Ich fühl’s nicht

Ich fühl’s nicht

Buch (Taschenbuch)

Fr.31.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

3911

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2020

Verlag

Avant-verlag GmbH

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

25.3/18.4/1.5 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

3911

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2020

Verlag

Avant-verlag GmbH

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

25.3/18.4/1.5 cm

Gewicht

510 g

Auflage

1

Übersetzer

Katharina Erben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96445-028-9

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4.5

2 Bewertungen

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... was zum Nachdenken ...

mari_liest am 24.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In dieser Graphic Novel befasst sich Strömquist mit der Frage, ob wir in der heutigen Zeit der „Konsumgesellschaft“ überhaupt noch fähig sind zu lieben und eine andauernde Liebesbeziehung eingehen können. Kann man doch in Zeiten wie diesen die Partner*innen-Suche der Auswahl eines Konsumguts gleichsetzen. Wir haben Ansprüche an andere Menschen, differenzieren die Auswahl anhand von Kriterien (sportlich, belesen, kinderlieb, tierlieb, (Nicht-)Raucher*in, vegetarische Ernähung, etc.). Das „Werben“ umeinander hat sich in den letzten Jahrzehnten enorm verändert. Galt es vor ca. 100 Jahre noch als männlich, starke Gefühle zu zeigen, hat sich dies kulturell stark „modifiziert“. Um dieser Aussage tiefen Eindruck zu verleihen wird hier exemplarisch Leonardo DiCaprio in die Zange genommen. Ein Mann, der regelmäßig seine Beziehungen zu Frauen (meist Models) tauscht, wie andere ihre Unterhosen. Strömquist beschreibt, wie sich der Fokus in unserer heutigen Gesellschaft nur auf uns selbst richtet und so die Möglichkeit eine andere Person zu lieben eingeschränkt wird. Unterstrichen werden ihre Aussagen von Fachleuten. Strömquist zeigt auf, dass Leistung und Liebe nicht zusammenpassen und präsentiert uns Männer die sagen „Ich fühl’s nicht“. Mit Zeichnungen und satirischen Aussagen herangezogener Personen, wie bspw. Beyonce oder Sokrates, baut Strömquist die Brücke zur griechischen oder indischen Mythologie (Liebesgeschichte zwischen Shiva und Parvati). Entwickeln wir uns kontinuierlich zu Narzissten, die gar nicht mehr fähig sind zu lieben? Wann haben wir verlernt die Ecken und Kanten einer anderen Person zu mögen und begonnen zu glauben, dass Beziehungen perfekt sind? Sollten wir unser Konsumverhalten in diesem Kontext doch mal überdenken, ohne einen „gefühlten Rückschritt unseres Frauseins“ zu empfinden? ;-) Leseempfehlung!

... was zum Nachdenken ...

mari_liest am 24.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In dieser Graphic Novel befasst sich Strömquist mit der Frage, ob wir in der heutigen Zeit der „Konsumgesellschaft“ überhaupt noch fähig sind zu lieben und eine andauernde Liebesbeziehung eingehen können. Kann man doch in Zeiten wie diesen die Partner*innen-Suche der Auswahl eines Konsumguts gleichsetzen. Wir haben Ansprüche an andere Menschen, differenzieren die Auswahl anhand von Kriterien (sportlich, belesen, kinderlieb, tierlieb, (Nicht-)Raucher*in, vegetarische Ernähung, etc.). Das „Werben“ umeinander hat sich in den letzten Jahrzehnten enorm verändert. Galt es vor ca. 100 Jahre noch als männlich, starke Gefühle zu zeigen, hat sich dies kulturell stark „modifiziert“. Um dieser Aussage tiefen Eindruck zu verleihen wird hier exemplarisch Leonardo DiCaprio in die Zange genommen. Ein Mann, der regelmäßig seine Beziehungen zu Frauen (meist Models) tauscht, wie andere ihre Unterhosen. Strömquist beschreibt, wie sich der Fokus in unserer heutigen Gesellschaft nur auf uns selbst richtet und so die Möglichkeit eine andere Person zu lieben eingeschränkt wird. Unterstrichen werden ihre Aussagen von Fachleuten. Strömquist zeigt auf, dass Leistung und Liebe nicht zusammenpassen und präsentiert uns Männer die sagen „Ich fühl’s nicht“. Mit Zeichnungen und satirischen Aussagen herangezogener Personen, wie bspw. Beyonce oder Sokrates, baut Strömquist die Brücke zur griechischen oder indischen Mythologie (Liebesgeschichte zwischen Shiva und Parvati). Entwickeln wir uns kontinuierlich zu Narzissten, die gar nicht mehr fähig sind zu lieben? Wann haben wir verlernt die Ecken und Kanten einer anderen Person zu mögen und begonnen zu glauben, dass Beziehungen perfekt sind? Sollten wir unser Konsumverhalten in diesem Kontext doch mal überdenken, ohne einen „gefühlten Rückschritt unseres Frauseins“ zu empfinden? ;-) Leseempfehlung!

Bewertung am 14.04.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Liv Strömquist ist die Meisterin des feministischen Comics! Ihr neues Buch zeigt, wie sich Liebe und Beziehungen in unserer Konsumgesellschaft verändert haben. Dabei stellt sie wichtige gesellschaftskritische Themen sachlich, mit starken Zeichnungen und sehr humorvoll dar.

Bewertung am 14.04.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Liv Strömquist ist die Meisterin des feministischen Comics! Ihr neues Buch zeigt, wie sich Liebe und Beziehungen in unserer Konsumgesellschaft verändert haben. Dabei stellt sie wichtige gesellschaftskritische Themen sachlich, mit starken Zeichnungen und sehr humorvoll dar.

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Ich fühl’s nicht

von Liv Strömquist

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