Career Suicide

Meine ersten dreißig Jahre

Bill Kaulitz

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang 4559
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 01.02.2021
Verlag Ullstein Verlag
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Dateigröße 4874 KB
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783843724579

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75 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Eher ein Buch für Fans der Band

Bewertung am 04.12.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Bill Kaulitz beschreibt in dieser Autobiographie seine Kindheit, die Entdeckung seiner Band und seine Jugend im Rampenlicht, sowie seinen Rückzug aus Deutschland und die Jahre nach dem großen Erfolg. Er schreibt dabei wie er spricht, so dass man beim Lesen seine Stimme im Ohr hat und sich vorstellen kann, wie er seine Geschichte erzählt. Ich gehörte damals zur Zielgruppe der Band, habe noch heute ein paar ihrer Alben im Regal und kann mich noch gut an den Hype und die Gerüchte von damals erinnern, auch wenn ich wahrscheinlich nie zu ihren größten Fans gehörte. Bill, aufgrund seines extravaganten Auftretens und Aussehens, hat mich immer fasziniert, weshalb ich gespannt darauf war, was er über die damalige Zeit zu erzählen hat und was hinter den Kulissen ablief. Insgesamt muss ich feststellen, dass mich dieses Buch leider etwas enttäuscht hat. Die spektakulären Enthüllungen, mit denen geworben wurde, sucht man vergeblich und auch mein Blick auf das Showbusiness wurde nicht nachhaltig verändert. Dennoch habe ich einige neue Dinge erfahren und wurde weitgehend gut unterhalten. Etwa das erste Drittel des Buches beschäftigt sich mit Bills und Toms Kindheit, mit ihrem Aufwachsen an verschiedenen Orten und in verschiedenen familiären Konstellationen. Während Bill seinen Bruder und sich oft als frühreif bezeichnet, ist bei mir eher der Eindruck entstanden, dass die beiden schon in früher Kindheit oft mit Nacktheit und Sexualität in Berührung gekommen sind und dadurch ein sexualisiertes Verhalten entwickelt haben. Obwohl dieser Abschnitt einige interessante Informationen beinhaltete, erschien er mir insgesamt zu lang und ausufernd. Anschließend beschreibt Bill seine ersten Versuche, eine Karriere als Musiker einzuschlagen und entdeckt zu werden. Vieles war mir hier bereits bekannt, dennoch war es interessant, Bills Sichtweise auf diese Geschehnisse und seine Gedanken und Gefühle dazu zu erfahren. Dann folgt die Beschreibung der Zeit der Band im Rampenlicht, mit all dem Luxus, aber auch dem riesigen Erfolgsdruck und dem Mangel an Privatsphäre. Während Bill diese Zeit beschreibt, kann man noch immer eine gewisse jugendliche Überheblichkeit und Arroganz von damals heraus hören, aber auch den gerechtfertigten Stolz auf das, was Tokio Hotel in so jungen Jahren weltweit erreicht hat. Beim Lesen dieses Abschnitts wird deutlich, wie sehr die Jungs und insbesondere Bill als Sänger damals gelitten haben und allein gelassen wurden, und wie viel damals mehr Show als Wahrheit war. Schließlich erzählt Bill von der Zeit in den USA, als sie vor den Fans und dem Druck in Deutschland geflüchtet waren und wie sie versucht haben, "normal leben" zu lernen. Dies war für mich der spannendste Teil, da ich nach ihrer Flucht nicht mehr viel von der Band mitbekommen hatte. Bill hat seine Gefühle hier sehr nachvollziehbar beschrieben und sein inneres Leid war für mich sehr greifbar und hat mich sehr bedrückt. Auch wenn ich mir bei manchen Andeutungen noch genauere, ausführlichere Informationen gewünscht hätte, ist es sehr gut verständlich, dass er manche Dinge für sich behält. Fazit: Eine interessante Biographie für aktuelle und/oder ehemalige Fans der Band, die noch einmal gedanklich in die damalige Zeit zurückkehren und mehr über Bills Gefühle und Gedanken erfahren wollen. Wer Bills Art nicht mag oder mit der Band nichts anfangen konnte, wird auch mit diesem Buch nicht glücklich werden. Gute 3,5 Sterne.

Eher ein Buch für Fans der Band

Bewertung am 04.12.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Bill Kaulitz beschreibt in dieser Autobiographie seine Kindheit, die Entdeckung seiner Band und seine Jugend im Rampenlicht, sowie seinen Rückzug aus Deutschland und die Jahre nach dem großen Erfolg. Er schreibt dabei wie er spricht, so dass man beim Lesen seine Stimme im Ohr hat und sich vorstellen kann, wie er seine Geschichte erzählt. Ich gehörte damals zur Zielgruppe der Band, habe noch heute ein paar ihrer Alben im Regal und kann mich noch gut an den Hype und die Gerüchte von damals erinnern, auch wenn ich wahrscheinlich nie zu ihren größten Fans gehörte. Bill, aufgrund seines extravaganten Auftretens und Aussehens, hat mich immer fasziniert, weshalb ich gespannt darauf war, was er über die damalige Zeit zu erzählen hat und was hinter den Kulissen ablief. Insgesamt muss ich feststellen, dass mich dieses Buch leider etwas enttäuscht hat. Die spektakulären Enthüllungen, mit denen geworben wurde, sucht man vergeblich und auch mein Blick auf das Showbusiness wurde nicht nachhaltig verändert. Dennoch habe ich einige neue Dinge erfahren und wurde weitgehend gut unterhalten. Etwa das erste Drittel des Buches beschäftigt sich mit Bills und Toms Kindheit, mit ihrem Aufwachsen an verschiedenen Orten und in verschiedenen familiären Konstellationen. Während Bill seinen Bruder und sich oft als frühreif bezeichnet, ist bei mir eher der Eindruck entstanden, dass die beiden schon in früher Kindheit oft mit Nacktheit und Sexualität in Berührung gekommen sind und dadurch ein sexualisiertes Verhalten entwickelt haben. Obwohl dieser Abschnitt einige interessante Informationen beinhaltete, erschien er mir insgesamt zu lang und ausufernd. Anschließend beschreibt Bill seine ersten Versuche, eine Karriere als Musiker einzuschlagen und entdeckt zu werden. Vieles war mir hier bereits bekannt, dennoch war es interessant, Bills Sichtweise auf diese Geschehnisse und seine Gedanken und Gefühle dazu zu erfahren. Dann folgt die Beschreibung der Zeit der Band im Rampenlicht, mit all dem Luxus, aber auch dem riesigen Erfolgsdruck und dem Mangel an Privatsphäre. Während Bill diese Zeit beschreibt, kann man noch immer eine gewisse jugendliche Überheblichkeit und Arroganz von damals heraus hören, aber auch den gerechtfertigten Stolz auf das, was Tokio Hotel in so jungen Jahren weltweit erreicht hat. Beim Lesen dieses Abschnitts wird deutlich, wie sehr die Jungs und insbesondere Bill als Sänger damals gelitten haben und allein gelassen wurden, und wie viel damals mehr Show als Wahrheit war. Schließlich erzählt Bill von der Zeit in den USA, als sie vor den Fans und dem Druck in Deutschland geflüchtet waren und wie sie versucht haben, "normal leben" zu lernen. Dies war für mich der spannendste Teil, da ich nach ihrer Flucht nicht mehr viel von der Band mitbekommen hatte. Bill hat seine Gefühle hier sehr nachvollziehbar beschrieben und sein inneres Leid war für mich sehr greifbar und hat mich sehr bedrückt. Auch wenn ich mir bei manchen Andeutungen noch genauere, ausführlichere Informationen gewünscht hätte, ist es sehr gut verständlich, dass er manche Dinge für sich behält. Fazit: Eine interessante Biographie für aktuelle und/oder ehemalige Fans der Band, die noch einmal gedanklich in die damalige Zeit zurückkehren und mehr über Bills Gefühle und Gedanken erfahren wollen. Wer Bills Art nicht mag oder mit der Band nichts anfangen konnte, wird auch mit diesem Buch nicht glücklich werden. Gute 3,5 Sterne.

Dieses Buch wird die Leserschaft und Fangemeinde spalten

Diana E aus Moers am 12.03.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Bill Kaulitz – Career Suicide Für Bill Kaulitz hat die Corona-Pandemie auch etwas gutes, denn hier findet er die Zeit sich Gedanken über die letzten 30 Jahre zu machen und seine Biografie zu verfassen. Im Vorfeld gab es keine Leseprobe zu dem Buch, und ich war neugierig, vor allem auf seine Karriere vom Sänger zum Designer. Ich habe auch erwartet von seiner Kindheit, seiner Jugend und seiner Familie zu lesen. Ich habe lange überlegt, was ich in dieser Rezension schreibe, denn ich glaube, dass dieses Buch polarisieren wird. Während die einen es lieben und feiern werden, werden die anderen wahrscheinlich die Offenheit verteufeln und dieses Buch hassen. Ehrlich gesagt, ich kann mich nicht entscheiden zu welcher Kategorie ich gehöre, allerdings zweifel ich daran, dass sich der Autor mit diesem Buch einen Gefallen getan hat. Aber zumindest ist es schonungslos offen, provozierend und der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund. In manchen Dingen muss ich sagen „Leider.“ Der Erzählstil ist überwiegend temporeich, aber wirkt teilweise überheblich, flapsig und stellenweise vulgär/ordinär auf mich. Ich hatte das Gefühl mir die Geschichte direkt und ungefiltert vom Autor anzuhören. Im Buch wird der Leser oft direkt eingebunden und angesprochen. Inhaltlich darf jeder selbst entscheiden, wie weit er zu gehen bereit ist, hier muss ich sagen, wäre es schön gewesen, weniger aus seiner Kindheit zu erfahren. Er stellt sich und seinen Zwillingsbruder als frech, verzogen, manipulierend und sehr frühreif da, ausgeschmückt mit nicht besonders schmeichelnden Worten. Ich kann die Liebe zu seiner Mutter und seinem Bruder herauslesen, finde aber unterirdisch, wie er seine Mitmenschen, Klassenkameraden, „Freunde“ arg angeht. Mag sein, dass es vielleicht anders gemeint ist, aber letztendlich habe ich leider nur wenige Sympathiepunkte sammeln können. Wenn Bill Kaulitz gewollt hat, dass jemand hinter seine Fassade schaut, dann ist es ihm gelungen. Ob das jetzt positiv oder negativ ist, muss jeder Leser für sich selbst entscheiden. Ich persönlich habe keinen guten Eindruck vom Buch bekommen, habe aber seinen Mut zur Selbstverwirklichung geschätzt. Das hier Drogen, Alkohol und Rauchen bereits in frühen Kinder-/Jugendjahren normal zu sein scheint, ist unfein. Mag es auch schwer gewesen sein, was nachvollziehbar ist, bewundere ich, dass der Autor seinen Weg geht. Allerdings hat dieses Buch mich nicht überzeugen und mir den Designer näher bringen können. Ich finde es sehr schade, denn in TV Auftritten wirkt der Sänger/Designer deutlich sympathischer. Ich weiß, es steckt vermutlich viel Herzblut in dieser Biografie, und Bill und seine Familie haben schwere Zeiten durchlebt, und doch denke ich, dass rechtfertigt nicht den Umgang mit den verschiedenen Weggefährten, die seinen Weg gekreuzt haben. Es sind schon harte Worte, wenn man lesen muss, dass man mit „jemanden“ befreundet war, nur weil die Schaukel im Garten so toll war, oder weil man im Besitz eines bestimmten Spielzeugs war oder wie er oder sie ein Sprungbrett für die Karriere war. Auch ein Teil von der Familie oder die Wegbegleiter seiner Karriere bekommen ihr Fett weg. Da hätte man sicher den Fokus anders legen können. Manchmal ist weniger mehr. Manchmal ist Bescheidenheit eine Tugend. Und manchmal ist reden Silber und schweigen Gold. Fazit: Dieses Buch wird die Leserschaft und Fangemeinde spalten. Polarisierend, provozierend und schonungslos offen. Es gleicht einer Abrechnung mit dem Leben. 2,5 Sterne.

Dieses Buch wird die Leserschaft und Fangemeinde spalten

Diana E aus Moers am 12.03.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Bill Kaulitz – Career Suicide Für Bill Kaulitz hat die Corona-Pandemie auch etwas gutes, denn hier findet er die Zeit sich Gedanken über die letzten 30 Jahre zu machen und seine Biografie zu verfassen. Im Vorfeld gab es keine Leseprobe zu dem Buch, und ich war neugierig, vor allem auf seine Karriere vom Sänger zum Designer. Ich habe auch erwartet von seiner Kindheit, seiner Jugend und seiner Familie zu lesen. Ich habe lange überlegt, was ich in dieser Rezension schreibe, denn ich glaube, dass dieses Buch polarisieren wird. Während die einen es lieben und feiern werden, werden die anderen wahrscheinlich die Offenheit verteufeln und dieses Buch hassen. Ehrlich gesagt, ich kann mich nicht entscheiden zu welcher Kategorie ich gehöre, allerdings zweifel ich daran, dass sich der Autor mit diesem Buch einen Gefallen getan hat. Aber zumindest ist es schonungslos offen, provozierend und der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund. In manchen Dingen muss ich sagen „Leider.“ Der Erzählstil ist überwiegend temporeich, aber wirkt teilweise überheblich, flapsig und stellenweise vulgär/ordinär auf mich. Ich hatte das Gefühl mir die Geschichte direkt und ungefiltert vom Autor anzuhören. Im Buch wird der Leser oft direkt eingebunden und angesprochen. Inhaltlich darf jeder selbst entscheiden, wie weit er zu gehen bereit ist, hier muss ich sagen, wäre es schön gewesen, weniger aus seiner Kindheit zu erfahren. Er stellt sich und seinen Zwillingsbruder als frech, verzogen, manipulierend und sehr frühreif da, ausgeschmückt mit nicht besonders schmeichelnden Worten. Ich kann die Liebe zu seiner Mutter und seinem Bruder herauslesen, finde aber unterirdisch, wie er seine Mitmenschen, Klassenkameraden, „Freunde“ arg angeht. Mag sein, dass es vielleicht anders gemeint ist, aber letztendlich habe ich leider nur wenige Sympathiepunkte sammeln können. Wenn Bill Kaulitz gewollt hat, dass jemand hinter seine Fassade schaut, dann ist es ihm gelungen. Ob das jetzt positiv oder negativ ist, muss jeder Leser für sich selbst entscheiden. Ich persönlich habe keinen guten Eindruck vom Buch bekommen, habe aber seinen Mut zur Selbstverwirklichung geschätzt. Das hier Drogen, Alkohol und Rauchen bereits in frühen Kinder-/Jugendjahren normal zu sein scheint, ist unfein. Mag es auch schwer gewesen sein, was nachvollziehbar ist, bewundere ich, dass der Autor seinen Weg geht. Allerdings hat dieses Buch mich nicht überzeugen und mir den Designer näher bringen können. Ich finde es sehr schade, denn in TV Auftritten wirkt der Sänger/Designer deutlich sympathischer. Ich weiß, es steckt vermutlich viel Herzblut in dieser Biografie, und Bill und seine Familie haben schwere Zeiten durchlebt, und doch denke ich, dass rechtfertigt nicht den Umgang mit den verschiedenen Weggefährten, die seinen Weg gekreuzt haben. Es sind schon harte Worte, wenn man lesen muss, dass man mit „jemanden“ befreundet war, nur weil die Schaukel im Garten so toll war, oder weil man im Besitz eines bestimmten Spielzeugs war oder wie er oder sie ein Sprungbrett für die Karriere war. Auch ein Teil von der Familie oder die Wegbegleiter seiner Karriere bekommen ihr Fett weg. Da hätte man sicher den Fokus anders legen können. Manchmal ist weniger mehr. Manchmal ist Bescheidenheit eine Tugend. Und manchmal ist reden Silber und schweigen Gold. Fazit: Dieses Buch wird die Leserschaft und Fangemeinde spalten. Polarisierend, provozierend und schonungslos offen. Es gleicht einer Abrechnung mit dem Leben. 2,5 Sterne.

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