Die Beichte einer Nacht

Die Beichte einer Nacht

Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.04.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18.4/12.3/2.7 cm

Gewicht

314 g

Beschreibung

Rezension

»Das ist ein unglaublich spannendes, beeindruckendes Buch.«

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.04.2021

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18.4/12.3/2.7 cm

Gewicht

314 g

Auflage

1

Originaltitel

De biecht

Übersetzer

Eva Schweikart

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07142-9

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4.5

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Nicht vorhersehbar

Bewertung am 10.01.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Erzählung von Marianne Philips schafft es mit einigen unerwarteten Wendungen zu kommen. Erzählt wird die Geschichte der ältesten Tochter einer großen, armen Familie. Sie ist eines von zehn Kindern, der Vater ist ans Bett gefesselt uns sie muss früh viel in der Familie mithelfen, sich um die jüngste Tochter kümmern und Geld verdienen. Beim Lesen beginnt man schnell mit der Protagonistin zu sympathisieren und freut sich mit ihr, sobald es für sie raus und in die große Stadt geht. Von der Konzeption erinnert sie dabei sehr an Irmgard Keuns "Das kunstseidene Mädchen". Besonders ist, dass während des Lesens aufgrund verschiedener Ebenen der Erzählung konstant Spannung aufgebaut wird. Die Rahmenhandlung ist dabei ein Gespräch zwischen der Protagonist und einer Nachschwester, der sie ihre Geschichte anvertraut. Das Ende kommt schließlich durchaus unerwartet, schließt aber zudem auch den Kreis der Erzählung, sodass die Geschichte an sich sehr stimmig ist.

Nicht vorhersehbar

Bewertung am 10.01.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Erzählung von Marianne Philips schafft es mit einigen unerwarteten Wendungen zu kommen. Erzählt wird die Geschichte der ältesten Tochter einer großen, armen Familie. Sie ist eines von zehn Kindern, der Vater ist ans Bett gefesselt uns sie muss früh viel in der Familie mithelfen, sich um die jüngste Tochter kümmern und Geld verdienen. Beim Lesen beginnt man schnell mit der Protagonistin zu sympathisieren und freut sich mit ihr, sobald es für sie raus und in die große Stadt geht. Von der Konzeption erinnert sie dabei sehr an Irmgard Keuns "Das kunstseidene Mädchen". Besonders ist, dass während des Lesens aufgrund verschiedener Ebenen der Erzählung konstant Spannung aufgebaut wird. Die Rahmenhandlung ist dabei ein Gespräch zwischen der Protagonist und einer Nachschwester, der sie ihre Geschichte anvertraut. Das Ende kommt schließlich durchaus unerwartet, schließt aber zudem auch den Kreis der Erzählung, sodass die Geschichte an sich sehr stimmig ist.

Ihrer Zeit weit voraus !

Bewertung am 10.01.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Heleen liegt in einer Nervenklinik nachdem sie ihre kleine Schwester Lientje erschlägt und beichtet in einem Monolog, der Nachtschwester ihr ganzes Leben wie es dazu gekommen ist. Sie erzählt von ihrem Leben Zuhause, welches nur von sich immer wieder füllenden Kinderwiegen geprägt war; das zehnte Kind Lientje, war das letzte der Geschwister. Immerzu musste sie schwer im Haushalt helfen und auf die Geschwister aufpassen. Nie konnte sie richtig schlafen, weil die Wiege mit Lientje immerzu neben ihrem Bett gestanden hatte. Heleen arbeitet in einer Schneiderei und dann in einer edlen Boutique und kämpft sich durch nach ganz oben. Sie heiratet zuerst einen älteren Herren und findet ihn irgendwann ekelhaft, weil er alt und Impotent ist. Sie scheiden sich bald und Heleen verliebt sich in den fünf Jahre jüngeren Hannes und sie heiraten. Sie war schon immer eine schöne Frau und das war ihr auch immer bewusst. Nun wendet sich das Ganze und Heleen plagen die Zweifel, ob Hannes sie noch begehrt, obwohl sie ihm keine Kinder schenken kann. Zunehmend verzweifelt sie daran. Als sie auch noch die genauen Hintergründe erfährt, dass Hannes und Lientje sich hinter ihrem Rücken liebten, erschlägt Heleen ihre kleine Schwester. „Niemand hatte Schuld an meinem Leben, nur ich selber. Es waren weder die Umstände noch die anderen Leute, da mache ich mir nichts mehr vor. Jetzt, da ich Ihnen alles erzähle, weiß ich es wieder genau - dort auf den Trottoirplatten hatte ich die Wahl.“ (S. 77) Mariane Philips ist mit „Die Beichte einer Nacht“, ein sehr untypischer Roman für ihre Zeit gelungen. Er geht in die Tiefe, beleuchtet die psychische Verfassung der Protagonistin und offenbart, das Leben einer Frau zu der damaligen Zeit; bis heute noch hochaktuell und ihrer Zeit damals sehr voraus. Der Roman ist autobiographisch und Philips behandelt verschiedene Phasen ihres Lebens und arbeitet diese im Rahmen ihrer Therapie auf. Vor allem aber unterscheidet er sich dahingehend von den Romanen dieser Zeit, dass Philips viel von ihrer Psyche offenbart und ihrer Gefühlswelt.

Ihrer Zeit weit voraus !

Bewertung am 10.01.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Heleen liegt in einer Nervenklinik nachdem sie ihre kleine Schwester Lientje erschlägt und beichtet in einem Monolog, der Nachtschwester ihr ganzes Leben wie es dazu gekommen ist. Sie erzählt von ihrem Leben Zuhause, welches nur von sich immer wieder füllenden Kinderwiegen geprägt war; das zehnte Kind Lientje, war das letzte der Geschwister. Immerzu musste sie schwer im Haushalt helfen und auf die Geschwister aufpassen. Nie konnte sie richtig schlafen, weil die Wiege mit Lientje immerzu neben ihrem Bett gestanden hatte. Heleen arbeitet in einer Schneiderei und dann in einer edlen Boutique und kämpft sich durch nach ganz oben. Sie heiratet zuerst einen älteren Herren und findet ihn irgendwann ekelhaft, weil er alt und Impotent ist. Sie scheiden sich bald und Heleen verliebt sich in den fünf Jahre jüngeren Hannes und sie heiraten. Sie war schon immer eine schöne Frau und das war ihr auch immer bewusst. Nun wendet sich das Ganze und Heleen plagen die Zweifel, ob Hannes sie noch begehrt, obwohl sie ihm keine Kinder schenken kann. Zunehmend verzweifelt sie daran. Als sie auch noch die genauen Hintergründe erfährt, dass Hannes und Lientje sich hinter ihrem Rücken liebten, erschlägt Heleen ihre kleine Schwester. „Niemand hatte Schuld an meinem Leben, nur ich selber. Es waren weder die Umstände noch die anderen Leute, da mache ich mir nichts mehr vor. Jetzt, da ich Ihnen alles erzähle, weiß ich es wieder genau - dort auf den Trottoirplatten hatte ich die Wahl.“ (S. 77) Mariane Philips ist mit „Die Beichte einer Nacht“, ein sehr untypischer Roman für ihre Zeit gelungen. Er geht in die Tiefe, beleuchtet die psychische Verfassung der Protagonistin und offenbart, das Leben einer Frau zu der damaligen Zeit; bis heute noch hochaktuell und ihrer Zeit damals sehr voraus. Der Roman ist autobiographisch und Philips behandelt verschiedene Phasen ihres Lebens und arbeitet diese im Rahmen ihrer Therapie auf. Vor allem aber unterscheidet er sich dahingehend von den Romanen dieser Zeit, dass Philips viel von ihrer Psyche offenbart und ihrer Gefühlswelt.

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Christina Wäckerli

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In einem Zug durchgelesen

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In dieser atemlos erzählten Lebensbeichte fasziniert die Erzählerin mit einer Liebesgeschichte, die völlig aus dem Ruder läuft. Das Gift der Eifersucht zersetzt eine wunderschöne Beziehung und obwohl die Lektüre zunehmend beklemmend wirkt, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen… die “ Beichte einer Nacht” lässt sich locker in einer Nacht durchlesen.
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In einem Zug durchgelesen

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In dieser atemlos erzählten Lebensbeichte fasziniert die Erzählerin mit einer Liebesgeschichte, die völlig aus dem Ruder läuft. Das Gift der Eifersucht zersetzt eine wunderschöne Beziehung und obwohl die Lektüre zunehmend beklemmend wirkt, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen… die “ Beichte einer Nacht” lässt sich locker in einer Nacht durchlesen.

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