Hannah und Ludwig

Hannah und Ludwig

Heimatlos in Tel Aviv

Hörbuch-Download (MP3)

Variante: Hörbuch-Download (2020)

Hannah und Ludwig

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Hörbuch

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Beschreibung

Die Naziherrschaft zwingt Ludwig Seligmann 1934 zur Flucht nach Tel Aviv. Ludwig spricht kaum Hebräisch. Doch dank seines sonnigen Gemüts und unerschöpflicher Energie arbeitet er sich vom Orangenpflücker zum Prokuristen hoch und ermöglicht Eltern und Geschwistern das Asyl in Zion.

1940 verlieben sich Ludwig und die schöne Hannah und heiraten. Die kluge Berlinerin ist durch Verfolgung, Krieg und Missbrauch gezeichnet. Als Sohn Rafael geboren wird, scheint das Glück der beiden perfekt. Dann aber scheitert Ludwig an der rauen Gesellschaft und an sich selbst. Hannah führt die Familie 1957 schliesslich zurück nach Deutschland in eine ungewisse Zukunft.

Mit grossem Einfühlungsvermögen und Leidenschaft setzt Rafael
Seligmann die Geschichte seiner Familie in Krieg und Frieden fort.

Details

Sprecher

Axel Milberg

Spieldauer

7 Stunden und 15 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Sprecher

Axel Milberg

Spieldauer

7 Stunden und 15 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

15.09.2020

Verlag

United Soft Media Verlag GmbH

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783803285263

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4.1

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Geschichtsfakten gut - erzählerisch so lala

Bewertung aus Drolshagen am 03.03.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Heimatlos in Tel Aviv" - so lautet der Untertitel der als Familiengeschichte des Autors beworbene zweite Teil der Familiensaga aus der Feder von Rafael Seligmann. Geschildert wird das Leben des jungen Juden Ludwig Seligmann und seines Bruders Heinrich nach deren Flucht nach Tel Aviv, wie sie es schaffen, ihre Familie nachzuholen, dort zu überleben und mehr oder weniger Fuß zu fassen. Den ersten Teil der wohl als Trilogie angelegten Geschichte mit dem Titel "Lauf, Ludwig, lauf" habe ich nicht gelesen. Wann der dritte Teil erscheinen soll, konnte ich nicht eruieren. Es soll die authentische Geschichte der Familie Ludwig Seligmann sein, erzählt aus der Feder des Sohnes. Jedoch lässt der Vorsatz im Buch, in dem steht, dass lediglich die engsten Familienmitglieder sowie die beiden im Buch genannten Freunde Siegfried Herrligkoffer und Karl Seiff reale Personen waren. Alle übrigen Protagonisten sind Fiktion. Nachdem das Buch aber von den fiktiven Charakteren lebt, frage ich mich, in wieweit das Beschriebene tatsächlich erlebt worden sein kann. Leider äußert sich der Autor dazu nicht. Mir hat an dem Buch vor allem die Schilderung der geschichtlichen Fakten gefallen. Der Palästinakonflikt ist wohl für die meisten Laien nur schwer zu durchschauen. Hier schafft es der Autor, die Fakten so aufzubereiten, dass man sie als interessierter Laie gut verstehen kann. Ganz offensichtlich kommt hier der Journalist im Autor durch. Für mich persönlich ein Glück für das Buch, denn leider ist er kein Erzähler. Die Sprache ist in großen Teilen - also vor allem in den erzählerischen - merkwürdig gestelzt. Die real existierenden Personen blieben für mich unbelebt und hölzern, im Gegensatz dazu wurden die fiktiven Charaktere - allen voran Lewinsohn - plastisch und lebhaft gezeichnet. Bei den Schilderungen von Orten und Landschaften geht es nicht ganz so zugeknöpft zu. Erklärt der Autor in den geschichtlichen Fakten die Zeitsprünge, so machen sie dem Leser in den erzählerischen Teilen das Leben schwer. Wie auch die erzählerischen Perspektivwechsel, die nicht unbedingt schlüssig sind. Das Buch ist hochwertig aufgemacht, allerdings fehlt das Lesebändchen. Leider schien es in einigen Teilen so, als seien Lektorat und Korrektorat nur über die Seiten gehuscht, was in meinen Augen nicht passieren dürfte. Meine Bewertung des Buches fällt deshalb zwiegespalten aus: Ginge es um die Bewertung als Sachbuch - also ohne die erzählte Geschichte - bekäme es von mir 4 von 5 Sternen. Die erzählte Geschichte selbst bekäme von mir lediglich 2 von 5 Sternen. Damit erhält das Buch gut gemeinte 3 von 5 Sterne von mir.

Geschichtsfakten gut - erzählerisch so lala

Bewertung aus Drolshagen am 03.03.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Heimatlos in Tel Aviv" - so lautet der Untertitel der als Familiengeschichte des Autors beworbene zweite Teil der Familiensaga aus der Feder von Rafael Seligmann. Geschildert wird das Leben des jungen Juden Ludwig Seligmann und seines Bruders Heinrich nach deren Flucht nach Tel Aviv, wie sie es schaffen, ihre Familie nachzuholen, dort zu überleben und mehr oder weniger Fuß zu fassen. Den ersten Teil der wohl als Trilogie angelegten Geschichte mit dem Titel "Lauf, Ludwig, lauf" habe ich nicht gelesen. Wann der dritte Teil erscheinen soll, konnte ich nicht eruieren. Es soll die authentische Geschichte der Familie Ludwig Seligmann sein, erzählt aus der Feder des Sohnes. Jedoch lässt der Vorsatz im Buch, in dem steht, dass lediglich die engsten Familienmitglieder sowie die beiden im Buch genannten Freunde Siegfried Herrligkoffer und Karl Seiff reale Personen waren. Alle übrigen Protagonisten sind Fiktion. Nachdem das Buch aber von den fiktiven Charakteren lebt, frage ich mich, in wieweit das Beschriebene tatsächlich erlebt worden sein kann. Leider äußert sich der Autor dazu nicht. Mir hat an dem Buch vor allem die Schilderung der geschichtlichen Fakten gefallen. Der Palästinakonflikt ist wohl für die meisten Laien nur schwer zu durchschauen. Hier schafft es der Autor, die Fakten so aufzubereiten, dass man sie als interessierter Laie gut verstehen kann. Ganz offensichtlich kommt hier der Journalist im Autor durch. Für mich persönlich ein Glück für das Buch, denn leider ist er kein Erzähler. Die Sprache ist in großen Teilen - also vor allem in den erzählerischen - merkwürdig gestelzt. Die real existierenden Personen blieben für mich unbelebt und hölzern, im Gegensatz dazu wurden die fiktiven Charaktere - allen voran Lewinsohn - plastisch und lebhaft gezeichnet. Bei den Schilderungen von Orten und Landschaften geht es nicht ganz so zugeknöpft zu. Erklärt der Autor in den geschichtlichen Fakten die Zeitsprünge, so machen sie dem Leser in den erzählerischen Teilen das Leben schwer. Wie auch die erzählerischen Perspektivwechsel, die nicht unbedingt schlüssig sind. Das Buch ist hochwertig aufgemacht, allerdings fehlt das Lesebändchen. Leider schien es in einigen Teilen so, als seien Lektorat und Korrektorat nur über die Seiten gehuscht, was in meinen Augen nicht passieren dürfte. Meine Bewertung des Buches fällt deshalb zwiegespalten aus: Ginge es um die Bewertung als Sachbuch - also ohne die erzählte Geschichte - bekäme es von mir 4 von 5 Sternen. Die erzählte Geschichte selbst bekäme von mir lediglich 2 von 5 Sternen. Damit erhält das Buch gut gemeinte 3 von 5 Sterne von mir.

Neuanfang in der Fremde

kuddel am 07.02.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Ludwig und sein Bruder Heinrich sind rechtzeitig vor dem erstarkenden Naziregime ins britische Protektorat Palästina geflohen und versuchen voller Hoffnung, sich in diesem fremden Land ein neues Leben aufzubauen. Es handelt sich hier um den zweiten Teil einer Familiensaga, der jedoch problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Die Brüder sind sehr verschieden: der ältere Heinrich hofft, bald nach Deutschland zurückkehren zu können, er vermisst die Heimat. Ludwig möchte die Chancen, die das neue Land bietet, nutzen und für seine ganze Familie hier einen neuen Lebensmittelpunkt und eine Heimat schaffen. Ohne weitere Unterstützung erarbeitet er sich durch drei Jobs gleichzeitig einen kleinen Besitz außerhalb Tel Avivs und schafft es, die Eltern und Geschwister rechtzeitig nachzuholen. Der Autor beschreibt hier über seine eigene Familiengeschichte, einige Nebenpersonen sind aber fiktiv. Das Ganze ist sehr umfangreich, aber doch unterhaltsam mit vielen geschichtlichen Fakten angereichert. So erlebt der Leser nicht nur Ludwigs beruflichen Werdegang und seine Familiengeschichte mit Liebe und Streit, sondern auch die Entstehung des jungen Staates Israel. Im letzten Teil des Buches tritt dies alles leider sehr gerafft auf, hier hätten es gerne ein paar Seiten mehr sein können. Erzählt wird hauptsächlich aus der Perspektive Ludwigs als Ich-Erzähler, aber auch aus der Sicht seiner Frau Hannah und des Sohn Raffael wird einiges geschildert. Die Charaktere machen allesamt eine ziemliche Entwicklung durch, dabei passiert manches widersprüchliche, so wie es im echten Leben halt ist. Die Unsicherheit des Lebens durch Geldsorgen und Kriegsgeschehen sind dadurch gut verdeutlicht. Mir gefiel das Buch sehr gut, den ersten Teil werde ich bestimmt noch lesen, bevor der letzte Teil der Trilogie erscheint, auf den ich mich schon freue. Fazit: Eine gute Unterhaltungslektüre, die die Geschichte einer Familie aber auch die des Landes Israel authentisch erzählt.

Neuanfang in der Fremde

kuddel am 07.02.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Ludwig und sein Bruder Heinrich sind rechtzeitig vor dem erstarkenden Naziregime ins britische Protektorat Palästina geflohen und versuchen voller Hoffnung, sich in diesem fremden Land ein neues Leben aufzubauen. Es handelt sich hier um den zweiten Teil einer Familiensaga, der jedoch problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Die Brüder sind sehr verschieden: der ältere Heinrich hofft, bald nach Deutschland zurückkehren zu können, er vermisst die Heimat. Ludwig möchte die Chancen, die das neue Land bietet, nutzen und für seine ganze Familie hier einen neuen Lebensmittelpunkt und eine Heimat schaffen. Ohne weitere Unterstützung erarbeitet er sich durch drei Jobs gleichzeitig einen kleinen Besitz außerhalb Tel Avivs und schafft es, die Eltern und Geschwister rechtzeitig nachzuholen. Der Autor beschreibt hier über seine eigene Familiengeschichte, einige Nebenpersonen sind aber fiktiv. Das Ganze ist sehr umfangreich, aber doch unterhaltsam mit vielen geschichtlichen Fakten angereichert. So erlebt der Leser nicht nur Ludwigs beruflichen Werdegang und seine Familiengeschichte mit Liebe und Streit, sondern auch die Entstehung des jungen Staates Israel. Im letzten Teil des Buches tritt dies alles leider sehr gerafft auf, hier hätten es gerne ein paar Seiten mehr sein können. Erzählt wird hauptsächlich aus der Perspektive Ludwigs als Ich-Erzähler, aber auch aus der Sicht seiner Frau Hannah und des Sohn Raffael wird einiges geschildert. Die Charaktere machen allesamt eine ziemliche Entwicklung durch, dabei passiert manches widersprüchliche, so wie es im echten Leben halt ist. Die Unsicherheit des Lebens durch Geldsorgen und Kriegsgeschehen sind dadurch gut verdeutlicht. Mir gefiel das Buch sehr gut, den ersten Teil werde ich bestimmt noch lesen, bevor der letzte Teil der Trilogie erscheint, auf den ich mich schon freue. Fazit: Eine gute Unterhaltungslektüre, die die Geschichte einer Familie aber auch die des Landes Israel authentisch erzählt.

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