Verdorbene Brut

Verdorbene Brut

Thriller

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

In Stadtgebieten rund um Koblenz am Rhein werden Jugendliche gefunden, die ermordet in einem Feld abgelegt wurden. Immer dabei, eine Botschaft, die unverkennbar die Handschrift des Täters ist. Doch trotzdem tauchen während der Ermittlungen immer mehr Rätsel auf, die den Kommissaren Marcel Schweisser und Christian Schrein die Suche nach dem Täter zunehmend erschweren.
Zeitgleich mischt sich die erfolglose Thrillerautorin Lena Hader in die Ermittlungen ein, die eines der Opfer lebend gefunden hat. Damit beginnt für sie ein Albtraum. Denn plötzlich steht sie in der Schusslinie.
Wer steckt hinter den Verbrechen?
Ein Thriller der unter die Haut geht und den Leser in die tiefsten Abgründe einer menschlichen Seele mitnimmt.

Andrea Reinhardt wurde 1981 in Sachsen-Anhalt geboren. Heute lebt sie mit ihrem Mann, Sohn und Hund in der Vordereifel. Nach einer Ausbildung zur Kinderkrankenschwester, arbeitete sie auf einer Kinderintensivstation. Der Gedanke, ein Buch zuschreiben, entstand spontan 2016 während eines Horrorfilmes. 2017 veröffentlichte sie ihr Debüt "Teufelseltern." Es entstand die erfolgreiche Natalie Bennett-Reihe, die schlussendlich dazu führte, dass Andrea Reinhardt nur noch als freiberufliche Schriftstellerin arbeitet.

"Wenn ich eine Story zu Ende erzählt habe, ist es, als komme ich von einer langen Reise nach Hause, während der ich in verschiedene Rollen geschlüpft bin.
Ich habe die Charaktere gespielt, war Opfer, Täter, Zuschauer und Held zugleich."

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.11.2020

Herausgeber

Kampenwand Verlag

Verlag

Kampenwand

Seitenzahl

516

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.11.2020

Herausgeber

Kampenwand Verlag

Verlag

Kampenwand

Seitenzahl

516

Maße (L/B/H)

19/12.1/4.2 cm

Gewicht

488 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-947738-35-9

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Spannung von Anfang an

Rebecca aus Mannheim am 04.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Thriller bei dem man kein Lesezeichen braucht! Eine gut durchdachte Story, eine rasante Wendung und ein unvorhersehbares Ende, machen diese Lektüre zu einem tollen Leseerlebnis welches ich jedem Thriller Fan ans Herz legen möchte.

Spannung von Anfang an

Rebecca aus Mannheim am 04.04.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Thriller bei dem man kein Lesezeichen braucht! Eine gut durchdachte Story, eine rasante Wendung und ein unvorhersehbares Ende, machen diese Lektüre zu einem tollen Leseerlebnis welches ich jedem Thriller Fan ans Herz legen möchte.

Empfehlenswert

Christina Amberg aus Stuttgart am 01.12.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mein Eindruck: Nachdem ich Ende April „Gläserne Hölle“ und davor auch die anderen Bücher der Autorin verschlungen habe, habe ich mich sehr über „Verdorbene Brut“ gefreut und war natürlich sehr neugierig, was mich hier erwarten würde. Der Einstieg in das Buch gelang mir wieder mühelos und ich war ziemlich schnell mitten drin im Geschehen. Gleich zu Anfang bekommt der Leser einen Vorgeschmack, mit was für eine Art Täter hier Bekanntschaft gemacht wird. Lena hat einen Tag, dem man nicht mal seinem ärgsten Feind wünscht… Zuerst trennt sich ihr Freund von ihr, dann findet sie ein übel zugerichtetes Kind im Feld, ein Fenster wird bei ihr eingeschlagen und zur Krönung des Tages erreicht sie ein Drohbrief… Nicht nur der Einstieg fiel mir leicht, sondern ich flog dank des angenehmen Schreibstils, der sich leicht und locker lesen lässt, nur so durch das Buch. Seit ein paar Jahren bin ich dem Genre Thriller total verfallen und ich bin der Meinung, dass jeder Thriller eine düstere und beklemmende Stimmung brauch, um so richtig gut beim Leser als Thriller anzukommen. „Verdorbene Brut“ bietet genau das, von der ersten bis zur letzten Seite. Wer Spannung und Nervenkitzel bis in die Zehenspitzen sucht, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Die Autorin versteht es, Spannung zu erzeugen, zu halten und an entscheidenden Stellen noch zu erhöhen. Auch die verschiedenen Perspektiven und verschiedenen Zeitebenen, aus denen die Geschichte erzählt wird, gibt der Geschichte die nötige Spannung, aber auch das unvorhersehbare. So tappte ich die ganze Zeit im Dunkeln, wer denn nun der Täter ist und ob Lena wirklich so unschuldig ist, wie sie sich gibt. Die Darstellung der Protagonisten hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich gestehen muss, dass ich Lenas Verhalten nicht immer so ganz nachvollziehen konnte und sie ab und an mal gerne geschüttelt hätte, weil ich sie an manchen Stellen einfach zu naiv fand. Das Ende und die Auflösung des Täters waren für mich nicht vorhersehbar und ich war doch recht überrascht. Aber: So sehr mir das Buch gefallen hat, muss ich zugeben, dass für mich ein Teil des Endes nicht ganz so stimmig war. Aber wie es nun mal auch in der Buchwelt ist, es ist alles eine Frage des Geschmacks. Fazit: Auch wenn ich Lenas Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte und auch ein Teil des Endes nicht wirklich meins war, habe ich auch hier wieder einen spannenden Thriller, den ich nicht aus der Hand legen konnte, bekommen und kann ihn trotz allem empfehlen.

Empfehlenswert

Christina Amberg aus Stuttgart am 01.12.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mein Eindruck: Nachdem ich Ende April „Gläserne Hölle“ und davor auch die anderen Bücher der Autorin verschlungen habe, habe ich mich sehr über „Verdorbene Brut“ gefreut und war natürlich sehr neugierig, was mich hier erwarten würde. Der Einstieg in das Buch gelang mir wieder mühelos und ich war ziemlich schnell mitten drin im Geschehen. Gleich zu Anfang bekommt der Leser einen Vorgeschmack, mit was für eine Art Täter hier Bekanntschaft gemacht wird. Lena hat einen Tag, dem man nicht mal seinem ärgsten Feind wünscht… Zuerst trennt sich ihr Freund von ihr, dann findet sie ein übel zugerichtetes Kind im Feld, ein Fenster wird bei ihr eingeschlagen und zur Krönung des Tages erreicht sie ein Drohbrief… Nicht nur der Einstieg fiel mir leicht, sondern ich flog dank des angenehmen Schreibstils, der sich leicht und locker lesen lässt, nur so durch das Buch. Seit ein paar Jahren bin ich dem Genre Thriller total verfallen und ich bin der Meinung, dass jeder Thriller eine düstere und beklemmende Stimmung brauch, um so richtig gut beim Leser als Thriller anzukommen. „Verdorbene Brut“ bietet genau das, von der ersten bis zur letzten Seite. Wer Spannung und Nervenkitzel bis in die Zehenspitzen sucht, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Die Autorin versteht es, Spannung zu erzeugen, zu halten und an entscheidenden Stellen noch zu erhöhen. Auch die verschiedenen Perspektiven und verschiedenen Zeitebenen, aus denen die Geschichte erzählt wird, gibt der Geschichte die nötige Spannung, aber auch das unvorhersehbare. So tappte ich die ganze Zeit im Dunkeln, wer denn nun der Täter ist und ob Lena wirklich so unschuldig ist, wie sie sich gibt. Die Darstellung der Protagonisten hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich gestehen muss, dass ich Lenas Verhalten nicht immer so ganz nachvollziehen konnte und sie ab und an mal gerne geschüttelt hätte, weil ich sie an manchen Stellen einfach zu naiv fand. Das Ende und die Auflösung des Täters waren für mich nicht vorhersehbar und ich war doch recht überrascht. Aber: So sehr mir das Buch gefallen hat, muss ich zugeben, dass für mich ein Teil des Endes nicht ganz so stimmig war. Aber wie es nun mal auch in der Buchwelt ist, es ist alles eine Frage des Geschmacks. Fazit: Auch wenn ich Lenas Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte und auch ein Teil des Endes nicht wirklich meins war, habe ich auch hier wieder einen spannenden Thriller, den ich nicht aus der Hand legen konnte, bekommen und kann ihn trotz allem empfehlen.

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Verdorbene Brut

von Andrea Reinhardt

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Die ersten Sonnenstrahlen glitten durch das winzige Fenster und wanderten wie Heiligenscheine über die Köpfe seiner guten Seelen.Er stellte sich auf das Podest und breitete die Arme über seine Engel aus. "Heute ist der Tag, an dem ihr euch von dem Teufel befreien werdet. Hebet die Hände und klagt an."Die Engel hoben die Arme gen Himmel, den Kopf in den Nacken gelegt. Sie schlossen die Augen. Ihre Lippen bewegten sich leicht. Ein Stimmengewirr ertönte lieblich in seinen Ohren. Aber er musste sich um die Lautstärke keine Gedanken machen, denn man musste schon sehr laut schreien, damit ein leiser Ton nach aussen dringen würde.Das Kellergewölbe seines Hauses war perfekt für die Unterkunft seiner Boten. Niemand vermutete, was darin vor sich ging. Jeder glaubte an den freundlichen Nachbarn, der stets hilfsbereit zur Stelle stand. Er konnte sehr gut in die Rolle des angenehmen Zeitgenossen schlüpfen, hatte einen angesehenen Beruf. Niemand konnte ihm ansehen, wer er wirklich gewesen war.Er war ein Auserwählter, ein Überlebender. Gott hatte ihm eine Aufgabe gegeben. Und immer am 12. Juli eines Jahres erfreute er sich an dem Spektakel in seinem Keller. Die Ernte seiner jahrelangen Arbeit und präzisen Planung. Er schaute seine Engel an, die er auch zu Auserwählten gemacht hatte. "Ihr seid die Verkünder der Wahrheit. Ihr treibt sie hinab in die tiefen Schluchten des Bösen. Dort werden sie von ihrer dämonischen Seele erlöst."Ein Raunen hallte durch das kalte Gemäuer."Entbindet euch von dem Gesindel. Befreit euch von den zerrenden Parasiten, die euch mit Haut und Haaren verschlingen. Es ist eure einzige Chance zu überleben." Er streckte seine Brust heraus, atmete tief ein, um die Energie, die er von seinen Engeln erhielt, in sich aufzusaugen. "Rottet sie alle aus. Wir müssen uns von dieser Schande befreien. Steht auf und klagt sie an. STEHT AUF! STEHT AUF!"Laute Worte wirbelten durch den kahlen Raum. Er konnte ihren Schweiss riechen. Er war zufrieden. Hatte sie da, wo er sie haben wollte.Die Stimmen der Überlebenden klangen wie eine liebliche Melodie. Sie klagten an.Er war stolz auf sein Werk. "Kommt in meine Arme, lasst uns zusammen der Welt die Wahrheit verkünden."
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