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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

12873

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2020

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

208

Beschreibung

Rezension

"Gümüşays Thesen sind ein Weckruf." Ciani-Sophia Hoeder, Die Dame, 08.10.20
„Ein hochaktuelles Buch, unbedingt lesenswert.“ Tilmann Warnecke, Tagesspiegel, 23.06.20
"Ein persönliches und frisches Plädoyer dafür, den eigenen Blick auf die Welt nicht als gegeben hinzunehmen und andere Perspektiven weder abzulehnen noch zu fürchten." Bettina Baltschev, MDR Kultur, 20.05.20
"Ein Pamphlet für eine Gesellschaft, deren Mitglieder trotz wachsender Unterschiede miteinander reden können." Jury der Sachbuch-Bestenliste Die Zeit, 26.03.20
"Ein lebendiges Plädoyer für mehr Verständnis und eine gerechtere Gesellschaft.“ WDR Westart, 07.03.20
"‚Sprache und Sein‘ entschlüsselt unsere Gegenwart und macht deutlich, was uns verbindet, nämlich die Sehnsucht danach, so frei sprechen zu können, wie als wir die ersten Worte lernten." Nils Minkmar, Der Spiegel, 07.03.20
"Wer Gümüsays Buch ... liest, sieht manches eigene Verhaltensmuster, manche Gedankenlosigkeit anders. Die Stärke des Buches leigt in dieser Zumutung einer anderen Perspektive und der Erschütterung der eigenen." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 22.02.20
"Kübra Gümüsay erzählt, argumentiert, zitiert ‚Sprache und Sein‘ mit solch einer Dringlichkeit, Fantasie und furchtloser analytischer Schärfe, dass jede Seite ein Hochgenuss ist. Man hört, spricht anders danach und will das Buch in die Schulen tragen." Barbara Weitzel, WELT am Sonntag, 16.02.20
"Ein kluges, klares, sehr persönliches Buch ... mit einer wichtigen Botschaft." Pascal Fischer, SWR lesenswert, 12.2.20
"Eine Streitschrift für eine neue Sprache im öffentlichen Diskurs. Eine Streitschrift allerdings, die dem Kampfgetöse entgegenwirkt durch einen persönlichen Ton und eine zum Dialog einladende Geste." Paul Stoop, Deutschlandfunk, 10.02.20
"Eine leidenschaftliche Verteidigungsrede kultureller Vielfältigkeit. ... 'Sprache und Sein' ist frisch wie der Morgentau. Das liegt daran, dass es den Versuch unternimmt, mit guten Argumenten und anschaulichen Beispielen um eine bessere Welt zu ringen." Katharina Teutsch, Die Zeit, 30.01.20
"Der Kampf um Individualität, um die eigene Sprache, der Kampf darum, den Graben zu schliessen, zwischen dem, was sie sich entschieden hat zu sein, und dem, worauf sie festgelegt wird - und zwar der kollektive Kampf aller Marginalisierten und im Speziellen ihrer Generation: Kübra Gümüsays Buch ist dafür ein kraftvolles, mit vielen interessanten Verweisen und Zitaten gespicktes Manifest." Ambros Waibel, taz, 29.01.20
"'Sprache und Sein' ist aufschlussreich und engagiert. ... Es wäre wünschenswert, dass sich möglichst viele Leserinnen und Leser, die möglichst verschieden von Gümüsay sind, autobiografische Berichte wie ihren möglichst genau durchlesen und eine Inventur dessen vornehmen, was sie als selbstverständlich erleben dürfen." Hanna Engelmeier, Zeit Online, 29.01.20
"Am stärksten, wenn die Autorin am eigenen Beispiel zeigt, wie sie als Benannte unter Unbenannten an ihrem Traum von einer Gesellschaft, in der‚ alle gleichberechtigt sprechen und sein können‘ festhält. …Ihr demokratisches Anliegen, die Sprache zu einem Zuhause für alle zu machen, vertritt sie klug und leidenschaftlich." Ralph Gerstenberg, Deutschlandfunk, 27.01.2020
"Der Buchtitel 'Sprache und Sein' klingt nach Heidegger, handelt aber keinesfalls vom Geworfensein in unsere sprachliche Gegenwart, sondern vom Auftrag, sie zu gestalten." Marc Reichwein, Die Welt, 27.01.20
"Die von Gümüsay angesprochenen Themen sind wichtig: das Bewusstsein für die Macht der Sprache, die gegenwärtige Diskursverschiebung nach Rechts, das Plädoyer dafür, Menschen auch ausserhalb von Kategorien sprechen zu lassen." Azade Pesmen, Deutschlandfunk Kultur, 27.01.20
"Dieses Buch ist ein Befreiungsschlag – und ein kluger Essay von literarischer Qualität und politischer Kraft."
Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung, 26.01.20

Details

Verkaufsrang

12873

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2020

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21/13.4/2.5 cm

Gewicht

319 g

Auflage

18

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26595-0

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Spannender Gedankenweg!

Bewertung am 23.10.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für mich sind neue Perspektiven immer eine Bereicherung. Ich lebe in meiner Komfortzone, habe jegliche Freiheiten, die ich mir nur wünschen kann und kenne kaum eines der Szenarien, über die ich lese. Gerade deswegen ist es mir so wichtig, über Themen wie Rassismus, Sexismus und Gleichberechtigung zu lesen. . Die Sprache prägt maßgeblich wie wir wahrgenommen werden und wie auch wir die Welt wahrnehmen. Zwei Beispiele: Warum denkt man beim Begriff „Mediziner“ eher an einen Mann, als an eine Frau? Erst die Sprache, das Anhängsel „-in“ macht auch die Frau zu einer Fachkundigen. Oder in manchen Naturvölkern wird Zeit anders beschrieben, als wir sie kennen. Es gibt z. B. keine Vergangenheitsform in der Sprache. Das heißt, alleine über die Sprache, entsteht ein vollkommen anderes Weltbild: Vergangenes existiert nicht mehr. . Kübra Gümüşay greift in ihrem Buch viele Aspekte und Betrachtungsweisen der Sprache auf, wie Sprache unseren Alltag und unser Leben prägt, welche Auswirkungen Sprache auf unser Denken hat. . Und: In der Kürze liegt die Würze. Es braucht keinen 3523058-seitigen Schinken, um viel zu sagen. . Fazit: Sehr spannendes Buch, das neue Einblicke in die Wurzel vieles Übels gewährt.

Spannender Gedankenweg!

Bewertung am 23.10.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für mich sind neue Perspektiven immer eine Bereicherung. Ich lebe in meiner Komfortzone, habe jegliche Freiheiten, die ich mir nur wünschen kann und kenne kaum eines der Szenarien, über die ich lese. Gerade deswegen ist es mir so wichtig, über Themen wie Rassismus, Sexismus und Gleichberechtigung zu lesen. . Die Sprache prägt maßgeblich wie wir wahrgenommen werden und wie auch wir die Welt wahrnehmen. Zwei Beispiele: Warum denkt man beim Begriff „Mediziner“ eher an einen Mann, als an eine Frau? Erst die Sprache, das Anhängsel „-in“ macht auch die Frau zu einer Fachkundigen. Oder in manchen Naturvölkern wird Zeit anders beschrieben, als wir sie kennen. Es gibt z. B. keine Vergangenheitsform in der Sprache. Das heißt, alleine über die Sprache, entsteht ein vollkommen anderes Weltbild: Vergangenes existiert nicht mehr. . Kübra Gümüşay greift in ihrem Buch viele Aspekte und Betrachtungsweisen der Sprache auf, wie Sprache unseren Alltag und unser Leben prägt, welche Auswirkungen Sprache auf unser Denken hat. . Und: In der Kürze liegt die Würze. Es braucht keinen 3523058-seitigen Schinken, um viel zu sagen. . Fazit: Sehr spannendes Buch, das neue Einblicke in die Wurzel vieles Übels gewährt.

Das 1/3 war gut, dann aber kann man es auf Seite legen.

Bewertung am 01.06.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das erste Drittel über die unterschiedlichen Sprachen fand ich gut. Dann ging es plötzlich nur noch über die "arme Moslime" die wegen Ihrem Kopftuch rassistisch behandelt wird in Deutschland. Das Gejammer wiederholte sich und ging mir zunehmend auf die Nerven. Gut, dass ich das Buch nur in der Bücherei geliehen habe. Geld ausgeben würde ich nicht wollen!

Das 1/3 war gut, dann aber kann man es auf Seite legen.

Bewertung am 01.06.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das erste Drittel über die unterschiedlichen Sprachen fand ich gut. Dann ging es plötzlich nur noch über die "arme Moslime" die wegen Ihrem Kopftuch rassistisch behandelt wird in Deutschland. Das Gejammer wiederholte sich und ging mir zunehmend auf die Nerven. Gut, dass ich das Buch nur in der Bücherei geliehen habe. Geld ausgeben würde ich nicht wollen!

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von Kübra Gümüsay

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