Mythen der Antike: König Midas (Graphic Novel)
Band 6

Mythen der Antike: König Midas (Graphic Novel)

Buch (Gebundene Ausgabe)

Fr. 24.90

inkl. gesetzl. MwSt.
  • Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 Einkaufswert Mehr erfahren

    Schweiz & Liechtenstein:

    Versandkostenfrei ab Fr. 30.00
    Versandkosten bis Fr. 30.00: Fr. 3.50

    Andere Lieferländer

    Fr. 18.00 unabhängig vom Warenwert

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.08.2021

Illustrator

Stefano Garau + weitere

Verlag

Splitter-Verlag

Seitenzahl

56

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.08.2021

Illustrator

  • Stefano Garau
  • Giuseppe Baiguera

Verlag

Splitter-Verlag

Seitenzahl

56

Maße (L/B/H)

32.1/22.9/1.1 cm

Gewicht

606 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96219-420-8

Weitere Bände von Mythen der Antike

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

4.0

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Erzählerisch top, visuell ein kleines Manko

Miss Pageturner am 25.06.2022

Bewertungsnummer: 1736324

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein weiterer Comic der Mythen der Antike Reihe, der seinen Weg in mein Regal gefunden hat, ein weiteres Abenteuer in der griechischen Mythologie. Dieses Mal geht es weder um ein Gott, noch um einen Heroen, sondern um einen eher unrühmlichen König: Die Rede ist von König Midas. König, Narr, Musikbanause König Midas ist eine Figur, die den meisten beim Stichwort Mythologie wahrscheinlich nicht gerade als Erstes einfallen würde, wohl auch nicht als Zweites oder Drittes, von der man aber trotzdem irgendwie schon mal gehört hat, also zumindest von Midas und dem Gold. Dass es noch einen weiteren Mythos rund um Midas, einen Musikwettstreit und ein Paar Eselohren gibt, welches sogar der Ursprung der Redewendung “Binsenwahrheit” ist, ist weniger bekannt. Die Graphic Novel erzählt beide Mythen und verknüpft sie geschickt durch Hermes und Apollo als Beobachter, wobei als Vorbereitung zum Musikwettstreit noch Hermes Kindheit und wie der die Leier erfand, geschildert wird. Auf diese Weise ergeben drei eigentlich relativ für sich allein stehende Mythen ein harmonisches Gesamtbild mit rotem Faden eine Erzählweise, die ich z. B. bei Dionysos vermisst habe und hier nur loben kann. Etwas weniger gut fand ich die Visualisierung der Graphic Novel. Größtenteils leistet Stefano Garau, wie auch schon seine KünstlerkollegInnen zuvor gute Arbeit. Doch hin und wieder entgleisen den Figuren wortwörtlich die Gesichtszüge. Z.B. Midas, der bereits erkannt hat, dass seine Gabe ein Fluch ist und sich nun davor fürchtet, was passiert, wenn er seine Kinder, die auf ihn zurennen, berührt. Statt ängstlich oder panisch zu gucken, lächelt er seltsam und die Umarmung danach wirkt, als würde sie von ihm ausgehen. In einem anderen Panel ist Apollo überrascht, grinst dabei aber unverständlicherweise wie ein Honigkuchenpferd, oder ein andermal gibt es Zuschauer, die laut Sprechblasen gerade lachen, jedoch ernste Mienen aufsetzten. Solche kleinen Ausrutscher, wo Mimik/Gestik nicht zur Situation passen, finden sich immer wieder und sind für mich der Grund, einen Punkt an meiner Wertung abzuziehen. Fazit: Erzählerisch überzeugt der Band auf ganzer Linie. Durch geschickte Verknüpfungen werden hier mehrere Mythen anschaulich als eine runde Geschichte erzählt. Optisch muss ich jedoch einen Punkt abziehen, da an einigen Stellen die Mimik und Gestik der Figuren nicht zur entsprechenden Situation passen.

Erzählerisch top, visuell ein kleines Manko

Miss Pageturner am 25.06.2022
Bewertungsnummer: 1736324
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein weiterer Comic der Mythen der Antike Reihe, der seinen Weg in mein Regal gefunden hat, ein weiteres Abenteuer in der griechischen Mythologie. Dieses Mal geht es weder um ein Gott, noch um einen Heroen, sondern um einen eher unrühmlichen König: Die Rede ist von König Midas. König, Narr, Musikbanause König Midas ist eine Figur, die den meisten beim Stichwort Mythologie wahrscheinlich nicht gerade als Erstes einfallen würde, wohl auch nicht als Zweites oder Drittes, von der man aber trotzdem irgendwie schon mal gehört hat, also zumindest von Midas und dem Gold. Dass es noch einen weiteren Mythos rund um Midas, einen Musikwettstreit und ein Paar Eselohren gibt, welches sogar der Ursprung der Redewendung “Binsenwahrheit” ist, ist weniger bekannt. Die Graphic Novel erzählt beide Mythen und verknüpft sie geschickt durch Hermes und Apollo als Beobachter, wobei als Vorbereitung zum Musikwettstreit noch Hermes Kindheit und wie der die Leier erfand, geschildert wird. Auf diese Weise ergeben drei eigentlich relativ für sich allein stehende Mythen ein harmonisches Gesamtbild mit rotem Faden eine Erzählweise, die ich z. B. bei Dionysos vermisst habe und hier nur loben kann. Etwas weniger gut fand ich die Visualisierung der Graphic Novel. Größtenteils leistet Stefano Garau, wie auch schon seine KünstlerkollegInnen zuvor gute Arbeit. Doch hin und wieder entgleisen den Figuren wortwörtlich die Gesichtszüge. Z.B. Midas, der bereits erkannt hat, dass seine Gabe ein Fluch ist und sich nun davor fürchtet, was passiert, wenn er seine Kinder, die auf ihn zurennen, berührt. Statt ängstlich oder panisch zu gucken, lächelt er seltsam und die Umarmung danach wirkt, als würde sie von ihm ausgehen. In einem anderen Panel ist Apollo überrascht, grinst dabei aber unverständlicherweise wie ein Honigkuchenpferd, oder ein andermal gibt es Zuschauer, die laut Sprechblasen gerade lachen, jedoch ernste Mienen aufsetzten. Solche kleinen Ausrutscher, wo Mimik/Gestik nicht zur Situation passen, finden sich immer wieder und sind für mich der Grund, einen Punkt an meiner Wertung abzuziehen. Fazit: Erzählerisch überzeugt der Band auf ganzer Linie. Durch geschickte Verknüpfungen werden hier mehrere Mythen anschaulich als eine runde Geschichte erzählt. Optisch muss ich jedoch einen Punkt abziehen, da an einigen Stellen die Mimik und Gestik der Figuren nicht zur entsprechenden Situation passen.

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Mythen der Antike: König Midas (Graphic Novel)

von Luc Ferry, Clotilde Bruneau

4.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Mythen der Antike: König Midas (Graphic Novel)