Sag mir, wer ich bin

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Beschreibung

Ich habe immer gewusst, dass ich in Paris sterben werde“, flüstert Sally, als sie in einem Pariser Krankenhaus aus dem Koma erwacht. „Aber du bist nicht tot“, antwortet der Arzt. „Du lebst und du wirst wieder in Ordnung kommen.“ Doch schon bald wird dem Mädchen klar, dass sie nie wieder in Ordnung kommen wird. Nach einem Überfall, bei dem sie beinahe vergewaltigt und ermordet worden wäre, erholt sie sich zwar körperlich und kehrt in ihre Heimat Montreal zurück. Doch ihr Zuhause ist nicht mehr der sichere Ort, der es einmal war. Denn Sally ist überzeugt: Der Angreifer sucht überall nach ihr – um sein Werk zu vollenden und sie zu töten … es sei denn, sie käme ihm damit zuvor. Jahre nach dem grauenvollen Ereignis geschieht es: Auf einer Party erkennt sie über die Köpfe der anderen Gäste hinweg ihren ehemaligen Angreifer. Im gleichen Moment sieht er sie. Was folgt, ist ein spannungsgeladenes Katz-und-Maus-Spiel mit einem vollkommen unerwarteten, schockierenden Ende.

Eine Geschichte über Furcht, Hass und Vergeltung, wie sie sich nicht nur zwischen zwei Menschen, sondern auch verschiedenen Kulturen und Nationen überall auf der Welt tagtäglich abspielt.

Packende Studie über die Folgen von Gewalt auf das Denken, Erinnern und Leben der Opfer.“
Robert Day, Goodreads

»Felicity Ward ist eine kunstfertige und fantasievolle Autorin, deren Werk es verdient, bekannter zu werden. Sag mir, wer ich bin ist ihr bislang bester Roman.«
D.J. Taylor

»Sag mir, wer ich bin ist eine packende Geschichte, die auf dramatische Weise enthüllt, welch ungeheure Macht unsere Erinnerungen über uns haben.«
Josephine Hart

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2021

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

328

Maße (L/B/H)

21.7/14.1/3.2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.07.2021

Verlag

Europa Verlage

Seitenzahl

328

Maße (L/B/H)

21.7/14.1/3.2 cm

Gewicht

524 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzer

Sabine Leopold

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95890-405-7

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5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Eine klare Leseempfehlung von mir für Menschen, die Romane und Thriller lieben.

Bewertung am 21.09.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Teenagerin, die mit 16 Jahren alleine in Paris französisch lernen möchte? Klingt unvorstellbar und für viele Eltern bestimmt ein Grund zur Besorgnis, denn es kann hierbei immer viel passieren. Doch diese Angst von Eltern ist immer wieder berechtigt. Unsere Hauptperson Sally wacht eines Tages im Krankenhaus auf und hat viel schlimmes erlebt. Sie ist knapp einer Vergewaltigung und einer Entführung entkommen. Sie bekommt von keiner Seite Hilfe und ihren Eltern kann sie sich nicht anvertrauen. Man merkt schnell, dass dies nicht gut für sie ist, ohne Personen zum reden wird es immer schlimmer und die Ängste wachsen. Aber genug Spoiler. Das Buch ist kein normaler Roman, es beschreibt die Ängste und Psyche eines Menschen der einer Vergewaltigung gerade so "entkommen" ist und greift die Nebenwirkungen gut auf. Man merkt am Schreibstil und an der Tiefe des Inhalts, dass die Autorin gut recherchiert hat und es viele glaubhafte Passagen gibt, das Buch besitzt hierdurch viele Höhen und Tiefen und lässt die Emotionen der Leser herumtanzen. Das Buch hat mich begeistert, aber nicht umgehauen. Es zeigt realistisch und glauhaft auf, was für Ereignisse Menschen beinflussen können und wie erschreckend die Welt sein kann. Es erzählt eine Geschichte, die für längere Zeit im Kopf bleiben wird, denn eine Mischung aus Roman und Psychothriller gibt viel zum Nachdenken. Eine klare Leseempfehlung von mir für Menschen, die Romane und Thriller lieben.

Eine klare Leseempfehlung von mir für Menschen, die Romane und Thriller lieben.

Bewertung am 21.09.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Teenagerin, die mit 16 Jahren alleine in Paris französisch lernen möchte? Klingt unvorstellbar und für viele Eltern bestimmt ein Grund zur Besorgnis, denn es kann hierbei immer viel passieren. Doch diese Angst von Eltern ist immer wieder berechtigt. Unsere Hauptperson Sally wacht eines Tages im Krankenhaus auf und hat viel schlimmes erlebt. Sie ist knapp einer Vergewaltigung und einer Entführung entkommen. Sie bekommt von keiner Seite Hilfe und ihren Eltern kann sie sich nicht anvertrauen. Man merkt schnell, dass dies nicht gut für sie ist, ohne Personen zum reden wird es immer schlimmer und die Ängste wachsen. Aber genug Spoiler. Das Buch ist kein normaler Roman, es beschreibt die Ängste und Psyche eines Menschen der einer Vergewaltigung gerade so "entkommen" ist und greift die Nebenwirkungen gut auf. Man merkt am Schreibstil und an der Tiefe des Inhalts, dass die Autorin gut recherchiert hat und es viele glaubhafte Passagen gibt, das Buch besitzt hierdurch viele Höhen und Tiefen und lässt die Emotionen der Leser herumtanzen. Das Buch hat mich begeistert, aber nicht umgehauen. Es zeigt realistisch und glauhaft auf, was für Ereignisse Menschen beinflussen können und wie erschreckend die Welt sein kann. Es erzählt eine Geschichte, die für längere Zeit im Kopf bleiben wird, denn eine Mischung aus Roman und Psychothriller gibt viel zum Nachdenken. Eine klare Leseempfehlung von mir für Menschen, die Romane und Thriller lieben.

Ein Buch, das nicht weiß, was es ist

Bewertung aus Wathlingen am 02.09.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1962 wird die 16-jährige Sally überfallen und misshandelt. Nur knapp entgeht sie Mord und Vergewaltigung. Sie wacht schwerverletzt in einem Pariser Krankenhaus auf und kann sich zunächst an nichts erinnern. Mit Hilfe des Arztes fallen ihr nach und nach Bruchstücke ein. Langsam erholt sie sich und kehrt in ihre Heimatstadt Montreal zurück. Doch das Trauma lässt sich nicht so leicht abschütteln. Im Vorwort lässt sich die Autorin Felicity Ward zunächst zu der Historie der Beziehung zwischen englisch- und französischsprachigen Kanadiern aus und schlägt dann eine Brücke zu dem Thema Vergewaltigung. Das irritiert zunächst ein wenig, man erwartet daraufhin ein eher sachliches Buch zu einem dieser beiden Komplexe, wohingegen der Klappentext ein „spannungsgeladenes Katz- und Mausspiel“ verspricht. Um es kurz zu machen: Weder die eine noch die andere Erwartung wird erfüllt. Wir begegnen einer jungen Frau, die verletzt wird und der es nicht gelingt, dieses Erlebnis zu verarbeiten. Professionelle Hilfe lehnt sie ab, entwickelt Neurosen und Phobien, mit denen sie ihre Umwelt drangsaliert. Verständnis für sie aufzubringen, fällt zunehmend schwer, zumal ihre Verhaltensweisen oft willkürlich und nicht nachvollziehbar scheinen. Und durchaus nicht nur ihre, sondern ebenso die ihrer Mitmenschen, die sich durch Wechselhaftigkeit auszeichnen. Zwischendurch weist das Buch enorme Längen auf. Große Teile bestehen aus ausführlichen, aber wenig tiefgründigen Dialogen, die umso mehr an der Geduld ziehen, als das ihr Inhalt oftmals zuvor schon von dem Erzähler bis ins Detail geschildert wurde. Ja, es kommt sogar vor, dass ein ganzes Telefonat im Wortlaut wiederholt wird. Weitere Wiederholungen finden sich zu dem Thema Gewalt. Es ist bekannt, dass Missbrauchsopfer oft mehr als einmal im Leben auf Peiniger stoßen. Doch wie detailverliebt in diesem Roman immer wieder gewalttätige und sadistische Szenen geschildert werden, erstickt jeden Funken Sympathie, den man einer der Personen entgegen bringen könnte, und rückt die Genrezuteilung in weite Ferne. Nach dem letzten Satz ist man der Beantwortung der Titelfrage nicht wirklich näher kommen. Allerdings könnte man der Meinung sein, der Roman wisse die Antwort ebenso wenig, Man ist versucht, dem Buch die Frage leicht abgewandelt zurückzugeben: Sag mir, was du bist. Und wenn es die Antwort gefunden hat, sollte es sich am besten neu schreiben.

Ein Buch, das nicht weiß, was es ist

Bewertung aus Wathlingen am 02.09.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

1962 wird die 16-jährige Sally überfallen und misshandelt. Nur knapp entgeht sie Mord und Vergewaltigung. Sie wacht schwerverletzt in einem Pariser Krankenhaus auf und kann sich zunächst an nichts erinnern. Mit Hilfe des Arztes fallen ihr nach und nach Bruchstücke ein. Langsam erholt sie sich und kehrt in ihre Heimatstadt Montreal zurück. Doch das Trauma lässt sich nicht so leicht abschütteln. Im Vorwort lässt sich die Autorin Felicity Ward zunächst zu der Historie der Beziehung zwischen englisch- und französischsprachigen Kanadiern aus und schlägt dann eine Brücke zu dem Thema Vergewaltigung. Das irritiert zunächst ein wenig, man erwartet daraufhin ein eher sachliches Buch zu einem dieser beiden Komplexe, wohingegen der Klappentext ein „spannungsgeladenes Katz- und Mausspiel“ verspricht. Um es kurz zu machen: Weder die eine noch die andere Erwartung wird erfüllt. Wir begegnen einer jungen Frau, die verletzt wird und der es nicht gelingt, dieses Erlebnis zu verarbeiten. Professionelle Hilfe lehnt sie ab, entwickelt Neurosen und Phobien, mit denen sie ihre Umwelt drangsaliert. Verständnis für sie aufzubringen, fällt zunehmend schwer, zumal ihre Verhaltensweisen oft willkürlich und nicht nachvollziehbar scheinen. Und durchaus nicht nur ihre, sondern ebenso die ihrer Mitmenschen, die sich durch Wechselhaftigkeit auszeichnen. Zwischendurch weist das Buch enorme Längen auf. Große Teile bestehen aus ausführlichen, aber wenig tiefgründigen Dialogen, die umso mehr an der Geduld ziehen, als das ihr Inhalt oftmals zuvor schon von dem Erzähler bis ins Detail geschildert wurde. Ja, es kommt sogar vor, dass ein ganzes Telefonat im Wortlaut wiederholt wird. Weitere Wiederholungen finden sich zu dem Thema Gewalt. Es ist bekannt, dass Missbrauchsopfer oft mehr als einmal im Leben auf Peiniger stoßen. Doch wie detailverliebt in diesem Roman immer wieder gewalttätige und sadistische Szenen geschildert werden, erstickt jeden Funken Sympathie, den man einer der Personen entgegen bringen könnte, und rückt die Genrezuteilung in weite Ferne. Nach dem letzten Satz ist man der Beantwortung der Titelfrage nicht wirklich näher kommen. Allerdings könnte man der Meinung sein, der Roman wisse die Antwort ebenso wenig, Man ist versucht, dem Buch die Frage leicht abgewandelt zurückzugeben: Sag mir, was du bist. Und wenn es die Antwort gefunden hat, sollte es sich am besten neu schreiben.

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von Felicity Ward

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