Ein Lied in der Nacht
Band 5

Ein Lied in der Nacht

Band V der Kashmir-Saga

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Ein Lied in der Nacht

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Beschreibung

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Format

ePUB 3

Kopierschutz

Ja

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Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

30.09.2020

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ePUB 3

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Erscheinungsdatum

30.09.2020

Verlag

Tredition

Seitenzahl

500 (Printausgabe)

Dateigröße

3143 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783347155794

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Harte Prüfung für die Freundschaft

Bewertung aus Magdeburg am 16.03.2021

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Aus dem Klappentext: "In der Kashmir-Saga erzählen Simone Dorra und Ingrid Zellner in sieben Bänden die Geschichte zweier in Freundschaft eng verbundener Familien in Indien und Kashmir. Sie erstreckt sich über vier Jahrzehnte und berichtet von großen Gefühlen, von spannenden Abenteuern, von Terror und Liebe in einem durch anhaltende Konflikte geschundenen Land." Mit "Ein Lied in der Nacht" liegt nun endlich der fünfte Band dieser wunderbaren Familien-Saga vor. Im Gegensatz zu meiner letzten Rezension in dieser Reihe empfehle ich, die Bände in der Reihenfolge des Erscheinens zu lesen. In "Ein Lied in der Nacht" gibt es einige Rückbezüge, die sich Kenntnis der ganzen Geschichte sehr viel besser und leichter erschließen lassen. Außerdem gibt es nur auf diese Art und Weise das ganze Lesevergnügen. Ein Pageturner ist auch dieser Band, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht, eher im Gegenteil. Ausnahmsweise gibt es eine längere Zeit der Ruhe und Harmonie bei den beiden befreundeten Paaren, bevor das Schicksal wieder zuschlägt - aus einer ganz unerwarteten Richtung. Und natürlich spielen Ereignisse aus der Vergangenheit eine Rolle, nicht nur bei Vikram. Dadurch gerät Sameera in Lebensgefahr und die Freundschaft zwischen Vikram und Raja wird auf den Prüfstand gestellt. Das Autorinnenduo versteht es meisterhaft, die Geschichte zu entwickeln. Die Abfolge der Ereignisse baut aufeinander auf, ist gut durchdacht und an jeder Stelle folgerichtig. Dabei geht es nicht nur um die Hauptprotagonisten, auch die Kinder des Waisenhauses Dar-as-Salam mit ihren Biografien und weitere Personen werden einbezogen. Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist flüssig und so lebendig, dass ich bereits auf der ersten Seite zurück in Kashmir bei Vikram, Sameera und den anderen Bewohnern des Hauses bin und in eine andere Welt abtauche. Nicht nur die Landschaften und die Örtlichkeiten sind detailliert und liebevoll beschrieben, auch die Atmosphäre und die Stimmungen der Protagonisten schwingen mit. Und auch in diesem Band ist klar: Liebe und Freundschaft siegen. Natürlich haben Simone Dorra und Ingrid Zellner auch hier an ein Personenregister und ein Glossar gedacht. Das Cover passt sich perfekt den vorherigen Bänden an. Fazit: Eine unbedingte Leseempfehlung, ein Must-Read!

Harte Prüfung für die Freundschaft

Bewertung aus Magdeburg am 16.03.2021
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Aus dem Klappentext: "In der Kashmir-Saga erzählen Simone Dorra und Ingrid Zellner in sieben Bänden die Geschichte zweier in Freundschaft eng verbundener Familien in Indien und Kashmir. Sie erstreckt sich über vier Jahrzehnte und berichtet von großen Gefühlen, von spannenden Abenteuern, von Terror und Liebe in einem durch anhaltende Konflikte geschundenen Land." Mit "Ein Lied in der Nacht" liegt nun endlich der fünfte Band dieser wunderbaren Familien-Saga vor. Im Gegensatz zu meiner letzten Rezension in dieser Reihe empfehle ich, die Bände in der Reihenfolge des Erscheinens zu lesen. In "Ein Lied in der Nacht" gibt es einige Rückbezüge, die sich Kenntnis der ganzen Geschichte sehr viel besser und leichter erschließen lassen. Außerdem gibt es nur auf diese Art und Weise das ganze Lesevergnügen. Ein Pageturner ist auch dieser Band, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht, eher im Gegenteil. Ausnahmsweise gibt es eine längere Zeit der Ruhe und Harmonie bei den beiden befreundeten Paaren, bevor das Schicksal wieder zuschlägt - aus einer ganz unerwarteten Richtung. Und natürlich spielen Ereignisse aus der Vergangenheit eine Rolle, nicht nur bei Vikram. Dadurch gerät Sameera in Lebensgefahr und die Freundschaft zwischen Vikram und Raja wird auf den Prüfstand gestellt. Das Autorinnenduo versteht es meisterhaft, die Geschichte zu entwickeln. Die Abfolge der Ereignisse baut aufeinander auf, ist gut durchdacht und an jeder Stelle folgerichtig. Dabei geht es nicht nur um die Hauptprotagonisten, auch die Kinder des Waisenhauses Dar-as-Salam mit ihren Biografien und weitere Personen werden einbezogen. Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist flüssig und so lebendig, dass ich bereits auf der ersten Seite zurück in Kashmir bei Vikram, Sameera und den anderen Bewohnern des Hauses bin und in eine andere Welt abtauche. Nicht nur die Landschaften und die Örtlichkeiten sind detailliert und liebevoll beschrieben, auch die Atmosphäre und die Stimmungen der Protagonisten schwingen mit. Und auch in diesem Band ist klar: Liebe und Freundschaft siegen. Natürlich haben Simone Dorra und Ingrid Zellner auch hier an ein Personenregister und ein Glossar gedacht. Das Cover passt sich perfekt den vorherigen Bänden an. Fazit: Eine unbedingte Leseempfehlung, ein Must-Read!

Freud und Leid im Waisenhaus Dar-as-Salam

Bewertung aus Villingen-Schwenningen am 16.10.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Zeit bleibt auch im Waisenhaus nicht stehen und aus Kindern werden Leute. Die Autorinnen schildern einzelne wichtige Momente im Leben der Bewohner und zeichnen damit ein buntes und lebendiges Bild sowohl der Ereignisse im Waisenhaus als auch der politischen Situation in Kashmir. Besonders deutlich wurde für mich die prekäre Lebenssituation der Frauen und Mädchen. Ihnen wird der Zugang zu Bildung verwehrt und sie werden von einem Teil der Männer als Freiwild betrachtet. So wird eine von Vikrams Schützlingen entführt und vergewaltigt, eine andere beinahe das Opfer eines Säureanschlages. Hinzu kommen die religiösen Konflikte zwischen Hindu und Moslem. Dadurch bieten gerade Vikram, der Hindu ist und Sameera als Christin eine Angriffsfläche, da die Kinder in ihrem Waisenhaus Moslem sind. Ihr größter Feind , der korrupte Polizeichef Nikam, nutzt die aufgeheizte Stimmung, um vielleicht eine Schließung des Heimes zu erreichen. Besonders dramatisch werden die Ereignisse, als Vikram beschuldigt wird mit Drogen zu handeln und seine Schützlinge körperlich zu misshandeln. Ich habe im Verlauf der Geschichte öfters vor Wut die Fäuste geballt, ob der haltlosen Anschuldigungen und der NIedertracht einiger Beteiligter. Diesem Sumpf aus Bosheit stellen die Autorinnen die Bewohner des Dar-as-Salam und ihre Freunde gegenüber. Besonders berührt hat mich die beständige und vorbehaltlose Liebe zwischen Vikram und Sameera und die Freundschaft zu Raja. Raja ist der verlässliche Fels in der Brandung, der nichts unversucht lässt, um Vikram zu helfen, obwohl er um oder vielleicht gerade auch weil er um dessen dunklen Seiten weiß. Ein weiterer großer Pluspunkt des Romans ist, dass die Figuren nicht eindimensional dargestellt werden. Jede hat ihre Ecken und Kanten und überrascht mich durch unvorhergesehene Reaktionen. Was ich an diesem Buch und an der ganzen Reihe liebe, ist, dass ich völlig in eine für mich exotische Welt eintauche , in der ich dennoch auf Bekanntes stoße und mich dadurch heimisch fühlen kann. Die Figuren sind so lebendig, dass ich meine, ich müsse sie wirklich kennen. Genauso gut gefällt mir, dass aktuelle Probleme und die politische Lage in Kashmir Eingang in die Geschichte finden, ohne plakativ oder moralisierend zu wirken.

Freud und Leid im Waisenhaus Dar-as-Salam

Bewertung aus Villingen-Schwenningen am 16.10.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Zeit bleibt auch im Waisenhaus nicht stehen und aus Kindern werden Leute. Die Autorinnen schildern einzelne wichtige Momente im Leben der Bewohner und zeichnen damit ein buntes und lebendiges Bild sowohl der Ereignisse im Waisenhaus als auch der politischen Situation in Kashmir. Besonders deutlich wurde für mich die prekäre Lebenssituation der Frauen und Mädchen. Ihnen wird der Zugang zu Bildung verwehrt und sie werden von einem Teil der Männer als Freiwild betrachtet. So wird eine von Vikrams Schützlingen entführt und vergewaltigt, eine andere beinahe das Opfer eines Säureanschlages. Hinzu kommen die religiösen Konflikte zwischen Hindu und Moslem. Dadurch bieten gerade Vikram, der Hindu ist und Sameera als Christin eine Angriffsfläche, da die Kinder in ihrem Waisenhaus Moslem sind. Ihr größter Feind , der korrupte Polizeichef Nikam, nutzt die aufgeheizte Stimmung, um vielleicht eine Schließung des Heimes zu erreichen. Besonders dramatisch werden die Ereignisse, als Vikram beschuldigt wird mit Drogen zu handeln und seine Schützlinge körperlich zu misshandeln. Ich habe im Verlauf der Geschichte öfters vor Wut die Fäuste geballt, ob der haltlosen Anschuldigungen und der NIedertracht einiger Beteiligter. Diesem Sumpf aus Bosheit stellen die Autorinnen die Bewohner des Dar-as-Salam und ihre Freunde gegenüber. Besonders berührt hat mich die beständige und vorbehaltlose Liebe zwischen Vikram und Sameera und die Freundschaft zu Raja. Raja ist der verlässliche Fels in der Brandung, der nichts unversucht lässt, um Vikram zu helfen, obwohl er um oder vielleicht gerade auch weil er um dessen dunklen Seiten weiß. Ein weiterer großer Pluspunkt des Romans ist, dass die Figuren nicht eindimensional dargestellt werden. Jede hat ihre Ecken und Kanten und überrascht mich durch unvorhergesehene Reaktionen. Was ich an diesem Buch und an der ganzen Reihe liebe, ist, dass ich völlig in eine für mich exotische Welt eintauche , in der ich dennoch auf Bekanntes stoße und mich dadurch heimisch fühlen kann. Die Figuren sind so lebendig, dass ich meine, ich müsse sie wirklich kennen. Genauso gut gefällt mir, dass aktuelle Probleme und die politische Lage in Kashmir Eingang in die Geschichte finden, ohne plakativ oder moralisierend zu wirken.

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