Altes Land

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Roman

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

7226

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.12.2020

Verlag

Penguin

Seitenzahl

288

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

7226

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.12.2020

Verlag

Penguin

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22.1/13.9/3 cm

Gewicht

492 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60210-1

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Ein Haus, das seine Bewohner überleben wird

Libertine Literatur am 16.08.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

›Altes Land‹ erzählt von einem alten Haus, bewohnt von einem Kriegsversehrten und Geflüchteten, über Generationen und Familien. Ein Haus, in dem gelebt und gestorben wird. Manche verlassen es mit dem festen Vorhaben, niemals wieder zurückzukommen. Andere kehren immer wieder zurück und wollen doch nie ganz bleiben und wieder andere, die es nicht verlassen wollen. Doch das Haus im Alten Land fügt sich keinem ihrer Wünsche. Vier Generationen bewohnen es, mal zwei zur gleichen Zeit, mal abwechselnd. Doch während sich die Bewohner ändern, scheint das Haus langsamer zu veralten. »Die Inschrift am Giebel war verwittert, aber Vera wusste, was da stand: Dit Huus is mien un doch nich mien, de no mi kummt, nennt’t ook noch sien.« Doch nicht nur das Haus und seine Bewohner sind im Wandel, auch das Alte Land selbst, wie es die älteren Anwohner in Dörte Hansens Roman noch kannten, scheint im Verfall. Die Kinder wollen oder können den Hof nicht mehr weiterführen und so wird ein einstiges Familienheim, bald nur noch von Witwen und Greisen bewohnt. Dörte Hansens Roman ›Altes Land‹ erzählt die Geschichte von zwei Frauen, die beide aus ihrem alten Leben fort müssen. Vera Eckhoff, die noch Eckhoff heißend, als Flüchtling mit ihrer Mutter in das Alte Land kommt und durch die Heirat ihrer Mutter dort in einem Haus wohnen bleiben kann. Und sie erzählt die Geschichte der jungen Mutter Anne, die nach der Trennung von ihrem Lebensgefährten mit dem gemeinsamen Sohn aus Hamburg fortzog und bei Vera Eckhoff Unterschlupf findet. Annes Mutter ist Veras jüngere Halbschwester. Dörte Hansens Roman ›Altes Land‹ erzählt von den großen Themen des Lebens, dem Verlorensein, den Folgen von Krieg und Entwurzelung, dem Vergehen von Traditionen, und doch bleibt ihre Sprache klar und unverstellt. »Vera Eckhoff wusste nicht viel von ihrer Nichte, aber sie erkannte einen Flüchtling, wenn sie einen sah.« Wer zuvor keine Vorstellung vom Alten Land gehabt hat, wird sie nach dem Lesen dieses Romans sicherlich haben. Hansens Schilderungen führen nicht nur in die alte Welt der Bauern auf dem Land, mit seinen Traditionen, sondern auch in die Gedankenwelt unterschiedlichster Frauen, die dennoch im Alten Land zusammenfinden. So kann ›Altes Land‹ nicht nur Freunden der Landwirtschaft empfohlen werden, sondern ist sicherlich auch für andere Leser und Leserinnen lesenswert. Ich freue mich schon auf ihr Buch ›Mittagsstunde‹.

Ein Haus, das seine Bewohner überleben wird

Libertine Literatur am 16.08.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

›Altes Land‹ erzählt von einem alten Haus, bewohnt von einem Kriegsversehrten und Geflüchteten, über Generationen und Familien. Ein Haus, in dem gelebt und gestorben wird. Manche verlassen es mit dem festen Vorhaben, niemals wieder zurückzukommen. Andere kehren immer wieder zurück und wollen doch nie ganz bleiben und wieder andere, die es nicht verlassen wollen. Doch das Haus im Alten Land fügt sich keinem ihrer Wünsche. Vier Generationen bewohnen es, mal zwei zur gleichen Zeit, mal abwechselnd. Doch während sich die Bewohner ändern, scheint das Haus langsamer zu veralten. »Die Inschrift am Giebel war verwittert, aber Vera wusste, was da stand: Dit Huus is mien un doch nich mien, de no mi kummt, nennt’t ook noch sien.« Doch nicht nur das Haus und seine Bewohner sind im Wandel, auch das Alte Land selbst, wie es die älteren Anwohner in Dörte Hansens Roman noch kannten, scheint im Verfall. Die Kinder wollen oder können den Hof nicht mehr weiterführen und so wird ein einstiges Familienheim, bald nur noch von Witwen und Greisen bewohnt. Dörte Hansens Roman ›Altes Land‹ erzählt die Geschichte von zwei Frauen, die beide aus ihrem alten Leben fort müssen. Vera Eckhoff, die noch Eckhoff heißend, als Flüchtling mit ihrer Mutter in das Alte Land kommt und durch die Heirat ihrer Mutter dort in einem Haus wohnen bleiben kann. Und sie erzählt die Geschichte der jungen Mutter Anne, die nach der Trennung von ihrem Lebensgefährten mit dem gemeinsamen Sohn aus Hamburg fortzog und bei Vera Eckhoff Unterschlupf findet. Annes Mutter ist Veras jüngere Halbschwester. Dörte Hansens Roman ›Altes Land‹ erzählt von den großen Themen des Lebens, dem Verlorensein, den Folgen von Krieg und Entwurzelung, dem Vergehen von Traditionen, und doch bleibt ihre Sprache klar und unverstellt. »Vera Eckhoff wusste nicht viel von ihrer Nichte, aber sie erkannte einen Flüchtling, wenn sie einen sah.« Wer zuvor keine Vorstellung vom Alten Land gehabt hat, wird sie nach dem Lesen dieses Romans sicherlich haben. Hansens Schilderungen führen nicht nur in die alte Welt der Bauern auf dem Land, mit seinen Traditionen, sondern auch in die Gedankenwelt unterschiedlichster Frauen, die dennoch im Alten Land zusammenfinden. So kann ›Altes Land‹ nicht nur Freunden der Landwirtschaft empfohlen werden, sondern ist sicherlich auch für andere Leser und Leserinnen lesenswert. Ich freue mich schon auf ihr Buch ›Mittagsstunde‹.

Lesen!

Erlesen am 09.04.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

… und wieder einmal ein unerwarteter Bestseller -Glücksgriff! Das Alte Land ist Geschichte … „…, und wenn man hineingeboren wurde in eine dieser Marschfamilien, …. Man kannte seinen Platz und seinen Rang in dieser Landschaft, es ging immer nach dem Alter. Erst kam der Fluss, dann kam das Land, dann kamen Backsteine und Eichenbalken und dann die Menschen mit den alten Namen, denen das Land gehörte und die alten Häuser.“ Vera wird nicht dort hineingeboren, sie muss als kleines Mädchen mit ihrer Mutter fliehen und landet auf dem Hof von Ida Eckhoff – fremd, entwurzelt, nur gezwungenermaßen geduldet. Nach Jahren „zieht ihre Mutter weiter“, Vera aber bleibt auf geheimnisvolle Weise mit diesem großen, leeren Haus verhaftet, „wie ein Stück Moos, das nicht dorthin gehört und sich doch nicht lösen kann“. Beinahe ausnahmslos alle Frauen in dieser Geschichte tragen eine schwere Last, jede für sich, und unfähig, sich gegenseitig zu stützen. Auch die Beziehung von Veras Schwester Marlene zu deren Tochter Anne ist seit jeher schwierig. „Alles was sie taten, taten sie sich an.“ Erst als Anne sich auch zur Flucht entscheidet – zur Flucht aus ihrer Beziehung, aus ihrem Leben in Hamburg – und zu ihrer Tante in das Haus im Alten Land zieht, scheint ein erster Schritt getan in Richtung Vertrauen finden, Familie haben, ein Stück Heimat spüren. Man mag es nicht weglegen, dieses Buch; möchte nicht aufhören, es sich in dieser wunderbaren Geschichte bequem zu machen. Aber nicht kuschelig wohlig – erzählt sie doch von den furchtbaren Schicksalen der Vertriebenen aus Ostpreußen, von über Generationen hinweg wirkenden Kriegstraumata, von Frauen, die um ihr Leben, um Sicherheit, um Glück kämpfen müssen. Und doch beschert es uns pures Lesevergnügen. Nicht zuletzt, weil es der Autorin gelingt, uns dank ihrer wunderbaren Sprache mit in diese herrliche Landschaft zu nehmen und die Charaktere auf erstaunlich treffende Art und Weise zu skizzieren – ohne falsche Romantik und mit teilweise herzerfrischender Ironie. Lesen!

Lesen!

Erlesen am 09.04.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

… und wieder einmal ein unerwarteter Bestseller -Glücksgriff! Das Alte Land ist Geschichte … „…, und wenn man hineingeboren wurde in eine dieser Marschfamilien, …. Man kannte seinen Platz und seinen Rang in dieser Landschaft, es ging immer nach dem Alter. Erst kam der Fluss, dann kam das Land, dann kamen Backsteine und Eichenbalken und dann die Menschen mit den alten Namen, denen das Land gehörte und die alten Häuser.“ Vera wird nicht dort hineingeboren, sie muss als kleines Mädchen mit ihrer Mutter fliehen und landet auf dem Hof von Ida Eckhoff – fremd, entwurzelt, nur gezwungenermaßen geduldet. Nach Jahren „zieht ihre Mutter weiter“, Vera aber bleibt auf geheimnisvolle Weise mit diesem großen, leeren Haus verhaftet, „wie ein Stück Moos, das nicht dorthin gehört und sich doch nicht lösen kann“. Beinahe ausnahmslos alle Frauen in dieser Geschichte tragen eine schwere Last, jede für sich, und unfähig, sich gegenseitig zu stützen. Auch die Beziehung von Veras Schwester Marlene zu deren Tochter Anne ist seit jeher schwierig. „Alles was sie taten, taten sie sich an.“ Erst als Anne sich auch zur Flucht entscheidet – zur Flucht aus ihrer Beziehung, aus ihrem Leben in Hamburg – und zu ihrer Tante in das Haus im Alten Land zieht, scheint ein erster Schritt getan in Richtung Vertrauen finden, Familie haben, ein Stück Heimat spüren. Man mag es nicht weglegen, dieses Buch; möchte nicht aufhören, es sich in dieser wunderbaren Geschichte bequem zu machen. Aber nicht kuschelig wohlig – erzählt sie doch von den furchtbaren Schicksalen der Vertriebenen aus Ostpreußen, von über Generationen hinweg wirkenden Kriegstraumata, von Frauen, die um ihr Leben, um Sicherheit, um Glück kämpfen müssen. Und doch beschert es uns pures Lesevergnügen. Nicht zuletzt, weil es der Autorin gelingt, uns dank ihrer wunderbaren Sprache mit in diese herrliche Landschaft zu nehmen und die Charaktere auf erstaunlich treffende Art und Weise zu skizzieren – ohne falsche Romantik und mit teilweise herzerfrischender Ironie. Lesen!

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von Dörte Hansen

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