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Ein Theaterstück

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Beschreibung


Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod?

Richard Gärtner, 78, ein körperlich und geistig gesunder Mann, will seit dem Tod seiner Frau nicht mehr weiterleben. Er verlangt nach einem Medikament, das ihn tötet. Mediziner, Juristen, Pfarrer, Ethiker, Politiker und Teile der Gesellschaft zweifeln, ob Ärzte ihm bei seinem Suizid helfen dürfen. Die Ethikkommission diskutiert den Fall.

Ferdinand von Schirach verhandelt in seinem neuen Theaterstück das Sterben des Menschen. Und wie schon in seinem ersten Drama »Terror« müssen wir am Ende selbst ein Urteil fällen. Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod? Wer sind wir? Und wer wollen wir sein?

Ergänzt wird der Band um Essays von drei namhaften Wissenschaftlern, die das Thema der ärztlichen Suizidbegleitung aus medizinethischer, juristischer und theologisch-philosophischer Perspektive beleuchten.

»Ferdinand von Schirach ist ein grossartiger Erzähler, was er auch in diesem Theaterstück unter Beweis stellt.« ("Simon Rilling / Stuttgarter Zeitung")
»Von Schirach holt in seinen Büchern die Gesellschaft auf die Bühne, um sie mit Fragen zu konfrontieren, die sich ihr sonst nicht stellen.« ("Christian Eger / Mitteldeutsche Zeitung")
»Schirach führt überzeugende Plädoyers, auf jeder Seite. Mit grossem Ernst, ohne ironische Brechung. Er ist als Dramatiker wie auch als Schriftsteller vor allem Menschenfreund.« ("Stefanie Wirsching / Augsburger Allgemeine")
»Es ist didaktisch von höchster Hubraumklasse, wie von Schirach die Frage, wem unser Leben gehört, diskutieren lässt.« ("Peer Teuwsen / NZZ am Sonntag")
»Eine sehr lohnenswerte Lektüre.« ("Jürgen Kanold / Südwest Presse")
»Ferdinand von Schirach stiftet zur Auseinandersetzung mit einem wahrlich fundamentalen ethischen Problem an. Und die ist so, so nötig.« ("Hubertus Büker / Verlagsgruppe Bistumspresse")
»Schirach hat ein Stück vorgelegt, dessen Thema wichtig ist. Die Weise, in der hier Diskurse in Stellung zueinander gebracht werden, ist bemerkenswert.« ("Martin A. Hainz / literaturkritik.de")

Details

Verkaufsrang

37404

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2020

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

160

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

37404

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2020

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21.8/13.9/2 cm

Gewicht

320 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87629-0

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Muss man einfach mal gelesen haben

Bewertung aus Bochum am 04.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie alle anderen Bücher auch, ein Buch das man gelesen haben muss. Der Fluss des Buches, der Inhalt sehr schön. Etwas zum mitdenken, diskutieren und zu philosophieren. Alle Bücher von Ferdinand von Schnarch sind empfehlenswert.

Muss man einfach mal gelesen haben

Bewertung aus Bochum am 04.11.2021
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Wie alle anderen Bücher auch, ein Buch das man gelesen haben muss. Der Fluss des Buches, der Inhalt sehr schön. Etwas zum mitdenken, diskutieren und zu philosophieren. Alle Bücher von Ferdinand von Schnarch sind empfehlenswert.

Mein freies Leben = mein freier Tod?

Buecherseele79 am 10.06.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vor der Ethikkommission wird der Fall von Richard Gärtner diskutiert. Er ist 78 Jahre alt, körperlich und geistig fit, möchte aber gerne sterben. Er möchte die Möglichkeit nutzen um mit einem Medikament und einem Arzt des Vertrauens friedlich zu "entschlafen". Doch so einfach scheint es nicht wie Richard es sich gedacht hat. "Deshalb bin ich hier. Ja. Ich will, dass alle verstehen, dass es in Ordnung ist, dass ich sterben will. Ich will, dass man Menschen wie mir hilft. Ich will sterben, und das nicht amoralisch, egoistisch oder krank." (Seite 20) Zu diesem Thema hatte ich mir nicht wirklich Gedanken gemacht. Auch als ich zu lesen begann dachte ich dass es da nicht viele Hürden geben wird, ich meine, jeder hat ein Recht auf ein freies Leben und auf einen freien Tod. Doch Ferdinand von Schirach beweist es wieder anders. Der Titel könnte nich besser gewählt sein. Eigentlich heiss es immer Gott bestimmt über alles, wehe man tötet sich selbst, man landet in der Hölle, was wird die Gesellschaft denken, ect. Aber wer hat wirklich das Recht über uns zu bestimmen? Zu Beginn wieder die Rollen, wer ist wer, wo findet diese Unterhaltung statt, wie lange ist sie anberaumt? So ergibt sich beim lesen das Gefühl in einer Theaterveranstaltung zu sitzen. Gekonnt kommen neben Richard Gärtner und seinem Anwalt auch eine Ärztin, medizinische Sachverständiger, und ein Theologe zu Wort. Jeder erläutert hier seinen Standpunkt und seinen Sichtpunkt auf den Wunsch von Richard Gärtner. Kann man einem Menschen den Freitod gewähren, mit einem bekannten Medikament, welches eben nur durch Zusage der Ärztekammer herausgeben wird, ohne schlechtes Gewissen? Gibt es Instanzen oder Gesetze oder "Gewissen" die dagegen sowie dafür sprechen? Eine Seite kann man zum Ende hin wählen, muss man aber nicht. Ich für meine Verhältnisse habe eine Seite gewählt und war von der Umsetzung und der Ausführung dieses "Theaterstückes" sehr angetan. Einzig die Auflösung stört mich - hier hätte ich mir die Möglichkeit gewünscht wie bei seinem Buch "Terror", das wäre noch ein Ticken besser und intensiver gewesen. Wem gehört das Leben? Wem gehört der Freitod? Ein Buch was stark zum nachdenken und vor allem mitdenken rührt. Und welches ich wieder uneingeschränkt empfehlen möchte.

Mein freies Leben = mein freier Tod?

Buecherseele79 am 10.06.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vor der Ethikkommission wird der Fall von Richard Gärtner diskutiert. Er ist 78 Jahre alt, körperlich und geistig fit, möchte aber gerne sterben. Er möchte die Möglichkeit nutzen um mit einem Medikament und einem Arzt des Vertrauens friedlich zu "entschlafen". Doch so einfach scheint es nicht wie Richard es sich gedacht hat. "Deshalb bin ich hier. Ja. Ich will, dass alle verstehen, dass es in Ordnung ist, dass ich sterben will. Ich will, dass man Menschen wie mir hilft. Ich will sterben, und das nicht amoralisch, egoistisch oder krank." (Seite 20) Zu diesem Thema hatte ich mir nicht wirklich Gedanken gemacht. Auch als ich zu lesen begann dachte ich dass es da nicht viele Hürden geben wird, ich meine, jeder hat ein Recht auf ein freies Leben und auf einen freien Tod. Doch Ferdinand von Schirach beweist es wieder anders. Der Titel könnte nich besser gewählt sein. Eigentlich heiss es immer Gott bestimmt über alles, wehe man tötet sich selbst, man landet in der Hölle, was wird die Gesellschaft denken, ect. Aber wer hat wirklich das Recht über uns zu bestimmen? Zu Beginn wieder die Rollen, wer ist wer, wo findet diese Unterhaltung statt, wie lange ist sie anberaumt? So ergibt sich beim lesen das Gefühl in einer Theaterveranstaltung zu sitzen. Gekonnt kommen neben Richard Gärtner und seinem Anwalt auch eine Ärztin, medizinische Sachverständiger, und ein Theologe zu Wort. Jeder erläutert hier seinen Standpunkt und seinen Sichtpunkt auf den Wunsch von Richard Gärtner. Kann man einem Menschen den Freitod gewähren, mit einem bekannten Medikament, welches eben nur durch Zusage der Ärztekammer herausgeben wird, ohne schlechtes Gewissen? Gibt es Instanzen oder Gesetze oder "Gewissen" die dagegen sowie dafür sprechen? Eine Seite kann man zum Ende hin wählen, muss man aber nicht. Ich für meine Verhältnisse habe eine Seite gewählt und war von der Umsetzung und der Ausführung dieses "Theaterstückes" sehr angetan. Einzig die Auflösung stört mich - hier hätte ich mir die Möglichkeit gewünscht wie bei seinem Buch "Terror", das wäre noch ein Ticken besser und intensiver gewesen. Wem gehört das Leben? Wem gehört der Freitod? Ein Buch was stark zum nachdenken und vor allem mitdenken rührt. Und welches ich wieder uneingeschränkt empfehlen möchte.

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Eine umfassende Pro- und Kontradiskussion zum Thema Sterbehilfe, geschickt verpackt in Form einer Gerichtsverhandlung. Argumente erfolgen seitens Medizin, Recht und Theologie. Am Ende entscheiden Sie als Leser*in über die Frage. Eine kurze und verdichtete Lektüre. Wiewohl die Diskussion ausgeglichen erscheint, spricht sich von Schirach m.E. für eine Seite der Diskussion aus - mit der ich im übrigen übereinstimme.
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Eine umfassende Pro- und Kontradiskussion zum Thema Sterbehilfe, geschickt verpackt in Form einer Gerichtsverhandlung. Argumente erfolgen seitens Medizin, Recht und Theologie. Am Ende entscheiden Sie als Leser*in über die Frage. Eine kurze und verdichtete Lektüre. Wiewohl die Diskussion ausgeglichen erscheint, spricht sich von Schirach m.E. für eine Seite der Diskussion aus - mit der ich im übrigen übereinstimme.

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Wer entscheidet über Leben und Tod?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Mann von 78 Jahren will sein Leben durch Suizid beenden. Dafür bittet er um ärztliche Unterstützung, die ihm allerdings erstmal verweigert wird. Nun landet der Fall vor dem Ethikrat, der neben dem Betroffenen drei Sachverständige anhören muss, um zu einer Entscheidung zu kommen. Die Frage lautet: Wer trägt die Verantwortung für ein einzelnes Leben? Und wer darf entscheiden, ob ein Leben beendet werden darf oder nicht? Ein faszinierendes Streitgespräch verschiedenster Parteien, die auch den Leser immer wieder in seiner Meinung und persönlichen Haltung herausfordert. Toll!
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Wer entscheidet über Leben und Tod?

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