Kinder ihrer Zeit

Roman

Claire Winter

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Beschreibung

Die Zwillinge Emma und Alice werden 1945 auf der Flucht aus Ostpreussen getrennt. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wieder. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt – Berlin soll für immer geteilt werden ...

Produktdetails

Verkaufsrang 7771
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 11.10.2021
Verlag Diana
Seitenzahl 576
Maße 18.6/11.6/4.4 cm
Gewicht 466 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-36108-9

Das meinen unsere Kund*innen

4.9/5.0

49 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

4/5

Zwei verschiedene Leben

Miss Norge am 21.10.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

MEINE MEINUNG: Gleich mit den ersten Sätzen hat mich die Autorin greifen können und in die Geschichte ziehen. Welch ein spannender Prolog, der mich einerseits überraschte, aber dann auch sehr unsicher zurückgelassen hat, denn zunächst ahnt man nur ansatzweise was passiert, aber es werden keine Namen genannt. Das hat Claire Winter raffiniert eingefädelt. Die Geschichte startet dann im Jahre 1945 in Ostreußen und wir lernen Rosa Lichtenberg mit ihren 11jährigen Zwillingstöchtern Emma und Alice kennen. Die drei wurden von ihrem Hof vertrieben und sind nun auf der Flucht. Sie besitzen nur noch einen Handkarren mit ihren wenigen Habseligkeiten und etwas zu essen. Die Zukunft ist ungewiss, bis sie vorerst bei einer alten Bäuerin einen Unterschlupf finden, wo sich ihr Leben auf drastische Weise verändern wird. Ab diesem Zeitpunkt ist nichts mehr, wie es war. Rosa und Emma werden von Alice getrennt und niemand weiß vom anderen wer noch lebt oder nicht. Diese innere Zerrissenheit hat Rosa als Mutter niemals wirklich überwinden und loslassen können. Sie macht sich immer wieder Vorwürfe, doch auch ihr Leben mit Emma in West-Berlin muss weitergehen. Alice wächst in Kinder- und Jugendheimen in der DDR wegen der Arbeit nach Ost-Berlin zieht. Als Emma und Alice sich nach etlichen Jahren endlich wiederfinden haben beide einen ganz anderen Lebenslauf und auch eine ganz unterschiedliche Auffassung was die politische Lage angeht. Alice möchte Ost-Berlin niemals verlassen und Emma gelingt es nicht, ihre Schwester zu überzeugen in den vermeintlich sicheren Westen zu kommen. Man ahnt schon, das diese Spannungen sich über den gesamten Plot ziehen und es so immer wieder Angriffsmöglichkeiten gibt, vor allem als auch noch die Stasi Alice auf ihre Seite zieht und ihr droht. Bespitzelung, Erpressung, Bericht erstatten wer was wann und wo zu wem gesagt hat, dies gibt der Geschichte einen Brisanz die man heute nie mehr erleben möchte. Mit Alice und Emma hat die Autorin zwei tolle, starke und resolute Frauenbilder erschaffen, die mich tief berührt und bewegt haben. An ihren Beispielen kann man sehr gut erkennen, wie wichtig es war damals, in welcher Umgebung man aufgewachsen ist. Besonders hervorheben möchte ich auch Max, der ein sehr guter Freund von Emma ist seit der Schulzeit. Er steht ihr immer zur Seite, hilft wo er kann, begibt sich in Gefahr und lässt sie niemals im Stich, selbst als es ihm an den Kragen geht. Ein wunderbarere Mann, der zum Glück genug Erwähnung findet, denn ohne ihn hätte mir was gefehlt. Ein ruhender Pol, mit Weitsicht und klugen Ansichten, der sich zwischen Emma und Alice dann aber auch sehr stark behaupten muss. MEIN FAZIT: Wer gerne Bücher über die Deutsch-Deutsche Geschichte liest, über Stasimachenschaften und den russischen Geheimdienst, dem kann ich diesen Historischen Roman ans Herz legen. Sehr lesenswert, hervorragend recherchiert und mit starken Frauencharakteren besetzt.

4/5

Zwei verschiedene Leben

Miss Norge am 21.10.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

MEINE MEINUNG: Gleich mit den ersten Sätzen hat mich die Autorin greifen können und in die Geschichte ziehen. Welch ein spannender Prolog, der mich einerseits überraschte, aber dann auch sehr unsicher zurückgelassen hat, denn zunächst ahnt man nur ansatzweise was passiert, aber es werden keine Namen genannt. Das hat Claire Winter raffiniert eingefädelt. Die Geschichte startet dann im Jahre 1945 in Ostreußen und wir lernen Rosa Lichtenberg mit ihren 11jährigen Zwillingstöchtern Emma und Alice kennen. Die drei wurden von ihrem Hof vertrieben und sind nun auf der Flucht. Sie besitzen nur noch einen Handkarren mit ihren wenigen Habseligkeiten und etwas zu essen. Die Zukunft ist ungewiss, bis sie vorerst bei einer alten Bäuerin einen Unterschlupf finden, wo sich ihr Leben auf drastische Weise verändern wird. Ab diesem Zeitpunkt ist nichts mehr, wie es war. Rosa und Emma werden von Alice getrennt und niemand weiß vom anderen wer noch lebt oder nicht. Diese innere Zerrissenheit hat Rosa als Mutter niemals wirklich überwinden und loslassen können. Sie macht sich immer wieder Vorwürfe, doch auch ihr Leben mit Emma in West-Berlin muss weitergehen. Alice wächst in Kinder- und Jugendheimen in der DDR wegen der Arbeit nach Ost-Berlin zieht. Als Emma und Alice sich nach etlichen Jahren endlich wiederfinden haben beide einen ganz anderen Lebenslauf und auch eine ganz unterschiedliche Auffassung was die politische Lage angeht. Alice möchte Ost-Berlin niemals verlassen und Emma gelingt es nicht, ihre Schwester zu überzeugen in den vermeintlich sicheren Westen zu kommen. Man ahnt schon, das diese Spannungen sich über den gesamten Plot ziehen und es so immer wieder Angriffsmöglichkeiten gibt, vor allem als auch noch die Stasi Alice auf ihre Seite zieht und ihr droht. Bespitzelung, Erpressung, Bericht erstatten wer was wann und wo zu wem gesagt hat, dies gibt der Geschichte einen Brisanz die man heute nie mehr erleben möchte. Mit Alice und Emma hat die Autorin zwei tolle, starke und resolute Frauenbilder erschaffen, die mich tief berührt und bewegt haben. An ihren Beispielen kann man sehr gut erkennen, wie wichtig es war damals, in welcher Umgebung man aufgewachsen ist. Besonders hervorheben möchte ich auch Max, der ein sehr guter Freund von Emma ist seit der Schulzeit. Er steht ihr immer zur Seite, hilft wo er kann, begibt sich in Gefahr und lässt sie niemals im Stich, selbst als es ihm an den Kragen geht. Ein wunderbarere Mann, der zum Glück genug Erwähnung findet, denn ohne ihn hätte mir was gefehlt. Ein ruhender Pol, mit Weitsicht und klugen Ansichten, der sich zwischen Emma und Alice dann aber auch sehr stark behaupten muss. MEIN FAZIT: Wer gerne Bücher über die Deutsch-Deutsche Geschichte liest, über Stasimachenschaften und den russischen Geheimdienst, dem kann ich diesen Historischen Roman ans Herz legen. Sehr lesenswert, hervorragend recherchiert und mit starken Frauencharakteren besetzt.

4/5

Dramatisch und lehrreich

SunshineSaar am 17.10.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in die Vergangenheit katapultieren und mich gleichzeitig noch etwas dazulernen lassen. Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, wusste ich, dass das bei diesem Buch der Fall sein wird. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Die Storyline dreht sich um die Zwillinge Emma und Alice, die 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt werden. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wieder. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt – Berlin soll für immer geteilt werden ... In die Geschichte habe ich recht gut hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre und ist teilweise auch etwas sachlich gehalten. Man merkt auch, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat und die historischen Infos habe ich regelrecht aufgesogen. Die einzelnen Charaktere werden interessant gezeichnet – wobei man auch merkt, dass die Zwillinge sehr unterschiedlich sind, vor allem in der politischen Einstellung, was auch oft zum Streit führt. Die Geschichte selbst blieb die ganze Zeit interessant, auch wenn es vor allem gegen Mitte des Buches ein paar Längen gab, die sich etwas gezogen haben. Gegen Ende wird dann die Spannungsschraube noch einmal mächtig angezogen. Auf jeden Fall wurde ich von dem Buch gut unterhalten und habe einiges aus dieser Zeit mitgenommen. Ich vergebe dafür 4 von 5 Sternen!

4/5

Dramatisch und lehrreich

SunshineSaar am 17.10.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in die Vergangenheit katapultieren und mich gleichzeitig noch etwas dazulernen lassen. Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, wusste ich, dass das bei diesem Buch der Fall sein wird. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Die Storyline dreht sich um die Zwillinge Emma und Alice, die 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt werden. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wieder. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt – Berlin soll für immer geteilt werden ... In die Geschichte habe ich recht gut hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre und ist teilweise auch etwas sachlich gehalten. Man merkt auch, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat und die historischen Infos habe ich regelrecht aufgesogen. Die einzelnen Charaktere werden interessant gezeichnet – wobei man auch merkt, dass die Zwillinge sehr unterschiedlich sind, vor allem in der politischen Einstellung, was auch oft zum Streit führt. Die Geschichte selbst blieb die ganze Zeit interessant, auch wenn es vor allem gegen Mitte des Buches ein paar Längen gab, die sich etwas gezogen haben. Gegen Ende wird dann die Spannungsschraube noch einmal mächtig angezogen. Auf jeden Fall wurde ich von dem Buch gut unterhalten und habe einiges aus dieser Zeit mitgenommen. Ich vergebe dafür 4 von 5 Sternen!

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