Im Winter Schnee, nachts Sterne. Geschichte einer Heimkehr

Vom Autor des Bestsellers "Im Meer schwimmen Krokodile"

Fabio Geda, Enaiatollah Akbari

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Beschreibung


Kann die Fremde zur Heimat werden?

Als der Afghane Enaiatollah Akbari nach jahrelanger Flucht Europa erreichte, ohne Eltern, ohne Schulbildung, war er fünfzehn Jahre alt. Aus eigener Kraft musste er sich eine neue Existenz aufbauen. Dann lernte er den Schriftsteller Fabio Geda kennen und sein Leben nahm eine Wendung. Zusammen erzählen die beiden, wie es Enaiatollah trotz unüberwindlich scheinender Hürden gelang, den Schulabschluss zu machen und Politikwissenschaft zu studieren. Wie ihm die fremde Kultur immer vertrauter wurde, er Freundschaften schloss und sich trotzdem täglich nach seiner Mutter und der Familie in Afghanistan sehnte. Eines Tages werden Heimweh und Sorge um sie so gross, dass er aufbricht, um nach Jahren seine Familie endlich wiederzusehen …

Geda und Akbari erzählen die Geschichte des weltweiten Bestsellers »Im Meer schwimmen Krokodile« eindrucksvoll weiter – wahrhaftig, spannend und voller Charme. Ein wichtiges, berührendes Buch über die Frage nach Identität, Zugehörigkeit und Heimat.

Produktdetails

Verkaufsrang 17677
Einband gebundene Ausgabe
Altersempfehlung ab 12 Jahr(e)
Verlag C. Bertelsmann
Seitenzahl 224
Maße (L/B/H) 19.9/13.2/2.3 cm
Gewicht 337 g
Originaltitel Storia di un Figlio, andata e Ritorno
Übersetzer Christiane Burkhardt
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-10443-9

Das meinen unsere Kund*innen

4.4/5.0

8 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

5/5

Eine Erfolgsgeschichte !

Eine Kundin/ein Kunde aus Bremen am 09.11.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Es handelt sich bei dem Buch um eine einfühlsam geschriebene und interessante Erfolgsgeschichte eines Afghanen in Italien. Nach einer langen Flucht und Odyssee, baut sich der Protagonist im Alter von 15 Jahren nach und nach eine neue und erfolgreiche Existenz in Italien auf, hat aber eine große Sehnsucht nach seiner Familie und den Wurzeln und sein Besuch in der alten Heimat lässt in Ihm nicht nur Erinnerungen aufleben, sondern auch die große Liebe finden.

5/5

Eine Erfolgsgeschichte !

Eine Kundin/ein Kunde aus Bremen am 09.11.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Es handelt sich bei dem Buch um eine einfühlsam geschriebene und interessante Erfolgsgeschichte eines Afghanen in Italien. Nach einer langen Flucht und Odyssee, baut sich der Protagonist im Alter von 15 Jahren nach und nach eine neue und erfolgreiche Existenz in Italien auf, hat aber eine große Sehnsucht nach seiner Familie und den Wurzeln und sein Besuch in der alten Heimat lässt in Ihm nicht nur Erinnerungen aufleben, sondern auch die große Liebe finden.

4/5

Lebens- und Leidensweg eines Hazara

Eine Kundin/ein Kunde am 25.10.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Fortsetzung der Geschichte um Enaiat ist eine von vielen Geschichten, die so oder ähnlich von vielen Afghanen erlebt werden. Es ist ein einziger Leidensweg der Geflüchteten, die um ihre Familien bangen und sich mühen diese zu unterstützen und doch so wenig tun können, um den Verbliebenen vor Ort zu helfen und vor der Willkür einer unfähigen, von der Welt gestützten, Regierung bzw. aktuell wieder einmal vor den Taliban zu schützen. Die Willkür in den pakistanischen, iranischen oder afghanischen Botschaften und Konsulaten mit ihren unerträglichen Beamten ist unbeschreiblich und wird dennoch geduldet. Auch das Abkassieren der Afghanen durch die pakistanischen bzw. iranischen Grenzbeamten, die Polizei oder einfach den Taxifahrern, Vermietern, Arbeitgebern ist weithin bekannt, auch unseren Politikern, und dennoch ist es allen wurscht....ganz zu schweigen von der jahrzehntelangen Unterstützung Pakistans für die Taliban. Stattdessen gehen jährlich erkleckliche Summen (über 2 Mrd. $) z. B. nach Pakistan um diese Unsäglichkeiten fortzusetzen. Das alles, wie bereits so oft gehört, wiederum in dem Buch zu lesen verringert meine Wut darüber nicht gerade! Ich spreche (als Pädagogin) oft mit 'meinen' Afghanen, die in Deutschland als Geflüchtete leben und seit vielen Jahren darauf warten einen Aufenthaltstitel zu erhalten, der es ihnen ermöglicht ein Leben aufzubauen, ihre Frau/Familie nachzuholen und als 'vollwertige' Bürger anerkannt zu werden. Dabei sehe ich in ihren Augen die tiefe Traurigkeit und Verzweiflung, die sie manchmal auch in Worte fassen können. Meist kann ich dann nur noch weg sehen. Leider vermisse ich diese Gefühle, die in dem Buch nicht genügend zum Ausdruck kommen. Es ist leider etwas zu distanziert geschrieben, eher erzählend und unbeteiligt wirkend, was dem Leid der Menschen und im vorliegenden Fall dem Leid Enaiats eigentlich nicht gerecht werden kann. Allerdings ist er auch schon als Kind von der Familie getrennt worden und konnte sich über seine Förderer und ein Studium in der italienischen Gesellschaft etablieren. Was mich für ihn total freut. Leider ist das vielen Afghanen hier in Deutschland nicht vergönnt. Deutschland hatte Afghanistan als sicheres Land klassifiziert und dadurch den Zugang zu Sprachkursen und Förderung viele Jahre erfolgreich verhindert oder zumindest erschwert. Gleichzeitig gingen viele Millionen Euro an den Präsidenten, der ja nun in in einer schönen Villa in Qatar lebt. Zurück bleibt das Leid um die Menschen in Afghanistan. Mein Fazit: das Buch ist einfach geschrieben, insgesamt nicht schlecht erzählt, bildet aber meiner Meinung nach, durch die distanzierte Schreibweise, das tatsächliche Leid der vielen afghanischen Geflüchteten und ihrer Familien nur teilweise ab. Daher vergebe ich nur 4 Sterne.

4/5

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Eine Kundin/ein Kunde am 25.10.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Fortsetzung der Geschichte um Enaiat ist eine von vielen Geschichten, die so oder ähnlich von vielen Afghanen erlebt werden. Es ist ein einziger Leidensweg der Geflüchteten, die um ihre Familien bangen und sich mühen diese zu unterstützen und doch so wenig tun können, um den Verbliebenen vor Ort zu helfen und vor der Willkür einer unfähigen, von der Welt gestützten, Regierung bzw. aktuell wieder einmal vor den Taliban zu schützen. Die Willkür in den pakistanischen, iranischen oder afghanischen Botschaften und Konsulaten mit ihren unerträglichen Beamten ist unbeschreiblich und wird dennoch geduldet. Auch das Abkassieren der Afghanen durch die pakistanischen bzw. iranischen Grenzbeamten, die Polizei oder einfach den Taxifahrern, Vermietern, Arbeitgebern ist weithin bekannt, auch unseren Politikern, und dennoch ist es allen wurscht....ganz zu schweigen von der jahrzehntelangen Unterstützung Pakistans für die Taliban. Stattdessen gehen jährlich erkleckliche Summen (über 2 Mrd. $) z. B. nach Pakistan um diese Unsäglichkeiten fortzusetzen. Das alles, wie bereits so oft gehört, wiederum in dem Buch zu lesen verringert meine Wut darüber nicht gerade! Ich spreche (als Pädagogin) oft mit 'meinen' Afghanen, die in Deutschland als Geflüchtete leben und seit vielen Jahren darauf warten einen Aufenthaltstitel zu erhalten, der es ihnen ermöglicht ein Leben aufzubauen, ihre Frau/Familie nachzuholen und als 'vollwertige' Bürger anerkannt zu werden. Dabei sehe ich in ihren Augen die tiefe Traurigkeit und Verzweiflung, die sie manchmal auch in Worte fassen können. Meist kann ich dann nur noch weg sehen. Leider vermisse ich diese Gefühle, die in dem Buch nicht genügend zum Ausdruck kommen. Es ist leider etwas zu distanziert geschrieben, eher erzählend und unbeteiligt wirkend, was dem Leid der Menschen und im vorliegenden Fall dem Leid Enaiats eigentlich nicht gerecht werden kann. Allerdings ist er auch schon als Kind von der Familie getrennt worden und konnte sich über seine Förderer und ein Studium in der italienischen Gesellschaft etablieren. Was mich für ihn total freut. Leider ist das vielen Afghanen hier in Deutschland nicht vergönnt. Deutschland hatte Afghanistan als sicheres Land klassifiziert und dadurch den Zugang zu Sprachkursen und Förderung viele Jahre erfolgreich verhindert oder zumindest erschwert. Gleichzeitig gingen viele Millionen Euro an den Präsidenten, der ja nun in in einer schönen Villa in Qatar lebt. Zurück bleibt das Leid um die Menschen in Afghanistan. Mein Fazit: das Buch ist einfach geschrieben, insgesamt nicht schlecht erzählt, bildet aber meiner Meinung nach, durch die distanzierte Schreibweise, das tatsächliche Leid der vielen afghanischen Geflüchteten und ihrer Familien nur teilweise ab. Daher vergebe ich nur 4 Sterne.

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