• Das Archiv der Gefühle
  • Das Archiv der Gefühle
  • Das Archiv der Gefühle
  • Das Archiv der Gefühle
  • Das Archiv der Gefühle

Das Archiv der Gefühle

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

Fr.33.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Das Archiv der Gefühle

Ebenfalls verfügbar als:

Hörbuch

Hörbuch

ab Fr. 21.90
Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab Fr. 33.90
Taschenbuch

Taschenbuch

ab Fr. 21.90
eBook

eBook

ab Fr. 13.00

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

40907

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.08.2021

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

192

Beschreibung

Rezension

Der Leser wird Zeuge einer grossen Sehnsucht, einer unerfüllten Liebe, eines verpassten Lebens und [...] eines möglichen Neuanfangs. ("Tagblatt der Stadt Zürich")
[...] ein Roman über die Liebe und verpasste Chancen. ("Thurgauer Zeitung")
Der Autor verzichtet auf Nebensätze, die beschreiben könnten, was Leser ohnehin kennen: Den Schmerz, den unerwiderte Liebe hinterlässt. ("Die Rheinpfalz")
Es ist eine Geschichte über das Festhalten an Dingen, die die Zeit vielleicht längst überholt hat und Einsamkeit. ("Schwetzinger Zeitung")
das Psychogramm eines verunsicherten Mannes, der seine Verunsicherung reflektiert ("Sächsische Zeitung")
ein ganz ruhiger, stiller, unspektakulärer und deshalb doch eindringlicher Text über Einsamkeit ("Reutlinger Nachrichten")
ein ganz ruhiger, stiller, unspektakulärer und deshalb doch eindringlicher Text über Einsamkeit ("Südwest Presse")
Von existenziellen Fragen erzählt dieses Buch, im fein austarierten Peter-Stamm-Sound. ("Chrismon")
ein Wechselspiel, das berührt ("Nordbayern")
allen Leserinnen und Lesern zu empfehlen [...], die sich auf den suggestiv, melancholisch schönen Peter-Stamm-Sound einzulassen wissen. ("Literaturkritik")

Details

Verkaufsrang

40907

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.08.2021

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20.5/13/2.3 cm

Gewicht

302 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397402-7

Das meinen unsere Kund*innen

4.2

36 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

(0)

Zögerlicher Archivar im Schneckenhaus

Bewertung aus Feldkirch am 06.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als die Sängerin Fabienne noch Franziska und ein Schulmädchen war, begann die Freundschaft (oder war es damals bereits Liebe?) zwischen ihr und dem Erzähler, dessen Namen nie genannt wird. Die beiden treffen sich nur sporadisch, ein gemeinsames Glück bleibt ihnen verwehrt. Und doch hat sie ihn so stark an sich gebunden, dass er sich auf keine andere Frau richtig einlassen konnte und auch keine Wünsche ein trautes Heim betreffend hegte. Er sieht Gott als den großen Archivar, das Universum als ein unendliches Archiv. Als an seinem Arbeitsplatz ein sperriges Archivgestell entsorgt werden soll, erwirbt er es, obwohl in seinem Keller kaum Platz dafür ist. Hier dokumentiert er all seine Erinnerungen an Franziska, legt Listen an, eine regelrechte Akte. Ein in den Keller verbannter Liebesschatz. Eine archivierte Zögerlichkeit. Seine eigenen Gefühle sieht er distanziert, wie durch ein schützendes Panzerglas. Mehr und mehr in sein Schneckenhaus verkrochen, wird er zum wortkargen, antriebslosen Einsiedler. Vor allem kann er sich kaum entscheiden, wenn er es sollte, egal, in welchem Zusammenhang. Sich selbst bezeichnet er durchaus treffend als „der Dabeiseiende“. Das sehr nüchterne Coverbild zeigt eine Frau, die im Gehen begriffen ist. Eben noch da – und schon fort. So sehr ich die Sprache und den Erzählfluss in Peter Stamms Romanen mag, so sehr habe ich die Übersetzungen der französischen Textstellen vermisst. Wenigstens im Anhang wären sie kein Luxus gewesen. Was das Lesen dieses Romans ebenfalls etwas mühsam machte, war die sparsam eingesetzte wörtliche Rede, noch dazu ohne Anführungszeichen. Auch die Fantasien oder Träume waren für mich manchmal erst im Nachhinein zu erkennen. Peter Stamm will es seinen Lesern nicht zu leicht machen. Empfohlen für alle Leser, die sich darauf einlassen wollen.

Zögerlicher Archivar im Schneckenhaus

Bewertung aus Feldkirch am 06.11.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als die Sängerin Fabienne noch Franziska und ein Schulmädchen war, begann die Freundschaft (oder war es damals bereits Liebe?) zwischen ihr und dem Erzähler, dessen Namen nie genannt wird. Die beiden treffen sich nur sporadisch, ein gemeinsames Glück bleibt ihnen verwehrt. Und doch hat sie ihn so stark an sich gebunden, dass er sich auf keine andere Frau richtig einlassen konnte und auch keine Wünsche ein trautes Heim betreffend hegte. Er sieht Gott als den großen Archivar, das Universum als ein unendliches Archiv. Als an seinem Arbeitsplatz ein sperriges Archivgestell entsorgt werden soll, erwirbt er es, obwohl in seinem Keller kaum Platz dafür ist. Hier dokumentiert er all seine Erinnerungen an Franziska, legt Listen an, eine regelrechte Akte. Ein in den Keller verbannter Liebesschatz. Eine archivierte Zögerlichkeit. Seine eigenen Gefühle sieht er distanziert, wie durch ein schützendes Panzerglas. Mehr und mehr in sein Schneckenhaus verkrochen, wird er zum wortkargen, antriebslosen Einsiedler. Vor allem kann er sich kaum entscheiden, wenn er es sollte, egal, in welchem Zusammenhang. Sich selbst bezeichnet er durchaus treffend als „der Dabeiseiende“. Das sehr nüchterne Coverbild zeigt eine Frau, die im Gehen begriffen ist. Eben noch da – und schon fort. So sehr ich die Sprache und den Erzählfluss in Peter Stamms Romanen mag, so sehr habe ich die Übersetzungen der französischen Textstellen vermisst. Wenigstens im Anhang wären sie kein Luxus gewesen. Was das Lesen dieses Romans ebenfalls etwas mühsam machte, war die sparsam eingesetzte wörtliche Rede, noch dazu ohne Anführungszeichen. Auch die Fantasien oder Träume waren für mich manchmal erst im Nachhinein zu erkennen. Peter Stamm will es seinen Lesern nicht zu leicht machen. Empfohlen für alle Leser, die sich darauf einlassen wollen.

Archivierte erste Liebe

Marianna T am 31.10.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die erste Liebe vergisst man nicht? Das ist wohl das Thema des Buches. Der Protagonist dieses Romans hat für Franziska immer eine Leerstelle bewahrt. Doch beruht die Liebe auf Gegenseitigkeit? Sind es nicht eher seine Sehnsüchte, die er archiviert? Die Erzählung beschreibt einen Mann, der sein Leben verpasst und sich verkriecht. Seine Weigerung sein Leben zu gestalten ist schwer zu verstehen. Die Frage ist ja, hat seine Sehnsucht nach Franziska Bestand, gibt es eine wirkliche Grundlage oder ist es mehr Wunsch als Wirklichkeit? Die Erzählung lässt diese Grenze verschwimmen. Manche Situationen stellen sich im Nachhinein als nicht real heraus. Überraschend. Das kann es spannend machen, hat mich aber eher ermüdet. Der Protagonist bleibt seltsam fremd, namenlos und wenig greifbar. Auch konnte ich sein Verhalten oft schwer nachvollziehen und ertragen. Die Erzählung regt zwar zum Nachdenken an und hält nach, ist aber ansonsten eher langatmig. Anregende aber langatmige Erzählung über mehr Wunsch als Wirklichkeit.

Archivierte erste Liebe

Marianna T am 31.10.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die erste Liebe vergisst man nicht? Das ist wohl das Thema des Buches. Der Protagonist dieses Romans hat für Franziska immer eine Leerstelle bewahrt. Doch beruht die Liebe auf Gegenseitigkeit? Sind es nicht eher seine Sehnsüchte, die er archiviert? Die Erzählung beschreibt einen Mann, der sein Leben verpasst und sich verkriecht. Seine Weigerung sein Leben zu gestalten ist schwer zu verstehen. Die Frage ist ja, hat seine Sehnsucht nach Franziska Bestand, gibt es eine wirkliche Grundlage oder ist es mehr Wunsch als Wirklichkeit? Die Erzählung lässt diese Grenze verschwimmen. Manche Situationen stellen sich im Nachhinein als nicht real heraus. Überraschend. Das kann es spannend machen, hat mich aber eher ermüdet. Der Protagonist bleibt seltsam fremd, namenlos und wenig greifbar. Auch konnte ich sein Verhalten oft schwer nachvollziehen und ertragen. Die Erzählung regt zwar zum Nachdenken an und hält nach, ist aber ansonsten eher langatmig. Anregende aber langatmige Erzählung über mehr Wunsch als Wirklichkeit.

Unsere Kund*innen meinen

Das Archiv der Gefühle

von Peter Stamm

4.2

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Mary Jäger

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Mary Jäger

Orell Füssli Pfäffikon - Seedammcenter

Zum Portrait

4/5

Zwischen Traum und Realität (liegt die Ordnung)

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Liebesstory mal anders… Ein Namenloser Ich-Erzähler der sein Leben bereits zu zwei drittel seines Lebens gelebt hat, nimmt uns mit in seine Jugend, zur seiner Jugendliebe Franziska. Mit der er nicht nur den Schulweg geteilt, sondern auch viele Stunden in der Freizeit verbracht hat. Trotz dieser Nähe wurden sie nie ein Paar. Franziska wurde als Fabienne die Chansonsängerin berühmt und stand in der Öffentlichkeit und so verloren sie sich immer mehr aus den Augen. Er hingegen wurde ein zuverlässiger Archivar. Auch im Ruhestand katalogisiert und sortiert er Alles und Jedes, baute sogar seinen Keller in ein Archiv um - auch alle Interviews, Bilder und Berichte von Fabienne hinterlegte er ordnungsgemäss in Akten in seinem Archiv. Sein Tagesablauf ist terminiert und stets der Selbe. Doch Fabienne scheint nie wirklich weg zu sein, sie taucht immer wieder schleichend auf und man weiss nicht ist sie Real oder ist sie nur ein Traum. Der zurückgezogen lebende Erzähler berichtet in einer Mischung aus Realität, Phantasien und Rückblenden von seiner unerfüllt gebliebenen Jugendliebe. Ein leises Buch welches noch länger in mir nachklingen wird.
4/5

Zwischen Traum und Realität (liegt die Ordnung)

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Liebesstory mal anders… Ein Namenloser Ich-Erzähler der sein Leben bereits zu zwei drittel seines Lebens gelebt hat, nimmt uns mit in seine Jugend, zur seiner Jugendliebe Franziska. Mit der er nicht nur den Schulweg geteilt, sondern auch viele Stunden in der Freizeit verbracht hat. Trotz dieser Nähe wurden sie nie ein Paar. Franziska wurde als Fabienne die Chansonsängerin berühmt und stand in der Öffentlichkeit und so verloren sie sich immer mehr aus den Augen. Er hingegen wurde ein zuverlässiger Archivar. Auch im Ruhestand katalogisiert und sortiert er Alles und Jedes, baute sogar seinen Keller in ein Archiv um - auch alle Interviews, Bilder und Berichte von Fabienne hinterlegte er ordnungsgemäss in Akten in seinem Archiv. Sein Tagesablauf ist terminiert und stets der Selbe. Doch Fabienne scheint nie wirklich weg zu sein, sie taucht immer wieder schleichend auf und man weiss nicht ist sie Real oder ist sie nur ein Traum. Der zurückgezogen lebende Erzähler berichtet in einer Mischung aus Realität, Phantasien und Rückblenden von seiner unerfüllt gebliebenen Jugendliebe. Ein leises Buch welches noch länger in mir nachklingen wird.

Mary Jäger
  • Mary Jäger
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Julia D.

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Julia D.

Rösslitor Orell Füssli St. Gallen

Zum Portrait

5/5

Peter Stamm in Hochform

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für mich seit langem der beste "Stamm": Ein Archivar klammert sich nach dem Verlust seiner Arbeit an seine Tätigkeit, indem er die wegzuwerfenden Akten (nun digitalisiert) kurzum in seinem Keller lagert und akribisch jede Information sammelt, die mit seiner Jugendliebe Franziska, nun eine bekannte Sängerin, zu tun haben. Eine schrullige Hauptfigur, die in seiner Eigenheit faszinierend authentisch bleibt. Das kann keiner besser als Peter Stamm.
5/5

Peter Stamm in Hochform

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für mich seit langem der beste "Stamm": Ein Archivar klammert sich nach dem Verlust seiner Arbeit an seine Tätigkeit, indem er die wegzuwerfenden Akten (nun digitalisiert) kurzum in seinem Keller lagert und akribisch jede Information sammelt, die mit seiner Jugendliebe Franziska, nun eine bekannte Sängerin, zu tun haben. Eine schrullige Hauptfigur, die in seiner Eigenheit faszinierend authentisch bleibt. Das kann keiner besser als Peter Stamm.

Julia D.
  • Julia D.
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Das Archiv der Gefühle

von Peter Stamm

0 Rezensionen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Das Archiv der Gefühle
  • Das Archiv der Gefühle
  • Das Archiv der Gefühle
  • Das Archiv der Gefühle
  • Das Archiv der Gefühle