Volle Tonne, leere Teller

Volle Tonne, leere Teller

Was sich ändern muss. Gespräche über Armut, Verschwendung, Gerechtigkeit und notwendiges Engagement.

eBook

Fr.23.00

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.10.2019

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

17.10.2019

Verlag

Adeo Verlag

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

12583 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783863348052

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Mein Eindruck

HSL am 09.04.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buch mit dem sehr aussagekräftigen Titel ist ein Werk mit Gesprächen von fast zwanzig Menschen. Viele mehr oder weniger bekannt, deren Engagement gegen über Armut, Verschwendung, für Gerechtigkeit und notwendiges Engagement unser Gesellschaft einsetzen. Die Tafel ist die größte Bürgerbewegung der Bundesrepublik, deren weitaus mehr als 60.000 ehrenamtliche Mitarbeiter dafür sorgen, das Bedürftige ihr täglich Brot bekommen. Und auch hier wie überall haben, beide Seiten was davon, die Bedürftigen und die Spender, erstere haben was zu essen und letztere müssen, oder brauchen die Nahrungsmittel nicht entsorgen, selbst der Staat ist Nutznießer aus der Sache, er braucht diesen Menschen nicht das geben, was ein Sozialstaat als Aufgabe hätte. Schon wenn man bedenkt, das die Tafeln jedes Jahr ca. 260.000 Tonnen retten, dann erkennt man vielleicht, was in den letzten 25 Jahr aus der Initiativgruppe „Berliner Frauen“ geworden ist. So sieht Sabine Werth die Tafeln als einen Finger in der Wunde, wir weisen auf Notwendigkeiten hin, natürlich beseitigen wir keine Armut, wir lindern sie. Von Hunger kann Deutschlands bester Koch ein Lied singen, wie er selbst sagt, ist er das Hungergefühl nie richtig losgeworden. Wer allerdings Hunger leidet, dem ist vieles andere herzlich egal, der will vor allen Dingen erst einmal: keinen Hunger mehr haben. Raue bricht auch immer bewusst aus dem Kreis der Feinschmecker aus begibt sich dorthin wo das Leben weniger schön ist. Er unterstützt soziale Projekte mit Geld und Sachspenden und versucht dadurch jungen Menschen eine Perspektive zu geben. Doch auch nicht nur sozial engagierte Menschen kommen in der Runde zu Wort, sondern auch Reiche, sehr Reiche, wie die 28-järige Paula Schwarz, Tochter der Schwarz-Familie, deren Privatvermögen nicht mehr in Millionen sondern in Milliarden gemessen wird. Sie sieht den Ursprung der wachsenden Ungleichheit im zunehmendem Egoismus. Dabei sind ihrer Meinung nach die privaten Strukturen genauso wie der Staatsapparat verantwortlich für diesen Schiefstand. Auf die Frage was ihr Geld bedeutet, antwortet sie : „Möglichkeiten, das ist Geld.“ Auch der bekannte Film – und Fernsehschauspieler Hannes Jaenicke kommt zu Wort. Er nennt „Anpissen eine deutsche Volkskrankheit. Immer herumnörgeln, immer herummeckern, die deutsche Seele sei nur schwer zu erheitern. Wie so viele so ist auch er frustriert und sie ist deutlich und nachvollziehbar. Doch er nimmt die Industrie genauso wie den Endverbraucher in die Verantwortung. Er glaubt nicht, das die Politik alles lösen kann und soll, es ist ein Dreisatz, so Jaenicke. Die Politik, die Industrie und der Endverbraucher müssen was bewegen. Doch wenn wenn es nur ein Tropen auf den heißen Stein ist, sein Lebenssinn liegt darin, dahin zu gehen, wo es Durst gibt. Wie sehen Sie das?

Mein Eindruck

HSL am 09.04.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buch mit dem sehr aussagekräftigen Titel ist ein Werk mit Gesprächen von fast zwanzig Menschen. Viele mehr oder weniger bekannt, deren Engagement gegen über Armut, Verschwendung, für Gerechtigkeit und notwendiges Engagement unser Gesellschaft einsetzen. Die Tafel ist die größte Bürgerbewegung der Bundesrepublik, deren weitaus mehr als 60.000 ehrenamtliche Mitarbeiter dafür sorgen, das Bedürftige ihr täglich Brot bekommen. Und auch hier wie überall haben, beide Seiten was davon, die Bedürftigen und die Spender, erstere haben was zu essen und letztere müssen, oder brauchen die Nahrungsmittel nicht entsorgen, selbst der Staat ist Nutznießer aus der Sache, er braucht diesen Menschen nicht das geben, was ein Sozialstaat als Aufgabe hätte. Schon wenn man bedenkt, das die Tafeln jedes Jahr ca. 260.000 Tonnen retten, dann erkennt man vielleicht, was in den letzten 25 Jahr aus der Initiativgruppe „Berliner Frauen“ geworden ist. So sieht Sabine Werth die Tafeln als einen Finger in der Wunde, wir weisen auf Notwendigkeiten hin, natürlich beseitigen wir keine Armut, wir lindern sie. Von Hunger kann Deutschlands bester Koch ein Lied singen, wie er selbst sagt, ist er das Hungergefühl nie richtig losgeworden. Wer allerdings Hunger leidet, dem ist vieles andere herzlich egal, der will vor allen Dingen erst einmal: keinen Hunger mehr haben. Raue bricht auch immer bewusst aus dem Kreis der Feinschmecker aus begibt sich dorthin wo das Leben weniger schön ist. Er unterstützt soziale Projekte mit Geld und Sachspenden und versucht dadurch jungen Menschen eine Perspektive zu geben. Doch auch nicht nur sozial engagierte Menschen kommen in der Runde zu Wort, sondern auch Reiche, sehr Reiche, wie die 28-järige Paula Schwarz, Tochter der Schwarz-Familie, deren Privatvermögen nicht mehr in Millionen sondern in Milliarden gemessen wird. Sie sieht den Ursprung der wachsenden Ungleichheit im zunehmendem Egoismus. Dabei sind ihrer Meinung nach die privaten Strukturen genauso wie der Staatsapparat verantwortlich für diesen Schiefstand. Auf die Frage was ihr Geld bedeutet, antwortet sie : „Möglichkeiten, das ist Geld.“ Auch der bekannte Film – und Fernsehschauspieler Hannes Jaenicke kommt zu Wort. Er nennt „Anpissen eine deutsche Volkskrankheit. Immer herumnörgeln, immer herummeckern, die deutsche Seele sei nur schwer zu erheitern. Wie so viele so ist auch er frustriert und sie ist deutlich und nachvollziehbar. Doch er nimmt die Industrie genauso wie den Endverbraucher in die Verantwortung. Er glaubt nicht, das die Politik alles lösen kann und soll, es ist ein Dreisatz, so Jaenicke. Die Politik, die Industrie und der Endverbraucher müssen was bewegen. Doch wenn wenn es nur ein Tropen auf den heißen Stein ist, sein Lebenssinn liegt darin, dahin zu gehen, wo es Durst gibt. Wie sehen Sie das?

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Volle Tonne, leere Teller

von Jochen Brühl

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