Der erste Mensch

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Kriminalroman. Ein Fall für Michel de Palma

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.07.2021

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18.6/11.3/3.2 cm

Gewicht

360 g

Beschreibung

Rezension

»Bonnot schickt seinen Ermittler auf ein Terrain, das sich Prähistoriker und Psychiater teilen. Wahn und Wissenschaft, Magie und Halluzinationen überlagern sich hier nicht nur motivisch, sondern geschichtlich. Bonnots Roman zielt auf die Entstehung der Psychiatrie aus dem Geiste des Schamanismus. Er spannt einen faszinierenden gedanklichen Kosmos auf. Besonders schön ist auch die Vorstellung einer grossen Sensibilität der ersten Menschen. Wenn sie in modernen Gesichtskonstruktionen mit ungeschlachten Gesichtern dargestellt werden, liegt diese Brutalität vielleicht eher im Auge des modernen Betrachters.« ("Perlentaucher")
»Da schwingen viele Reminiszenzen an diverse Klassiker der Genrekultur mit – und Michel de Palma, Bonnots Ermittler, ist ein spannendes Gegengewicht zu all dieser Opulenz –, eine reduzierte und konzentrierte Verneigung vor Simenons Maigret. Genau die richtige Lektüre für Menschen, die in Zeiten der Coronakrise mal für ein paar Stunden im wahrsten Sinne des Wortes abtauchen wollen.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Xavier-Marie Bonnot schickt seinen Ermittler auf eine Jagd durch eine der schönsten Gegenden Südfrankreichs. Zerklüftete Felsen, das Meer, das tosend gegen sie kracht, eine historische Fundgrube – und zwischendrin ein Mörder, dessen Weg von frühester Kindheit an vorgeschrieben schien. Der erste Mensch überzeugt durch die zahlreichen Wendungen und verführt durch die ruhige Hand des Autors bis zur letzten Seite. Hier kommt jeder auf seine Kosten.« ("aus-erlesen.de")
»Bonnots Beschreibungen der psychiatrischen Behandlungsmethoden der 1960er-Jahre führen bis an die Grenze des Erträglichen. Überforderte Eltern, Geschwisterrivalitäten, übereifrige Ärzte bilden einen tödlichen Cocktail. Wer hier dem Wahnsinn verfallen ist, wird immer fragwürdiger. Packend, emotional geschrieben, ein Roman, der in Erinnerung bleiben wird.« ("EKZ Bibliotheksservice")
»Bei einem Krimi liest man im Allgemeinen atemlos auf eine Aufklärung der Geheimnisse hin. Bei Bonnot aber bedauert man mit jeder Seite, dass der Lesestoff schwindet.« ("Neues Deutschland")
»Hier geht es auf eine grosse Zeitreise. Neben Urgeschichte, Psychiatrie und den aktuellen Morden widmet sich Xavier-Marie Bonnot einmal mehr der intensiven Schilderung seiner Geburtsstadt Marseille und deren Landschaft, hier vor allem den Calanques genannten Küsteneinschnitten.« ("booknerds.de")
»Dieses Buch liest sich streckenweise wie ein literarisches Gemälde. Ein Buch mit einem Kommissar, der von Moral nicht viel wissen möchte. Ein einmal etwas anders geschriebener Krimi.« ("Magazin Köllefornia")
»Bonnot hat in seinen Roman eine ganze Menge hineingepackt. Die Verweise reichen von Michel Foucault und C. G. Jung über Franz Anton Mesmer und Justinus Kerner bis hin zu Jean Clottes und dem italienischen Kriminalanthropologen Cesare Lombroso. Das ist ungewöhnlich für einen Spannungsroman, aber mit Gewinn zu lesen. Hinzu kommen des Kommissars Faible für die Welt der Oper und der klassischen Musik. Nach der ersten Lektüre haben sich zwar (fast) alle mit dem Kriminalfall in Verbindung stehenden Fragen erledigt. Zu entdecken gibt es aber immer noch genug, was eine Zweitlektüre lohnenswert machen kann.« ("literaturkritik.de")
»Bonnots Roman ist keineswegs nur etwas für Liebhaber frankokantabrischer Höhlenkunst und Menschen, die sich für schamanische Rituale oder C. G. Jungs Traumdeutung interessieren, sondern auch für solche, die dramatische Spannung schätzen. Der erste Mensch ist aber auch ein prickelnder Genuss für Südfrankreichreisende.« ("Mare-Magazin")
»Bonnot zeigt menschliche Urgründe und Abgründe der Gegenwart, verspinnt Urgeschichte und Archäologie mit Psychoanalyse, Familiendrama mit Forschung. Und das mit so viel Lokalkolorit, Spannung und Lesespass, dass ich für Stunden, nein, mehrere Abende, glücklich abgetaucht bin, entflohen der Corona-Krise.« ("Mein Frankreich")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.07.2021

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18.6/11.3/3.2 cm

Gewicht

360 g

Auflage

1

Reihe

Ein Fall für Michel de Palma

Originaltitel

Premier Homme

Übersetzer

Gerhard Meier

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20915-2

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Bewertung am 25.03.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein solider Krimi. Nicht zu flott im Tempo, aber mit interessanten Figuren und vielen Infos über (Unterwasser-) Archäologie, Höhlen und das Tauchen. Für alle, die es nicht immer so ganz seicht brauchen, sondern etwas tiefer eintauchen möchten.

Bewertung am 25.03.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein solider Krimi. Nicht zu flott im Tempo, aber mit interessanten Figuren und vielen Infos über (Unterwasser-) Archäologie, Höhlen und das Tauchen. Für alle, die es nicht immer so ganz seicht brauchen, sondern etwas tiefer eintauchen möchten.

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Pascale Schweigler

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4/5

Ver-rückt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Der Weg vom Menschen zum wahren Menschen führt über den verrückten Menschen.“ - Michel Foucault Marseille, 2010. Kurz vor seiner Pensionierung, erhält Hauptkommissar Michel de Palma einen Anruf: In der Le-Guen-Höhle erlitt der angesehne Archäologe Rémy Fortin einen schweren Tauchunfall. De Palma, aufgrund seiner langjährigen erfolgreichen Ermittlungsarbeiten, von allen „der Baron“ genannt, zuckt zusammen, als er den Namen des Unfallortes erfährt. Genau vor zehn Jahren, hatte sich am selbigen Ort ein grauenhaftes Gemetzel zugetragen. De Palma nimmt den Fall an sich und taucht ab, in die tiefsten Tiefen (ur)-menschlicher Abgründe… „Der erste Mensch“ ist eine gelungene Mischung aus Krimi und Gesellschaftsroman. Eine intelligente und spannende Geschichte, in der Wahn und Wissenschaft aufeinandertreffen. Eine Geschichte um zerrüttete Familien, Schamanismus, Kannibalismus, Exorzismus, Verrücktheit und Psychoanalyse, eingebettet in die wunderschöne Küstenlandschaft Marseilles.
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„Der Weg vom Menschen zum wahren Menschen führt über den verrückten Menschen.“ - Michel Foucault Marseille, 2010. Kurz vor seiner Pensionierung, erhält Hauptkommissar Michel de Palma einen Anruf: In der Le-Guen-Höhle erlitt der angesehne Archäologe Rémy Fortin einen schweren Tauchunfall. De Palma, aufgrund seiner langjährigen erfolgreichen Ermittlungsarbeiten, von allen „der Baron“ genannt, zuckt zusammen, als er den Namen des Unfallortes erfährt. Genau vor zehn Jahren, hatte sich am selbigen Ort ein grauenhaftes Gemetzel zugetragen. De Palma nimmt den Fall an sich und taucht ab, in die tiefsten Tiefen (ur)-menschlicher Abgründe… „Der erste Mensch“ ist eine gelungene Mischung aus Krimi und Gesellschaftsroman. Eine intelligente und spannende Geschichte, in der Wahn und Wissenschaft aufeinandertreffen. Eine Geschichte um zerrüttete Familien, Schamanismus, Kannibalismus, Exorzismus, Verrücktheit und Psychoanalyse, eingebettet in die wunderschöne Küstenlandschaft Marseilles.

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