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Band 6

Schuld und Sühne

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.09.2019

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

800

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.09.2019

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

800

Maße (L/B/H)

19.6/12.6/2.8 cm

Gewicht

450 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-0797-8

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Psychologisch interessant, kriminalistisch nicht so besonders wie sein Ruf

Bewertung aus Willich am 17.06.2021

Bewertungsnummer: 1506445

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zuerst möchte ich sagen, dass ich das Buch als Hörbuch gehört habe. Ob das eine gute Entscheidung war? Das musst du natürlich selbst entscheiden, es ist aber gar nicht so einfach, eine passende Vertonung zu finden. Ich habe eine gefunden, mit der ich mich gut arrangieren konnte. Denn ihr könnt euch sicher denken, dass es min. ein Monatsvorhaben ist. Ich glaube, ich war zwei beschäftigt. Mit einer nervigen Stimme sicher kein spaßiges Vergnügen. Wer das Buch aber intensiv lesen möchte, dazu gehört meiner Meinung nach auch, sich Bemerkungen am Rand zu machen, der sollte es lieber gleich selbst lesen. Ich habe viel mitbekommen, aber manchmal bin ich auch mit den Gedanken abgeschweift. Ganz ehrlich: Es ist kein Klassiker, den ich bedingungslos weiterempfehle oder den man meiner Meinung nach gelesen haben muss. Es gilt als der Ur-Krimi. Ich bezweifle das. Das fängt schon dabei an, dass es eher ein Psychothriller ist, der aufzeichnet, wie die Gewissensbisse den Mörder auffressen. Da der Erzähler auktorial ist, können die einzelnen Figuren bis in die hintersten Ecken durchleuchtet werden. Was in ihnen vorgeht, wissen die Leser*innen sofort. Es geht also nicht per se um die Ermittlungen, sondern darum, ob Raskolnikow ungestraft davonkommt. Eine andere Besonderheit des Romans sind die vielen gesellschaftlichen Themen, die mitmischen, allen voran die Theorie über die Polarität der Menschheit in Große und weniger wertvolle. Aber das hat mich persönlich jetzt nicht sonderlich inspiriert, weil ich die Theorie nicht für tragfähig und deswegen auch für bedeutungslos halte. Zu sehen, dass Raskolnikow daran scheitert, sie zu bestätigen, hat mich keineswegs überrascht. Es ist wohl eher eine Ermessenssache, dass manche Morde aufgrund deren (positiver) Wirkung in den Hintergrund geraten und ungestraft davon kommen. Die meisten von uns, wenn sie sich die Taten vor Augen führen, werden sie aber doch wohl trotzdem verurteilen. Vielleicht bin ich da aber auch zu optimistisch. Man sollte den Roman auch nicht aus dem räumlichen und zeitlichen Kontext seiner Entstehung heben. Für mich klang es jedenfalls an manchen Stellen ziemlich aus der Luft gegriffen. Das durchgängige geisteswissenschaftliche Geplätscher (Die Hinzunahme vieler verschiedener Diskurse von Politik über Philosophie bis hin zu Psychologie) erinnert stark an Dostojewski erinnert stark an seinen Kollegen Tolstoi. Von beiden russischen Autoren habe ich bis jetzt nur ein Werk gelesen, weswegen es schwer fällt, die Beobachtungen zu verallgemeinern. Aber Tolstoi konnte mich besser unterhalten. Bei ihm habe ich mehr Witz vorgefunden und in der Düsternis der gläsernen Figuren (beide schaffen es, dass man sich in die verschiedensten Personen hineinversetzen und ihre Schwächen erkennen kann) ist auch mehr Wärme übrig geblieben. Schwierig machen es einem beide, was die Namen angeht, besonders für den ungeübten. Wer bitteschön hat sich das russische Namensystem ausgedacht? Das Ende von Schuld und Sühne war auch gar nicht mein Fall. Wenn ich ihm auch lassen muss, dass es gar nicht mal so einfach ist, am Ende die Frage zu beantworten, ob er denn nun gerecht gestraft wurde oder nicht. Fast alle Diskussionen im Buch haben mit dieser Schlüsselfrage irgendwie zu tun, weswegen ich schon sagen würde, dass es sich als Schullektüre eignete, wenn es nicht so dick wäre. Sprachlich ist es auch gut lesbar. Aber genauso gut kann man meiner Meinung nach auch Das Parfum von Süsskind oder Der Prozess von Kafka lesen. Auch Der Richter und sein Henker von Dürrenmatt wären thematisch eine gute Alternative. Das einzige Argument, das für mich für Dostojewski sprechen würde, wäre die besondere psychologische Innensicht und die auktoriale Erzählhaltung. Vielleicht sollte ich noch mehr von ihm lesen, um ein besseres Urteil zu fällen.

Psychologisch interessant, kriminalistisch nicht so besonders wie sein Ruf

Bewertung aus Willich am 17.06.2021
Bewertungsnummer: 1506445
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zuerst möchte ich sagen, dass ich das Buch als Hörbuch gehört habe. Ob das eine gute Entscheidung war? Das musst du natürlich selbst entscheiden, es ist aber gar nicht so einfach, eine passende Vertonung zu finden. Ich habe eine gefunden, mit der ich mich gut arrangieren konnte. Denn ihr könnt euch sicher denken, dass es min. ein Monatsvorhaben ist. Ich glaube, ich war zwei beschäftigt. Mit einer nervigen Stimme sicher kein spaßiges Vergnügen. Wer das Buch aber intensiv lesen möchte, dazu gehört meiner Meinung nach auch, sich Bemerkungen am Rand zu machen, der sollte es lieber gleich selbst lesen. Ich habe viel mitbekommen, aber manchmal bin ich auch mit den Gedanken abgeschweift. Ganz ehrlich: Es ist kein Klassiker, den ich bedingungslos weiterempfehle oder den man meiner Meinung nach gelesen haben muss. Es gilt als der Ur-Krimi. Ich bezweifle das. Das fängt schon dabei an, dass es eher ein Psychothriller ist, der aufzeichnet, wie die Gewissensbisse den Mörder auffressen. Da der Erzähler auktorial ist, können die einzelnen Figuren bis in die hintersten Ecken durchleuchtet werden. Was in ihnen vorgeht, wissen die Leser*innen sofort. Es geht also nicht per se um die Ermittlungen, sondern darum, ob Raskolnikow ungestraft davonkommt. Eine andere Besonderheit des Romans sind die vielen gesellschaftlichen Themen, die mitmischen, allen voran die Theorie über die Polarität der Menschheit in Große und weniger wertvolle. Aber das hat mich persönlich jetzt nicht sonderlich inspiriert, weil ich die Theorie nicht für tragfähig und deswegen auch für bedeutungslos halte. Zu sehen, dass Raskolnikow daran scheitert, sie zu bestätigen, hat mich keineswegs überrascht. Es ist wohl eher eine Ermessenssache, dass manche Morde aufgrund deren (positiver) Wirkung in den Hintergrund geraten und ungestraft davon kommen. Die meisten von uns, wenn sie sich die Taten vor Augen führen, werden sie aber doch wohl trotzdem verurteilen. Vielleicht bin ich da aber auch zu optimistisch. Man sollte den Roman auch nicht aus dem räumlichen und zeitlichen Kontext seiner Entstehung heben. Für mich klang es jedenfalls an manchen Stellen ziemlich aus der Luft gegriffen. Das durchgängige geisteswissenschaftliche Geplätscher (Die Hinzunahme vieler verschiedener Diskurse von Politik über Philosophie bis hin zu Psychologie) erinnert stark an Dostojewski erinnert stark an seinen Kollegen Tolstoi. Von beiden russischen Autoren habe ich bis jetzt nur ein Werk gelesen, weswegen es schwer fällt, die Beobachtungen zu verallgemeinern. Aber Tolstoi konnte mich besser unterhalten. Bei ihm habe ich mehr Witz vorgefunden und in der Düsternis der gläsernen Figuren (beide schaffen es, dass man sich in die verschiedensten Personen hineinversetzen und ihre Schwächen erkennen kann) ist auch mehr Wärme übrig geblieben. Schwierig machen es einem beide, was die Namen angeht, besonders für den ungeübten. Wer bitteschön hat sich das russische Namensystem ausgedacht? Das Ende von Schuld und Sühne war auch gar nicht mein Fall. Wenn ich ihm auch lassen muss, dass es gar nicht mal so einfach ist, am Ende die Frage zu beantworten, ob er denn nun gerecht gestraft wurde oder nicht. Fast alle Diskussionen im Buch haben mit dieser Schlüsselfrage irgendwie zu tun, weswegen ich schon sagen würde, dass es sich als Schullektüre eignete, wenn es nicht so dick wäre. Sprachlich ist es auch gut lesbar. Aber genauso gut kann man meiner Meinung nach auch Das Parfum von Süsskind oder Der Prozess von Kafka lesen. Auch Der Richter und sein Henker von Dürrenmatt wären thematisch eine gute Alternative. Das einzige Argument, das für mich für Dostojewski sprechen würde, wäre die besondere psychologische Innensicht und die auktoriale Erzählhaltung. Vielleicht sollte ich noch mehr von ihm lesen, um ein besseres Urteil zu fällen.

Sehr gutes Buch aber leider extrem schlechte Qualität

Bewertung am 09.11.2023

Bewertungsnummer: 2065415

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Qualität vom Einband nicht zu akzeptieren. Der Einband löst sich komplett. Daher rate ich zu def Ausgabe eines anderen Verlages. Empfehlen kann ich an der Stelle die Ausgabe vom Fischer Verlag.

Sehr gutes Buch aber leider extrem schlechte Qualität

Bewertung am 09.11.2023
Bewertungsnummer: 2065415
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Qualität vom Einband nicht zu akzeptieren. Der Einband löst sich komplett. Daher rate ich zu def Ausgabe eines anderen Verlages. Empfehlen kann ich an der Stelle die Ausgabe vom Fischer Verlag.

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Schuld und Sühne

von Fjodor M. Dostojewski

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Luba Razm

Orell Füssli Bern

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5/5

Die zeitlose Frage nach dem moralischen Handeln…

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Fjodor Dostojewskis „Schuld und Sühne“ erleben wir die düstere Geschichte von Raskolnikow, einem jungen Studenten, der einen Mord begeht, um seine Theorie des „außergewöhnlichen Menschen“ zu beweisen. Während wir ihn auf seiner Reise begleiten, fragen wir uns immer wieder, wie weit wir selbst gehen würden, um das Richtige zu erreichen. Das Buch macht uns bewusst, dass unsere Entscheidungen Folgen haben und fordert uns dazu auf, über unser Handeln nachzudenken. In einer Welt voller Konflikte und Gewalt wird diese Frage noch dringlicher: Ist es gerechtfertigt, unschuldige Menschenleben zu opfern, um vermeintlich größere Ziele zu erreichen? Dostojewski stellt unsere moralischen Überzeugungen infrage und führt uns in die dunklen Abgründe der menschlichen Natur. Gibt es wirklich besondere Menschen, die das Recht haben, Leben zu nehmen, um höhere Ziele zu erreichen? Oder sollten wir unsere Vorstellungen von Moral und Ethik überdenken? „Schuld und Sühne“ ist nicht nur ein Buch, sondern eine Herausforderung, die uns dazu zwingt, über unsere eigenen Werte und Handlungen nachzudenken. Diese Geschichte bleibt lange in unseren Köpfen und regt uns an, die moralischen Grenzen des Handelns zu erforschen.
5/5

Die zeitlose Frage nach dem moralischen Handeln…

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Fjodor Dostojewskis „Schuld und Sühne“ erleben wir die düstere Geschichte von Raskolnikow, einem jungen Studenten, der einen Mord begeht, um seine Theorie des „außergewöhnlichen Menschen“ zu beweisen. Während wir ihn auf seiner Reise begleiten, fragen wir uns immer wieder, wie weit wir selbst gehen würden, um das Richtige zu erreichen. Das Buch macht uns bewusst, dass unsere Entscheidungen Folgen haben und fordert uns dazu auf, über unser Handeln nachzudenken. In einer Welt voller Konflikte und Gewalt wird diese Frage noch dringlicher: Ist es gerechtfertigt, unschuldige Menschenleben zu opfern, um vermeintlich größere Ziele zu erreichen? Dostojewski stellt unsere moralischen Überzeugungen infrage und führt uns in die dunklen Abgründe der menschlichen Natur. Gibt es wirklich besondere Menschen, die das Recht haben, Leben zu nehmen, um höhere Ziele zu erreichen? Oder sollten wir unsere Vorstellungen von Moral und Ethik überdenken? „Schuld und Sühne“ ist nicht nur ein Buch, sondern eine Herausforderung, die uns dazu zwingt, über unsere eigenen Werte und Handlungen nachzudenken. Diese Geschichte bleibt lange in unseren Köpfen und regt uns an, die moralischen Grenzen des Handelns zu erforschen.

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Schuld und Sühne (Roman)

von Fjodor M. Dostojewski

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