Das Fräulein mit dem karierten Koffer

Das Fräulein mit dem karierten Koffer

Roman

Buch (Taschenbuch)

Fr.15.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Das Fräulein mit dem karierten Koffer

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab Fr. 15.90
eBook

eBook

ab Fr. 10.00
  • Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 Einkaufswert Mehr erfahren

    Schweiz & Liechtenstein:

    Versandkostenfrei ab Fr. 30.00
    Versandkosten bis Fr. 30.00: Fr. 3.50

    Andere Lieferländer

    Fr. 18.00 unabhängig vom Warenwert

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/12.4/2.5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/12.4/2.5 cm

Gewicht

275 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70049-3

Das meinen unsere Kund*innen

4.4

16 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

herzzereißender Roman

meine.literaturliebe am 04.10.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

München 1964. Die 19-Jährige Sabine wird ungewollt schwanger. Als ledige Frau hat sie jedoch kaum Rechte. Kurz nach der Entbinden wird ein Vormund vom Jugendamt bestellt. Schon bald werden Forderungen nach einer Adoption laut... Was heute unvorstellbar klingt, war nach der damaligen Gesetzeslage Alltag. Das macht diese Geschichte so bedeutend. Dabei fing alles wie im Märchen an. Eine junge Frau verliebt sich in einen Wohlhabenden. Das Glück scheint perfekt, bis er sie sitzten lässt. Von der Familie verstoßen, steht sie plötzlich auf der Straße. Ein Schicksal von vielen. Von der Gesellschaft stigmatisiert, auf sich allein gestellt. Die Kinder wurden den Müttern Kraft Gesetzt einfach weggenommen. Nicht selten zur Adoption freigegeben. Seite für Seite weinte bitterlich mein junges Mutterherz. Auf knapp 320 Seiten wird Sabines Schicksal über mehrere Jahrzehnte erzählt. An einigen Stellen, insbesondere ab der Hälfte, hätte ich mir hier jedoch mehr Informationen gewünscht. Einige Zeitsprünge waren für mein Geschmack zu schnell erzählt. Wobei dann wahrscheinlich eine Trilogie mit weit über je 1000 Seiten entstanden wäre, wenn man alles ausführlicher beschrieben hätte. Die Krönung kam zum Schluss. Mit einigen Wendungen habe ich gerechnet, nur damit nicht. Ein herzzereißender Roman, der eine sehr wichtige Frauenbewegung thematisiert. Ich kann es mir auch sehr gut als Serienverfilmung vorstellen. (Werbung/ Rezensionsexemplar)

herzzereißender Roman

meine.literaturliebe am 04.10.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

München 1964. Die 19-Jährige Sabine wird ungewollt schwanger. Als ledige Frau hat sie jedoch kaum Rechte. Kurz nach der Entbinden wird ein Vormund vom Jugendamt bestellt. Schon bald werden Forderungen nach einer Adoption laut... Was heute unvorstellbar klingt, war nach der damaligen Gesetzeslage Alltag. Das macht diese Geschichte so bedeutend. Dabei fing alles wie im Märchen an. Eine junge Frau verliebt sich in einen Wohlhabenden. Das Glück scheint perfekt, bis er sie sitzten lässt. Von der Familie verstoßen, steht sie plötzlich auf der Straße. Ein Schicksal von vielen. Von der Gesellschaft stigmatisiert, auf sich allein gestellt. Die Kinder wurden den Müttern Kraft Gesetzt einfach weggenommen. Nicht selten zur Adoption freigegeben. Seite für Seite weinte bitterlich mein junges Mutterherz. Auf knapp 320 Seiten wird Sabines Schicksal über mehrere Jahrzehnte erzählt. An einigen Stellen, insbesondere ab der Hälfte, hätte ich mir hier jedoch mehr Informationen gewünscht. Einige Zeitsprünge waren für mein Geschmack zu schnell erzählt. Wobei dann wahrscheinlich eine Trilogie mit weit über je 1000 Seiten entstanden wäre, wenn man alles ausführlicher beschrieben hätte. Die Krönung kam zum Schluss. Mit einigen Wendungen habe ich gerechnet, nur damit nicht. Ein herzzereißender Roman, der eine sehr wichtige Frauenbewegung thematisiert. Ich kann es mir auch sehr gut als Serienverfilmung vorstellen. (Werbung/ Rezensionsexemplar)

Emanzipation in den 1960ern

Bewertung aus Kissing am 26.08.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Claudia Kaufmann ist unter anderem als Drehbuchautorin für "Lilly Schönauer" und "Der Bergdoktor" bekannt - nicht gerade mein TV-Geschmack. Doch der neueste Roman aus ihrer Feder hat mich durchaus positiv überrascht. Er überzeugt als glaubhaftes Sittengemälde der noch jungen Bundesrepublik in den 1960er Jahren: Schwule erfahren nicht nur gesellschaftliche Ächtung, sondern ihnen droht überdies Strafverfolgung und Gewalt, und auch als ledige Mutter wird man gegängelt und verachtet. Auch die dargestellten Generationenkonflikte haben mich beeindruckt: Die jungen Erwachsenen haben großenteils andere Moralvorstellungen als ihre Mütter und Väter und auch die unrühmliche Nazi-Vergangenheit der Eltern- und Großelterngeneration bietet reichlich Konfliktpotenzial. Sprache und Setting ermöglichen dem Leser eine Zeitreise rund 70 Jahre in die Vergangenheit: Kaufmann schreibt Mannequin statt Model, und Diskothek statt Club, dies wirkt authentisch. Im letzten Drittel lässt die Geschichte leider ein wenig nach; Zeitsprünge erschließen sich oft nur mühsam, es wird ein wenig konfus. Zudem hätte ich mir ein wenig mehr Münchner Lokalkolorit gewünscht. Leider gibt es nur wenige Beschreibungen der bayerischen Landeshauptstadt; der Roman hätte genauso gut in einer anderen Metropole des Nachkriegsdeutschlands spielen können. Davon abgesehen ist es ein unterhaltsamer Roman mit Tiefgang, der Gott sei Dank auch auf ein klassisches Happy End verzichtet.

Emanzipation in den 1960ern

Bewertung aus Kissing am 26.08.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Claudia Kaufmann ist unter anderem als Drehbuchautorin für "Lilly Schönauer" und "Der Bergdoktor" bekannt - nicht gerade mein TV-Geschmack. Doch der neueste Roman aus ihrer Feder hat mich durchaus positiv überrascht. Er überzeugt als glaubhaftes Sittengemälde der noch jungen Bundesrepublik in den 1960er Jahren: Schwule erfahren nicht nur gesellschaftliche Ächtung, sondern ihnen droht überdies Strafverfolgung und Gewalt, und auch als ledige Mutter wird man gegängelt und verachtet. Auch die dargestellten Generationenkonflikte haben mich beeindruckt: Die jungen Erwachsenen haben großenteils andere Moralvorstellungen als ihre Mütter und Väter und auch die unrühmliche Nazi-Vergangenheit der Eltern- und Großelterngeneration bietet reichlich Konfliktpotenzial. Sprache und Setting ermöglichen dem Leser eine Zeitreise rund 70 Jahre in die Vergangenheit: Kaufmann schreibt Mannequin statt Model, und Diskothek statt Club, dies wirkt authentisch. Im letzten Drittel lässt die Geschichte leider ein wenig nach; Zeitsprünge erschließen sich oft nur mühsam, es wird ein wenig konfus. Zudem hätte ich mir ein wenig mehr Münchner Lokalkolorit gewünscht. Leider gibt es nur wenige Beschreibungen der bayerischen Landeshauptstadt; der Roman hätte genauso gut in einer anderen Metropole des Nachkriegsdeutschlands spielen können. Davon abgesehen ist es ein unterhaltsamer Roman mit Tiefgang, der Gott sei Dank auch auf ein klassisches Happy End verzichtet.

Unsere Kund*innen meinen

Das Fräulein mit dem karierten Koffer

von Claudia Kaufmann

4.4

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Das Fräulein mit dem karierten Koffer