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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

10365

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.03.2021

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

416

Beschreibung

Rezension

»Ein Buch, das einem die Augen öffnet für unsere bundesrepublikanische Wirklichkeit.« Denis Scheck / SWR Fernsehen lesenswert

Details

Verkaufsrang

10365

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.03.2021

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22.1/14.7/4 cm

Gewicht

675 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87667-2

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4.7

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Über Menschen, die keine Übermenschen sind

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 18.02.2024

Bewertungsnummer: 2134398

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf die Lektüre dieses Buchs war ich gespannt. Von Juli Zeh und dem Buch war schon viel zu hören und zu lesen, und für mich war das Buch eine Premiere dieser Autorin. Erst nach den beiden ersten Kapiteln, die sehr kopflastig daherkamen, nahm die Geschichte Fahrt auf. Das Buch schildert das Aufeinandertreffen eines Grossstadt-Kinds (mit akademischem Elternhaus) mit den Bewohnern eines Provinzkaffs, die sich dann als doch nicht so eindimensional herausstellen, wie sich dies die Protagonistin Dora anfangs vorgestellt hat. In Zentrum der Geschichte stehen neben Dora der Dorf-Nazi Gote und dessen Tochter und das langsam sich einander nähern - und einander etwas besser, und doch nur ein bisschen besser, verstehen. Vermutlich können wir uns kaum vorstellen, was es heisst, in der deutschen Provinz bzw. Abgeschiedenheit zu leben. Dennoch, die Introspektionen von Dora finde ich manchmal sehr erratisch, und für eine 36-jährige Frau mit einiger Lebenserfahrung manchmal fast naiv. Hätte ich raten müssen, Doras (fiktives) Alter hätte ich aufgrund der Geschichte deutlich jünger geschätzt. Das Buch ist trotzdem lesenswert und erinnert auch an die schwierigen Zeiten der Corona-Lockdowns (noch nicht lange ist es her…). Aufgrund des grossen Echos, die das Buch hatte, war ich insgesamt von der Lektüre aber ein wenig enttäuscht.

Über Menschen, die keine Übermenschen sind

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 18.02.2024
Bewertungsnummer: 2134398
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf die Lektüre dieses Buchs war ich gespannt. Von Juli Zeh und dem Buch war schon viel zu hören und zu lesen, und für mich war das Buch eine Premiere dieser Autorin. Erst nach den beiden ersten Kapiteln, die sehr kopflastig daherkamen, nahm die Geschichte Fahrt auf. Das Buch schildert das Aufeinandertreffen eines Grossstadt-Kinds (mit akademischem Elternhaus) mit den Bewohnern eines Provinzkaffs, die sich dann als doch nicht so eindimensional herausstellen, wie sich dies die Protagonistin Dora anfangs vorgestellt hat. In Zentrum der Geschichte stehen neben Dora der Dorf-Nazi Gote und dessen Tochter und das langsam sich einander nähern - und einander etwas besser, und doch nur ein bisschen besser, verstehen. Vermutlich können wir uns kaum vorstellen, was es heisst, in der deutschen Provinz bzw. Abgeschiedenheit zu leben. Dennoch, die Introspektionen von Dora finde ich manchmal sehr erratisch, und für eine 36-jährige Frau mit einiger Lebenserfahrung manchmal fast naiv. Hätte ich raten müssen, Doras (fiktives) Alter hätte ich aufgrund der Geschichte deutlich jünger geschätzt. Das Buch ist trotzdem lesenswert und erinnert auch an die schwierigen Zeiten der Corona-Lockdowns (noch nicht lange ist es her…). Aufgrund des grossen Echos, die das Buch hatte, war ich insgesamt von der Lektüre aber ein wenig enttäuscht.

Bewertung am 05.07.2023

Bewertungsnummer: 1974345

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In ihrer geschliffenen Sprache erzählt uns Juli Zeh von Dora, die ihr bisheriges Leben über Bord geworfen hat und nun ein kleines Haus in Brandenburg bewohnt. Corona, Klimawandel, die Nachbarn und die Frage, ob man einen Neonazi mögen darf sind Thema dieses tollen Romans. Lesen!

Bewertung am 05.07.2023
Bewertungsnummer: 1974345
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In ihrer geschliffenen Sprache erzählt uns Juli Zeh von Dora, die ihr bisheriges Leben über Bord geworfen hat und nun ein kleines Haus in Brandenburg bewohnt. Corona, Klimawandel, die Nachbarn und die Frage, ob man einen Neonazi mögen darf sind Thema dieses tollen Romans. Lesen!

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von Juli Zeh

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Katrin Staratzke-Schamaun

Orell Füssli St. Margrethen - Einkaufszentrum Rheinpark

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5/5

2020. Deutschland im Lockdown.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dora zieht mir ihrer Hündin «Jochen-der-Rochen» von Berlin aufs Land, genauer gesagt nach Bracken im brandenburgischen Nirgendwo. Sie flieht damit nicht nur vor dem Corona-Lockdown, sondern auch vor Robert, ihrem übereifrigen Freund, der ihr mit seinem verbissenen Aktivismus immer fremder wird. Und so sitzt sie jetzt hier, in ihrem alten Haus mit einem verwilderten Grundstück und mit Gote, dem kahlrasierten «Dorf-Nazi» direkt hinterm Gartenzaun. Wird Dora hier zwischen Afd-Wählern und einem nicht existierenden Personennahverkehr ihrem Weg finden? Wer ist Freund und wer Feind? Und wo liegt dabei eigentlich der Unterschied? Das Buch lässt einem absolut sprachlos zurück, tieftraurig und überglücklich zugleich. Juli Zeh schreibt philosophische und hochaktuelle Gegenwartsliteratur, die lange nachwirkt. Ein grossartiges Buch!
5/5

2020. Deutschland im Lockdown.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dora zieht mir ihrer Hündin «Jochen-der-Rochen» von Berlin aufs Land, genauer gesagt nach Bracken im brandenburgischen Nirgendwo. Sie flieht damit nicht nur vor dem Corona-Lockdown, sondern auch vor Robert, ihrem übereifrigen Freund, der ihr mit seinem verbissenen Aktivismus immer fremder wird. Und so sitzt sie jetzt hier, in ihrem alten Haus mit einem verwilderten Grundstück und mit Gote, dem kahlrasierten «Dorf-Nazi» direkt hinterm Gartenzaun. Wird Dora hier zwischen Afd-Wählern und einem nicht existierenden Personennahverkehr ihrem Weg finden? Wer ist Freund und wer Feind? Und wo liegt dabei eigentlich der Unterschied? Das Buch lässt einem absolut sprachlos zurück, tieftraurig und überglücklich zugleich. Juli Zeh schreibt philosophische und hochaktuelle Gegenwartsliteratur, die lange nachwirkt. Ein grossartiges Buch!

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Tina Dietrich

Orell Füssli Bern

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5/5

Wunderbare Lektüre

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als ich vernahm, dass es sich um einen Corona-Roman handelt sank mein Interesse auf Minus-Irgendwas. Ein Stammkunde meinte dann ich müsse den Roman unbedingt lesen. Etwas widerwillig fing ich an und war nach ein paar Seiten gepackt. Die Geschichte fängt unverfänglich an mit Dora und ihren Beziehungsproblemen. Das Paar hat sich während dem ersten Lockdown auseinandergelebt und Dora zieht von Berlin in das Dorf Bracken und meint ein Leben in einer heilen Welt führen zu können. Kurz nach dem Einzug stellt sich ihr Nachbar als “Dorf-Nazi” vor und wirft ihr Weltbild komplett über den Haufen. Ein grossartiges, wunderbares Buch, dass mich zum Lachen und Weinen gebracht hat. Der Roman ist nun auf meiner Herzensbücherliste!!! Ein Must-Read. Auch ideal zum Verschenken.
5/5

Wunderbare Lektüre

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als ich vernahm, dass es sich um einen Corona-Roman handelt sank mein Interesse auf Minus-Irgendwas. Ein Stammkunde meinte dann ich müsse den Roman unbedingt lesen. Etwas widerwillig fing ich an und war nach ein paar Seiten gepackt. Die Geschichte fängt unverfänglich an mit Dora und ihren Beziehungsproblemen. Das Paar hat sich während dem ersten Lockdown auseinandergelebt und Dora zieht von Berlin in das Dorf Bracken und meint ein Leben in einer heilen Welt führen zu können. Kurz nach dem Einzug stellt sich ihr Nachbar als “Dorf-Nazi” vor und wirft ihr Weltbild komplett über den Haufen. Ein grossartiges, wunderbares Buch, dass mich zum Lachen und Weinen gebracht hat. Der Roman ist nun auf meiner Herzensbücherliste!!! Ein Must-Read. Auch ideal zum Verschenken.

Tina Dietrich
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