Das Glück des Wolfes

Ungekürzte Lesung mit Torben Kessler (1 mp3-CD)

Paolo Cognetti

Hörbuch (MP3-CD)
Hörbuch (MP3-CD)
Fr. 31.90
Fr. 31.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen Versandkostenfrei
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Versandkostenfrei

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

Fr. 29.90

Accordion öffnen
  • Das Glück des Wolfes

    Penguin

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 29.90

    Penguin

eBook (ePUB)

Fr. 23.90

Accordion öffnen

Hörbuch (MP3-CD)

Fr. 31.90

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

Fr. 19.90

Accordion öffnen

Beschreibung

Fausto und Silvia begegnen sich das erste Mal im Bergdorf Fontana Fredda. Gemeinsam erleben sie, wie der Winter sich über den kleinen Ort legt. Mit Blick auf das Monte-Rosa-Massiv schaffen sie sich einen Zufluchtsort jenseits der restlichen Welt. Zurück in der Stadt erkennt Fausto, dass er in sein altes Leben nicht mehr passt. Und so eröffnet er Silvia seinen Plan. Vor der atemberaubenden Kulisse des italienischen Hochgebirges wirft der neue Roman des Bestsellerautors Paolo Cognetti die grossen Fragen des Lebens auf. Eine poetische Liebesgeschichte auf den Gletschern Europas über das, was uns verbindet – ungekürzt gelesen von Torben Kessler.

»Die Beschreibung der Natur, ihrer Schönheit und Härte, ist das Wunder dieses Romans.« NDR Kultur über »Acht Berge«

Paolo Cognetti, 1978 in Mailand geboren, ist Mathematiker, Filmemacher und Autor. Die Hauptinspiration für sein literarisches Schaffen sind die italienischen Alpen, wo er die Sommermonate verbringt. Sein Bestseller »Acht Berge« erschien in 40 Ländern und hat sich weltweit rund 1,5 Millionen mal verkauft. Das Werk wurde mit dem renommiertesten italienischen Literaturpreis ausgezeichnet, den Premio Strega.

Torben Kessler, geboren 1975, gehört nach Stationen in Frankfurt und Düsseldorf aktuell zum Ensemble des Schauspiels Hannover. Rollen in »Polizeiruf 110« und »Der Baader Meinhof Komplex« machten ihn einem grösseren Publikum bekannt. Für DAV hat er u. a. »Jeder von uns bewohnt die Welt auf seine Weise« von Jean-Paul Dubois und »Der grosse Sommer« von Ewald Arenz eingelesen.

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Torben Kessler
Spieldauer 243 Minuten
Erscheinungsdatum 20.10.2021
Verlag Der Audio Verlag
Anzahl 1
Hörtyp Lesung
Übersetzer Christiane Burkhardt
Sprache Deutsch
EAN 9783742421746

Das meinen unsere Kund*innen

3.9/5.0

7 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

3/5

Ein ruhiger Roman für zwischendurch – aber nicht für jedermann!

Eine Kundin/ein Kunde aus Bergisch Gladbach am 15.10.2021

Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

Das Glück des Wolfes ist eine Art poetische Liebesgeschichte, die aber eher im Hintergrund seinen Lauf nimmt. Im Vordergrund steht Fausto, ein 40-jähriger Mann, der nach seiner Scheidung einen Neuanfang & Zuflucht in dem kleinen Örtchen Fontana Fredda sucht. Eigentlich möchte er hier die Ruhe & Kraft zum Schreiben finden, denn ein Schriftsteller zu sein war schon länger sein Traum. Da das Schreiben eher mager voran geht & mit wenig Erfolg gekürt wird, fängt er in dem Restaurant von Babette als Koch an zuarbeiten. Da es immer dieselben Gerichte gibt, ist es für den ungelernten Fausto eine Leichtigkeit irgendwann als Chefkoch bezeichnet zu werden. Während seines Aufenthalts lernt er die jüngere Silvia, die bei Babette als Kellnerin arbeitet, kennen und beginnt mit ihr eine Liebschaft. In den kalten Tagen der Skisession scheint die Wärme, die sich beide geben, genau das Richtige zu sein. Jedoch tragen beide noch andere Sehnsüchte in sich, die erst richtig zum Vorschein kommen als der Sommer naht & beide eine Entscheidung treffen müssen, was sie in der Zukunft wirklich wollen. Paolo Cognetti, der Bestsellerautor von Acht Berge, erzählt eindringlich von der Hochgebirgswelt Italiens. Die Berge fungieren hier als eine Art Therapeut, der Fausto immer wieder mit den essentiellen Fragen des Lebens konfrontiert: Wer möchte ich sein? Wo gehöre ich hin? Was ist Glück? Natur & Mensch waren schon immer irgendwie verbunden, und das wird in diesem Roman auch deutlich. Die Zeilen von Paolo zwingen keinem Leser den Glauben auf, dass die Natur jemanden heilen kann, aber durchaus das mit ihr glücklicher werden kann. Fausto ist ein ruhiger und angenehmer Charakter, den man gerne durch das Buch begleitet. Ab und an werden Kapitel aus Sicht anderer Personen geschildert. Wie die 27-jährige Silvia, die noch etwas wilder & ungestümer in ihrer Gedankenwelt ist, was durchaus erfrischend sein kann. Ob man damit sympathisiert oder nicht, ist Geschmackssache. Ich fand sie anstrengend, weil man immer wieder merkt, dass sie vor vielen Dingen in ihrem Leben wegläuft. Was auch ihre Beziehung zu Fausto am Ende schwierig macht, was ich sehr schade finde. Jedoch sollte euch gesagt sein: Erwartet kein Drama wie in Young Adult Romanen, dann werdet ihr enttäuscht. Dann Santorso, der irgendwie zu Faustos neuem „bester Freund“ wird. Er ist eher mürrisch und tut meist nicht das was er denkt. Er ist mit die interessanteste Figur, da er ein harter Haudegen ist, der aber dennoch ein weichen Herz hat. Seine Gefühle kehrt er selten nach Außen, was seine inneren Monologe spannender macht als die der anderen fiktiven Personen. Zum Schluss haben wir da noch Babette, die Besitzerin des kleinen Restaurants: Sie ist schon etwas älter & hat genug Lebenserfahrung, um alle irgendwie zurecht zu weisen. Dennoch scheint sie nicht wirklich zufrieden zu sein mit ihrem jetzigen Leben. Babette ist sympathisch & man wünscht ihr ein besseres Leben. Zumal verbindet Sie mehr zu einer Nebencharaktere als man anfangs denkt. Es wird nicht sonderlich vertieft, aber es war für mich genauso überraschend wie für Fausto als er diese Verbindung bemerkt hat. Der Titel des Buches kann irreführen, denn hier geht es nur in minimalen Ausschichten um die Wölfe, die wieder ins Land ziehen und Vieh reißen. Schade finde ich, dass nicht mehr auf die Tiere eingegangen wird. Der Schreibstil von Cognetti ist einfach und schlicht, jedermann sollte ihm folgen können. Er bedient sich kurzer Sätze wie Kapitel. Einen wirklichen Spannungsbogen konnte ich nicht in dieser Erzählung erkennen. Sie hat keinen Höhepunkt und keine drastische Wendung. Zwischen Fausto & Silvia habe ich keine überzeugenden Gefühle gespürt, die mich gefesselt haben. Ein Roman, der mich wirklich exzessiv packt & mitreißt, habe ich hier leider nicht vorgefunden. Man hätte durch die Beschreibung der Natur & die Einbindung der Wölfe in Kombination mit der psychischen Verfassung, in der sich Fausto befindet, einfach mehr daraus machen können.

3/5

Ein ruhiger Roman für zwischendurch – aber nicht für jedermann!

Eine Kundin/ein Kunde aus Bergisch Gladbach am 15.10.2021
Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

Das Glück des Wolfes ist eine Art poetische Liebesgeschichte, die aber eher im Hintergrund seinen Lauf nimmt. Im Vordergrund steht Fausto, ein 40-jähriger Mann, der nach seiner Scheidung einen Neuanfang & Zuflucht in dem kleinen Örtchen Fontana Fredda sucht. Eigentlich möchte er hier die Ruhe & Kraft zum Schreiben finden, denn ein Schriftsteller zu sein war schon länger sein Traum. Da das Schreiben eher mager voran geht & mit wenig Erfolg gekürt wird, fängt er in dem Restaurant von Babette als Koch an zuarbeiten. Da es immer dieselben Gerichte gibt, ist es für den ungelernten Fausto eine Leichtigkeit irgendwann als Chefkoch bezeichnet zu werden. Während seines Aufenthalts lernt er die jüngere Silvia, die bei Babette als Kellnerin arbeitet, kennen und beginnt mit ihr eine Liebschaft. In den kalten Tagen der Skisession scheint die Wärme, die sich beide geben, genau das Richtige zu sein. Jedoch tragen beide noch andere Sehnsüchte in sich, die erst richtig zum Vorschein kommen als der Sommer naht & beide eine Entscheidung treffen müssen, was sie in der Zukunft wirklich wollen. Paolo Cognetti, der Bestsellerautor von Acht Berge, erzählt eindringlich von der Hochgebirgswelt Italiens. Die Berge fungieren hier als eine Art Therapeut, der Fausto immer wieder mit den essentiellen Fragen des Lebens konfrontiert: Wer möchte ich sein? Wo gehöre ich hin? Was ist Glück? Natur & Mensch waren schon immer irgendwie verbunden, und das wird in diesem Roman auch deutlich. Die Zeilen von Paolo zwingen keinem Leser den Glauben auf, dass die Natur jemanden heilen kann, aber durchaus das mit ihr glücklicher werden kann. Fausto ist ein ruhiger und angenehmer Charakter, den man gerne durch das Buch begleitet. Ab und an werden Kapitel aus Sicht anderer Personen geschildert. Wie die 27-jährige Silvia, die noch etwas wilder & ungestümer in ihrer Gedankenwelt ist, was durchaus erfrischend sein kann. Ob man damit sympathisiert oder nicht, ist Geschmackssache. Ich fand sie anstrengend, weil man immer wieder merkt, dass sie vor vielen Dingen in ihrem Leben wegläuft. Was auch ihre Beziehung zu Fausto am Ende schwierig macht, was ich sehr schade finde. Jedoch sollte euch gesagt sein: Erwartet kein Drama wie in Young Adult Romanen, dann werdet ihr enttäuscht. Dann Santorso, der irgendwie zu Faustos neuem „bester Freund“ wird. Er ist eher mürrisch und tut meist nicht das was er denkt. Er ist mit die interessanteste Figur, da er ein harter Haudegen ist, der aber dennoch ein weichen Herz hat. Seine Gefühle kehrt er selten nach Außen, was seine inneren Monologe spannender macht als die der anderen fiktiven Personen. Zum Schluss haben wir da noch Babette, die Besitzerin des kleinen Restaurants: Sie ist schon etwas älter & hat genug Lebenserfahrung, um alle irgendwie zurecht zu weisen. Dennoch scheint sie nicht wirklich zufrieden zu sein mit ihrem jetzigen Leben. Babette ist sympathisch & man wünscht ihr ein besseres Leben. Zumal verbindet Sie mehr zu einer Nebencharaktere als man anfangs denkt. Es wird nicht sonderlich vertieft, aber es war für mich genauso überraschend wie für Fausto als er diese Verbindung bemerkt hat. Der Titel des Buches kann irreführen, denn hier geht es nur in minimalen Ausschichten um die Wölfe, die wieder ins Land ziehen und Vieh reißen. Schade finde ich, dass nicht mehr auf die Tiere eingegangen wird. Der Schreibstil von Cognetti ist einfach und schlicht, jedermann sollte ihm folgen können. Er bedient sich kurzer Sätze wie Kapitel. Einen wirklichen Spannungsbogen konnte ich nicht in dieser Erzählung erkennen. Sie hat keinen Höhepunkt und keine drastische Wendung. Zwischen Fausto & Silvia habe ich keine überzeugenden Gefühle gespürt, die mich gefesselt haben. Ein Roman, der mich wirklich exzessiv packt & mitreißt, habe ich hier leider nicht vorgefunden. Man hätte durch die Beschreibung der Natur & die Einbindung der Wölfe in Kombination mit der psychischen Verfassung, in der sich Fausto befindet, einfach mehr daraus machen können.

4/5

Mensch und Natur

Eine Kundin/ein Kunde am 25.10.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

„ An den dunklen Berghängen flackerten die Feuer und wetteiferten darum, welches das höchste und leuchtendste war. Die Feuer besagten, dass es dort oben in den Bergen immer noch jemanden gab, dass dieses Leben existierte, sollten es die Leute im Tal denn vergessen haben.“ Auf nur knapp über 200 Seiten erzählt Paolo Cognetti vom Leben im Bergdorf Fontana Fredda, wo wir seinen Protagonisten Fausto begleiten, der aus Mailand stammt und immer wieder in die Ruhe der Berge flüchtet. Wie anders ist hier das Leben im Vergleich zur quirligen Metropole. Die raue Umgebung prägt auch die Menschen, und man spürt sich hier vielmehr als Teil der Natur, ein Gefühl, dass in der Großstadt verlorengeht. Die Liebe zu den Bergen schwingt in Cognetti‘s Erzählung stetig mit, ohne dass er das harte Leben romantisch verklärt. Er berichtet durchaus von den negativen Seiten dieses Lebens, der Arbeitslosigkeit außerhalb der Saison, der Einsamkeit, der harten Arbeit innerhalb der Saison, den Unfällen, die immer wieder vorkommen. Die Naturbeschreibungen des Autor‘s sind seine große Stärke. Beim Lesen hatte ich wirklich das Gefühl vor Ort zu sein, so atmosphärisch und authentisch waren seine Zeilen. Da der Fokus weniger auf den Menschen liegt, wird die Liebesgeschichte, die sich zwischen Fausto und der wesentlich jüngeren Silvia , die zur Skisaison zusammen mit dem Protagonisten in einem Restaurant arbeitet, auch nicht sehr ausführlich erzählt. Auch sich entwickelnde Freundschaften werden nur minimalistisch angerissen, und ein Teil bleibt immer der Fantasie des Lesers überlassen. Das offene Ende ist hier nur folgerichtig. Ich mochte dieses ruhige und intensive Buch und werde mir sicher noch andere Werke des Autors näher anschauen. Der Klappentext ist allerdings etwas irreführend, da die Liebesgeschichte den Roman nicht dominiert, wie man denken könnte. Das Hauptaugenmerk des Autors liegt immer auf der Natur.

4/5

Mensch und Natur

Eine Kundin/ein Kunde am 25.10.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

„ An den dunklen Berghängen flackerten die Feuer und wetteiferten darum, welches das höchste und leuchtendste war. Die Feuer besagten, dass es dort oben in den Bergen immer noch jemanden gab, dass dieses Leben existierte, sollten es die Leute im Tal denn vergessen haben.“ Auf nur knapp über 200 Seiten erzählt Paolo Cognetti vom Leben im Bergdorf Fontana Fredda, wo wir seinen Protagonisten Fausto begleiten, der aus Mailand stammt und immer wieder in die Ruhe der Berge flüchtet. Wie anders ist hier das Leben im Vergleich zur quirligen Metropole. Die raue Umgebung prägt auch die Menschen, und man spürt sich hier vielmehr als Teil der Natur, ein Gefühl, dass in der Großstadt verlorengeht. Die Liebe zu den Bergen schwingt in Cognetti‘s Erzählung stetig mit, ohne dass er das harte Leben romantisch verklärt. Er berichtet durchaus von den negativen Seiten dieses Lebens, der Arbeitslosigkeit außerhalb der Saison, der Einsamkeit, der harten Arbeit innerhalb der Saison, den Unfällen, die immer wieder vorkommen. Die Naturbeschreibungen des Autor‘s sind seine große Stärke. Beim Lesen hatte ich wirklich das Gefühl vor Ort zu sein, so atmosphärisch und authentisch waren seine Zeilen. Da der Fokus weniger auf den Menschen liegt, wird die Liebesgeschichte, die sich zwischen Fausto und der wesentlich jüngeren Silvia , die zur Skisaison zusammen mit dem Protagonisten in einem Restaurant arbeitet, auch nicht sehr ausführlich erzählt. Auch sich entwickelnde Freundschaften werden nur minimalistisch angerissen, und ein Teil bleibt immer der Fantasie des Lesers überlassen. Das offene Ende ist hier nur folgerichtig. Ich mochte dieses ruhige und intensive Buch und werde mir sicher noch andere Werke des Autors näher anschauen. Der Klappentext ist allerdings etwas irreführend, da die Liebesgeschichte den Roman nicht dominiert, wie man denken könnte. Das Hauptaugenmerk des Autors liegt immer auf der Natur.

Unsere Kund*innen meinen

Das Glück des Wolfes

von Paolo Cognetti

3.9/5.0

7 Bewertungen

0 Bewertungen filtern


  • artikelbild-0
  • Das Glück des Wolfes

    Das Glück des Wolfes