Selbstbestimmtes Sterben schwerstkranker Menschen in Deutschland. Handlungsmöglichkeiten außerhalb der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung

Selbstbestimmtes Sterben schwerstkranker Menschen in Deutschland. Handlungsmöglichkeiten außerhalb der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung

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Selbstbestimmtes Sterben schwerstkranker Menschen in Deutschland. Handlungsmöglichkeiten außerhalb der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung

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Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Gesundheit - Pflegewissenschaft - Sonder- und Grenzgebiete der Pflege, Note: 2,0, Katholische Stiftungsfachhochschule München, Sprache: Deutsch, Abstract: Welche Möglichkeiten stehen einem schwerstkranken Menschen in Deutschland offen, um selbstbestimmt zu sterben, ausserhalb der geschäftsmässigen Förderung der Selbsttötung? Durch die Einführung des
217 StGB im Dezember 2015 wurde die geschäftsmässige Förderung der Selbsttötung unter Strafe gestellt. Ziel war, dass Vereine, die in diesem Bereich tätig waren, ihre Tätigkeit einstellen sollten. Dies wurde erreicht, doch Ärzte sind verunsichert, welche medizinischen Tätigkeiten am Lebensende ihrer Patienten als geschäftsmässig gelten. Zeitgleich hat die Bundesregierung das Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) geschaffen. Damit sollen Vorsorgemassnahmen am Lebensende verbessert und der Patientenwille gestärkt werden. Der Patientenwille ist massgeblich für ärztliches und pflegerisches Handeln. Das neue Gesetz soll dazu beitragen, dass das Selbstbestimmungsrecht der Menschen in Deutschland am Lebensende gestärkt wird. Durchgeführt wurde eine Literaturstudie an den Datenbanken der Katholischen Stiftungshochschule und der Staatsbibliothek München. Dissertationen der Technischen Universität München wurden online recherchiert. Informationen von Gesellschaften, die das Thema Sterbehilfe und/oder Palliativpflege als Schwerpunkt haben, wurden eingeholt. Menschen mit einer schweren Krankheit in einer ausweglosen Situation wünschen sich häufig eine Beendigung ihres Leidens. Nach einer Studie von Monforte-Royo, Villavicencio-Chávez, Tomás-Sábado, Mahtani-Chugani & Balaguer wird dieser Wunsch als Reaktion auf immenses emotionales Leid hervorgerufen. Diese Menschen erleben einen Selbstverlust, der mit dem Funktions- und Rollenverlust auch den Sinnverlust einschliesst. Ein zentraler Aspekt dabei ist der empfundene Verlust des persönlichen Würdegefühls. Daher stellt sich die Frage, wie ein Mensch Würdeverlust empfinden kann, da nach dem deutschen Rechtssystem einem jeden Menschen die Würde innewohnt. Verliert ein Mensch seine Würde durch eine schwerste Krankheit?

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.03.2020

Verlag

GRIN

Seitenzahl

72

Maße (L/B/H)

21/14.8/0.5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.03.2020

Verlag

GRIN

Seitenzahl

72

Maße (L/B/H)

21/14.8/0.5 cm

Gewicht

118 g

Auflage

1. Auflage

Reihe

Akademische Schriftenreihe Bd. V537754

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-346-13864-4

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