Geflochtenes Süßgras

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Die Weisheit der Pflanzen

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Beschreibung


Robin Wall Kimmerer flicht aus indigener Weisheit und wissenschaftlichen Erkenntnisse einen Zopf an Geschichten über die Grosszügigkeit der Erde. Der Überraschungsbestseller aus den USA mit über einer Million verkaufter Exemplare.

»Man sieht die Welt nie wieder so wie zuvor, nachdem man sie durch Kimmerers Augen gesehen hat.« Elizabeth Gilbert

»Es ist die Art und Weise, wie sie Schönheit einfängt, die ich am meisten liebe, die Bilder von riesigen Zedern und wilden Erdbeeren, ein Wald im Regen und eine Wiese aus duftendem Süssgras werden Ihnen in Erinnerung bleiben, lange nachdem Sie die letzte Seite gelesen haben.« Jane Goodall

»Robin Wall Kimmerers »Geflochtenes Süssgras« las ich, als ich am Boden war; und es gab mir Trost und das Gefühl, dass es noch Hoffnung gibt für diesen Planeten.« Helen MacDonald

»Es gibt schlechte, mittelgute und hervorragende Bücher, und ganz selten gibt es solche, bei denen man sich als Leser dabei beobachten kann, wie der eigene
Blick auf die Welt sich während der Lektüre verändert. Robin Wall Kimmerers Geflochtenes Süssgras gehört zu der letztgenannten Kategorie.« ("DIE ZEIT")
»›Geflochtenes Süssgras‹ eröffnet Perspektiven auf die belebte Welt, die auf Augenhöhe stattfinden. Damit hat sie [Kimmerer] vielleicht das wichtigste Buch zu den aktuellen ökologischen Debatten geschrieben und definitiv das Poetischste.« ("WDR")
»Während man das Buch mit seinen Mäandern und Rückblicken, Details, Exkursen, Naturbetrachtungen und Selbstreflexionen inhaliert, taucht man in eine Fundgrube an Wissen ein.« ("Falter")
»›Lebensweisheit‹ ist ein grosses Wort, aber Robin Wall Kimmerer möchte man sie ehrfurchtsvoll bescheinigen. ("Frankfurter Neue Presse")
»Offenbar ein Plädoyer für die Nachhaltigkeit und bewusstes Leben und damit einen Nerv der Zeit treffend.« ("Börsenblatt")
»Kimmerer beschreibt eine Welt, in der Pflanzen und Tiere gleich berechtigt neben Menschen stehen und wie alle Elemente darin durch Geben und Nehmen miteinander verflochten sind.« ("MDR Kultur")
»Was dabei herauskommt, wenn eine Botanikerin, Angehörige des indigenen Potawatomi-Stamms und Geschichtenerzählerin, über Pflanzen schreibt, offenbart dieses schöne Buch - das nicht weniger will als die Natur retten.« ("Brigitte Woman")
»Die Autorin überzeugt sowohl inhaltlich als auch stilistisch – mit warmherzigen Episoden über Pflanzen, die stets Sinnbilder im Kleinen für unser Verhältnis zur grossen Welt sind.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Eine wegweisende Lektüre, zu der man alle verpflichten möchte, die in Politik und Wirtschaft entscheiden, wie es mit unserem Planeten weitergeht.« ("Deutschlandfunk Kultur")

Details

Verkaufsrang

245

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.07.2021

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

461

Maße (L/B/H)

21.8/14.4/4.3 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

245

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.07.2021

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

461

Maße (L/B/H)

21.8/14.4/4.3 cm

Gewicht

636 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Braiding Sweetgrass

Übersetzer

Elsbeth Ranke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03873-1

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Ein sehr schönes Buch

Bewertung aus Bad Liebenwerda am 28.05.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Geflochtenes Süßgras- Die Weisheit der Pflanzen“ von Robin Wall Kimmerer mit der 9783351038731. Die Autorin ist Botanikerin und Mitglied der Citizen Potawatomi Nation somit wirft sie einen wissenschaftlichen Blick als auch einen indigenen Blick auf die Natur. Das Buch ist wie ein bunter Teppich,wo alles miteinander verwoben wurde. Alte Legenden, historische Begebenheiten, der private Werdegang und Familie Anekdoten, mit Erkenntnissen aus der Wissenschaft, Lehrmeinungen und was Pflanzen für uns bedeuten können. Auf dieses Buch muss man sich einlassen und findet einen bunten Strauss. Die Muttersprache der Autorin ist Englisch, welches zu 70% aus Subjektiven besteht. Zudem lernt sie die Sprache ihrer Potawatomi Vorfahren. Dort besteht die Sprache nur zu 30% aus Subjekten eine Bucht/Samstag sind Verben. Interessante Vorstellung und was macht es mit uns? Es schärft unsere Sinne für unsere Umwelt, das was um uns herum passiert. Das Buch eine Einladung für unsere Sinne und ganz zu Recht seit Wochen auf der Bestsellerliste.

Ein sehr schönes Buch

Bewertung aus Bad Liebenwerda am 28.05.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Geflochtenes Süßgras- Die Weisheit der Pflanzen“ von Robin Wall Kimmerer mit der 9783351038731. Die Autorin ist Botanikerin und Mitglied der Citizen Potawatomi Nation somit wirft sie einen wissenschaftlichen Blick als auch einen indigenen Blick auf die Natur. Das Buch ist wie ein bunter Teppich,wo alles miteinander verwoben wurde. Alte Legenden, historische Begebenheiten, der private Werdegang und Familie Anekdoten, mit Erkenntnissen aus der Wissenschaft, Lehrmeinungen und was Pflanzen für uns bedeuten können. Auf dieses Buch muss man sich einlassen und findet einen bunten Strauss. Die Muttersprache der Autorin ist Englisch, welches zu 70% aus Subjektiven besteht. Zudem lernt sie die Sprache ihrer Potawatomi Vorfahren. Dort besteht die Sprache nur zu 30% aus Subjekten eine Bucht/Samstag sind Verben. Interessante Vorstellung und was macht es mit uns? Es schärft unsere Sinne für unsere Umwelt, das was um uns herum passiert. Das Buch eine Einladung für unsere Sinne und ganz zu Recht seit Wochen auf der Bestsellerliste.

Über den respektvollen Umgang mit der Natur

Bewertung aus Rastatt am 24.07.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein wirklich besonderes und außergewöhnliches Buch. Es befasst sich ausführlich mit dem Verständnis, das wir Menschen zur Natur haben, in einer ausgeglichnen Beziehung. Das Buch ist fast 15 Kaptitel eingeteilt mit vielen unterschiedlichen Unterkapiteln; einige Beispiele.: - Süßgras anpflanzen - Der Dankbarkeitsschwur - Süßgras flechten - Wurzeln schlagen - Maismenschen und Lichtmenschen - Süßgras flechten - Anmerkung zu indigenen Geschichten Gleich zu Beginn treten wir in die mystische Welt der indigenen Völker ein und lernen etwas über deren tausend Jahre alten Verständnis über die Natur, was uns, beim Voranschreiten des Textes klar wird, denn hier liegt viel Wissen, sowie Philosophie und Weisheit in den Dingen. ''Nach dem Verständnis der Indigenen besitzt jedes Wesen eine gleichwertige Persönlichkeit, es gibt keine Hierarchie, sondern einen Kreis''. Für sie ist das Leben im Einlang mit der Natur (Tier ,Mensch, Himmel und Erde sind gleich und eins), die Natur ist keine ansteigene exponentielle Kurve, die bis ins unermessliche steigt, sondern ein Kreis - der Kreislauf des Lebens. Das Leben wird als holistisch und ineinanderübergreifend angesehen. Das hier erwähnte Süßgras, das auch in geflochtener Form auf dem Cover zu sehen ist, wird in Deutschland als das vorkommene Mariengras bezeichnet oder auch Vanillegras, da ihr Duft so süßlich ist. Ganz wichtig für das Verständnis ist die Geschichte der Himmelsfrau, welcher ein ganzes Kapitel gewidmet ist. Es ist eine Geschichte der indigegen Völker, ähnlich denken wir an Mutter Erde im modernen Kontext; diese Geschichte wird von Generation zu Generation weiter gegeben und spricht von einem respektvollen Umgang mit der Natur und Jagd. (Bezeichnend als nachhaltige Lebensweise). Auch wird im Buch kurz die Massentierhaltung und Industrialisierung angesprochen, im Gegensatzt zum Mensch der Wildnis. Voranschreitend mit dem Text (es sind im E-Book fast 1000 Seiten insgesamt), wird auch in einem weiteren Kapitel über die Rolle der Frau als Mutter gesprochen: ''Das Werk der Mutter'' , eine Allegorie zur ''Himmelsfrau''. Hier findet man Themen wie z.B. Ökologie und die Auseinandersetzung damit, es wird von einer gewissen Zuversicht gesprochen, eine Eigenschaft die Menschen haben, die dieses Konzept leben. Es geht auch ganz direkt um die Geschichte/bzw. das Beispiel einer Mutter, die mit ihren Kindern Ökologie praktiziert, nämlich durch die Arbeit und Bewirtschaftung eines Teichs. Es wird hier erzählerisch und detailliert dargestellt, wie bereichernd diese Arbeit ist. Man bekommt immer wieder den Eindruck, wie zufriedenstellend es sein muss und auch das Gefühl, dass diese Frau eine Art inneres Gleichgewicht durch die Arbeit erhält - '' ich habe am Teich gearbeitet und der Teich an mir''. Eben gut für die psychische und physische Gesundheit. Hier wird über die verschiedenen Tiere gesprochen, die man im Teich finden und entdecken kann: Fische, Frösche, Flußkrebse, Käfer... es wirkt beinahe idyllisch und es entwickelt sich beinahe die Lust, es selber auch auszuprobieren. Eine Lust auf die Natur, eine Erfahrung. Die Töne sind aber auch kritischer, die jene gleiche Frau hat, wenn sie an ihre Kinder und die zukünftigen Generationen denkt:'' in der Welt wüten mächtige Zerstörungskräfte, die unausweichlich auf ihre und meine kinder zurollen'' Im Buch werden Fragen erörtert, wie wir den menschlichen Lebensraum bzw. unser Leben verbessern können... hier sind auch ganz einfache Methoden, als Beispiel genannt werden fast meditative Tätigkeiten: Korb flechten oder Tee trinken..Mit dem arbeiten was die Natur uns gibt. Ein weiteres Kapitel ist: ''Süßgras pflücken'' - Bzw. vergleicht wird es als ''das Geheimnis des Glücks '', hier werden Pflanzen als etwas ganz Besonderes, Kostbares, als ''Geschenk an die Menschen'' gesehen. Immer wieder schwingt die ernsthafte Auseinandersetung durch: ''Ich versuche , die Gleichungen von Gegenseitigkeit und Verantwortung durchzurechnen, die Gründe und Ziele zu benennen, weshalb wir nachhaltige Beziehungen mit Ökosystemen brauchen''. Das Buch gibt uns Preis, was wir vielleicht im modernen Leben bereits vergessen haben: ''Gärten sind ebenso ein Materielles wie ein spirituelles unterfangen''. Denn die Menschenseele braucht ebenso geistige Nahrung, die Frage stellt sich mir auf, ob ''Maslows Hierarchy of Needs'' neu interpretiert werden sollte... denn die Natur, gerade nach der Erfahrung der Pandemie, ist nicht messbar - wir sind ihr untergeornet... und wir brauchen vielleicht doch das Geistige neben den Grundbedürfnissen um Mensch zu sein. Wie wichtig es ist, eine ausgewogene Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden zu haben, wird im Buch angesrochen und es stellt die klassischen Fragen, wie wir unsere Gesellschaft anders, gerechter, sozialer und weniger gefährlich aufstellen könn(t)en! : - durch ein''freigiebiges Teilen von Ressoucen'' - durch das ''Zelebrieren gemeinsamer Werke'' - für die ''Aufopferung füreinander'' - und letzendendes, durch das ''Erschaffen von Schönheit'' Dies sind natürlich alles aus moderner Sicht, sehr ideelle, utopische, philosophische Gedanken, aber sie werden bei den indigenen Völkern gelebt und sind durch einen gewissen Utilitarismus bewährt. Zum Schluss wird nochmals darauf hin gedeutet, in einer Art Methapher, dass die Erde ja auch Liebe erwidert, aber auf eine andere Art als Menschen das tun: die Liebe die wir ihr geben, ist ausgezeichnet durch Schutz und Sorgfalt, wenn wir etwas säen , wird etwas aus dem Boden hervorgehen. Hier als Beispiel im Buch erwidert das Land dies durch das Wachsen und Gedeihen von Nahrung für den Mensch: Bohnen - ''die Offenbarung in bohnen'', als eines der Schlusskapitel. Das Buch ist sehr umfassend und zu jeder Art der Landwirtschaft oder Planze gibt es eine Beziehung. Es ist eine andere Art der Sichtweise, die wir in unser Leben miteinbringen sollten. Man kann kapitelweise nach Vorne oder Hinten springen, doch ich empfehle das Buch chronologisch zu lesen, damit man die Bezüge zueinander versteht. Ich gebe volle Punktzahl!

Über den respektvollen Umgang mit der Natur

Bewertung aus Rastatt am 24.07.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein wirklich besonderes und außergewöhnliches Buch. Es befasst sich ausführlich mit dem Verständnis, das wir Menschen zur Natur haben, in einer ausgeglichnen Beziehung. Das Buch ist fast 15 Kaptitel eingeteilt mit vielen unterschiedlichen Unterkapiteln; einige Beispiele.: - Süßgras anpflanzen - Der Dankbarkeitsschwur - Süßgras flechten - Wurzeln schlagen - Maismenschen und Lichtmenschen - Süßgras flechten - Anmerkung zu indigenen Geschichten Gleich zu Beginn treten wir in die mystische Welt der indigenen Völker ein und lernen etwas über deren tausend Jahre alten Verständnis über die Natur, was uns, beim Voranschreiten des Textes klar wird, denn hier liegt viel Wissen, sowie Philosophie und Weisheit in den Dingen. ''Nach dem Verständnis der Indigenen besitzt jedes Wesen eine gleichwertige Persönlichkeit, es gibt keine Hierarchie, sondern einen Kreis''. Für sie ist das Leben im Einlang mit der Natur (Tier ,Mensch, Himmel und Erde sind gleich und eins), die Natur ist keine ansteigene exponentielle Kurve, die bis ins unermessliche steigt, sondern ein Kreis - der Kreislauf des Lebens. Das Leben wird als holistisch und ineinanderübergreifend angesehen. Das hier erwähnte Süßgras, das auch in geflochtener Form auf dem Cover zu sehen ist, wird in Deutschland als das vorkommene Mariengras bezeichnet oder auch Vanillegras, da ihr Duft so süßlich ist. Ganz wichtig für das Verständnis ist die Geschichte der Himmelsfrau, welcher ein ganzes Kapitel gewidmet ist. Es ist eine Geschichte der indigegen Völker, ähnlich denken wir an Mutter Erde im modernen Kontext; diese Geschichte wird von Generation zu Generation weiter gegeben und spricht von einem respektvollen Umgang mit der Natur und Jagd. (Bezeichnend als nachhaltige Lebensweise). Auch wird im Buch kurz die Massentierhaltung und Industrialisierung angesprochen, im Gegensatzt zum Mensch der Wildnis. Voranschreitend mit dem Text (es sind im E-Book fast 1000 Seiten insgesamt), wird auch in einem weiteren Kapitel über die Rolle der Frau als Mutter gesprochen: ''Das Werk der Mutter'' , eine Allegorie zur ''Himmelsfrau''. Hier findet man Themen wie z.B. Ökologie und die Auseinandersetzung damit, es wird von einer gewissen Zuversicht gesprochen, eine Eigenschaft die Menschen haben, die dieses Konzept leben. Es geht auch ganz direkt um die Geschichte/bzw. das Beispiel einer Mutter, die mit ihren Kindern Ökologie praktiziert, nämlich durch die Arbeit und Bewirtschaftung eines Teichs. Es wird hier erzählerisch und detailliert dargestellt, wie bereichernd diese Arbeit ist. Man bekommt immer wieder den Eindruck, wie zufriedenstellend es sein muss und auch das Gefühl, dass diese Frau eine Art inneres Gleichgewicht durch die Arbeit erhält - '' ich habe am Teich gearbeitet und der Teich an mir''. Eben gut für die psychische und physische Gesundheit. Hier wird über die verschiedenen Tiere gesprochen, die man im Teich finden und entdecken kann: Fische, Frösche, Flußkrebse, Käfer... es wirkt beinahe idyllisch und es entwickelt sich beinahe die Lust, es selber auch auszuprobieren. Eine Lust auf die Natur, eine Erfahrung. Die Töne sind aber auch kritischer, die jene gleiche Frau hat, wenn sie an ihre Kinder und die zukünftigen Generationen denkt:'' in der Welt wüten mächtige Zerstörungskräfte, die unausweichlich auf ihre und meine kinder zurollen'' Im Buch werden Fragen erörtert, wie wir den menschlichen Lebensraum bzw. unser Leben verbessern können... hier sind auch ganz einfache Methoden, als Beispiel genannt werden fast meditative Tätigkeiten: Korb flechten oder Tee trinken..Mit dem arbeiten was die Natur uns gibt. Ein weiteres Kapitel ist: ''Süßgras pflücken'' - Bzw. vergleicht wird es als ''das Geheimnis des Glücks '', hier werden Pflanzen als etwas ganz Besonderes, Kostbares, als ''Geschenk an die Menschen'' gesehen. Immer wieder schwingt die ernsthafte Auseinandersetung durch: ''Ich versuche , die Gleichungen von Gegenseitigkeit und Verantwortung durchzurechnen, die Gründe und Ziele zu benennen, weshalb wir nachhaltige Beziehungen mit Ökosystemen brauchen''. Das Buch gibt uns Preis, was wir vielleicht im modernen Leben bereits vergessen haben: ''Gärten sind ebenso ein Materielles wie ein spirituelles unterfangen''. Denn die Menschenseele braucht ebenso geistige Nahrung, die Frage stellt sich mir auf, ob ''Maslows Hierarchy of Needs'' neu interpretiert werden sollte... denn die Natur, gerade nach der Erfahrung der Pandemie, ist nicht messbar - wir sind ihr untergeornet... und wir brauchen vielleicht doch das Geistige neben den Grundbedürfnissen um Mensch zu sein. Wie wichtig es ist, eine ausgewogene Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden zu haben, wird im Buch angesrochen und es stellt die klassischen Fragen, wie wir unsere Gesellschaft anders, gerechter, sozialer und weniger gefährlich aufstellen könn(t)en! : - durch ein''freigiebiges Teilen von Ressoucen'' - durch das ''Zelebrieren gemeinsamer Werke'' - für die ''Aufopferung füreinander'' - und letzendendes, durch das ''Erschaffen von Schönheit'' Dies sind natürlich alles aus moderner Sicht, sehr ideelle, utopische, philosophische Gedanken, aber sie werden bei den indigenen Völkern gelebt und sind durch einen gewissen Utilitarismus bewährt. Zum Schluss wird nochmals darauf hin gedeutet, in einer Art Methapher, dass die Erde ja auch Liebe erwidert, aber auf eine andere Art als Menschen das tun: die Liebe die wir ihr geben, ist ausgezeichnet durch Schutz und Sorgfalt, wenn wir etwas säen , wird etwas aus dem Boden hervorgehen. Hier als Beispiel im Buch erwidert das Land dies durch das Wachsen und Gedeihen von Nahrung für den Mensch: Bohnen - ''die Offenbarung in bohnen'', als eines der Schlusskapitel. Das Buch ist sehr umfassend und zu jeder Art der Landwirtschaft oder Planze gibt es eine Beziehung. Es ist eine andere Art der Sichtweise, die wir in unser Leben miteinbringen sollten. Man kann kapitelweise nach Vorne oder Hinten springen, doch ich empfehle das Buch chronologisch zu lesen, damit man die Bezüge zueinander versteht. Ich gebe volle Punktzahl!

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