Der Gesang der Berge

Roman

Nguyễn Phan Quế Mai

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Beschreibung


Der internationale Bestseller

Dayton Literary Peace Prize 2021

»Der Gesang der Berge ist ein Meisterstück der Hoffnung, eine entschlossene Erkundung der Vergangenheit mit dem erzählerischen Mut der Gegenwart.« Ocean Vuong

Huʾoʾng wächst bei ihrer Grossmutter auf, mitten im vom Krieg gebeutelten Hanoi der frühen 1970er Jahre. Der Vater ist auf den Schlachtfeldern verschollen, ihre Mutter folgte ihm in der Hoffnung, ihn zu finden. Und die Grossmutter erzählt Huʾoʾng an den vielen langen Abenden die Geschichte ihrer Familie, eine Geschichte, die in Frieden und Wohlstand ihren Anfang nimmt, aber im Zuge fremder Besatzung, Landreform und Krieg eine Geschichte von Vertreibung, Flucht und unsäglichem Leid wurde. Doch die Frauen ihrer Familie sind stark und entschlossen, dem Schicksal eine lebenswerte Zukunft abzutrotzen.

Ein Familienepos, das ein ganzes Jahrhundert atmet, die bildgewaltige Geschichte eines leidgeprüften Volkes, ein beeindruckender historischer Roman, erzählt von einer vietnamesischen Autorin – so hat man von Vietnam im zwanzigsten Jahrhundert noch nicht gelesen.

Produktdetails

Verkaufsrang 2037
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 10.10.2021
Verlag Insel Verlag
Seitenzahl 429
Maße 21.3/13.2/3.5 cm
Gewicht 534 g
Auflage 1
Originaltitel The mountains sing
Übersetzer Claudia Feldmann
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-17940-5

Kundenbewertungen

Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
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Bewegend
von einer Kundin/einem Kunden am 21.10.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

„Der Gesang der Berge“ ist eine bewegende Familiengeschichte, die über viele Jahre hinweg vom Schicksal der jungen Huʾoʾng, ihrer Großmama und den Auswirkungen des Krieges auf die Menschen berichtet. Die Geschichte ist dabei chronologisch sprunghaft und dadurch spannend erzählt. Ein Roman außerdem, der so nur von einer Autori... „Der Gesang der Berge“ ist eine bewegende Familiengeschichte, die über viele Jahre hinweg vom Schicksal der jungen Huʾoʾng, ihrer Großmama und den Auswirkungen des Krieges auf die Menschen berichtet. Die Geschichte ist dabei chronologisch sprunghaft und dadurch spannend erzählt. Ein Roman außerdem, der so nur von einer Autorin stammen kann, die selbst aus dem Land, in dem die Geschichte spielt, stammt. „Der Gesang der Berge“ stellt den Krieg in Vietnam dadurch nämlich aus vietnamesischer Sicht, und nicht durch den bekannten aufgedrückten westlichen Blick dar. Dadurch, und weil die Autorin sich von Erlebnissen ihrer eigenen Familie und ihres Umfelds für die Geschichte hat inspirieren lassen, wirkt die Handlung sehr authentisch und nahegehend. So nahegehend sogar, das schöne bunte Cover vermag es nicht, die Trostlosigkeit, die vermittelt wird adäquat widerzugeben. „Der Gesang der Berge“ ist tragisch, zutiefst tragisch, da erschütternd die Auswirkungen des Krieges auf ein Land und was er mit den Menschen macht geschildert werden.

Ein ganz besonderes Buch!
von Kristall86 aus an der Nordseeküste am 18.10.2021

!ein Lesehighlight 2021! Klappentext: „Huʾoʾng wächst bei ihrer Großmutter auf, mitten im vom Krieg gebeutelten Hanoi der frühen 1970er Jahre. Der Vater ist auf den Schlachtfeldern verschollen, ihre Mutter folgte ihm in der Hoffnung, ihn zu finden. Und die Großmutter erzählt Huʾoʾng an den vielen langen Abenden die Geschicht... !ein Lesehighlight 2021! Klappentext: „Huʾoʾng wächst bei ihrer Großmutter auf, mitten im vom Krieg gebeutelten Hanoi der frühen 1970er Jahre. Der Vater ist auf den Schlachtfeldern verschollen, ihre Mutter folgte ihm in der Hoffnung, ihn zu finden. Und die Großmutter erzählt Huʾoʾng an den vielen langen Abenden die Geschichte ihrer Familie, eine Geschichte, die in Frieden und Wohlstand ihren Anfang nimmt, aber im Zuge fremder Besatzung, Landreform und Krieg eine Geschichte von Vertreibung, Flucht und unsäglichem Leid wurde. Doch die Frauen ihrer Familie sind stark und entschlossen, dem Schicksal eine lebenswerte Zukunft abzutrotzen.“ Da kommt dieses Buch mit so einem lieblichen Titel sowie Cover daher und dann steckt in den Seiten so eine kraftvolle und beeindruckende, historisch geprägte Geschichte. Nein, das hätte ich so nicht erwartet. Die Autorin Nguyễn Phan Quế Mai erzählt uns hier direkt und indirekt die Geschichte Vietnams. Ihre Wortwahl ist dabei so zart, so verletzlich und dennoch so ausdrucksvoll, das der Lesesog unweigerlich kommt. Spannung bedarf diese Geschichte keineswegs, denn der traurige Schatten wirft von ganz allein seine Fänge aus und nimmt uns ein - ob wir wollen oder nicht. Die Art wie die Autorin durch die Großmutter die Geschichte ins rollen bringt uns sie Huʾoʾng darbietet, ist wahrlich eine besondere Art und man liest das Gesprochene gebannt mit und taucht als Leser selbst mit ein. Man spürt den Wechsel zwischen vermeintlich heiler Welt und dem Krieg, der unweigerlich das Leben vieler einfach vernichtet hat… Schlussendlich ist es keine „schöne“ Geschichte die man hier liest, aber darum geht es auch nicht. Man erlebt hier Emotionen, Seelenleben, Gedankengänge, Hoffnungswünsche und sucht selbst hier in den Worten nach Trost…Dieses Geschichte wird als „Familienepos“ beschrieben und ja, das kann man einfach ganz klar sagen, das ist sie auch. Es ist ein Epos und diese Deklaration erhalten nicht viele Geschichten. Durch die bildgewaltigen Beschreibungen entsteht hier so viel mehr als nur Kopfkino…. Dieses Buch muss gelesen werden und wird den Leser danach noch gewaltig beschäftigen! 5 von 5 Sterne für dieses Highlight!

Was Krieg aus Menschen macht
von einer Kundin/einem Kunden am 16.10.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich weiß recht wenig über Vietnam. Das Land ist mir nur durch den Vietnamkrieg bekannt und über das mehr oder weniger authentische Essen in vietnamesischen Restaurants in Deutschland. Dieses Buch war also interessant für mich, weil ich mehr erfahren wollte. Nguyễn Phan Quế Mai erzählt in ihrem Buch eine Familiengeschichte, di... Ich weiß recht wenig über Vietnam. Das Land ist mir nur durch den Vietnamkrieg bekannt und über das mehr oder weniger authentische Essen in vietnamesischen Restaurants in Deutschland. Dieses Buch war also interessant für mich, weil ich mehr erfahren wollte. Nguyễn Phan Quế Mai erzählt in ihrem Buch eine Familiengeschichte, die eng mit der Geschichte Vietnams verbunden ist. Die Erzählung beginnt 1972. Die zwölfjährige Huong lebt bei ihrer Großmutter Diêu Lan in Hanoi. Wo sich ihre Eltern befinden, ist unklar. Die beiden müssen vor den amerikanischen Bomben fliehen und damit sie den Kontakt zu ihrer Familie nicht verliehrt, erzählt die Großmutter der Enkelin die Familiengeschichte begonnen bei den Ereignissen 1930. Das Leben ist hart, geprägt von Krieg, Besatzung und Unsicherheit. Und so wird aus zwei Sichtweisen, abwechselnd von Großmutter und Enkelin über Vergangenheit und Gegenwart berichtet. Das ist sehr beeindruckend und berührend, jedoch manchmal einen Tick zu übertrieben. Es wird so dramatisch erzählt, dass es schon kitschig wird. Insgesamt jedoch ein lesenswerter Roman, der viel über die wechselvolle Geschichte Vietnams und deren Auswirkungen auf die Menschen erzählt.


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