Wo der Wolf lauert

Ungekürzte Ausgabe, Lesung

Ayelet Gundar-Goshen

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Beschreibung

Wenn das eigene Kind zum Fremden wird
Lilach Schuster hat alles: ein Haus mit Pool im Herzen des Silicon Valley, einen erfolgreichen Ehemann und das Gefühl, angekommen zu sein in einem Land, in dem man sich nicht in ständiger Gefahr wähnen muss wie in ihrer Heimat Israel. Doch dann stirbt auf einer Party ein Mitschüler ihres Sohns Adam. Je mehr Lilach über die Umstände des Todes erfährt, desto grösser wird ihr Unbehagen: Ist es möglich, dass Adam irgendwie damit in Verbindung steht?

Produktdetails

Verkaufsrang 1905
Medium CD
Sprecher Milena Karas
Spieldauer 563 Minuten
Erscheinungsdatum 28.07.2021
Verlag Argon
Anzahl 2
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Originaltitel TBA
Übersetzer Ruth Achlama
Sprache Deutsch
EAN 9783839819364

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brillantes Hörbuch

Bewertung am 28.07.2021

Bewertet: Hörbuch (CD)

Wo der Wolf lauert ist ein bemerkenswert dichtes Hörbuch, das von Anfang an eine innere Dramatik besitzt, die den Zuhörer nicht mehr loslässt. Es ist die Geschichte einer Familie in den USA. Lilach und Michael Schuster und ihr Sohn Adam stammen aus Israel. Das Hörbuch ist stark von der Erzählperspektive geprägt. Die Handlung wird von Lilach erzählt. Ihre Gedanken durchziehen den ganzen Text und daher funktioniert es als Hörbuch besonders gut. Die Sprecherin Milena Karas spricht genau passend und angemessen. Ihre Stimme lässt einen ganz dicht an die Figur heranrücken. Ich musste stark an den Roman Die Hauswaffe von Nadine Gordimer denken, der mir sehr gut gefallen hatte und der ein vergleichbares Thema hatte und Ayelet Gundar-Goshens Buch hat ähnlich hohe Qualität.

brillantes Hörbuch

Bewertung am 28.07.2021
Bewertet: Hörbuch (CD)

Wo der Wolf lauert ist ein bemerkenswert dichtes Hörbuch, das von Anfang an eine innere Dramatik besitzt, die den Zuhörer nicht mehr loslässt. Es ist die Geschichte einer Familie in den USA. Lilach und Michael Schuster und ihr Sohn Adam stammen aus Israel. Das Hörbuch ist stark von der Erzählperspektive geprägt. Die Handlung wird von Lilach erzählt. Ihre Gedanken durchziehen den ganzen Text und daher funktioniert es als Hörbuch besonders gut. Die Sprecherin Milena Karas spricht genau passend und angemessen. Ihre Stimme lässt einen ganz dicht an die Figur heranrücken. Ich musste stark an den Roman Die Hauswaffe von Nadine Gordimer denken, der mir sehr gut gefallen hatte und der ein vergleichbares Thema hatte und Ayelet Gundar-Goshens Buch hat ähnlich hohe Qualität.

Spannender und abgründiger als ein Krimi

Bewertung aus Peine am 30.09.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Was für eine Achterbahnfahrt. Der persönliche Alptraum von Lilach Schuster, die mit ihrer israelischen Familie im Silicon Valley lebt, beginnt mit einem Anschlag auf die Synagoge ihrer Gemeinde, bei der ein Mädchen getötet wird. Noch erschüttert von dieser Tat erhält sie einen Anruf von ihrem Sohn Adam, der von einer Party abgeholt werden möchte, auf der ein Junge an Drogen gestorben ist. Genau wie der Attentäter war er Schwarz. Lilach beginnt einen Zusammenhang zwischen dem Anschlag und dem Todesfall zu vermuten. Und den Verdacht, dass ihr Sohn etwas damit zu tun haben könnte, kann sie ebenfalls nicht verdrängen. Und dann taucht in der Schule ein antisemitisches Graffiti auf. Kunstvoll zeigt Gundar-Goshen hier die Einsamkeit und Verlorenenheit auf, die selbst innerhalb einer engen Familienstruktur entstehen kann. Adam, der stark gemobbt wird, kann sich seinen Eltern nicht öffnen. Lilach findet keinen Zugang zu ihrem Sohn, kein Gehör bei ihrem beruflich erfolgreichen Mann. Sie selbst scheint als Hausfrau und Mutter mit ehrenamtartigem Job unterfordert äußert dies auch mitunter. Ihrem Sohn gegenüber verhält sie sich oft erdrückend, drängt ihn noch mehr in den Rückzug und das Schweigen. Warum sie sich so an ihn klammert, wird später besser verständlich, zunächst fand ich es jedoch oft schwer erträglich. Adam findet Zuflucht bei einer Selbstverteidigungsgruppe und dem von ihm verehrten Trainer Uri, der den Jugendlichen Kraw Maga beibringt. Nur das? In Lilach wächst der Verdacht, er könne die Jugendlichen radikalisieren. Immer größer wird ihre Angst, Adam könnte etwas mit dem Tod von Jamal zu tun haben. Und diese Angst und Unsicherheit war es auch, die mich durch die story getrieben hat, denn man fühlt mit der Mutter, auch wenn ihre Handlungen für mich nicht immer nachvollziehbar waren. Die Geschichte entwickelt einen starken Sog, zeigt, welchen Strudel Gewalt und der Wunsch nach Rache entwickeln können, unter welchem Druck die Jugendlichen stehen. Mich hätte hier zum Beispiel auch Adams Perspektive sehr interessiert, den man nur durch die Augen seiner Mutter sieht. Interessant fand ich auch den Blick auf eine israelische Familie in den USA. Ich fand den Roman spannender und aufreibender als viele Krimis. Eine Inhaltswarnung muss ich leider wieder für die Verwendung des N-Worts durch zwei Figuren geben, von denen eine wohl auch als Symathieträger fungieren soll, was ich recht schwierig finde.

Spannender und abgründiger als ein Krimi

Bewertung aus Peine am 30.09.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Was für eine Achterbahnfahrt. Der persönliche Alptraum von Lilach Schuster, die mit ihrer israelischen Familie im Silicon Valley lebt, beginnt mit einem Anschlag auf die Synagoge ihrer Gemeinde, bei der ein Mädchen getötet wird. Noch erschüttert von dieser Tat erhält sie einen Anruf von ihrem Sohn Adam, der von einer Party abgeholt werden möchte, auf der ein Junge an Drogen gestorben ist. Genau wie der Attentäter war er Schwarz. Lilach beginnt einen Zusammenhang zwischen dem Anschlag und dem Todesfall zu vermuten. Und den Verdacht, dass ihr Sohn etwas damit zu tun haben könnte, kann sie ebenfalls nicht verdrängen. Und dann taucht in der Schule ein antisemitisches Graffiti auf. Kunstvoll zeigt Gundar-Goshen hier die Einsamkeit und Verlorenenheit auf, die selbst innerhalb einer engen Familienstruktur entstehen kann. Adam, der stark gemobbt wird, kann sich seinen Eltern nicht öffnen. Lilach findet keinen Zugang zu ihrem Sohn, kein Gehör bei ihrem beruflich erfolgreichen Mann. Sie selbst scheint als Hausfrau und Mutter mit ehrenamtartigem Job unterfordert äußert dies auch mitunter. Ihrem Sohn gegenüber verhält sie sich oft erdrückend, drängt ihn noch mehr in den Rückzug und das Schweigen. Warum sie sich so an ihn klammert, wird später besser verständlich, zunächst fand ich es jedoch oft schwer erträglich. Adam findet Zuflucht bei einer Selbstverteidigungsgruppe und dem von ihm verehrten Trainer Uri, der den Jugendlichen Kraw Maga beibringt. Nur das? In Lilach wächst der Verdacht, er könne die Jugendlichen radikalisieren. Immer größer wird ihre Angst, Adam könnte etwas mit dem Tod von Jamal zu tun haben. Und diese Angst und Unsicherheit war es auch, die mich durch die story getrieben hat, denn man fühlt mit der Mutter, auch wenn ihre Handlungen für mich nicht immer nachvollziehbar waren. Die Geschichte entwickelt einen starken Sog, zeigt, welchen Strudel Gewalt und der Wunsch nach Rache entwickeln können, unter welchem Druck die Jugendlichen stehen. Mich hätte hier zum Beispiel auch Adams Perspektive sehr interessiert, den man nur durch die Augen seiner Mutter sieht. Interessant fand ich auch den Blick auf eine israelische Familie in den USA. Ich fand den Roman spannender und aufreibender als viele Krimis. Eine Inhaltswarnung muss ich leider wieder für die Verwendung des N-Worts durch zwei Figuren geben, von denen eine wohl auch als Symathieträger fungieren soll, was ich recht schwierig finde.

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Daniela Schwarz

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5/5

So hart ist unsere Gegenwart

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ayelet Gundar-Goshen hat mich bereits mit “Löwen wecken” und mit “Die Lügnerin” überzeugen können. Und diesmal hat sie mich einmal mehr nicht enttäuscht. Das Buch dreht sich um eine israelische Familie, die aus der alten Heimat nach Kalifornien ausgewandert sind, um ihr Kind fernab vom Nahost-Konflikt in Sicherheit aufziehen zu können. Sie bringen es zu einigem Wohlstand und sind gut in die kleine Gemeinschaft von Palo Alto integriert. Alles ändert sich, als während eines hohen jüdischen Feiertags ein Anschlag auf ihre Synagoge verübt wird. Als kurz darauf ein Mitschüler ihres Sohnes bei einer Party tot zusammenbricht, verdichtet sich die Situation auf bedrohliche Weise und Lilach, der Mutter, wird schmerzlich bewusst, dass sie Ihren Sohn nicht so gut kennt, wie sie zuvor angenommen hatte… Das Buch schlägt einen direkten, unverblümten Ton an und bringt uns den Alltag von Juden in unserer westlichen Gesellschaft sehr nachvollziehbar nahe. Lilach als Ich-Erzählerin fand ich sehr überzeugend. Ein literarisch hochstehendes Buch, das aber zu keiner Zeit belehrend oder übermässig intelektuell daherkommt. Die Autorin legt vielmehr Wert darauf, dem/der Leser/in zu vermitteln, was sie zu sagen hat. Was der/die Leser/in mit diesem neuen Wissen anstellt, bleibt jedem/jeder selbst überlassen. Keine leichte Kost, aber sehr lohnend.
5/5

So hart ist unsere Gegenwart

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

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Daniela Schwarz
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