Fräulein Gold: Scheunenkinder
Die Hebamme von Berlin Band 2

Fräulein Gold: Scheunenkinder

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Beschreibung

Band 2 der farbenprächtigen Saga um Hebamme Hulda Gold, die im Berlin der 1920er Jahre in rätselhafte Fälle verstrickt wird.
1923: Die Berliner Hebamme Hulda Gold wird zu einer Geburt ins Scheunenviertel nach Mitte gerufen. Obwohl die ju¿dische Familie dort nach ihren ganz eigenen, strengen Regeln lebt, gewinnt Hulda das Vertrauen der jungen Mutter. Und als das Neugeborene nach wenigen Tagen verschwindet, wird sie unvermittelt in die rätselhafte Suche nach ihm verstrickt. Wie kann ein Kind in dieser engen Gemeinschaft einfach so verlorengehen? Je hartnäckiger Hulda den Spuren folgt, desto stärker stösst sie auf Widerstand, denn die Bewohner des Viertels haben ihre gut gehüteten Geheimnisse.
Bald zeigt sich, dass die Berliner Polizei zur gleichen Zeit nach Kinderhändlern fahndet, und Hulda ahnt einen Zusammenhang. Kann Kommissar Karl North ihr helfen, das Neugeborene zu finden? Doch dann entlädt sich im Scheunenviertel der Judenhass in einem Pogrom, und Hulda selbst gerät in höchste Gefahr.

Details

Verkaufsrang

1236

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.10.2020

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Verkaufsrang

1236

Erscheinungsdatum

13.10.2020

Verlag

Rowohlt Verlag

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

4500 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644007802

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Eine gelungene Fortsetzung

Gertie G. aus Wien am 09.04.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Diese Fortsetzung der Geschichte rund um die Hebamme Hulda Gold ist ein gut gelungenes Abbild der frühen Zwanziger Jahre. Die Hyperinflation bringt auch ehemals Wohlhabende beinahe an den Bettelstab, doch zu kaufen gibt es ohnehin nichts mehr. Der Kampf um ein Stück Brot, einen vergammelten Kohlkopf oder einen Schluck verwässerte Milch hält die Menschen auf Trab. Die Arbeitslosigkeit steigt rasant und viele Familien brechen auseinander. Während Hulda ihrem Beruf nachgeht, ist Karl North mit einem abscheulichen Verbrechen konfrontiert: Man findet eine Wagenladung voll Kinderleichen. Es scheint, als ob ein Kinderhändlerring sein Unwesen treibt. Üblicherweise bespricht Karl verbotenerweise seine Fälle mit Hulda, die mit ihrem analytischen verstand häufig einen Lösungsansatz findet. Doch diesmal schweigt er, bis Hulda von einem verschwundenen Säugling erzählt, den sie wenige Tage vorher auf die Welt geholt hat. Das Baby ist eines der sogenannten „Scheunenkinder“, aus jenem Viertel von Berlin, in dem neben den Ärmsten der Armen auch zahlreiche jüdische Familien angesiedelt haben. In dieser Familie scheint einiges nicht zu stimmen, denn das Verhältnis zwischen der Wöchnerin und ihrer Schwiegermutter ist über die üblichen Ausmaße zerrüttet. Hulda beginnt zu recherchieren und wird Zeugin eines der zahlreichen antisemitischen Überfälle. Meine Meinung: Auch dieses Buch ist weniger Krimi als historischer Roman. Sehr gut gelungen ist die Darstellung der politischen Situation. Zuerst die Hyperinflation, dann die Einführung der Rentenmark, die den Deutschen ein wenig Hoffnung macht und gleichzeitig das Erstarken der antisemitischen Kräfte. Hitler sitzt zwar gerade in der Festung Landsberg ein, aber, wie die weitsichtige (und vermutlich schwule) Bert, feststellt, wird er dadurch zum Märtyrer hochstilisiert. Erschreckend ist, wie viele Polizisten bereits dem rechten Lager angehören und die Polizei unterwandert haben. Ich gehe davon aus, das Norths Kollege Fabricius auch einer dieser Sorte ist. Der interessant ist, wie Hulda stetig an ihre eigene jüdische Herkunft erinnert wird. Die Gestalt des Bert gefällt mir sehr gut, denn er ist so etwas wie der Rufer in der Wüste. Über ihn wüste ich gerne mehr. Die Autorin hat penibel recherchiert und stellt die Situation im Berlin von 1923 authentisch dar. Sowohl Hulda als auch die anderen Charaktere sind vielschichtig angelegt und schön ausgearbeitet. Fazit: Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

Eine gelungene Fortsetzung

Gertie G. aus Wien am 09.04.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Diese Fortsetzung der Geschichte rund um die Hebamme Hulda Gold ist ein gut gelungenes Abbild der frühen Zwanziger Jahre. Die Hyperinflation bringt auch ehemals Wohlhabende beinahe an den Bettelstab, doch zu kaufen gibt es ohnehin nichts mehr. Der Kampf um ein Stück Brot, einen vergammelten Kohlkopf oder einen Schluck verwässerte Milch hält die Menschen auf Trab. Die Arbeitslosigkeit steigt rasant und viele Familien brechen auseinander. Während Hulda ihrem Beruf nachgeht, ist Karl North mit einem abscheulichen Verbrechen konfrontiert: Man findet eine Wagenladung voll Kinderleichen. Es scheint, als ob ein Kinderhändlerring sein Unwesen treibt. Üblicherweise bespricht Karl verbotenerweise seine Fälle mit Hulda, die mit ihrem analytischen verstand häufig einen Lösungsansatz findet. Doch diesmal schweigt er, bis Hulda von einem verschwundenen Säugling erzählt, den sie wenige Tage vorher auf die Welt geholt hat. Das Baby ist eines der sogenannten „Scheunenkinder“, aus jenem Viertel von Berlin, in dem neben den Ärmsten der Armen auch zahlreiche jüdische Familien angesiedelt haben. In dieser Familie scheint einiges nicht zu stimmen, denn das Verhältnis zwischen der Wöchnerin und ihrer Schwiegermutter ist über die üblichen Ausmaße zerrüttet. Hulda beginnt zu recherchieren und wird Zeugin eines der zahlreichen antisemitischen Überfälle. Meine Meinung: Auch dieses Buch ist weniger Krimi als historischer Roman. Sehr gut gelungen ist die Darstellung der politischen Situation. Zuerst die Hyperinflation, dann die Einführung der Rentenmark, die den Deutschen ein wenig Hoffnung macht und gleichzeitig das Erstarken der antisemitischen Kräfte. Hitler sitzt zwar gerade in der Festung Landsberg ein, aber, wie die weitsichtige (und vermutlich schwule) Bert, feststellt, wird er dadurch zum Märtyrer hochstilisiert. Erschreckend ist, wie viele Polizisten bereits dem rechten Lager angehören und die Polizei unterwandert haben. Ich gehe davon aus, das Norths Kollege Fabricius auch einer dieser Sorte ist. Der interessant ist, wie Hulda stetig an ihre eigene jüdische Herkunft erinnert wird. Die Gestalt des Bert gefällt mir sehr gut, denn er ist so etwas wie der Rufer in der Wüste. Über ihn wüste ich gerne mehr. Die Autorin hat penibel recherchiert und stellt die Situation im Berlin von 1923 authentisch dar. Sowohl Hulda als auch die anderen Charaktere sind vielschichtig angelegt und schön ausgearbeitet. Fazit: Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

Mit Hulda unterwegs in Berlin

friederickes Bücherblog aus Berlin am 03.12.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Das Cover: Das Cover hat mich sehr angesprochen. Es strahlt die Atmosphäre der damaligen Zeit aus und ist natürlich an Band 1 angelehnt. Eine sehr gelungene und neugierig machende Buchpräsentation. Die Geschichte: Hebamme Hulda wird ins Scheunenviertel vermittelt und trifft dort auf eine jüdische Familie, die nach sehr strengen Regeln lebt. Sie versucht, das Vertrauen der Gebärenden zu gewinnen, was ihr auch gelingt. Als bei einem Kontrollbesuch der kleine Junge verschwunden und die junge Frau kaum ansprechbar ist, macht sich Hulda auf die Suche. Sie stößt auf Geheimnisse und Ablehnung und gerät in einen Pogrom, was sie in Gefahr bringt. Meine Meinung: Eine nahtlose Fortsetzung des ersten Teils. Dieses Mal geht es 1923 mit Hulda ins Scheunenviertel. Ich habe die toughe und furchtlose junge Frau sehr in Herz geschlossen und alle anderen Protagonisten imponieren durch ihre fein ausgearbeiteten Charaktere. Es sind Figuren, die uns lebhaft die Geschichte vorleben und uns mitnehmen. Die Autorin lässt die Leserschaft tief ins Berliner Milieu der Zeit eintauchen. Sie schreibt in einer leicht verständlichen und flüssigen Sprache, die an ausgewählten Stellen die Berliner Dialektik aufblitzen lässt. Sie zeigt damit, wie Berliner in ihren Gedanken und ihrer Mentalität mit dem Leben klarkommen und lässt uns in ihre Seelen schauen. Die Zeitgeschichte ist wie immer exzellent recherchiert und fein eingearbeitet. Die Perspektivwechsel sorgen für den wohldurchdachten Spannungsbogen, sodass der zweite Teil ebenso empfehlenswert ist, wie das erste Buch der Trilogie. Ich spreche meine ausdrückliche Leseempfehlung aus. Heidelinde von Friedericke Bücherblog

Mit Hulda unterwegs in Berlin

friederickes Bücherblog aus Berlin am 03.12.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Cover: Das Cover hat mich sehr angesprochen. Es strahlt die Atmosphäre der damaligen Zeit aus und ist natürlich an Band 1 angelehnt. Eine sehr gelungene und neugierig machende Buchpräsentation. Die Geschichte: Hebamme Hulda wird ins Scheunenviertel vermittelt und trifft dort auf eine jüdische Familie, die nach sehr strengen Regeln lebt. Sie versucht, das Vertrauen der Gebärenden zu gewinnen, was ihr auch gelingt. Als bei einem Kontrollbesuch der kleine Junge verschwunden und die junge Frau kaum ansprechbar ist, macht sich Hulda auf die Suche. Sie stößt auf Geheimnisse und Ablehnung und gerät in einen Pogrom, was sie in Gefahr bringt. Meine Meinung: Eine nahtlose Fortsetzung des ersten Teils. Dieses Mal geht es 1923 mit Hulda ins Scheunenviertel. Ich habe die toughe und furchtlose junge Frau sehr in Herz geschlossen und alle anderen Protagonisten imponieren durch ihre fein ausgearbeiteten Charaktere. Es sind Figuren, die uns lebhaft die Geschichte vorleben und uns mitnehmen. Die Autorin lässt die Leserschaft tief ins Berliner Milieu der Zeit eintauchen. Sie schreibt in einer leicht verständlichen und flüssigen Sprache, die an ausgewählten Stellen die Berliner Dialektik aufblitzen lässt. Sie zeigt damit, wie Berliner in ihren Gedanken und ihrer Mentalität mit dem Leben klarkommen und lässt uns in ihre Seelen schauen. Die Zeitgeschichte ist wie immer exzellent recherchiert und fein eingearbeitet. Die Perspektivwechsel sorgen für den wohldurchdachten Spannungsbogen, sodass der zweite Teil ebenso empfehlenswert ist, wie das erste Buch der Trilogie. Ich spreche meine ausdrückliche Leseempfehlung aus. Heidelinde von Friedericke Bücherblog

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