Shuggie Bain

Winner of the Booker Prize 2020

Douglas Stuart

(4)
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Beschreibung

Winner of the Booker Prize 2020
Winner of 'Book of the Year' at the British Book Awards 2021
Winner of 'Debut of the Year' at the British Book Awards 2021
Shortlisted for the US National Book Award for Fiction 2020


'Douglas Stuart has written a first novel of rare and lasting beauty.' - Observer


'We were bowled over by this first novel, which creates an amazingly intimate, compassionate, gripping portrait of addiction, courage and love.' The judges of the Booker Prize


It is 1981. Glasgow is dying and good families must grift to survive. Agnes Bain has always expected more from life. She dreams of greater things: a house with its own front door and a life bought and paid for outright (like her perfect, but false, teeth). But Agnes is abandoned by her philandering husband, and soon she and her three children find themselves trapped in a decimated mining town. As she descends deeper into drink, the children try their best to save her, yet one by one they must abandon her to save themselves. It is her son Shuggie who holds out hope the longest.

Shuggie is different. Fastidious and fussy, he shares his mother’s sense of snobbish propriety. The miners' children pick on him and adults condemn him as no’ right. But Shuggie believes that if he tries his hardest, he can be normal like the other boys and help his mother escape this hopeless place.

Douglas Stuart's Shuggie Bain lays bare the ruthlessness of poverty, the limits of love, and the hollowness of pride. A counterpart to the privileged Thatcher-era London of Alan Hollinghurst’s The Line of Beauty, it also recalls the work of Édouard Louis, Frank McCourt, and Hanya Yanagihara, a blistering debut by a brilliant writer with a powerful and important story to tell.

Produktdetails

Verkaufsrang 368
Einband Taschenbuch
Altersempfehlung ab 18 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 15.04.2021
Verlag Pan Macmillan
Seitenzahl 448
Maße 19.7/13.2/3.5 cm
Gewicht 325 g
Sprache Englisch
ISBN 978-1-5290-1929-2

Kundenbewertungen

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Toxisch, teuflisch, süchtig
von Kristall86 aus an der Nordseeküste am 20.09.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Klappentext: „Shuggie ist anders, zart, fantasievoll und feminin, und das ausgerechnet in der Tristesse und Armut einer Arbeiterfamilie im Glasgow der 80er-Jahre, mit einem Vater, der virile Potenz über alles stellt. Shuggies Herz gehört der Mutter, Agnes, die ihn versteht und der grauen Welt energisch ihre Schönheit entgegen... Klappentext: „Shuggie ist anders, zart, fantasievoll und feminin, und das ausgerechnet in der Tristesse und Armut einer Arbeiterfamilie im Glasgow der 80er-Jahre, mit einem Vater, der virile Potenz über alles stellt. Shuggies Herz gehört der Mutter, Agnes, die ihn versteht und der grauen Welt energisch ihre Schönheit entgegensetzt, Haltung mit makellosem Make-up, strahlend weißen Kunstzähnen und glamouröser Kleidung zeigt - und doch Trost immer mehr im Alkohol sucht. Sie zu retten ist Shuggies Mission, eine Aufgabe, die er mit absoluter Hingabe und unerschütterlicher Liebe Jahr um Jahr erfüllt, bis er schließlich daran scheitern muss. Ein großer Roman über das Elend der Armut und die Beharrlichkeit der Liebe, tieftraurig und zugleich von ergreifender Zärtlichkeit.“ Was hier so „weich“ dargestellt wird, entpuppt sich beim lesen als eine extrem toxische Geschichte, die nach Alkohol regelrecht stinkt. Autor Douglas Stuart hat eine enorme, kraftvolle und extrem intensive Geschichte verfasst, dessen Hauptprotagonist „Shuggie“ besser nicht hätte beschrieben sein können. Gleich vorweg: das Buch hat mich nicht so umgehauen, wie es andere Bücher dieses Jahr bereits getan haben, aber, und nun kommt das große ABER: man liest dieses Buch , taucht in die Seele von Shuggie und Mutter Agnes ein und will eigentlich garnicht weiter lesen. Warum? Die Worte, die Stuart hier wählt sind heftig aber dennoch klar gesetzt. Punktgenau beschreibt er Situationen die man eben lieber nicht „sehen“ will, die man gern verdrängt, die gern hinter den Kulissen spielen könnte und genau das ist die Krux bei dieser Geschichte: man will eigentlich nicht und ist dennoch gefesselt und liest immer weiter. Die Story ist für weltoffenen Menschen gedacht. Warum? Nur wer mit offenen Augen und Verstand durch diese Welt geht, wird hier nicht den Schreck seines Lebens erhalten. Stuart beschreibt eine sehr gesellschaftskritische Zeit, eine Stadt, in der der Staub alles und jeden überdeckt und die Tristesse bei jedem Bürger in einer Art Wohngemeinschaft wohnt. Douglas Stuart nimmt kein Blatt vor den Mund und hat mit seiner klaren Wortwahl es dennoch geschafft, Situationen nicht immer direkt auszusprechen, sondern gekonnt durch verschiedenen Faktoren den Leser „aufzudrängen“. Dieses aufdrängen ist auch notwendig, sonst verstehen wir die Story rund um Shuggie nie…Diese Art von Schreibstil war dafür perfekt gewählt und hat mich zutiefst beeindruckt. Hier und da gab es ein paar Längen, ein paar Situationen, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen oder die so nach Alkohol stinken, das einem beim lesen schlecht wird. Das dieses Buch einen Preis erhalten hat, ist mir dennoch ein Rätsel. Wie gesagt, wer mit einem offenen und wachen Blick die Welt sieht, entdeckt hier nichts Neues, sondern eine Story, die unschön ist, aber eben nunmal überall spielen könnte. Von einem Leben in der Gosse liest niemand gern, aber dennoch ist es allgegenwärtig und ja, da gebe ich Douglas Stuart recht, auch darüber muss gesprochen werden. Nichts darf einfach so verharmlost werden oder einfach „tot-geschwiegen“ werden wenn es doch da ist. Eine sehr beeindruckende Geschichte, der ich 4 sehr gute Sterne gebe, die aber dem äußert gelungenen Schreibstil und weniger der Story vergeben werden. Selten so eine heftige und toxische Geschichte gelesen, die nachhallt und den Leser immer wieder zum nachdenken anregt. Beeindruckend, aber mit Sicherheit nicht jeder Lesers Lieblingsbuch….

Hugh Bain`s Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Potsdam am 17.08.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Debütroman des schottisch-amerikanischen Schriftstellers Douglas Stuart, " Shuggie Bain", ist für mich eines der besten Bücher, die ich gelesen habe. Shuggie ist eine Romanfigur, die man sobald nicht mehr vergisst. Der Junge, der als Fünfjähriger mit seinen Eltern und Halbgeschwistern bei seinen Großeltern lebt, ist anders,... Der Debütroman des schottisch-amerikanischen Schriftstellers Douglas Stuart, " Shuggie Bain", ist für mich eines der besten Bücher, die ich gelesen habe. Shuggie ist eine Romanfigur, die man sobald nicht mehr vergisst. Der Junge, der als Fünfjähriger mit seinen Eltern und Halbgeschwistern bei seinen Großeltern lebt, ist anders, fantasievoll und feminin. Sein Vater, der selten zu Hause ist und Beziehungen zu vielen Frauen hat, arbeitet als Taxifahrer. Shuggies Herz gehört seiner Mutter Agnes,einer schönen Frau, die vom Leben unerfüllt ist und gern und viel trinkt. Als die Familie in eine Sozialwohnung in Pithead zieht, verlässt sie der Vater. Auch die große Schwester zieht bald aus. Shuggie macht es sich zur Aufgabe mit unerschütterlicher Hingabe und großer Liebe seine Mutter von der Trinkerei zu bewahren. Dieses Buch erhält von mir eine unbedingte Leseempfehlung.

Shuggie Bain
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 15.12.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Beautifully written. You can really be in the characters ' shoes and understand them as if they were actual people. Touching and moving story.


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