Sexismus

Inhaltsverzeichnis

Wie ein Vorwort

Mein Leben hat mich auf dieses Buch vorbereitet

Zum Anliegen und Aufbau des Buches


1. Von Sexismus und anderen Begriffen


1.1. Sexismus als Ideologie von heterosexuellerZweigeschlechtlichkeit

1.2. Sexismus, Macht und die Herrschaft des Patriarchats

1.2.1. Über die Wechselwirkung von Macht, Herrschaft und Gewalt

1.2.2. Patriarchalische Herrschaft: Mythos und Politik

1.3. Sexismus: Diskriminierung und Privilegien

1.4. Sexismus: Eine Definition

1.5. Chauvinismus, Machoismus, Marianismo

1.6. «Strategischer Essentialismus» (Spivak) und warum von Frauen* und Männern* die Rede ist



2. Das Drei-Säulen-Fundament des Sexismus: FrauistnichtMann. Erfindungen des biologischen und sozialen Geschlechts und deren juristische Verankerung


2.1. Biologische und soziale Erzählungen über Geschlecht

2.2.
MannundFrau ist F
rauistnichtMann – meint was genau?

2.3. Frau* und Recht(losigkeit)

2.3.1. Moral, Ethik und Recht

2.3.2. Männliche Vormundschaft und Frauen* ohne Rechte

2.3.3. RechtsGeschichte in Zeiten männlicher Vormundschaft



3. Manifestationen des Sexismus


3.1. Sexistische, sexuelle Gewalt

3.1.1. Femizid und gezielte Tötungen vonFrauen*/Mädchen*

3.1.2. Vergewaltigung

3.1.2.1. Vergewaltigung als sexistische Macht und Gewalt

3.1.2.2. Gesellschaftlicher und rechtlicher Umgang mit Vergewaltigung

3.1.3. Sexuelle Belästigung

3.2. Frau*, Bildung(slosigkeit) und Erwerbsarbeit

3.2.1. Bildung und Arbeit für Frauen* in historischer Perspektive

3.2.2. Gleicher, doch nicht gleich

3.2.3. Mutterschaftsarbeit im gesellschaftlichen Kontext

3.2.4. Prostitution: «Sexarbeit» oder sexuelle Gewalt?

3.3. Repräsentation

3.3.1. Sprachliche Repräsentation und Kommunikation

3.3.1.1. Das generische Maskulinum

3.3.1.2. Sexistische Begriffe und Redewendungen

3.3.1.3. «Herr und Frau». Tücken einer alltäglichen Anrede

3.1.4. AusSprechen und Unterbrechen, Reagieren oder Ignorieren?

3.4. Schönheit und Kleidung

3.4.1. Schönheit kann nicht dick sein

3.4.2. Kleidung

3.4.2.1. Hose und Hosentasche versus Rock, Korsett, Dekolleté und Handtasche

3.4.2.2. Vom Badeanzug zur Microkini-Entkleidung

3.4.2.3. Die «Wer fürchtet den Hijab»-Frage

3.5. Diskriminierung von Homosexualität, Inter*sexualitätund Trans*geschlechtlichkeit

3.5.1. Homosexualität

3.5.1.1. Begriffe und Zahlen

3.5.1.2. Historische Entwicklungen

3.5.2. Inter*sexualität und Trans*geschlechtlichkeit

3.5.2.1. Begriffe und Zahlen

3.5.2.2. Historische Entwicklungen



4. Bewegungen und Strategien gegen Sexismus


4.1. Macht, Widerstand und Emotion

4.2. Feminismen

4.2.1. Nicht Feminismus, aber kein Feminismus ist es auch nicht. Sich widersetzende Frauen* zwischen Antike und Renaissance . 4.2.2. Aufklärung

4.2.3. Frauenbewegung und Feminismus zwischen 1848 und Nationalsozialismus

4.2.4. Feministische Strukturen und Forderungen im geteilten Deutschland

4.2.5. Feminismen ab 1990

4.2.5.1. Feministische Kritik am Feminismus

4.2.5.1.1. Feminismus und Arbeiter*innen

4.2.5.1.2. Feminismus zwischen Heteronormativitätund Queer Studies

4.2.5.1.3. Feminismus zwischen Rassismus und Intersektionalität

24.2.6. Die Zukunft des Feminismus

4.3. Strategien gegen Sexismus

4.3.1. Internationale Konventionen und Antidiskriminierungsgesetze im deutschsprachigen Raum

4.3.2.
Empowerment, Awareness, Gender-Mainstreaming, Affirmative Action, Frauenbeauftragte und geschützter Raum

4.3.3. Widerständige Sprache



5. Kann es eine Welt ohne Sexismus geben. Kein Resümee


5.1. Sind Frauen* die besseren Menschen?

5.2. Ist Sexismus vorüber?

5.3. «Die Geschichte war eben so» – und wie weiter?

Danksagung

Anmerkungen

Auswahlbibliographie

Personenregister

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Geschichte einer Unterdrückung

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eBook

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Beschreibung

Zwar ist Sexismus spätestens seit #Aufschrei und #MeToo wieder in aller Munde. Doch meist wird bloss hitzig aneinander vorbei diskutiert statt auf der Grundlage von Wissen zu argumentieren. Susan Arndt versteht Sexismus als umfassendes Denk- und Herrschaftssystem. In ihrem grundlegenden Buch beschreibt sie sowohl seine Geschichte als auch, wie er sich bis heute äussert. Denn nur, wenn verstanden wird, was Sexismus eigentlich alles ist, kann er erkannt, verlernt und strukturell nachhaltig unterwandert werden – und koste es auch, Gewohntes und Privilegien aufzugeben.

Nicht wenige übersehen alltäglichen Sexismus oder leugnen ihn; und wird er kritisiert, stösst das auf Widerstand und Vorwürfe, zu moralisch oder politisch korrekt zu sein. Viele ziehen es inzwischen vor, sich gar nicht mehr zu äussern. Es gibt aber keine neutrale Position gegenüber Sexismus. Denn Sexismus ist ein umfassendes Denk- und Herrschaftssystem, das sich in die DNA unserer Gesellschaft eingeschrieben hat. Susan Arndt identifiziert als seinen Kern das Postulat der binären Zweigeschlechtlichkeit. Es ermöglicht patriarchalische Herrschaft und legt die Grundlagen für die Diskriminierung von Frauen* sowie von homosexuellen, inter*sexuellen und trans*-geschlechtlichen Personen. Auch Männer* werden durch Sexismus als Individuen normiert und können dabei gebrochen werden. Das Buch zeigt diese systemischen Zusammenhänge von Sexismus als Machtsystem und Wissensarchiv auf, analysiert, warum er so mächtig werden konnte und beschreibt seine aktuellen Facetten. Dabei erzählt es auch von Alternativen und Gegenstrategien.

Susan Arndt ist Professorin für englische Literatur- und Kulturwissenschaft und anglophone Literaturen an der Universität Bayreuth.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2020

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22.3/15.1/3.5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2020

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22.3/15.1/3.5 cm

Gewicht

680 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-75797-6

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Fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema.

Wedma am 29.01.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Diese Arbeit stellt einen gewichtigen Beitrag zum Thema Sexismus dar. Fundiert, facettenreich, systematisch, wohl argumentiert, bietet es ein spannendes und aufschlussreiches Hilfswerk für all diejenigen, die sich mit dem Thema befassen (möchten/müssen). Es liefert jede Menge an Denkanstößen und Fragestellungen, die man gern in entspr. Interessenkreisen ausdiskutieren kann/sollte. Klappentext beschreibt den Inhalt sehr treffend. Im ersten Kapitel befasst sich die Autorin eingehend mit dem Begriff. Unterkapitel „Sexismus, Macht und die Herrschaft des Patriarchats“ fällt gleich stark aus, denn hier wird das Thema auch etwas breiter aufgefasst und über die Diskriminierung als solche nachgedacht. Hier kommen auch Chauvinismus, Machoismus, Marianismo und „Strategischer Essentialismus“ (Spivak) zur Sprache. Kapitel 2 „Das Drei-Säulen-Fundament des Sexismus: FrauistnichtMann. Erfindungen des biologischen und sozialen Geschlechts und deren juristische Verankerung“. Man sieht schon der Überschrift an, dass hier reichlich frei gedacht wurde. Die Rahmen der gewöhnlichen Wahrnehmung wurden in diesem Kapitel, wie im gesamten Werk, weitgehend hinterfragt. Besonders interessant fand ich den historischen Aspekt: nicht nur hochamüsant, auch sehr bereichernd. Im Kapitel 3 „Manifestationen des Sexismus“ wurden u.a. sexuelle Gewalt, Vergewaltigung als sexistische Macht, sexuelle Belästigung, Kleidung und ihre Rolle, Diskriminierung und Homosexualität, Intersexualität und Transgeschlechtlichkeit (So lauten die Unterkapitelüberschriften) ausführlich besprochen. Im Kapitel 4 geht es um „Bewegungen und Strategien gegen Sexismus“, insb. Frauenbewegungen und Feminismus ist hier viel die Rede, aber auch um die „Internationale Konventionen und Antidiskriminierungsgesetze im deutschsprachigen Raum“, „Empowerement, Awareness, Gender-Mainstreaming, Affirmative Action, Frauenbeauftragte und geschützter Raum“. Kapitel 5 „Kann es eine Welt ohne Sexismus geben. Kein Resümee“ mit Fragen „Sind Frauen die besseren Menschen? Ist Sexismus vorüber? ‚Die Geschichte war eben so‘ – und wie weiter?“ schließt das Werk ab. Die sich im Vorwort gestellte Aufgabe: „Es geht … darum herauszuarbeiten, was Sexismus als System in seiner vollen Bandbreite, historischen Beständigkeit und globalen Reichweite ausmacht – und wie sich kollektiv gerahmte individuelle Erfahrungen darin einfügen.“ Und ein Stück weiter: „Sexismus ist ein sehr altes Problem, das Menschen entzweit. BeSchweigen ist daher keine Option. Stattdessen bedarf es einer Befähigung zur kritischen Debatte und einer wissensgeschulten Streitkultur, die bereit ist, Verantwortung für Geschichte, Gegenwart und Zukunft und vor allem füreinander zu übernehmen. Hier will das Buch ansetzen. Dem Buch geht es darum, Sexismus als etwas Systematisches zu verstehen und entsprechend zu fragen, was ihn im Kern zusammenhält. Im Zentrum steht dabei die These, dass Sexismus an Macht gebunden ist, die auf dem Postulat der binären Zweigeschlechtlichkeit aufbaut und dadurch patriarchalische Herrschaft ermöglicht“, wurde prima gemeistert. Diese Ernsthaftigkeit, die Hingabe und auch das Können, die sich deutlich zwischen den Zeilen herauslesen lassen, beeindrucken dabei am meisten. Die Zitate geben den Eindruck vom Duktus, der mir am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, evtl. verwissenschaftlicht erschien, ist man heute doch gewohnt, dass auch die Sachbücher in einfacher Sprache verfasst sind. Nach paar Seiten aber erschien er mir sehr gut passend. Es ist eben eine eher wissenschaftliche Abhandlung, die sich doch recht angenehm lesen lässt. Fazit: Dieses Werk ist eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema, das viel reichhaltigen Stoff für Diskussionen liefert. Bleibt zu hoffen, dass das Buch viele begeisterte Leser findet, die sich mit seinen Thesen im Kollegen-, Bekannten-, Verwandtenkreis eingehend auseinandersetzen werden. Besonders zu empfehlen für Schüler, Studenten, Lehrer, aber auch für die Leser, die sich für die Themen wie Macht, Herrschaft und natürlich Sexismus interessieren.

Fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema.

Wedma am 29.01.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Diese Arbeit stellt einen gewichtigen Beitrag zum Thema Sexismus dar. Fundiert, facettenreich, systematisch, wohl argumentiert, bietet es ein spannendes und aufschlussreiches Hilfswerk für all diejenigen, die sich mit dem Thema befassen (möchten/müssen). Es liefert jede Menge an Denkanstößen und Fragestellungen, die man gern in entspr. Interessenkreisen ausdiskutieren kann/sollte. Klappentext beschreibt den Inhalt sehr treffend. Im ersten Kapitel befasst sich die Autorin eingehend mit dem Begriff. Unterkapitel „Sexismus, Macht und die Herrschaft des Patriarchats“ fällt gleich stark aus, denn hier wird das Thema auch etwas breiter aufgefasst und über die Diskriminierung als solche nachgedacht. Hier kommen auch Chauvinismus, Machoismus, Marianismo und „Strategischer Essentialismus“ (Spivak) zur Sprache. Kapitel 2 „Das Drei-Säulen-Fundament des Sexismus: FrauistnichtMann. Erfindungen des biologischen und sozialen Geschlechts und deren juristische Verankerung“. Man sieht schon der Überschrift an, dass hier reichlich frei gedacht wurde. Die Rahmen der gewöhnlichen Wahrnehmung wurden in diesem Kapitel, wie im gesamten Werk, weitgehend hinterfragt. Besonders interessant fand ich den historischen Aspekt: nicht nur hochamüsant, auch sehr bereichernd. Im Kapitel 3 „Manifestationen des Sexismus“ wurden u.a. sexuelle Gewalt, Vergewaltigung als sexistische Macht, sexuelle Belästigung, Kleidung und ihre Rolle, Diskriminierung und Homosexualität, Intersexualität und Transgeschlechtlichkeit (So lauten die Unterkapitelüberschriften) ausführlich besprochen. Im Kapitel 4 geht es um „Bewegungen und Strategien gegen Sexismus“, insb. Frauenbewegungen und Feminismus ist hier viel die Rede, aber auch um die „Internationale Konventionen und Antidiskriminierungsgesetze im deutschsprachigen Raum“, „Empowerement, Awareness, Gender-Mainstreaming, Affirmative Action, Frauenbeauftragte und geschützter Raum“. Kapitel 5 „Kann es eine Welt ohne Sexismus geben. Kein Resümee“ mit Fragen „Sind Frauen die besseren Menschen? Ist Sexismus vorüber? ‚Die Geschichte war eben so‘ – und wie weiter?“ schließt das Werk ab. Die sich im Vorwort gestellte Aufgabe: „Es geht … darum herauszuarbeiten, was Sexismus als System in seiner vollen Bandbreite, historischen Beständigkeit und globalen Reichweite ausmacht – und wie sich kollektiv gerahmte individuelle Erfahrungen darin einfügen.“ Und ein Stück weiter: „Sexismus ist ein sehr altes Problem, das Menschen entzweit. BeSchweigen ist daher keine Option. Stattdessen bedarf es einer Befähigung zur kritischen Debatte und einer wissensgeschulten Streitkultur, die bereit ist, Verantwortung für Geschichte, Gegenwart und Zukunft und vor allem füreinander zu übernehmen. Hier will das Buch ansetzen. Dem Buch geht es darum, Sexismus als etwas Systematisches zu verstehen und entsprechend zu fragen, was ihn im Kern zusammenhält. Im Zentrum steht dabei die These, dass Sexismus an Macht gebunden ist, die auf dem Postulat der binären Zweigeschlechtlichkeit aufbaut und dadurch patriarchalische Herrschaft ermöglicht“, wurde prima gemeistert. Diese Ernsthaftigkeit, die Hingabe und auch das Können, die sich deutlich zwischen den Zeilen herauslesen lassen, beeindrucken dabei am meisten. Die Zitate geben den Eindruck vom Duktus, der mir am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, evtl. verwissenschaftlicht erschien, ist man heute doch gewohnt, dass auch die Sachbücher in einfacher Sprache verfasst sind. Nach paar Seiten aber erschien er mir sehr gut passend. Es ist eben eine eher wissenschaftliche Abhandlung, die sich doch recht angenehm lesen lässt. Fazit: Dieses Werk ist eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema, das viel reichhaltigen Stoff für Diskussionen liefert. Bleibt zu hoffen, dass das Buch viele begeisterte Leser findet, die sich mit seinen Thesen im Kollegen-, Bekannten-, Verwandtenkreis eingehend auseinandersetzen werden. Besonders zu empfehlen für Schüler, Studenten, Lehrer, aber auch für die Leser, die sich für die Themen wie Macht, Herrschaft und natürlich Sexismus interessieren.

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von Susan Arndt

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    Zum Anliegen und Aufbau des Buches


    1. Von Sexismus und anderen Begriffen


    1.1. Sexismus als Ideologie von heterosexuellerZweigeschlechtlichkeit

    1.2. Sexismus, Macht und die Herrschaft des Patriarchats

    1.2.1. Über die Wechselwirkung von Macht, Herrschaft und Gewalt

    1.2.2. Patriarchalische Herrschaft: Mythos und Politik

    1.3. Sexismus: Diskriminierung und Privilegien

    1.4. Sexismus: Eine Definition

    1.5. Chauvinismus, Machoismus, Marianismo

    1.6. «Strategischer Essentialismus» (Spivak) und warum von Frauen* und Männern* die Rede ist



    2. Das Drei-Säulen-Fundament des Sexismus: FrauistnichtMann. Erfindungen des biologischen und sozialen Geschlechts und deren juristische Verankerung


    2.1. Biologische und soziale Erzählungen über Geschlecht

    2.2.
    MannundFrau ist F
    rauistnichtMann – meint was genau?

    2.3. Frau* und Recht(losigkeit)

    2.3.1. Moral, Ethik und Recht

    2.3.2. Männliche Vormundschaft und Frauen* ohne Rechte

    2.3.3. RechtsGeschichte in Zeiten männlicher Vormundschaft



    3. Manifestationen des Sexismus


    3.1. Sexistische, sexuelle Gewalt

    3.1.1. Femizid und gezielte Tötungen vonFrauen*/Mädchen*

    3.1.2. Vergewaltigung

    3.1.2.1. Vergewaltigung als sexistische Macht und Gewalt

    3.1.2.2. Gesellschaftlicher und rechtlicher Umgang mit Vergewaltigung

    3.1.3. Sexuelle Belästigung

    3.2. Frau*, Bildung(slosigkeit) und Erwerbsarbeit

    3.2.1. Bildung und Arbeit für Frauen* in historischer Perspektive

    3.2.2. Gleicher, doch nicht gleich

    3.2.3. Mutterschaftsarbeit im gesellschaftlichen Kontext

    3.2.4. Prostitution: «Sexarbeit» oder sexuelle Gewalt?

    3.3. Repräsentation

    3.3.1. Sprachliche Repräsentation und Kommunikation

    3.3.1.1. Das generische Maskulinum

    3.3.1.2. Sexistische Begriffe und Redewendungen

    3.3.1.3. «Herr und Frau». Tücken einer alltäglichen Anrede

    3.1.4. AusSprechen und Unterbrechen, Reagieren oder Ignorieren?

    3.4. Schönheit und Kleidung

    3.4.1. Schönheit kann nicht dick sein

    3.4.2. Kleidung

    3.4.2.1. Hose und Hosentasche versus Rock, Korsett, Dekolleté und Handtasche

    3.4.2.2. Vom Badeanzug zur Microkini-Entkleidung

    3.4.2.3. Die «Wer fürchtet den Hijab»-Frage

    3.5. Diskriminierung von Homosexualität, Inter*sexualitätund Trans*geschlechtlichkeit

    3.5.1. Homosexualität

    3.5.1.1. Begriffe und Zahlen

    3.5.1.2. Historische Entwicklungen

    3.5.2. Inter*sexualität und Trans*geschlechtlichkeit

    3.5.2.1. Begriffe und Zahlen

    3.5.2.2. Historische Entwicklungen



    4. Bewegungen und Strategien gegen Sexismus


    4.1. Macht, Widerstand und Emotion

    4.2. Feminismen

    4.2.1. Nicht Feminismus, aber kein Feminismus ist es auch nicht. Sich widersetzende Frauen* zwischen Antike und Renaissance . 4.2.2. Aufklärung

    4.2.3. Frauenbewegung und Feminismus zwischen 1848 und Nationalsozialismus

    4.2.4. Feministische Strukturen und Forderungen im geteilten Deutschland

    4.2.5. Feminismen ab 1990

    4.2.5.1. Feministische Kritik am Feminismus

    4.2.5.1.1. Feminismus und Arbeiter*innen

    4.2.5.1.2. Feminismus zwischen Heteronormativitätund Queer Studies

    4.2.5.1.3. Feminismus zwischen Rassismus und Intersektionalität

    24.2.6. Die Zukunft des Feminismus

    4.3. Strategien gegen Sexismus

    4.3.1. Internationale Konventionen und Antidiskriminierungsgesetze im deutschsprachigen Raum

    4.3.2.
    Empowerment, Awareness, Gender-Mainstreaming, Affirmative Action, Frauenbeauftragte und geschützter Raum

    4.3.3. Widerständige Sprache



    5. Kann es eine Welt ohne Sexismus geben. Kein Resümee


    5.1. Sind Frauen* die besseren Menschen?

    5.2. Ist Sexismus vorüber?

    5.3. «Die Geschichte war eben so» – und wie weiter?

    Danksagung

    Anmerkungen

    Auswahlbibliographie

    Personenregister