vollkommen gleichgestellt, miteinander, mit sich selbst und mit dem Schöpfer versöhnt. Eine prophetische Stimme und echte Antwort auf die heißen Themen unserer Zeit. Meine Meinung: Ich finde es wirklich toll, dass jemand sich so gründlich mit diesem Thema beschäftigt und darüber ein Buch geschrieben hat. Aus diesem Buch kann man wirklich viel lernen. Noch immer werden Frauen unterdrückt, von ihren eigenen Männern und in der öffentlichen Gesellschaft. Ich schreibe nicht von allen Männern, es gibt natürlich Ausnahmen. Veronika Schmidt erzählt in ihrem Buch, auf welche Weisen Frauen und Mädchen unterdrückt werden, auch von gläubigen Männern. Und zeigt anhand der Bibelgeschichten, dass das nicht Gottes Plan war. Er hatte etwas anderes im Sinn. Ein Miteinander. Jesus mochte starke Frauen. Es gibt einige Lebensgeschichten, die bezeugen können, dass Männer mit starken Frauen an ihrer Seite viel erreichen konnten. Zum Beispiel: Martin Luther und Katharina von Bora, Hudson Taylor und Maria Dyer. Der Heilige Geist beschenkt nicht nur den Mann mit Gaben, mit der er Gott dienen kann. Sondern auch der Frau. Warum soll sie nicht ihre Gaben für den Dienst Gottes einsetzen? Dafür hat sie sie doch bekommen! Frauen sind so unterschiedlich. Die einen fühlen sich in der Rolle der Ehefrau und Mutter wohl und erfüllt, während die anderen das Verlangen nach mehr verspüren - Beruf, Karriere, Dienst für Gott. Gott hat sie so unterschiedlich gemacht und das ist gut so. Mann und Frau sind vor Gott gleich. Er rechnet mit beiden! Ich finde dieses Buch ist wirklich sehr lehrreich. Zu einigen Dingen hat es mir sogar die Augen geöffnet. Gerne möchte ich es weiterempfehlen.

Gott, Sex, Macht - und das ganze drumherum

Bewertung aus Hückelhoven am 15.10.2019
Bewertungsnummer: 1257122
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ENDLICHE GLEICH! Warum Gott schon immer mit Männern und Frauen rechnet Über das Buch: Was wäre, wenn es tatsächlich möglich wäre: das Ende des Geschlechterkampfes? Was, wenn wir Christen tatsächlich eine Antwort hätten auf #churchtoo, gefallene große Glaubensmänner, Beziehungsnot? Nicht, um Recht zu haben. Sondern um echtes, pures Leben zwischen Frauen und Männern hervorsprudeln zu sehen. Wie würde unsere Welt dann aussehen? Veronika Schmidt weckt in uns diese Sehnsucht nach starken Männern und starken Frauen: vollkommen gleichgestellt, miteinander, mit sich selbst und mit dem Schöpfer versöhnt. Eine prophetische Stimme und echte Antwort auf die heißen Themen unserer Zeit. Meine Meinung: Ich finde es wirklich toll, dass jemand sich so gründlich mit diesem Thema beschäftigt und darüber ein Buch geschrieben hat. Aus diesem Buch kann man wirklich viel lernen. Noch immer werden Frauen unterdrückt, von ihren eigenen Männern und in der öffentlichen Gesellschaft. Ich schreibe nicht von allen Männern, es gibt natürlich Ausnahmen. Veronika Schmidt erzählt in ihrem Buch, auf welche Weisen Frauen und Mädchen unterdrückt werden, auch von gläubigen Männern. Und zeigt anhand der Bibelgeschichten, dass das nicht Gottes Plan war. Er hatte etwas anderes im Sinn. Ein Miteinander. Jesus mochte starke Frauen. Es gibt einige Lebensgeschichten, die bezeugen können, dass Männer mit starken Frauen an ihrer Seite viel erreichen konnten. Zum Beispiel: Martin Luther und Katharina von Bora, Hudson Taylor und Maria Dyer. Der Heilige Geist beschenkt nicht nur den Mann mit Gaben, mit der er Gott dienen kann. Sondern auch der Frau. Warum soll sie nicht ihre Gaben für den Dienst Gottes einsetzen? Dafür hat sie sie doch bekommen! Frauen sind so unterschiedlich. Die einen fühlen sich in der Rolle der Ehefrau und Mutter wohl und erfüllt, während die anderen das Verlangen nach mehr verspüren - Beruf, Karriere, Dienst für Gott. Gott hat sie so unterschiedlich gemacht und das ist gut so. Mann und Frau sind vor Gott gleich. Er rechnet mit beiden! Ich finde dieses Buch ist wirklich sehr lehrreich. Zu einigen Dingen hat es mir sogar die Augen geöffnet. Gerne möchte ich es weiterempfehlen.

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