L’Arminuta

Inhaltsverzeichnis

L’Arminuta

Editorische Notiz
Literaturhinweise
Nachwort
Reclams Universal-Bibliothek Band 19969

L’Arminuta

Italienischer Text mit deutschen Worterklärungen. B2 (GER)

Schulbuch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Italienische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der italienische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuss jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.

Eine Geschichte über Mütter, Töchter und Schwestern im Italien der 70er Jahre. Es war in vielköpfigen Familien auf dem Land nicht unüblich, vor allem neugeborene Töchter zu kinderlosen Verwandten zu geben. L’Arminuta – im Dialekt: »Die Zurückgekommene« – ist ein solches Kind. Mit 13 steht sie in dem Dorf in den Abruzzen, aus dem sie stammt, von einem Tag auf den anderen einer Frau gegenüber, die sie nicht kennt: ihrer Mutter. In der neuen Umgebung muss sie lernen, sich zu behaupten.

Italienische Lektüre: Niveau B2 (GER)

Details

ISBN

978-3-15-019969-5

Verkaufsrang

1586

Erscheinungsdatum

12.02.2020

Unterrichtsfächer

Italienisch

Einband

Taschenbuch

Herausgeber

Astrida Wallat

Beschreibung

Details

ISBN

978-3-15-019969-5

Verkaufsrang

1586

Erscheinungsdatum

12.02.2020

Unterrichtsfächer

Italienisch

Einband

Taschenbuch

Herausgeber

Astrida Wallat

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

14.7/9.5/1.7 cm

Gewicht

124 g

Sprache

Deutsch, Italienisch

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Tolles Buch über Verlorensein, Isolation, Selbstfindung und Kraft

Bewertung aus Bonn am 29.01.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Donatella Di Pietrantonio war mir bisher kein Begriff und so ging ich relativ unbefangen an das Buch heran. Doch bevor ich mich dem Inhalt widme, muss ich mich ausnahmsweise erst einmal zum Buchcover bzw. zum Buchumschlag äußern. Mir gefällt der Umschlag nämlich außerordentlich gut. Zum einen - das kann man auch im Internet auf den Bildern gut erkennen - ist da dieses Gesicht, das fast das ganze Cover einnimmt. Mich hat es sofort in seinen Bann gezogen und jetzt, da ich das Buch gelesen habe, weiß ich auch, wie passend es tatsächlich gewählt ist. Diese Verletzlichkeit, aber auch der Trotz und die Kraft, die das Gesicht transportiert - man hätte es nicht passender wählen können. Aber das Cover überzeugte mich nicht nur visuell. Der Kunstmann-Verlag hat entschieden, das Cover leicht geriffelt zu veröffentlichen, so dass es auch haptisch Eindruck schindet. Tatsächlich habe ich das Buch immer wieder gerne in die Hand genommen, weil sich der Umschlag schlicht und ergreifend gut und hochwertig anfühlt. Aber nun zum Inhalt, auf den es letztlich ankommt: Schon mit dem ersten Satz kommt Di Pietrantonio zur Sache. Es gibt keine großartige Einleitung. Die Leser*innen sind direkt im Geschehen und die Protagonistin ebenso. Wir erfahren im Verlauf des Buches nie ihren Namen, ihre Schulkameraden bezeichnen sie als die titelgebende Arminuta. Sie wird nie mit ihrem Namen angesprochen. Das scheint zunächst nebensächlich zu sein, aber es verdeutlicht im Verlauf des Buches, wie verloren sie ist. Sie ist zu Beginn des Buches 13 Jahre alt und kommt gerade bei ihrer "echten" Familie an, zu der Mutter, die sie geboren hat. Bis vor kurzem ist sie davon ausgegangen, dass die Frau und der Mann, bei denen sie aufgewachsen ist, ihre Eltern sind. Die Verhältnisse könnten nicht unterschiedlicher sein. Früher wuchs sie wohl behütet in einem Haus mit relativ wohlhabenden Eltern auf und war deren einziges Kind. Nun kommt sie in einer Familie an, die zwar ihre "echte" ist, von der ihr auch erzählt wird, sie habe sie zurückhaben wollen, die sie aber spüren lässt, dass sie unwillkommen ist. Nun könnte man aus all dem ein Drama großen Ausmaßes machen, Di Pietrantonio aber macht genau das Richtige: Völlig unaufgeregt lässt sie ihre Protagonistin erzählen und völlig unspektakulär erfahren die Leser*innen, wie es L'Arminuta ergeht. Denn sie verliert im Grunde genommen alles: ihre Mutter, ihre bisherigen Gewissheiten, ihre Zugehörigkeit. Mir hat sehr gefallen, dass das ohne jede Weinerlichkeit vonstatten geht, dass hier ein Mädchen präsentiert wird, dass sich nicht aufgibt, sondern versucht, das beste aus seiner Situation zu machen. Die Verlorenheit, die Einsamkeit und das Ausgestoßensein, all das wird als gegeben präsentiert, es ist jedenfalls kein Grund, es unnötig zu dramatisieren. Und damit ist "Arminuta" wesentlich einfühlsamer, realitätsnäher und auch berührender, als es ein schmalziges Werk jemals hätte sein können. Die Sprache ist unprätentiös und so gewählt, dass wir uns mit der Erzählerin identifizieren können. Wie sie im Lauf der Zeit zu sich findet, wie sich zwischen ihr und ihrer Schwester nach und nach eine durch und durch innige Beziehung entwickelt, das ist so herrlich ohne jede Effekthascherei geschrieben, dass das Lesen des Buches einfach nur Spaß macht. "Arminuta" ist für mich ein durch und durch positives Leseerlebnis gewesen.

Tolles Buch über Verlorensein, Isolation, Selbstfindung und Kraft

Bewertung aus Bonn am 29.01.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Donatella Di Pietrantonio war mir bisher kein Begriff und so ging ich relativ unbefangen an das Buch heran. Doch bevor ich mich dem Inhalt widme, muss ich mich ausnahmsweise erst einmal zum Buchcover bzw. zum Buchumschlag äußern. Mir gefällt der Umschlag nämlich außerordentlich gut. Zum einen - das kann man auch im Internet auf den Bildern gut erkennen - ist da dieses Gesicht, das fast das ganze Cover einnimmt. Mich hat es sofort in seinen Bann gezogen und jetzt, da ich das Buch gelesen habe, weiß ich auch, wie passend es tatsächlich gewählt ist. Diese Verletzlichkeit, aber auch der Trotz und die Kraft, die das Gesicht transportiert - man hätte es nicht passender wählen können. Aber das Cover überzeugte mich nicht nur visuell. Der Kunstmann-Verlag hat entschieden, das Cover leicht geriffelt zu veröffentlichen, so dass es auch haptisch Eindruck schindet. Tatsächlich habe ich das Buch immer wieder gerne in die Hand genommen, weil sich der Umschlag schlicht und ergreifend gut und hochwertig anfühlt. Aber nun zum Inhalt, auf den es letztlich ankommt: Schon mit dem ersten Satz kommt Di Pietrantonio zur Sache. Es gibt keine großartige Einleitung. Die Leser*innen sind direkt im Geschehen und die Protagonistin ebenso. Wir erfahren im Verlauf des Buches nie ihren Namen, ihre Schulkameraden bezeichnen sie als die titelgebende Arminuta. Sie wird nie mit ihrem Namen angesprochen. Das scheint zunächst nebensächlich zu sein, aber es verdeutlicht im Verlauf des Buches, wie verloren sie ist. Sie ist zu Beginn des Buches 13 Jahre alt und kommt gerade bei ihrer "echten" Familie an, zu der Mutter, die sie geboren hat. Bis vor kurzem ist sie davon ausgegangen, dass die Frau und der Mann, bei denen sie aufgewachsen ist, ihre Eltern sind. Die Verhältnisse könnten nicht unterschiedlicher sein. Früher wuchs sie wohl behütet in einem Haus mit relativ wohlhabenden Eltern auf und war deren einziges Kind. Nun kommt sie in einer Familie an, die zwar ihre "echte" ist, von der ihr auch erzählt wird, sie habe sie zurückhaben wollen, die sie aber spüren lässt, dass sie unwillkommen ist. Nun könnte man aus all dem ein Drama großen Ausmaßes machen, Di Pietrantonio aber macht genau das Richtige: Völlig unaufgeregt lässt sie ihre Protagonistin erzählen und völlig unspektakulär erfahren die Leser*innen, wie es L'Arminuta ergeht. Denn sie verliert im Grunde genommen alles: ihre Mutter, ihre bisherigen Gewissheiten, ihre Zugehörigkeit. Mir hat sehr gefallen, dass das ohne jede Weinerlichkeit vonstatten geht, dass hier ein Mädchen präsentiert wird, dass sich nicht aufgibt, sondern versucht, das beste aus seiner Situation zu machen. Die Verlorenheit, die Einsamkeit und das Ausgestoßensein, all das wird als gegeben präsentiert, es ist jedenfalls kein Grund, es unnötig zu dramatisieren. Und damit ist "Arminuta" wesentlich einfühlsamer, realitätsnäher und auch berührender, als es ein schmalziges Werk jemals hätte sein können. Die Sprache ist unprätentiös und so gewählt, dass wir uns mit der Erzählerin identifizieren können. Wie sie im Lauf der Zeit zu sich findet, wie sich zwischen ihr und ihrer Schwester nach und nach eine durch und durch innige Beziehung entwickelt, das ist so herrlich ohne jede Effekthascherei geschrieben, dass das Lesen des Buches einfach nur Spaß macht. "Arminuta" ist für mich ein durch und durch positives Leseerlebnis gewesen.

Bewegende Geschichte

Bewertung aus Ketzin am 29.01.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im neuen Buch von Donatella Di Pietrantonio „ Arminuta“ wird die feinfühlige Geschichte eines 13 jährigen Mädchens, die zu ihren leiblichen Eltern zurückgebracht wird, erzählt. „Arminuta“, die Zuückgekommene“ wird sie genannt. Bisher ist sie in der Stadt gut behütet und gefördert aufgewachsen. Nun wird sie mit Armut, Gewalt, Lieblosigkeit und Hunger konfrontiert. Sie versteht nicht, warum ihre andere Mutter sie nicht mehr haben möchte. Langsam entwickelt sich eine Bindung zur jüngeren, temperamentvollen Schwester Adriana, Sie geben sich gegenseitig Kraft. Niemand will ihr den Grund verraten, warum sie nicht zurück kann. Viele Fragen plagen das junge aber dennoch starke Mädchen, trotzdem versucht sie immer das Beste aus ihrer Situation zu machen. Das Cover ist sehr gut gewählt, der Blick des jungen Mädchens darauf ist sehr eindringlich. Der Schreibstil ist wunderbar poetisch und unaufgeregt und hat mir sehr gut gefallen. Ich habe das Buch verschlungen von der ersten Seite an. Es hat mich von Anfang an gefesselt. Es ist ein besonders lesenswertes und bewegendes Buch, für mich ein absolutes Lesehighlight, dass ich gern weiter empfehle.

Bewegende Geschichte

Bewertung aus Ketzin am 29.01.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im neuen Buch von Donatella Di Pietrantonio „ Arminuta“ wird die feinfühlige Geschichte eines 13 jährigen Mädchens, die zu ihren leiblichen Eltern zurückgebracht wird, erzählt. „Arminuta“, die Zuückgekommene“ wird sie genannt. Bisher ist sie in der Stadt gut behütet und gefördert aufgewachsen. Nun wird sie mit Armut, Gewalt, Lieblosigkeit und Hunger konfrontiert. Sie versteht nicht, warum ihre andere Mutter sie nicht mehr haben möchte. Langsam entwickelt sich eine Bindung zur jüngeren, temperamentvollen Schwester Adriana, Sie geben sich gegenseitig Kraft. Niemand will ihr den Grund verraten, warum sie nicht zurück kann. Viele Fragen plagen das junge aber dennoch starke Mädchen, trotzdem versucht sie immer das Beste aus ihrer Situation zu machen. Das Cover ist sehr gut gewählt, der Blick des jungen Mädchens darauf ist sehr eindringlich. Der Schreibstil ist wunderbar poetisch und unaufgeregt und hat mir sehr gut gefallen. Ich habe das Buch verschlungen von der ersten Seite an. Es hat mich von Anfang an gefesselt. Es ist ein besonders lesenswertes und bewegendes Buch, für mich ein absolutes Lesehighlight, dass ich gern weiter empfehle.

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