Mordslügen

Roman

Mathias Ninck

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Beschreibung

Eine stadtbekannte Psychiaterin stürzt nachts in einen Abwasserschacht. Damit kommt eine Geschichte in Gang, die auch den Reporter Simon Busche in die Tiefe reissen wird. Dort unten, im Gully, beschliesst die Psychiaterin nämlich, ihr grosses Lebensgeheimnis zu lüften. Vor 30 Jahren hatte ein Patient in der Therapie einen Mord angekündigt und dann wohl auch begangen, aber ins Gefängnis wanderte eine junge Frau. Sie hatte den Mord gestanden. Simon Busche, dem die Psychiaterin von diesem falschen Geständnis erzählt, schreibt die Story seines Lebens. Zu spät erkennt er, wen er damit gegen sich aufbringt. Mordslügen, ein Roman mit einem skeptisch-kritischen Blick auf gewisse Tendenzen in den Medien und in der Justiz, beleuchtet ein gar nicht so seltenes kriminalistisches Phänomen: falsche Geständnisse, entstanden unter Druck oder aus Geltungssucht. Die Geschichte ist rasant erzählt, mal ironisch, mal nachdenklich. Die knappen Szenen formen ein Tableau, das die Welt des Frauengefängnisses und der klugen, eindrücklich gezeichneten 'Mörderin' mit der kalten und oft zynischen Medienwelt verkettet. Anrührend die Gedanken der Gefangenen, haarsträubend manchmal die Methoden des Reporters und seines Chefs. Ein Roman, der aufzeigt, dass der Mensch, wenn überhaupt, in der Niederlage zu sich selbst findet, nicht im Erfolg.

Mathias Ninck, geboren 1968, aufgewachsen auf dem Hasliberg und im Toggenburg, ist Kommunikationsberater in der Zürcher Stadtverwaltung. Nach einem Studium in Umweltnaturwissenschaften hat er 20 Jahre lang als Reporter für den Tages-Anzeiger, die NZZ am Sonntag und Das Magazin gearbeitet. 2001 ist von ihm die autobiografische Erzählung Am Albis erschienen. Mordslügen ist sein erster Roman. Er lebt mit seiner Familie in Zürich.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 23.12.2019
Verlag Edition 8
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Dateigröße 529 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783859903821

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Bewertung am 14.03.2021

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Kurze Kapitel, klar und unaufgeregt, steigern die Dramatik dieser Geschichte: wie kommt es, dass eine junge Frau sich im Gefängnis einsperren lässt, obwohl sie nicht die Mörderin ist? Und warum passiert nichts, als ein Journalist alles aufdeckt, das Falschgeständnis und dann auch die Fehlleistungen der Justiz? Unheimlich gut. B Manser St Gallen

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Spannend und verstörend

Bewertung aus Winterthur am 13.12.2019

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Spannend und unterhaltsam, man liest es durch in einem Rutsch. Gefallen haben mir die bösen Seitenhiebe an die Medien.

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