• Thomas Mann
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Inhaltsverzeichnis

7 Perspektivische Belichtungen eines Lebens
7 Das Porträt als Medium der Selbstdarstellung
8 Zwiespältiges
11 Zur Büste werden
13 Selbstverdoppelung
15 Seitenblicke oder: Sich ein Bild machen
19 Selbstprüfung im Bild
20 Bildliche Selbstwerdung mit Untertönen
23 Eine Einlassung ins Selbstbildliche mit Adorno
25 ‚Seht ihr mich richtig?‘
28 Zur Vorgehensweise
30 Anmerkungen
30 Benutzte Ausgaben
30 Benutzte Literatur
33 Bild-Werte
35 Wie man ist, was man wird
45 Selbstbetrachtungen eines Arrivierten
59 Der Repräsentant des spätbürgerlichen Selbst
105 Emigration in Europa
143 Der deutsche Weltbürger im amerikanischen Exil
179 Im kalifornischen Zwielicht
209 Das Selbst im Abendrot
271 Wort des Dankes
272 Abbildungsnachweis

Thomas Mann

Ein Schriftsteller setzt sich in Szene

Buch (Gebundene Ausgabe)

Fr.84.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung


Bilder zwischen Bohemien und Bürgerkünstler: die Selbstinszenierung Thomas Manns

Sein Leben wurde vielfach in Worte gefasst. In dieser etwas anderen Biografie wird es nun erstmals in Bildern erzählt. Dieser Fotoband zeigt Thomas Mann in eindrucksvollen Porträtaufnahmen, von denen viele bisher kaum bekannt waren.

Ob am Schreibtisch, am Strand oder mit Hund, immer setzte der Autor sich wirkungsvoll in Szene. Thomas Mann war sich seiner Rollen stets bewusst und nutzte die Fotografie, um seinen eigenen Mythos zu erschaffen. Diesem Hang zur Selbstinszenierung verdanken wir heute einen Fundus von mehr als 6000 Aufnahmen, die den Schriftsteller zeigen. In ihrer repräsentativen Bild-Auswahl konzentrieren sich Rüdiger Görner und Kaltërina Latifi ganz auf die kaum publizierten Einzelbildnisse und ihren biografischen wie werkgeschichtlichen Rahmen.

Hier untersuchen die Literaturwissenschaftler die Frage: Welche Bedeutung hat die Selbstinszenierung im Leben und Schaffen des Weltautors Thomas Mann?


  • Etwa 200 Farbfotografien zeigen Thomas Mann, wie man ihn noch nicht gesehen hat

  • Eine Biografie in Bildern: Perspektiven auf Thomas Manns Leben

  • Die Optik Thomas Manns: ihre Konstanten und Wandlungen

  • Das plastische Bild einer prägenden Figur des 20. Jahrhunderts
  • In Zusammenarbeit mit dem Thomas-Mann-Archiv Zürich


Sich ein Bild machen und ins rechte Licht rücken: Thomas Mann im Porträt

Anders als im Fall seiner Tagebücher hat Thomas Mann, soweit bekannt, kein Autodafé mit den Fotografien von sich und seiner Familie veranstaltet. So kann anhand eines umfassenden Bilder-Archivs analysiert werden: Welche Formen nimmt die von ihm offenbar gewünschte Selbstinszenierung an? Repräsentation oder Darstellung - welchen Zweck verfolgt der Autor damit?

In diesen Fotos Thomas Manns manifestiert sich nicht zuletzt die Position des Schriftstellers in der Gesellschaft. Sie zeigen die Vielgesichtigkeit des Autors ebenso wie seine Vielschichtigkeit.

Was sich dahinter verbirgt, enthüllt dieser Bildband auf kenntnisreiche und eindrückliche Weise!

Rüdiger Görner ist Professor für Neuere Deutsche und vergleichende Literatur an der Queen Mary University of London und Gründungsdirektor des Centre for Anglo-German Cultural Relations.
Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und erhielt den Deutschen Sprachpreis der Henning Kaufmann-Stiftung ebenso wie den Reimar Lüst-Preis der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Rüdiger Görner ist Träger des Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland. Publikation zu Nietzsche, Kafka, Trakl, Thomas Mann und Oskar Kokoschka..
Kaltërina Latifi promovierte mit einer Arbeit zur Poetik E.T.A. Hoffmanns. Fellowship am Centre for Anglo-German Cultural Relations der Queen Mary University of London. Sie arbeitet derzeit an einer Habilitation zur Ästhetik des Fragments. Publikationen zu E.T.A. Hoffmann, A.W. Schlegel und Jean Paul.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg)

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

29.7/23.4/3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2021

Verlag

Wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg)

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

29.7/23.4/3 cm

Gewicht

1615 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8062-4247-8

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Grossartige Einblicke in ein Schriftstellerleben

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 19.07.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

«Ich mag mich nicht sehen. Müsste anders ausschauen.» Das sagte der Mann über sich, welcher hunderte von Fotos in Auftrag gab, um sich in diesen selber zu präsentieren – und wohl auch stilisieren. Das Leben von wohl keinem anderen Schriftsteller ist so gut erschliessbar und erschlossen, wie das von Thomas Mann. Durch seine Tagebücher (von denen er leider ein paar Jahrgänge verbrannt hat) sind die intimsten Details bekannt geworden, unzählige Briefwechsel haben diese Einblicke noch erweitert. Den am Leben und Schaffen Thomas Manns Interessierten steht zudem eine Vielzahl von Biographien und Sekundärwerken zur Verfügung. Man würde denken, dass mittlerweile alles gesagt und bekannt ist. Dass dem nicht so ist, beweisen Gröner und Latifi im vorliegenden Buch. Sie haben neben dem wohlbekannten auch bislang unveröffentlichtes Fotomaterial in diesen Bildband aufgenommen. Dass das Buch geschmackvoll gestaltet ist, trägt zur Freude des Betrachtens bei. Das Buch ist sehr stilvoll gesetzt und auf hochwertigem Papier gedruckt. Begleitet werden die Fotografien von inhaltlich informativen und fundierten Essays. Der Leser erhält Einblicke, wie ein Porträt zum Medium der Selbstdarstellung wird, das Individuum sich selber erschafft durch das Bild oder auch, wie durch das Bild das eigene Selbstverständnis und die gewünschte Wirkung nach aussen erreicht wird bei Thomas Mann. Persönlicher Eindruck Als ich vor vielen Jahren meine Masterarbeit über Thomas Mann schrieb, habe ich nicht nur das gesamte Werk von ihm gelesen, sondern auch einen grossen Teil seiner Tagebücher und eine Vielzahl von Biographien und anderen Sekundärwerken über sein Leben und Werk. Zudem schaute ich Filme über ihn, tauchte sprichwörtlich in sein Leben ein. Vor diesem Hintergrund liegt es auf der Hand, dass ich viele der Bilder kannte, mir auch gewisse in den Essays erscheinenden Informationen nicht neu waren. Das tat meiner Freude über dieses und an diesem Buch aber keinen Abbruch, im Gegenteil. Es war wie ein Heimkommen, ein erneutes Eintauchen, ein innerliches „Weisst du noch?“. Das Buch hat es mir einfach gemacht, einzutauchen und zu geniessen. Es ist wirklich eine Augenweide und es zollt diesem grossartigen Schriftsteller den gebührenden Tribut. Fazit: Ein grossartiges Buch, das auf eine sehr ansprechende Weise das Leben Thomas Manns ins Bild setzt, zudem sehr informativ und fundiert. Eine grosse Buchempfehlung!

Grossartige Einblicke in ein Schriftstellerleben

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 19.07.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

«Ich mag mich nicht sehen. Müsste anders ausschauen.» Das sagte der Mann über sich, welcher hunderte von Fotos in Auftrag gab, um sich in diesen selber zu präsentieren – und wohl auch stilisieren. Das Leben von wohl keinem anderen Schriftsteller ist so gut erschliessbar und erschlossen, wie das von Thomas Mann. Durch seine Tagebücher (von denen er leider ein paar Jahrgänge verbrannt hat) sind die intimsten Details bekannt geworden, unzählige Briefwechsel haben diese Einblicke noch erweitert. Den am Leben und Schaffen Thomas Manns Interessierten steht zudem eine Vielzahl von Biographien und Sekundärwerken zur Verfügung. Man würde denken, dass mittlerweile alles gesagt und bekannt ist. Dass dem nicht so ist, beweisen Gröner und Latifi im vorliegenden Buch. Sie haben neben dem wohlbekannten auch bislang unveröffentlichtes Fotomaterial in diesen Bildband aufgenommen. Dass das Buch geschmackvoll gestaltet ist, trägt zur Freude des Betrachtens bei. Das Buch ist sehr stilvoll gesetzt und auf hochwertigem Papier gedruckt. Begleitet werden die Fotografien von inhaltlich informativen und fundierten Essays. Der Leser erhält Einblicke, wie ein Porträt zum Medium der Selbstdarstellung wird, das Individuum sich selber erschafft durch das Bild oder auch, wie durch das Bild das eigene Selbstverständnis und die gewünschte Wirkung nach aussen erreicht wird bei Thomas Mann. Persönlicher Eindruck Als ich vor vielen Jahren meine Masterarbeit über Thomas Mann schrieb, habe ich nicht nur das gesamte Werk von ihm gelesen, sondern auch einen grossen Teil seiner Tagebücher und eine Vielzahl von Biographien und anderen Sekundärwerken über sein Leben und Werk. Zudem schaute ich Filme über ihn, tauchte sprichwörtlich in sein Leben ein. Vor diesem Hintergrund liegt es auf der Hand, dass ich viele der Bilder kannte, mir auch gewisse in den Essays erscheinenden Informationen nicht neu waren. Das tat meiner Freude über dieses und an diesem Buch aber keinen Abbruch, im Gegenteil. Es war wie ein Heimkommen, ein erneutes Eintauchen, ein innerliches „Weisst du noch?“. Das Buch hat es mir einfach gemacht, einzutauchen und zu geniessen. Es ist wirklich eine Augenweide und es zollt diesem grossartigen Schriftsteller den gebührenden Tribut. Fazit: Ein grossartiges Buch, das auf eine sehr ansprechende Weise das Leben Thomas Manns ins Bild setzt, zudem sehr informativ und fundiert. Eine grosse Buchempfehlung!

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Thomas Mann

von Rüdiger Görner, Kaltërina Latifi

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    35 Wie man ist, was man wird
    45 Selbstbetrachtungen eines Arrivierten
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    105 Emigration in Europa
    143 Der deutsche Weltbürger im amerikanischen Exil
    179 Im kalifornischen Zwielicht
    209 Das Selbst im Abendrot
    271 Wort des Dankes
    272 Abbildungsnachweis