Der perfekte Kreis

Roman

Benjamin Myers

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Beschreibung

Der neue Roman von Benjamin Myers, dem Autor des Erfolgsromans 'Offene See' - eine berührende Liebeserklärung an die englische Landschaft, die Natur und nicht zuletzt an die Freundschaft

1989 tauchen auf den grossen Feldern im Süden Englands seltsame, kreisrunde Muster auf. Die wildesten Gerüchte machen die Runde. Manchen glauben an Jungenstreiche, andere an Ausserirische. Ungerührt von all der Aufregung verfolgen zwei junge Männer ihren Plan, den perfekten Kornkreis zu schaffen. Redbone und Calvert, beide versehrt durch Erlebnisse in ihrer Vergangenheit, lernen sich zufällig kennen und fühlen sofort eine innere Verbundenheit. Während sie von Feld zu Feld ziehen, suchen sie für sich auch einen Platz, an dem sie frei sein können. Geprägt von demselben Freiheitsdrang und derselben Abneigung gegen jegliche Obrigkeit, entstehen in ihnen ein tiefer Respekt für ihre Umwelt und der Wunsch, die beengende Realität des Alltags hinter sich lassen zu können. Gelingt der perfekte Kornkreis, dann kann ihnen auch alles andere gelingen.

»Zauberhaft poetisch […] Es geht um die verloren gegangene Verbindung zwischen Land und Leute, und darum, dass ein ›Zurück zur Natur‹ nichts mit Esoterik zu tun hat, sondern mit tiefer Erkenntnis.«
Bernd Melichar, KLEINE ZEITUNG

»Die Darstellung ist so zart und liebevoll, dass man sie am liebsten ganz langsam und genussvoll lesen möchte.«
Andrea Bahrig, DIE ZITRONENFALTERIN

»Und wieder gehen fantastische Prosa und gute Charakterisierungen Hand in Hand mit brillantem Nature Writing sowie einer betörenden Mischung aus Leichtigkeit und Schwere.«
Christian Endres, DIE ZUKUNFT

»Benjamin Myers macht aus der Freundschaft von Calvert und Redbone eine berührende Geschichte und einen ganz wunderbaren Roman. Alle, die sich schon einmal unverstanden oder fehl am Platz gefühlt haben, werden das ungleiche Duo sofort ins Herz schliessen. […] Kurzum: Ein famoser Roman und eine unbedingte Empfehlung!«
Christoph Walter, BUCHBUBE

»Eine wunderschöne Geschichte.«
Sonja Kraus, MATWAG.DE

Produktdetails

Verkaufsrang 23449
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 17.09.2021
Verlag DUMONT Buchverlag
Seitenzahl 224
Maße 20.5/13.2/2.2 cm
Gewicht 322 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel The Perfect Golden Circle
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-8158-1

Das meinen unsere Kund*innen

4.4/5.0

78 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

4/5

Ruhig, schön und fast schon meditativ

Eine Kundin/ein Kunde aus Stutensee am 26.10.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

In dem Roman "Der perfekte Kreis" von Benjamin Myers geht es genau darum: den perfekten Kreis zu erschaffen. Genauer gesagt, den perfekten Kornkreis. Als im Jahr 1989 auf den Feldern im Süden Englands seltsame Muster auftauchen, nehmen die Gerüchte ihren lauf, wer oder was hinter diesen Mustern steckt. Als Lesender erfährt man dies nicht nur aus Zeitungsartikeln, sondern auch aus dem Blickwinkel der beiden Männer Redbone und Calvert, die in dieser Saison versuchen, den perfekten Kornkreis zu erschaffen. In diesem Buch geht es zwar vorrangig um Kornkreise, aber auch um einen tiefen Respekt zur Natur, Freundschaft und den Wunsch, die Fesseln der Vergangenheit und Gesellschaft hinter sich zu lassen. Mit ruhigen und poetischen Worten schafft es der Autor, mich durch die empathische Sichtweise der Protagonisten auf Umwelt und Tiere zu fesseln. Das Buch wirkt durch die Schönheit der Worte fast schon meditativ, ähnlich wie der beschriebene Prozess, die Ähren vorsichtig nieder zu drücken, ohne sie zu beschädigen. Die großartige Beschreibung der Landschaft und somit die Faszination der beiden Protagonisten für ihre Umwelt zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Ansonsten beschäftigt sich jedes Kapitel mit einem neuen Kornkreis und dessen Erschaffung. Wir erfahren fast schon nebenher etwas über die Vergangenheit der beiden Männer. Zugleich wirft der Autor immer wieder auch kritische aktuelle Themen wie Monokulturen oder die globale Erwärmung auf. Wer mit vielen Wendungen oder Spannungen rechnet, ist mit diesem Buch vermutlich nicht gut beraten. Mir aber hat es sehr gefallen und es war genau das richtige, um Abends auch mal abzuschalten und einfach nur die ruhige und schöne Melodie der Worte auf sich wirken zu lassen. Über die Charaktere hätte ich gern mehr erfahren, um eine bessere Beziehung aufzubauen. Aber rückblickend passt auch das ganz gut zu diesem Buch.

4/5

Ruhig, schön und fast schon meditativ

Eine Kundin/ein Kunde aus Stutensee am 26.10.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

In dem Roman "Der perfekte Kreis" von Benjamin Myers geht es genau darum: den perfekten Kreis zu erschaffen. Genauer gesagt, den perfekten Kornkreis. Als im Jahr 1989 auf den Feldern im Süden Englands seltsame Muster auftauchen, nehmen die Gerüchte ihren lauf, wer oder was hinter diesen Mustern steckt. Als Lesender erfährt man dies nicht nur aus Zeitungsartikeln, sondern auch aus dem Blickwinkel der beiden Männer Redbone und Calvert, die in dieser Saison versuchen, den perfekten Kornkreis zu erschaffen. In diesem Buch geht es zwar vorrangig um Kornkreise, aber auch um einen tiefen Respekt zur Natur, Freundschaft und den Wunsch, die Fesseln der Vergangenheit und Gesellschaft hinter sich zu lassen. Mit ruhigen und poetischen Worten schafft es der Autor, mich durch die empathische Sichtweise der Protagonisten auf Umwelt und Tiere zu fesseln. Das Buch wirkt durch die Schönheit der Worte fast schon meditativ, ähnlich wie der beschriebene Prozess, die Ähren vorsichtig nieder zu drücken, ohne sie zu beschädigen. Die großartige Beschreibung der Landschaft und somit die Faszination der beiden Protagonisten für ihre Umwelt zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Ansonsten beschäftigt sich jedes Kapitel mit einem neuen Kornkreis und dessen Erschaffung. Wir erfahren fast schon nebenher etwas über die Vergangenheit der beiden Männer. Zugleich wirft der Autor immer wieder auch kritische aktuelle Themen wie Monokulturen oder die globale Erwärmung auf. Wer mit vielen Wendungen oder Spannungen rechnet, ist mit diesem Buch vermutlich nicht gut beraten. Mir aber hat es sehr gefallen und es war genau das richtige, um Abends auch mal abzuschalten und einfach nur die ruhige und schöne Melodie der Worte auf sich wirken zu lassen. Über die Charaktere hätte ich gern mehr erfahren, um eine bessere Beziehung aufzubauen. Aber rückblickend passt auch das ganz gut zu diesem Buch.

5/5

Leise, fein gewobene Erzählung über Natur und Freundschaft

Lesendes Federvieh aus München am 22.10.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Nachdem ich im letzten Jahr von Benjamin Myers Erstlingswerk „Offene See“ vollkommen begeistert war, war ich nun neugierig auf seinen neuen Roman „Der perfekte Kreis“. Dieses Buch ist komplett anders, bietet aber dennoch eine ebenso wunderschöne, kraftvolle Erzählung, für die man sich Zeit nehmen sollte, um die volle Wirkung genießen zu können. Benjamin Myers zeichnet ein großartiges Porträt zweier ungewöhnlicher Männer, die in ihrem Leben schon einiges erlebt haben: Der eine ist ein Kriegsveteran, der andere ein abgerissen wirkender, rastloser Musiker. Es ist eine absolut lesenswerte, berührende Geschichte über diese beiden so ungleichen Männer, deren Ziel es ist mit ihren Kornkreisen ihren Traum von Freiheit, Schönheit und Mythos zu verwirklichen. Alles ist so bildgewaltig beschrieben, der Pub, in dem die beiden über ihre Projekte grübeln, die unendlich weite Landschaft, die satten Wiesen, ebenso wie die im Wind raschelnden Getreidefelder. Als Leser ist man sofort mittendrin bei der Entstehung der Kreise zuerst auf dem Papier und daran anschließend bei der nächtlichen Umsetzung im Getreidefeld. Je mehr Kornkreise die beiden Protagonisten erschaffen, desto näher kommt man ihnen auch und erfährt dadurch, immer mehr über ihre Gedanken, Gefühle und ihr Leben. Jeder Satz, jeder Dialog ist dabei so warmherzig, poetisch, humorvoll und treffend formuliert, es macht einfach Spaß immer tiefer in die Geschichte einzutauchen. Gleichzeitig beschäftigt sich der Autor mit wichtigen Umweltthemen und hinterfragt die Sinnlosigkeit von Kriegen, Fragen wie sie aktueller nicht sein könnten. Da die Geschichte im Jahr 1989 angesiedelt ist, wird überaus deutlich, wie lange schon etwas gegen diese gesellschaftlichen Probleme hätte getan werden können. „Der perfekte Kreis“ hat mich gerade durch seine entschleunigende Erzählweise so in seinen Bann gezogen. Es ist nicht nur einfach schön zu lesen, sondern bietet auch viel Potential zum Nachdenken. Mir hat es ebenso gut gefallen wie „Offene See“.

5/5

Leise, fein gewobene Erzählung über Natur und Freundschaft

Lesendes Federvieh aus München am 22.10.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Nachdem ich im letzten Jahr von Benjamin Myers Erstlingswerk „Offene See“ vollkommen begeistert war, war ich nun neugierig auf seinen neuen Roman „Der perfekte Kreis“. Dieses Buch ist komplett anders, bietet aber dennoch eine ebenso wunderschöne, kraftvolle Erzählung, für die man sich Zeit nehmen sollte, um die volle Wirkung genießen zu können. Benjamin Myers zeichnet ein großartiges Porträt zweier ungewöhnlicher Männer, die in ihrem Leben schon einiges erlebt haben: Der eine ist ein Kriegsveteran, der andere ein abgerissen wirkender, rastloser Musiker. Es ist eine absolut lesenswerte, berührende Geschichte über diese beiden so ungleichen Männer, deren Ziel es ist mit ihren Kornkreisen ihren Traum von Freiheit, Schönheit und Mythos zu verwirklichen. Alles ist so bildgewaltig beschrieben, der Pub, in dem die beiden über ihre Projekte grübeln, die unendlich weite Landschaft, die satten Wiesen, ebenso wie die im Wind raschelnden Getreidefelder. Als Leser ist man sofort mittendrin bei der Entstehung der Kreise zuerst auf dem Papier und daran anschließend bei der nächtlichen Umsetzung im Getreidefeld. Je mehr Kornkreise die beiden Protagonisten erschaffen, desto näher kommt man ihnen auch und erfährt dadurch, immer mehr über ihre Gedanken, Gefühle und ihr Leben. Jeder Satz, jeder Dialog ist dabei so warmherzig, poetisch, humorvoll und treffend formuliert, es macht einfach Spaß immer tiefer in die Geschichte einzutauchen. Gleichzeitig beschäftigt sich der Autor mit wichtigen Umweltthemen und hinterfragt die Sinnlosigkeit von Kriegen, Fragen wie sie aktueller nicht sein könnten. Da die Geschichte im Jahr 1989 angesiedelt ist, wird überaus deutlich, wie lange schon etwas gegen diese gesellschaftlichen Probleme hätte getan werden können. „Der perfekte Kreis“ hat mich gerade durch seine entschleunigende Erzählweise so in seinen Bann gezogen. Es ist nicht nur einfach schön zu lesen, sondern bietet auch viel Potential zum Nachdenken. Mir hat es ebenso gut gefallen wie „Offene See“.

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