• Unsere unendlichen Tage
  • Unsere unendlichen Tage
  • Unsere unendlichen Tage
  • Unsere unendlichen Tage
  • Unsere unendlichen Tage
  • Unsere unendlichen Tage
  • Unsere unendlichen Tage

Unsere unendlichen Tage

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

Fr.31.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Unsere unendlichen Tage

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab Fr. 31.90
eBook

eBook

ab Fr. 21.00

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2021

Verlag

Piper

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20.7/13.3/3.6 cm

Gewicht

442 g

Beschreibung

Rezension

»›Unsere unendlichen Tage‹ ist ein Buch, das unter die Haut geht. Es erzählt von einer jungen Frau, die sich als viel stärker erweist, als ihr anfänglich jemand zugetraut hätte. Es lotet die Grenzen des Eltern-Kind-Verhältnisses aus in ruhigem Tempo, aber bis zum bitteren Ende. Nicht zuletzt bietet es eine faszinierende Perspektive auf das Wunder der menschlichen Psyche, die selbst dann, wenn sie gestört ist, die Macht hat Leben zu retten.« ("WDR 5 „Scala“")
»›Unsere unendlichen Tage‹ ist ein ebenso originelles wie aufwühlendes Debüt. Claire Fuller thematisiert unseren Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit und räumt zugleich mit romantischen Vorstellungen vom Aussteiger-Leben auf. Ein aktueller und bewegender Roman, der nachdenklich stimmt.« ("SWR2 "Lesenswert Kritik"")
»›Unsere unendlichen Tage‹ ist pure Unterhaltung, wenn der Roman auch reichlich Stoff zum Nachdenken birgt.« ("tanzschrift.at (A)")
»Keine leichte, aber sehr packend erzählte Geschichte« ("Stadtmagazin 07")
»Seinen Sog entwickelt der Roman über die verstörende Natur; Kulisse für eine vater-Tochter-Beziehung, die sich von wunderlich zu bedrohlich wandelt.« ("Gelnhäuser Neue Zeitung")
»Teils Coming-of-Age-Story, teils Kriminalroman und grausige Fabel ist Claire Fullers Buch damit ein Pageturner, der sich perfekt als Herbstlektüre eignet.« ("fm4.orf.at (A)")
»Dieser Roman ist vielschichtig und packend, voller Abgründe und Irrsinn.« ("seitenhinweis")
»Eine zunächst heiter-abenteuerliche, zunehmend aber beängstigend düstere Robinsonade, die nicht von ungefähr an Marlen Haushofers ›Die Wand‹ erinnert. Eine Dystopie, bei der einem auch Cormac McCarthys ›Die Strasse‹ in den Sinn kommt. Eine Parabel, die den Leser sofort gefangen nimmt.« ("Giessener Anzeiger")
»Das Debüt ›Unsere unendlichen Tage‹ der Engländerin Claire Fuller hat eine melancholische, kühle und ein bisschen distanzierte Sprache, die einen sofort gefangen nimmt.« ("NDR Kultur „Gemischtes Doppel“")
»Claire Fullers brillanter Erstling ›Unsere unendlichen Tage‹ gehört zu den ganz seltenen, besonderen Romanen. In seiner Stille, im Unausgesprochenen, in Streiflichtern liegt seine besondere Sprengkraft, sein Schrecken – ein Solitär, vielleicht zu vergleichen mit Scott Bradfields ›Die Leute, die sie vorübergehen sahen‹. Sehr zu empfehlen. Und natürlich bekommt ›Unsere unendlichen Tage‹ unser Prädikat, den Musenkuss. Unser Buch des Monats.« ("musenblaetter.de")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2021

Verlag

Piper

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20.7/13.3/3.6 cm

Gewicht

442 g

Auflage

1.

Originaltitel

Our Endless Numbered Days

Übersetzer

Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-05828-5

Das meinen unsere Kund*innen

5.0

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Ein Mädchen, das des eigenen Lebens beraubt wird

Bewertung am 07.08.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Während ihre Mutter auf Konzertreise in Deutschland ist, verbringt die achtjährige Peggy einige Wochen allein mit ihrem Vater zuhause. Dieser, schon seit einer ganzen Weile vom Gedanken an ein Leben als Aussteiger begeistert, erhält über einen Bekannten die Gelegenhet, eine kleine abgelegene Waldhütte in den Bergen zu übernehmen. Also macht er sich gemeinsam mit seiner Tochter auf den Weg dorthin. Kaum angekommen erzählt er dem Mädchen, die restliche Welt sei untergegangen, alle Menschen tot, sie beide die einzigen, die überlebt haben. Auf keinen Fall dürfe sie den Fluss überqueren oder die Berggipfel überschreiten, denn dahinter lauere nur noch die Große Kluft, ein unendliches Nichts. Und so beginnen endlose Jahre im Wald, in denen Peggy im Kampf ums Überleben erwachsen wird und doch zugleich das kleine Mädchen bleibt, das sie war, als die Welt unterging. Die Handlung ist zweigeteilt. Ein Strang handelt vom Leben in der Abgeschiedenheit der kleinen Waldlichtung, der andere spielt Jahre später, als Peggy wieder zurück in die Zivilisation gelangt und erkennen muss, dass ihr Vater sie all die Jahre belogen hat. Peggy ist eine sympathische Protagonistin. In den Rückblicken auf die Zeit "Davor", als sie noch ein ganz normales Leben mit ihren Eltern und Freunden irgendwo in London führte, war sie ein aufgewecktes und wissbegieriges kleines Mädchen. Stets hat sie sich bemüht, ihrem Vater eine Freude zu machen, und so wehrt sie sich auch nicht gegen dessen Beschluss, die tagelange Reise mit langem Fußmarsch zur abgelegenen Waldhütte anzutreten, obwohl sie eigentlich viel lieber zuhause bleiben würde. Als sich irgendwann abzeichnet, dass aus dem Abenteuerurlaub ein "für immer" werden soll, akzeptiert sie auch dies recht schnell. Und dennoch ist sie nicht glücklich über dieses neue Leben in der Einsamkeit. Wie auch, sie ist gerade einmal acht Jahre alt, als sie aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen wird, als sie plötzlich ihren gesamten Alltag umkrempeln muss. Es ist eine seltsame Beziehung zwischen Vater und Tochter, einerseits geprägt von der Entscheidung des Vaters, Peggy gegen ihren Willen dazu zu zwingen, an seinem Traum teilzuhaben - und sie so ihres eigenen Lebens beraubt -, und andererseits von seiner großen Liebe zu ihr, die er unter Beweis stellt, als er ihr mühevoll aus Holz ein Klavier baut. Mit den Jahren zeichnet sich zusehends eine leichte Spur des Wahnsinns ab, der den Vater immer wieder überkommt und unter dem Peggy in all der Zeit sehr leidet. Und doch gibt der Handlungsstrang aus dem Jahr 1985 Hoffnung, denn es ist klar: sie wird aus diesem Leben entkommen, zu dem ihr Vater sie verpflichtet hat, sie wird zurückkehren, auch, wenn sie ihre Vergangenheit nie ganz wird abstreifen können. Der Roman ist spannend erzählt. Er ist nicht auf Action aus, hat aber einen dystopischen Hauch, und dank des eingehenden Schreibstils kann man nicht anders, als mit dem kleinen Mädchen mitzufiebern und stets darauf zu hoffen, dass für sie alles gut ausgehen wird. Die Atmosphäre schwankt auf einer Skala von beklemmend bis unbeschwert, dazwischen ist alles vertreten; doch zu jedem Zeitpunkt wirkten die Figuren und Szenen authentisch, die Beschreibungen eingängig und ergreifend. Ich habe "Unsere unendlichen Tage" sehr gerne gelesen und empfehle es daher gerne weiter!

Ein Mädchen, das des eigenen Lebens beraubt wird

Bewertung am 07.08.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Während ihre Mutter auf Konzertreise in Deutschland ist, verbringt die achtjährige Peggy einige Wochen allein mit ihrem Vater zuhause. Dieser, schon seit einer ganzen Weile vom Gedanken an ein Leben als Aussteiger begeistert, erhält über einen Bekannten die Gelegenhet, eine kleine abgelegene Waldhütte in den Bergen zu übernehmen. Also macht er sich gemeinsam mit seiner Tochter auf den Weg dorthin. Kaum angekommen erzählt er dem Mädchen, die restliche Welt sei untergegangen, alle Menschen tot, sie beide die einzigen, die überlebt haben. Auf keinen Fall dürfe sie den Fluss überqueren oder die Berggipfel überschreiten, denn dahinter lauere nur noch die Große Kluft, ein unendliches Nichts. Und so beginnen endlose Jahre im Wald, in denen Peggy im Kampf ums Überleben erwachsen wird und doch zugleich das kleine Mädchen bleibt, das sie war, als die Welt unterging. Die Handlung ist zweigeteilt. Ein Strang handelt vom Leben in der Abgeschiedenheit der kleinen Waldlichtung, der andere spielt Jahre später, als Peggy wieder zurück in die Zivilisation gelangt und erkennen muss, dass ihr Vater sie all die Jahre belogen hat. Peggy ist eine sympathische Protagonistin. In den Rückblicken auf die Zeit "Davor", als sie noch ein ganz normales Leben mit ihren Eltern und Freunden irgendwo in London führte, war sie ein aufgewecktes und wissbegieriges kleines Mädchen. Stets hat sie sich bemüht, ihrem Vater eine Freude zu machen, und so wehrt sie sich auch nicht gegen dessen Beschluss, die tagelange Reise mit langem Fußmarsch zur abgelegenen Waldhütte anzutreten, obwohl sie eigentlich viel lieber zuhause bleiben würde. Als sich irgendwann abzeichnet, dass aus dem Abenteuerurlaub ein "für immer" werden soll, akzeptiert sie auch dies recht schnell. Und dennoch ist sie nicht glücklich über dieses neue Leben in der Einsamkeit. Wie auch, sie ist gerade einmal acht Jahre alt, als sie aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen wird, als sie plötzlich ihren gesamten Alltag umkrempeln muss. Es ist eine seltsame Beziehung zwischen Vater und Tochter, einerseits geprägt von der Entscheidung des Vaters, Peggy gegen ihren Willen dazu zu zwingen, an seinem Traum teilzuhaben - und sie so ihres eigenen Lebens beraubt -, und andererseits von seiner großen Liebe zu ihr, die er unter Beweis stellt, als er ihr mühevoll aus Holz ein Klavier baut. Mit den Jahren zeichnet sich zusehends eine leichte Spur des Wahnsinns ab, der den Vater immer wieder überkommt und unter dem Peggy in all der Zeit sehr leidet. Und doch gibt der Handlungsstrang aus dem Jahr 1985 Hoffnung, denn es ist klar: sie wird aus diesem Leben entkommen, zu dem ihr Vater sie verpflichtet hat, sie wird zurückkehren, auch, wenn sie ihre Vergangenheit nie ganz wird abstreifen können. Der Roman ist spannend erzählt. Er ist nicht auf Action aus, hat aber einen dystopischen Hauch, und dank des eingehenden Schreibstils kann man nicht anders, als mit dem kleinen Mädchen mitzufiebern und stets darauf zu hoffen, dass für sie alles gut ausgehen wird. Die Atmosphäre schwankt auf einer Skala von beklemmend bis unbeschwert, dazwischen ist alles vertreten; doch zu jedem Zeitpunkt wirkten die Figuren und Szenen authentisch, die Beschreibungen eingängig und ergreifend. Ich habe "Unsere unendlichen Tage" sehr gerne gelesen und empfehle es daher gerne weiter!

Unsere Kund*innen meinen

Unsere unendlichen Tage

von Claire Fuller

5.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Unsere unendlichen Tage
  • Unsere unendlichen Tage
  • Unsere unendlichen Tage
  • Unsere unendlichen Tage
  • Unsere unendlichen Tage
  • Unsere unendlichen Tage
  • Unsere unendlichen Tage