Kim Jiyoung, geboren 1982

Roman

Nam-joo Cho

(224)
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Beschreibung

Der Weltbestseller aus Korea – über 2 Millionen verkaufte Exemplare weltweit.

Cho Nam-Joo hat mit ihrem Roman einen internationalen Bestseller geschrieben. Ihre minimalistische und doch messerscharfe Prosa hat nicht nur viele Leserinnen weltweit begeistert, sondern auch Massenproteste in Korea ausgelöst. In einer kleinen Wohnung am Rande der Metropole Seoul lebt Kim Jiyoung. Die Mittdreissigerin hat erst kürzlich ihren Job aufgegeben, um sich um ihr Baby zu kümmern – wie es von koreanischen Frauen erwartet wird. Doch schon bald zeigt sie seltsame Symptome: Jiyoungs Persönlichkeit scheint sich aufzuspalten, denn die schlüpft in die Rollen ihr bekannter Frauen. Als die Psychose sich verschlimmert, schickt sie ihr unglücklicher Ehemann zu einem Psychiater. Nüchtern erzählt eben dieser Psychiater Jiyoungs Leben nach, ein Leben bestimmt von Frustration und Unterwerfung. Ihr Verhalten wird stets von den männlichen Figuren um sie herum überwacht – von Grundschullehrern, die strenge Uniformen für Mädchen durchsetzen; von Arbeitskollegen, die eine versteckte Kamera in der Damentoilette installieren und die Fotos ins Internet stellen. In den Augen ihres Vaters ist es Jiyoung’s Schuld, dass Männer sie spät in der Nacht belästigen; in den Augen ihres Mannes ist es Jiyoung’s Pflicht, ihre Karriere aufzugeben, um sich um ihn und ihr Kind zu kümmern. »Kim Jiyoung, geboren 1982« zeigt das schmerzhaft gewöhnliche Leben einer Frau in Korea und gleichzeitig deckt es eine Alltagsmisogynie auf, die jeder Frau – egal, wo auf der Welt – nur allzu bekannt vorkommt.

»Cho Nam-Joos feministischer Roman ist nicht nur ein mutiger Text über das moderne Südkorea, sondern ein Buch über Frauenbilder, das nicht umsonst weltweit einen Widerhall findet.«

Produktdetails

Verkaufsrang 722
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 11.02.2021
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Seitenzahl 208
Maße 19.3/11.8/2.5 cm
Gewicht 266 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel 82년생 김지영
Übersetzer Ki-Hyang Lee
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05328-9

Buchhändler-Empfehlungen

aktuell - unterhaltsam - berührend - lesenswert

Karin Krieger, Buchhandlung

1971 wurde in der Schweiz erst das Frauenstimmrecht eingeführt, bzw. 20 weitere Jahre konnte die Innerrhoder Kantonsregierung an der Verfassungswidrigkeit festhalten, hat dieses erst 1990 umgesetzt! Wie stand es vor der Jahrhundertwende und danach um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Südkorea und wie waren/sind die beruflichen Zukunftsaussichten der jungen Mädchen aber auch wie er-leben sie den Familienalltag? Diese fiktive Geschichte hat mich in Erstaunen versetzt – weniger wegen der Umstände, über welche ich ansatzweise wusste, sondern ich habe zu Beginn des Buches eine «Krankengeschichte» und keinen Rückblick erwartet. Daher war ich positiv überrascht bei einem flüssigen Erzählstil einfach mehr zu erfahren und in den Alltag von Kim Jiyoung einzutauchen. Und natürlich hat mich die Einstellung und das Verhalten in den Familien, welche darin vorkommen und wie sie die ihre Kinder – Knaben und Mädchen – unterschiedlich behandeln, berührt. Genauso wie in der Schweiz noch lange das Wort «Stammhalter» verbreitet war – absurd, ist meine persönliche Meinung als Frau und Mutter!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
224 Bewertungen
Übersicht
136
67
15
6
0

von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2021

Kim Jiyoungs Leben ist dem Willen der Männerwelt unterworfen. Dabei kümmert sie sich aufopferungsvoll um ihre Familie, besonders den Bruder und verzichtet nach der Geburt ihres Kindes auf ihre hart erkämpfte Karriere. Bis dahin musste sie mit Sexismus, Diskriminierung und Ausbeutung kämpfen, was für alle koreanischen Frauen imme... Kim Jiyoungs Leben ist dem Willen der Männerwelt unterworfen. Dabei kümmert sie sich aufopferungsvoll um ihre Familie, besonders den Bruder und verzichtet nach der Geburt ihres Kindes auf ihre hart erkämpfte Karriere. Bis dahin musste sie mit Sexismus, Diskriminierung und Ausbeutung kämpfen, was für alle koreanischen Frauen immer noch zum ganz normalen Alltag dazu gehört. Trotz geänderter Gesetze und Frauenquote sind Traditionen und gesellschaftliche Zwänge nicht aufzuhalten. Dieser internationale Bestseller hat zu Recht zu Massenprotesten in Korea geführt und wurde bereits erfolgreich verfilmt.

Kein Roman sondern mehr wie Sachbuch!
von Bani aus Hannover am 17.09.2021

Ich muss gestehen ich wusste nicht viel über südkoreanische Kultur das Jungs wertvoll und Mädchen halt mal sa sind,ich dachte sowas gibt es nur in arabische Länder wo männliche Kinder angehimmelt und weibliche Kinder naja akzeptiert werden oder auch nicht.Ich konnte das Buch gut lesen,es war mehr ein Sachbuch eine Infomaterial.W... Ich muss gestehen ich wusste nicht viel über südkoreanische Kultur das Jungs wertvoll und Mädchen halt mal sa sind,ich dachte sowas gibt es nur in arabische Länder wo männliche Kinder angehimmelt und weibliche Kinder naja akzeptiert werden oder auch nicht.Ich konnte das Buch gut lesen,es war mehr ein Sachbuch eine Infomaterial.Was mich erschrocken hat war wenn Frauen in Südkorea Mutter werden verlieren die fast alles ob studiert oder nicht,ich dachte immer dort sind die besser aufgehoben als hier,in Deutschland Mutterschutz dann Elternzeit Elterngeld alles geregelt,Müttern sind nicht nach dem Geburt Mittellos und alle die ich kenne sind nach 2 Jahre wieder im Job,also das Buch hat mir doch die Augen geöfnet das egal wie modern asiatische Länder sind, Gleichberechtigung zwischen Man und Frau ist anscheinend nicht in der Geselschaft angekommen,aber wie soll sich etwas ändern wenn Frauen selbst ihre Schicksal akzeptieren,wenn Muttern wie Mutter von Kim immer noch denkt wie 1900,traurig aber wahr.

Unerklärlicher Hype
von mari_liest am 04.09.2021

Die Mittdreißigerin Kim Jiyoung hat ihr erstes Kind zur Welt gebracht und ihren Job gekündigt, damit sie sich um dieses kümmern kann. Ihr Mann geht weiter seiner Arbeit nach. Zunehmend ändert sich das Verhalten von KJ, was dazu führt, dass ihr Mann sie zu einem Psychiater bringt. Dieser Psychiater erzählt nun ihre Geschichte. D... Die Mittdreißigerin Kim Jiyoung hat ihr erstes Kind zur Welt gebracht und ihren Job gekündigt, damit sie sich um dieses kümmern kann. Ihr Mann geht weiter seiner Arbeit nach. Zunehmend ändert sich das Verhalten von KJ, was dazu führt, dass ihr Mann sie zu einem Psychiater bringt. Dieser Psychiater erzählt nun ihre Geschichte. Der Plot startet mit ihrer Geburt, bringt Einblicke in die familiären Verhältnisse mit den Geschwistern. In der koreanischen Welt üblich, werden die Jungen in Watte gepackt, während dies bei den Mädchen nicht so ist. KJ ist aber ein Mädchen, dass diese „Kultur“ hinterfragt und nicht für gut befindet, sich aber dennoch nicht wirklich dagegen wehren kann. Dennoch erlauben es die Möglichkeiten, dass sie studiert. Trotzdem zeichnet sich aber immer wieder ab, dass Frauen in Korea das doppelte leisten müssen als Männer – egal in welchem Bereich. Die Misogynie zieht sich somit durch das gesamte Buch. Meine Meinung: Die Geschichte hat mich, zu einem gewissen Grad, extrem gelangweilt. Das Thema ist eines, dass keinesfalls außer Acht gelassen werden darf und soll – trotzdem werden diese ca. 200 Seiten die Welt in Korea nicht ändern. Hier müsste ganz anders angesetzt werden, denn diese Kultur im Umgang mit Mann und Frau gibt es ja nicht erst seit gestern. Ich heiße dies keinesfalls gut, trotzdem kann ich den Hype um dieses Buch nicht nachvollziehen! Die Geschichte plätschert nüchtern und emotionslos dahin und hatte für mich keinen Höhepunkt. Es gibt keinen Spannungsbogen, es hat mich null gepackt. Ich konnte keine Bindung zu KJ aufbauen. Der einzige, der mich etwas gecatcht hat war ihr Mann, der scheinbar gewisse Dinge doch anders handhabt in einer Ehe. Wer sich nicht mit dem Thema Misogynie, etc. auseinandersetzt wird hier einen Plot vorfinden, der auch die Nachbarsfamilie betreffen könnte; der auch in anderen Ländern in Europa täglich so stattfindet. Das Buch regt, bei einem gewissen Vorwissen, sicherlich zum Nachdenken an, denn das Unverständnis für das Thema liest sich „zwischen den Zeilen“. Es ist wichtig und hat mich auch an vielen Stellen wütend gemacht, dennoch glaube ich nicht, dass dieses Buch die Welt verändern wird. Verändern können diese Zustände nur die Menschen, die es betrifft. Ich habe mir hier definitiv mehr erwartet, vielleicht an Erkenntnissen, Änderungen im gesetzlichen System und dessen Rahmen … dies ist hier leider nicht zu finden. Wie gesagt, den Hype um diese Lektüre kann ich persönlich nicht nachvollziehen.


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