»Denken ist heute überhaupt nicht mehr Mode«

Inhaltsverzeichnis

Anna Haag: Tagebuch 1940–1945

Zur Einführung
1940
1941
1942
1943
1944
1945

Anhang
Zu dieser Ausgabe
Anmerkungen
Nachwort

»Denken ist heute überhaupt nicht mehr Mode«

Tagebuch 1940–1945

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Beschreibung

Im Mai 1940 beginnt Anna Haag, 52 Jahre alt und Journalistin, ein schonungslos offenes und regimekritisches Tagebuch zu führen, das sie über Jahre im Kohlenkeller versteckt. Sie hört ihren Mitmenschen genau zu - in der Strassenbahn, bei Behördengängen oder in Geschäften. In pointierten Skizzen hält sie fest, was ganz gewöhnliche Deutsche schon während des Zweiten Weltkriegs über die Judenvernichtung und die Verbrechen des NS-Regimes wussten. Sie erzählt mit Ironie und Klarheit von Hamsterfahrten im Stuttgarter Umland, von verbotenen Treffen zum BBC-Hören oder von Wortgefechten mit ihrem Lieblingsgegner, dem regimetreuen Apotheker. Das geheime Tagebuch der Pazifistin und späteren Politikerin erscheint hier zum ersten Mal komplett. In Haags Aufzeichnungen werden der normale Alltag während des Zweiten Weltkriegs und das Spannungsverhältnis zwischen faschistischer Öffentlichkeit und privaten Befindlichkeiten der Menschen greifbar.

Anna Haag (1888–1982) war Schriftstellerin, Journalistin und Politikerin. Nach 1945 engagierte sie sich für den Wiederaufbau und zahlreiche soziale Projekte. Für die SPD sass sie als Abgeordnete im ersten baden-württembergischen Landtag, sie konzipierte das Recht auf Kriegsdienstverweigerung im Grundgesetz. 1958 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Jennifer Holleis, geb. 1980, ist Journalistin, Übersetzerin und Dolmetscherin. Sie beschäftigt sich seit 2012 mit Anna Haags Tagebüchern.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2021

Herausgeber

Jennifer Holleis

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

448

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2021

Herausgeber

Jennifer Holleis

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21.8/14.4/3.8 cm

Gewicht

552 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-011313-4

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Anna Haag ist nicht nur eine hervorragende Beobachterin, sondern sie kann diese Beobachtungen auch nuanciert zum Ausdruck bringen. Man kann sich gut den damals herrschenden Zeitgeist vorstellen und in das entsprechende Klima der Angst einfühlen. Da sie täglich, bzw. sobald es ihr möglich war, kleine Episoden in ihrem flüssigen Schreibstil eingetrug, liest sich das Buch trotz des schweren Stoffes leicht. Mich hat es so fasziniert, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.

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Anna Haag ist nicht nur eine hervorragende Beobachterin, sondern sie kann diese Beobachtungen auch nuanciert zum Ausdruck bringen. Man kann sich gut den damals herrschenden Zeitgeist vorstellen und in das entsprechende Klima der Angst einfühlen. Da sie täglich, bzw. sobald es ihr möglich war, kleine Episoden in ihrem flüssigen Schreibstil eingetrug, liest sich das Buch trotz des schweren Stoffes leicht. Mich hat es so fasziniert, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.

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