Himmelwärts

Himmelwärts

Bergführerinnen im Portrait

Buch (Gebundene Ausgabe)

Fr.42.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2019

Verlag

Rotpunktverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20.8/15.1/2.2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.07.2019

Verlag

Rotpunktverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20.8/15.1/2.2 cm

Gewicht

525 g

Auflage

1. Auflage 2019

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85869-846-9

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1 Bewertungen

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Wenn der Berg ruft

peedee am 20.09.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schweizer Bergführerverband zählt 1‘300 Männer – und knapp 40 Frauen! Die Autorin porträtiert in diesem Buch 12 Frauen, die aus ihrem Leben als Bergführerin berichten. Von der ersten Schweizer Bergführerin 1986 bis zur Aspirantin seit 2017 – der Berg ruft! Mit Fotos von Christian Jaeggi, Ephraim Bieri und Riccardo Götz. Erster Eindruck: Ein schöner Einband, der sich von der Vorder- über die Rückseite erstreckt. Den Buchtitel finde ich gut gewählt. Sehr viele schöne Fotos. Ein kleiner Minuspunkt ist die kleine Schriftgrösse der Kapitel nach der Einleitungsseite. Dies ist mittlerweile mein viertes Buch von Daniela Schwegler, nach „Bergfieber“, „Traum Alp“ und „Landluft“, wo Hüttenwartinnen, Älplerinnen sowie Bergbäuerinnen porträtiert wurden. Ich habe mich sehr auf die neuste Ausgabe über Bergführerinnen gefreut. Der hier vorgestellte Beruf wird es wohl – wie die vorher genannten Berufe – nie in die Top Ten der beliebtesten Berufe schaffen, denn das Geld ist hier nicht ohne Anstrengung verdient. Das Buch beginnt mit der ersten diplomierten Schweizer Bergführerin: Nicole Niquille (Abschluss 1986). Ihr Dasein als Bergführerin endete jedoch nach acht Jahren abrupt – beim Pilzsammeln fiel ihr ein Stein auf den Kopf, der unglücklicherweise das für die Motorik zuständige Areal zerstörte und sie somit in den Rollstuhl zwang. Doch sie hat sich dadurch nicht unterkriegen lassen. Sie hat z.B. ein Spital in Nepal gegründet. Evelyne Binsack hat 1991 als dritte Schweizer Bergführerin die Ausbildung abgeschlossen. Sie wird wohl die bekannteste, auch ausserhalb der Bergführer-Szene bekannte porträtierte Frau dieses Buches sein. Sie sagt von sich selbst: „Ich bin deutlich angenehmer, wenn ich Auslauf hab. Aber natürlich kann das Training auch zu einem Getriebensein führen.“ Als vierte im Bunde reiht sich Erika Bühler-Seiz ein (Abschluss 1993). Ihr ist nach vielen Jahren die Begeisterung für die Bewegung in der Natur wichtiger, als die Leistung. Andrea Jacomet, 13. Bergführerin (Abschluss 1998), hat – wie eigentlich alle anderen Frauen auch – beruflich stets mehrere Eisen im Feuer: Sie arbeitet als Hochbauzeichnerin und Bergführerin, zudem hat sie in Pakistan eine Mädchenschule gegründet. Die Frauen haben mich sehr beeindruckt. Sie alle eint eins: die Liebe und Faszination für das Bergsteigen, die Natur, die Freiheit. Ich finde es auch interessant, dass die Frauen so vielfältig sind: sie haben meist mehrere Ausbildungen gemacht und arbeiten in ihrem erlernten Beruf und Teilzeit als Bergführerin. Bergführerin zu sein ist anstrengend. Körperlich und mental fordert es den Frauen einiges ab und doch möchten sie nicht darauf verzichten. Jede der Frauen hat bereits schwerwiegende Unfälle miterlebt oder auch schon Bergführerkolleginnen und -kollegen am Berg sterben sehen. Dies ist immer wieder ein einschneidendes Erlebnis, zeigt es doch, dass die Natur immer stärker als der Mensch ist. Und: jeder Moment ist einzigartig – im nächsten kann alles anders sein! Es war sehr schön, Einblicke in den Alltag der Frauen zu erhalten.

Wenn der Berg ruft

peedee am 20.09.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schweizer Bergführerverband zählt 1‘300 Männer – und knapp 40 Frauen! Die Autorin porträtiert in diesem Buch 12 Frauen, die aus ihrem Leben als Bergführerin berichten. Von der ersten Schweizer Bergführerin 1986 bis zur Aspirantin seit 2017 – der Berg ruft! Mit Fotos von Christian Jaeggi, Ephraim Bieri und Riccardo Götz. Erster Eindruck: Ein schöner Einband, der sich von der Vorder- über die Rückseite erstreckt. Den Buchtitel finde ich gut gewählt. Sehr viele schöne Fotos. Ein kleiner Minuspunkt ist die kleine Schriftgrösse der Kapitel nach der Einleitungsseite. Dies ist mittlerweile mein viertes Buch von Daniela Schwegler, nach „Bergfieber“, „Traum Alp“ und „Landluft“, wo Hüttenwartinnen, Älplerinnen sowie Bergbäuerinnen porträtiert wurden. Ich habe mich sehr auf die neuste Ausgabe über Bergführerinnen gefreut. Der hier vorgestellte Beruf wird es wohl – wie die vorher genannten Berufe – nie in die Top Ten der beliebtesten Berufe schaffen, denn das Geld ist hier nicht ohne Anstrengung verdient. Das Buch beginnt mit der ersten diplomierten Schweizer Bergführerin: Nicole Niquille (Abschluss 1986). Ihr Dasein als Bergführerin endete jedoch nach acht Jahren abrupt – beim Pilzsammeln fiel ihr ein Stein auf den Kopf, der unglücklicherweise das für die Motorik zuständige Areal zerstörte und sie somit in den Rollstuhl zwang. Doch sie hat sich dadurch nicht unterkriegen lassen. Sie hat z.B. ein Spital in Nepal gegründet. Evelyne Binsack hat 1991 als dritte Schweizer Bergführerin die Ausbildung abgeschlossen. Sie wird wohl die bekannteste, auch ausserhalb der Bergführer-Szene bekannte porträtierte Frau dieses Buches sein. Sie sagt von sich selbst: „Ich bin deutlich angenehmer, wenn ich Auslauf hab. Aber natürlich kann das Training auch zu einem Getriebensein führen.“ Als vierte im Bunde reiht sich Erika Bühler-Seiz ein (Abschluss 1993). Ihr ist nach vielen Jahren die Begeisterung für die Bewegung in der Natur wichtiger, als die Leistung. Andrea Jacomet, 13. Bergführerin (Abschluss 1998), hat – wie eigentlich alle anderen Frauen auch – beruflich stets mehrere Eisen im Feuer: Sie arbeitet als Hochbauzeichnerin und Bergführerin, zudem hat sie in Pakistan eine Mädchenschule gegründet. Die Frauen haben mich sehr beeindruckt. Sie alle eint eins: die Liebe und Faszination für das Bergsteigen, die Natur, die Freiheit. Ich finde es auch interessant, dass die Frauen so vielfältig sind: sie haben meist mehrere Ausbildungen gemacht und arbeiten in ihrem erlernten Beruf und Teilzeit als Bergführerin. Bergführerin zu sein ist anstrengend. Körperlich und mental fordert es den Frauen einiges ab und doch möchten sie nicht darauf verzichten. Jede der Frauen hat bereits schwerwiegende Unfälle miterlebt oder auch schon Bergführerkolleginnen und -kollegen am Berg sterben sehen. Dies ist immer wieder ein einschneidendes Erlebnis, zeigt es doch, dass die Natur immer stärker als der Mensch ist. Und: jeder Moment ist einzigartig – im nächsten kann alles anders sein! Es war sehr schön, Einblicke in den Alltag der Frauen zu erhalten.

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von Daniela Schwegler

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