Wen rette ich – und wenn ja, wie viele? Über Triage und Verteilungsgerechtigkeit

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
1. Zum Ursprung der Triage in der Kriegsmedizin oder: Sind wir Ärzt*innen auf dem Schlachtfeld einer Notstandswelt?

2. Triage-Verfahren und -Kriterien

3. Die Begründungslogik der Triage
3.1 Katastrophenfall versus Normalfall
3.2 Reale und hypothetische Konsense
3.3 Das gerechte Los: Mit Leben würfeln?
3.4 Bedürftigkeit
3.5 Ungleichheit und Vorrang der Schlechtergestellten
3.6 Intuitionen zur Aufrechenbarkeit von Menschenleben
3.7 Zwischenfazit: Ethische Triage-Kriterien

4. Triage zwischen Ethik, Recht und Gesellschaft
4.1 Das Alterskriterium und das Recht
4.2 Rechtfertigbarkeit gegenüber allen Bürger*innen
4.3 Ex-post-Triage
4.4 Töten und Sterbenlassen
4.5 Tun und Unterlassen
4.6 Individualrechte, Gesamtzustände und Vertrauensschutz
4.7 Das Trauma der Triagierenden

5. Von der Mikro- zur Makro-Triage
5.1 Risikogruppen
5.2 Wahrscheinlichkeiten versus Schadensausmasse
5.3 Humanexperimente in der Impfstoffforschung
5.4 Der Preis eines Menschenlebens
5.5 Wen rette ich, und wie viele?

Bibliographie
Danksagung
Zum Autor
Reclams Universal-Bibliothek Band 14068

Wen rette ich – und wenn ja, wie viele? Über Triage und Verteilungsgerechtigkeit

[Was bedeutet das alles?]

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Beschreibung

Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise sahen sich Intensivmediziner mit der Frage konfrontiert: Wen rette ich, wenn die Ressourcen zu knapp werden? Sie müssen auswählen – es droht Triage.
Medizin, Ethik, Rechtsprechung und Gesundheitsökonomie sind sich uneinig: Darf man Menschenleben gegeneinander abwägen? Sind jüngere Personen im Konfliktfall älteren mit schlechterer Prognose vorzuziehen?
Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie wir überhaupt mit eigenen Ressourcen umgehen: Sollten wir nicht viel mehr helfen und unsere Ressourcen entsprechend aufteilen? Eine solche »Makro-Triage« ist mindestens so wichtig wie das Verhalten in einer Pandemie.

Details

Verkaufsrang

41602

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2021

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

120

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

41602

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2021

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

14.5/9.3/0.8 cm

Gewicht

66 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-014068-0

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  • Vorwort
    1. Zum Ursprung der Triage in der Kriegsmedizin oder: Sind wir Ärzt*innen auf dem Schlachtfeld einer Notstandswelt?

    2. Triage-Verfahren und -Kriterien

    3. Die Begründungslogik der Triage
    3.1 Katastrophenfall versus Normalfall
    3.2 Reale und hypothetische Konsense
    3.3 Das gerechte Los: Mit Leben würfeln?
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    3.7 Zwischenfazit: Ethische Triage-Kriterien

    4. Triage zwischen Ethik, Recht und Gesellschaft
    4.1 Das Alterskriterium und das Recht
    4.2 Rechtfertigbarkeit gegenüber allen Bürger*innen
    4.3 Ex-post-Triage
    4.4 Töten und Sterbenlassen
    4.5 Tun und Unterlassen
    4.6 Individualrechte, Gesamtzustände und Vertrauensschutz
    4.7 Das Trauma der Triagierenden

    5. Von der Mikro- zur Makro-Triage
    5.1 Risikogruppen
    5.2 Wahrscheinlichkeiten versus Schadensausmasse
    5.3 Humanexperimente in der Impfstoffforschung
    5.4 Der Preis eines Menschenlebens
    5.5 Wen rette ich, und wie viele?

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