Der gute Sohn

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Thriller

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.08.2020

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19.3/11.5/3 cm

Gewicht

319 g

Beschreibung

Rezension

»Harter Stoff, den Jeong in ihrem Roman da minutiös und spannend entwickelt, indem sie Schicht um Schicht ihrer schillernden Hauptfigur freilegt, immer neue Facetten hinzufügt, sie immer deutlicher zutage treten lässt. Sie wollte, sagt Jeong in einem Interview, dass einen beim Lesen etwas aus unserem Unterbewusstsein streift, etwas von unserer monströsen Seite. Das ist ihr in diesem komplexen und zupackend erzählten, in seiner Radikalität beklemmenden Roman hervorragend gelungen.« ("SWR 2, Lesenswert Magazin")
»Der gute Sohn ist ein ausserordentlich intelligent und clever komponierter Thriller. Wie Jeong dieses schillernde Gespinst voller Winkelzüge, verschobener Perspektiven und wiederkehrender Irritationen anlegt und an der Oberfläche als knisternden Horrortrip ablaufen lässt, ist schlichtweg meisterlich.« ("Berliner Zeitung")
»Jeong verzichtet auf Schockeffekte. Sie weckt die Empathie der Leser und zieht sie so immer tiefer hinein in die dunklen Abgründe der Seele. Das ist ihr auf beeindruckende Art gelungen: ›Der gute Sohn‹ ist ein intelligentes Psychogramm in Form eines beklemmenden Thrillers.« ("Tagesanzeiger")
»Jeong Yu-jeong gelingt ein Buch, dessen Lektüre man nur unter äusserstem Zwang unterbricht. Anstatt dass der Kranke als das monströse Andere weggerückt wird, teilt der Leser seinen Blick. In dieser Irritation liegt die Stärke des Romans.« ("Kultur Korea")
»Die vielfach ausgezeichnete Autorin aus Südkorea führt ins Zentrum der menschlichen Abgründe aus Sehnsucht, Wut und unkontrollierbarem Hass, wenn ihnen familiäre Bande und gesellschaftliche Konventionen nichts mehr entgegensetzen können. Bis zum Schluss bleibt die Spannung auf höchstem Niveau durch die Hoffnung auf Auflösung, die es nicht geben kann.« ("Ekz Bibliotheksservice")
»Jeong gelingt mit ihrem aufwühlenden Roman eine makabre Offenlegung der Familie des Protagonisten. Dazu wird die Frage gestellt, was das Böse eigentlich ist. Obwohl der Leser von Anfang an den Mörder kennt, bleibt die Handlung bis zum Ende aufrüttelnd, mitreissend und faszinierend.« ("Buchprofile")
»Zunächst weiss man nicht, wer in dieser zerrütteten Familie das Ungeheuer ist. Die Mutter, die dem erwachsenen Sohn nachspioniert? Ihre jüngere Schwester, die sich bei der Diagnose und Therapie für ihren Neffen undurchsichtig verhält? Der Icherzähler, der sich immer wieder erinnert, wie er betrogen und gedemütigt wurde? Oder doch der Adoptivbruder, den Yu-jins Mutter vielleicht mehr liebte als erlaubt? Bis zum Schluss fasziniert das vielschichtige Porträt eines Ungeheuers, das sich selbst nicht als solches empfindet.« ("Sächsische Zeitung")
»Diese Expedition durchs Rabenschwarz menschlicher Abgründe wird selbst das stärkste Nervenkostüm strapazieren.« ("Anabelle")
»Wie Jeong dieses Spiel als schillerndes Gespinst voller Winkelzüge, verschobener Perspektiven und wiederkehrender Irritationen anlegt und an der Oberfläche als knisternden Horrortrip ablaufen lässt, ist schlichtweg meisterlich.« ("Heilbronner Stimme")
»Der Roman, obschon auch blutig robust und an vielen Stellen erfreulich makaber, ist eine hochkomplexe Angelegenheit, der nicht nur die Familie als Ort des stillen Schreckens auseinandernimmt, sondern weiter geht: Er diskutiert die Frage nach ›dem Bösen‹ in aller Dialektik zwischen (genetischer?) Veranlagung und Sozialisation. Und damit knallen gesellschaftspolitische und letztlich anthropologische Konzepte aufeinander, zugespitzt, pointiert, schmerzhaft. Das Scheusal bleibt rätselhaft. So rätselhaft sogar, dass man möglicherweise gar nicht von einem Scheusal reden kann. Aber eben auch nicht von einem ›Opfer der Umstände‹. Das ist radikal mehrdeutig und somit auch nirgends zustimmungspflichtig. Aber der Roman ist grossartig gemacht und faszinierend. Vor allem auch spannend und mitreissend, weshalb Jeong Yu-jeong in Südkorea den Status eines veritablen Popstars hat. Erfolg geht auch mit Qualität, hoffentlich auch bald bei uns.« ("Deutschlandfunk Kultur")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.08.2020

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19.3/11.5/3 cm

Gewicht

319 g

Auflage

1

Originaltitel

Jong-ui Giwon

Übersetzt von

Kyong-Hae Flügel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20889-6

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Bewertung am 08.03.2022

Bewertungsnummer: 1671494

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Packender Thriller, der einen so häufig auf falsche Fährten führt und die eigenen Eindrücke (und natürlich die des Protagonisten) in Frage stellt. Psychologisches Spiel ohne Beklemmungen und empfehlenswert für geübte und ungeübte Thrillerleser gleichermaßen.

Bewertung am 08.03.2022
Bewertungsnummer: 1671494
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

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Bewertung am 19.03.2019

Bewertungsnummer: 314531

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Klaustrophobisches Porträt einer Familienbeziehung. Spannend und faszinierend geschrieben.

Bewertung am 19.03.2019
Bewertungsnummer: 314531
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Klaustrophobisches Porträt einer Familienbeziehung. Spannend und faszinierend geschrieben.

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von Jeong Yu-jeong

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